Ich bin jetzt mal der Buhman und erwäge mal, dass die "bösen Politiker" ( wahrscheinlich eher böse studierte Psychologieprofessoren) theoretisch Recht in ihren Aussagen haben könnten :
Es gibt diverse Theorien ( bei denen ich mich selbstverständlich nicht auskenne), die besagen, dass man unterbewusst versucht Personen, in die man sich hineinversetzen kann, nachzuahmen. Verantwortlichen sind dafür die bösen Spiegelneuronen! 
Beispielsweise habt ihr sicherlich schon einmal bemerkt, dass das Lieblingswort eines guten Kumpels nun auch in jedem 3. Satz von euch aufkommt - natürlich ohne, dass ihr ihn bewusst nachahmen wolltet.
Jetzt ist es nunmal so, dass ein potentieller Amokläufer sich seinen Trip nicht mit Entsetzen und Angst ( wie die meisten normalen Menschen) verbindet, sondern es ganz ruhig und nüchtern sieht - vielleicht sogar pro und contra abwiegt. Für gewöhnlich hindert Menschen Angst und "menschliche Scheu" daran und sie suchen ihr Ende bestimmt eher in der Einsamkeit als auf nem Schulgelände. Wenn unser Amokläufer aber jedesmal wenn er direkt vom CS Spielen ins Bett geht und noch seinen Horrorfantasien hat, wie er der Frau Mathelehrerin die Birne wegbläst, dann "normalisiert" sich dieser ganze Ablauf.
Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass unser kleiner Amokläufer sich vor nen Zug geschmissen hätte, wenn er statt Computerspiele Schach gespielt hätte 
In sofern klingen die Theorien der "bösen Politiker" auf den ersten Blick plausibel. Ich will sie auch gar nicht weiter unterstützen, da mir das Hintergrundwissen dazu nunmal fehlt, ( wie wohl fast allen anderen Postern in diesem Thread) aber so einfach wie viele dieses Thema behandeln ist es nunmal nicht.