Zum Forum springen
Tempolimit
 
Benachrichtigungen
Alles löschen
296 Beiträge
58 Benutzer
1902 Reactions
15.6 K Ansichten
Moderator
cjheigl
Beigetreten: 10.04.2006

Original von HijackerStar
Wenn Ideen gut sind, überzeugen sie mit der Zeit mehr Menschen, sodass politische Mehrheiten erreicht werden.
Man braucht also niemals absolut jeden überzeugen, lediglich eine ordentliche Mehrheit. Und das schafft mit der Zeit jede gute Idee. Dann ist keine brachiale Gewalt notwendig und alle sind glücklich.

Ganz so einfach ist es nicht. Erstens: Radikale Einschränkung von Waffenbesitz und Waffentragen ist sicher eine gute Idee, glaubst du, das setzt sich deswegen in den USA durch? Zweitens: Die Schnellfahrer sind zum einen häufig junge Fahrer (vor allem männliche, Frauen denken in jungen Jahren schon ganz anders), denen es an Erfahrung und Einsicht häufig noch fehlt und zweitens Fahrer mit dickem Geldbeutel, die sich ein hochmotorisiertes Teil kaufen, weil sie es können und weil sie damit Prestige und Dominanz ausdrücken. Also genau diejenigen, die im Vergleich zum Anteil an der Bevölkerung einen weit überproportionalen Anteil an der Macht durch Reichtum und Einfluss haben. In Machtfragen ist nicht jeder gleich und deshalb klappt das mit "Mehrheit in der Bevölkerung" oft nicht. Eliten verhindern, dass sich es durchsetzt, wenn es ihren persönlichen Interessen nicht entspricht.

Wenn es nach Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung ginge, dann hätte sich ein allgemeines Tempolimit schon längst durchgesetzt, weil vor allem weibliche Fahrer in einer klaren Mehrheit für Tempolimits sind. Die haben aber in der Politik traditionellerweise weniger zu sagen.

https://www.focus.de/politik/videos/umfrage-fuer-focus-online-tempolimit-spaltet-deutschland-vor-allem-frauen-haben-eine-klare-meinung_id_10263954.html


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von cjheigl

Original von HijackerStar
Wenn Ideen gut sind, überzeugen sie mit der Zeit mehr Menschen, sodass politische Mehrheiten erreicht werden.
Man braucht also niemals absolut jeden überzeugen, lediglich eine ordentliche Mehrheit. Und das schafft mit der Zeit jede gute Idee. Dann ist keine brachiale Gewalt notwendig und alle sind glücklich.

Ganz so einfach ist es nicht. Erstens: Radikale Einschränkung von Waffenbesitz und Waffentragen ist sicher eine gute Idee, glaubst du, das setzt sich deswegen in den USA durch? Zweitens: Die Schnellfahrer sind zum einen häufig junge Fahrer (vor allem männliche, Frauen denken in jungen Jahren schon ganz anders), denen es an Erfahrung und Einsicht häufig noch fehlt und zweitens Fahrer mit dickem Geldbeutel, die sich ein hochmotorisiertes Teil kaufen, weil sie es können und weil sie damit Prestige und Dominanz ausdrücken. Also genau diejenigen, die im Vergleich zum Anteil an der Bevölkerung einen weit überproportionalen Anteil an der Macht durch Reichtum und Einfluss haben. In Machtfragen ist nicht jeder gleich und deshalb klappt das mit "Mehrheit in der Bevölkerung" oft nicht. Eliten verhindern, dass sich es durchsetzt, wenn es ihren persönlichen Interessen nicht entspricht.

Wenn es nach Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung gehen würde, dann hätte sich ein allgemeines Tempolimit schon längst durchgesetzt, weil vor allem weibliche Fahrer in einer klaren Mehrheit für Tempolimits sind.

Selbstverständlich hängt es auch davon ab, wie wichtig es den Menschen ist, dass sich etwas ändert. Wir alle sind daran gewöhnt in einer Welt zu leben, in der nicht alles genau unserer Meinung entspricht. Und nur weil etwas anders läuft als man es sich wünschen würde, muss man es nicht mit Nachdruck gleich verändern wollen.
Es braucht also einen Anlass. Einen Sinn, der wichtig genug ist um Menschen dazu zu bringen, politische Veränderung zu fordern und herbeizuwirken.

Beim Waffenrecht in den USA würde ich meine Hand für ins Feuer legen, dass sich das mit der Zeit entsprechend ändert. Es gibt in den USA immer mehr Menschen, die keinen Wert darauf legen eine eigene Waffe zu besitzen und die sich auch sicherer fühlen würden, wenn eher andere keine Waffe hätten als sich selbst mit einer Waffe verteidigen zu können. Mehrheiten werden daher kommen. Dringlichkeit ist immer wieder gegeben. Glaub selten so sehr wie genau heute. Und dann wird das schon kommen.

Tempolimit ist eine Sache, die kaum Anlässe produziert. Da fehlt dann oft der Funke, sodass es erst mal eine etwas größere Mehrheit braucht und günstige politische Mehrheiten in den Parlamenten, die das Thema etwas weiter nach oben auf die politische Agenda bringen und ihm mehr Priorität einräumen als der durchschnitts-weibliche Autofahrer, dem 30 Probleme einfallen, die ihm mehr beschäftigen als langsamer fahrende Autos.


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von AyCaramba44

Original von wuerstchenwilli
Bin kein Mathelehrer, aber unterhalte mich mit Kollegen und stelle Schülern (7. Klasse) so schwierige Fragen wie "Wie viele 0.3 Liter Becher bekommst du aus einer 1,5 l Flasche heraus. Antwort:"Woher soll ich das denn wissen? "

Kein Wunder bei den Lehrern heutzutage. Die Kinder können nur so gut sein wie die Lehrer und trotzdem ist die Antwort auf die Frage korrekt! Wie soll man bitte aus einer Flasche Becher herausbekommen? Glas? Plastik? Die Fragestellungen sind einfach dämlich und im Ausland sieht man es wie man auch als Lehrer und mit dem richtigen Lehrplan viel bessere Ergebnisse bei den Kindern bekommt. Bestes Beispiel war doch die Matheabschlussprüfung in diesem Jahr wo selbst Professoren dran gescheitert sind. Halbe Seite Text und dazu noch unpäzise forumuliert. Aber die Kinder sind dumm...

-> Das Niveau der Lehrer ist ein ganz niedriges. Angefangen bei wuerstchenwilli scheinbar.

Ist halt echt Schade, dass die richtig guten Leute heutzutage Pokern anstatt zu unterrichten.

Und gut, dass du bei der Frage dabei warst und den exakten Wortlaut noch weißt. Ich hatte ihn nach 4 Wochen nämlich vergessen.

Und zuletzt ist es natürlich auch sehr wichtig, sich ein Urteil über die Lehrbefägigung anhand Beiträge in einem Pokerforum zu machen. Danke AyeCaramba. Werde ab nächster Woche dann harzen und ggf wieder mit Poker anfangen, weil Unterrichten ist obv nix für mich.

Spoiler

Du bist echt noch viel behinderter als ich immer dachte. Zwischenzeitlich hatte ich einen Funken Hoffnung, aber bei deiner Überheblichkeit kann ich gar nicht so viel Essen wie ich kotzen möchte. Habe ich aus deinen Beiträgen herausgelesen, was du für ein Mensch bist. Besteht leider keinerlei Hoffnung


Antwort
Zitat
Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

Freie Fahrt für freie Bürger! _thumbsup:

Vorteile von freier Fahrt:
- Zeitersparnis (sofern schnelles Fahren möglich obv)
- Mehr Wirtschaftswachstum, weil z.B. ein Verkäufer 6 statt 5 Käufer (bei fiktivem Tempo 120) am Tag erreichen kann. Wirkt halt in etwa so wie schnelleres Internet. Gute Infrastruktur ist immer gut.
- Mehr Verkauf von teureren Autos. Auch wieder Wirtschaftswachtum. Wofür brauch ich ein Ferrari, wenn ich dann bei Tempo 120 auf die Bremse latschen muss? Da kann ich den ja nur zu ca. 40% ausfahren. Kauft man sich lieber nen langsames Auto, wenn man eh nur langsam fahren darf.

Nachteile bzw. Vorteile vom Tempolimit:
- Etwas weniger Verkehrstote. Aber die allermeisten Verkehrstote entstehen sowieso auf Landstraßen. Fällt kaum ins Gewicht.


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

"Nachteile bzw. Vorteile vom Tempolimit:
- Etwas weniger Verkehrstote. Aber die allermeisten Verkehrstote entstehen sowieso auf Landstraßen. Fällt kaum ins Gewicht."

da isses wieder :f_love:


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Seit der Beschränkung auf 130 km/h im Jahr 2003 halbierte sich diese Zahl auf 19 Tote.
Quelle: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/tempolimit-mit-130-km-h-sinken-die-unfallzahlen-drastisch-a-1249595.html

Im Jahr 2018 registrierte die Polizei auf Autobahnen 20.537 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Gegenüber 2017 war dies ein Rückgang um 1,9 %.
Dabei kamen 424 Menschen ums Leben

Lustig finde ich, wenn die selben Leute, die sagen, dass die weniger Verkehrstoten - seien es 20 oder 200 - kaum ins Gewicht fallen, sich über Tötungsdelikte durch Ausländer/Flüchtlinge ("Laut Bundeskriminalamt (BKA) gab es in Deutschland 2017 insgesamt 731 Mord- und Totschlagsdelikte, in 83 Fällen wurden Deutsche von Ausländern getötet."), dann doch plötzlich aufregen.

da heißt es dann immer auf die Antwort, dass seien ja nicht so viele "frag mal die Mutter der ermordeten Tochter!"

Also man muss sich schon entscheiden, ob 100 Tote im Jahr jetzt schlimm sind oder nicht.

Da fällt mir dieser lustige Link ein:

Empörometer


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Auf das eine lassen sich Leute freiwillig ein und bekommen sogar was dafür.
Aber immerhin findest du daran was Belustigendes.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von wuerstchenwilli

Seit der Beschränkung auf 130 km/h im Jahr 2003 halbierte sich diese Zahl auf 19 Tote.
Quelle: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/tempolimit-mit-130-km-h-sinken-die-unfallzahlen-drastisch-a-1249595.html

Im Jahr 2018 registrierte die Polizei auf Autobahnen 20.537 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Gegenüber 2017 war dies ein Rückgang um 1,9 %.
Dabei kamen 424 Menschen ums Leben

Lustig finde ich, wenn die selben Leute, die sagen, dass die weniger Verkehrstoten - seien es 20 oder 200 - kaum ins Gewicht fallen, sich über Tötungsdelikte durch Ausländer/Flüchtlinge ("Laut Bundeskriminalamt (BKA) gab es in Deutschland 2017 insgesamt 731 Mord- und Totschlagsdelikte, in 83 Fällen wurden Deutsche von Ausländern getötet."), dann doch plötzlich aufregen.

da heißt es dann immer auf die Antwort, dass seien ja nicht so viele "frag mal die Mutter der ermordeten Tochter!"

Also man muss sich schon entscheiden, ob 100 Tote im Jahr jetzt schlimm sind oder nicht.

Da fällt mir dieser lustige Link ein:

Empörometer

Erstmal, dass mit dem 10 Jährigen war nur nen kleiner Diss und jedenfalls nicht ernst gemeint. Ich wollte jetzt keine Diskussion über das deutsche Bildungssystem damit starten. :sorry:
Den Vergleich mit Mord- und Totschlagsdelikten finde ich hier fehl am Platz und der würde nur zum derailen beitragen, weshalb ich darauf nicht eingehen will.

Wenn du aber unbedingt weniger Verkehrstote haben willst, warum nicht gleich eine Tempo 70 Beschränkung auf allen Autobahnen und Landstraßen? Wenn das auch genau kontrolliert wird (wie zb in der Schweiz), werden die Verkehrstoten drastisch zurückgehen und gut für die CO2 Bilanz ist es auch noch. Jedes Argument dass du für ein 130km/h Tempolimit bringst, gilt noch viel mehr für ein 70km/h Tempolimit.
Man muss auch nicht immer alles genauso wie alle anderen Länder haben und das unbeschränkte Fahren auf den Autobahnen ist nun mal ein Markenzeichen von Deutschland. Man könnte sonst auch das Oktoberfest verbieten, ich meine literweise Bier trinken und fettiges Essen in sich reinstopfen ist alles andere als gesund.

Ich fahre öfters Sonntag früh von Dresden nach Leipzig (ja, Ossi) und da ist niemand auf der Autobahn. Wieso soll ich da unbedingt höchstens 130km/h fahren müssen? Die Polizei soll gerne verstärkt Sicherheitsabstandkontrollen durchführen und die Drängler zur Kasse bitten, aber doch nicht allen verbieten 150km/h zu fahren nur weil es ein paar schwarze Schafe gibt.

@cjheigl: Mit den Umfragen habe ich das Problem, dass auch die antworten, die nie Auto/Autobahn fahren. Man sollte das nach gefahrenen Autobahnkilometern wichten.


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Nochmal:
Die sinkende Zahl der Verkehrstoten ist nicht Hauptgrund, aber zu sagen, "das sind nur so wenige, woanders sterben mehr" ist eben auch kein Gegenargument. Und nur weil woanders noch mehr menschen sterben ist es auch nicht richtig, weniger gefährliche Gebiete unbeachtet zulassen. Das eine zu tun bedeutet ja nicht, das andere zu lassen. Aber ein richtiger Schritt kann nicht falsch sein, weil ein anderer Schritt noch besser wäre.

Und unbefahrene Autobahnen sind eben nur für sehr wenige relevant. Es geht um den Großteil der Autofahrer, nicht um diejenigen, die nachts auf der A 97.626 täglich 700 km schrubben.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von wuerstchenwilli
Nochmal:
Die sinkende Zahl der Verkehrstoten ist nicht Hauptgrund, aber zu sagen, "das sind nur so wenige, woanders sterben mehr" ist eben auch kein Gegenargument. Und nur weil woanders noch mehr menschen sterben ist es auch nicht richtig, weniger gefährliche Gebiete unbeachtet zulassen. Das eine zu tun bedeutet ja nicht, das andere zu lassen. Aber ein richtiger Schritt kann nicht falsch sein, weil ein anderer Schritt noch besser wäre.

Und unbefahrene Autobahnen sind eben nur für sehr wenige relevant. Es geht um den Großteil der Autofahrer, nicht um diejenigen, die nachts auf der A 97.626 täglich 700 km schrubben.

Ich verstehe immer noch nicht wieso man zwanghaft eine Maßnahme durchboxen will, die a) selbst deiner Aussage nach wenig Nutzen hat, b) wie man bereits an dieser Diskussion sieht auf massiv widerstand in der Bevölkerung trifft und damit c) die Fronten für zukünftige, ggf. Wirklich sinnvolle und nutzenstiftende Maßnahmen zusätzlich verhärtet.

Und was mir auch nicht in den Kopf will, die Grünen machen doch immer auf endliche Ressourcen aufmerksam. Diese endlichen Ressourcen finden wir aber nicht nur in der Natur, auch die Arbeitskraft, Finanzen und Leidensfähigkeit jedes einzelnen und genauso ganzer Staaten ist endlich. Und gerade deswegen sollten wir uns eben nicht in irgendwelchen Pseudomassnahmen mit minimalem Effekt verstricken sondern Maßnahmen nach Effizienz und Effektivität auswählen.


Antwort
Zitat
nemesis0381
Beigetreten: 25.12.2014

Original von dak113
b) wie man bereits an dieser Diskussion sieht auf massiv widerstand in der Bevölkerung trifft.

Original von cjheigl
Wenn es nach Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung ginge, dann hätte sich ein allgemeines Tempolimit schon längst durchgesetzt, weil vor allem weibliche Fahrer in einer klaren Mehrheit für Tempolimits sind. Die haben aber in der Politik traditionellerweise weniger zu sagen.

https://www.focus.de/politik/videos/umfrage-fuer-focus-online-tempolimit-spaltet-deutschland-vor-allem-frauen-haben-eine-klare-meinung_id_10263954.html/blockquote >

würde von der überwiegenden Meinung von dem Usern im Forum hier, nicht auf die gesamte Bevökerung schließen


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Nvm


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Und gerade deswegen sollten wir uns eben nicht in irgendwelchen Pseudomassnahmen mit minimalem Effekt verstricken sondern Maßnahmen nach Effizienz und Effektivität auswählen.

dann nenn mir mal Maßnahmen, die auf weniger Widerstand treffen und oder mehr bringen. Gerne im Klimaschutzthread.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von wuerstchenwilli
Nochmal:
Die sinkende Zahl der Verkehrstoten ist nicht Hauptgrund, aber zu sagen, "das sind nur so wenige, woanders sterben mehr" ist eben auch kein Gegenargument. Und nur weil woanders noch mehr menschen sterben ist es auch nicht richtig, weniger gefährliche Gebiete unbeachtet zulassen. Das eine zu tun bedeutet ja nicht, das andere zu lassen. Aber ein richtiger Schritt kann nicht falsch sein, weil ein anderer Schritt noch besser wäre.

Darüber diskutieren wir hier aber doch. Ich und auch viele andere meinen, dass das ein falscher Schritt ist. Darum meine ich ja, es wäre sinnvoller erst einmal über ein Tempolimit für Landstraßen von 70km/h zu diskutieren als das Tempolimit für Autobahnen. Es kommt doch auch niemand auf die Idee, das Wahlrecht nur für 16 Jährige zusätzlich einzuführen aber das den 17 Jährigen weiter zu verweigern.

Original von wuerstchenwilli
Und unbefahrene Autobahnen sind eben nur für sehr wenige relevant. Es geht um den Großteil der Autofahrer, nicht um diejenigen, die nachts auf der A 97.626 täglich 700 km schrubben.

Natürlich geht es auch um die Letzteren. Gerade die wären doch vom Tempolimit betroffen. Wenn viel Verkehr oder sogar Stau ist, fährt keiner 180.

Ich bezweifle übrigens, dass die CO2 Reduzierung in dem Maße erreicht wird, wie es von manchen vorgerechnet wird, denn längst nicht alle werden sich an das Tempolimit halten. Viel eher wird man einfach die Geschwindigkeit von bspw. 180 auf nur 150 reduzieren.
EDIT:

Original von wuerstchenwilli

Und gerade deswegen sollten wir uns eben nicht in irgendwelchen Pseudomassnahmen mit minimalem Effekt verstricken sondern Maßnahmen nach Effizienz und Effektivität auswählen.

dann nenn mir mal Maßnahmen, die auf weniger Widerstand treffen und oder mehr bringen. Gerne im Klimaschutzthread.

Prominentestes Beispiel wäre die CO2 Steuer. Es gibt auch Umfragen, die eine Zustimmung in der Bevölkerung dort sehen: https://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15366:umfrage-fast-zwei-drittel-der-wahlberechtigten-fuer-co2-steuerreform&catid=15&Itemid=85


Antwort
Zitat
camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007

Original von nemesis0381

Original von dak113
b) wie man bereits an dieser Diskussion sieht auf massiv widerstand in der Bevölkerung trifft.

Original von cjheigl
Wenn es nach Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung ginge, dann hätte sich ein allgemeines Tempolimit schon längst durchgesetzt, weil vor allem weibliche Fahrer in einer klaren Mehrheit für Tempolimits sind. Die haben aber in der Politik traditionellerweise weniger zu sagen.

https://www.focus.de/politik/videos/umfrage-fuer-focus-online-tempolimit-spaltet-deutschland-vor-allem-frauen-haben-eine-klare-meinung_id_10263954.html/blockquote >

würde von der überwiegenden Meinung von dem Usern im Forum hier, nicht auf die gesamte Bevökerung schließen

Fairerweise sollte man die befragen, die viele Autobahnkilometer runterreißen. Da ist der Anteil der Männer bedeutend höher.
Man lässt ja auch nicht die vegane, Fahrrad fahrende Mandala-Lisa entscheiden, ob es Fleischverbot oder autofreie Innenstädte geben soll.


Antwort
Zitat
nemesis0381
Beigetreten: 25.12.2014

Ich habe die folgende Aussage nicht getätigt und die ist nicht so formuliert dass massiv Widerstand unter den betroffenen Autofahrern erkennt

b) wie man bereits an dieser Diskussion sieht auf massiv widerstand in der Bevölkerung trifft.

wenn man massiv Wiederstand in der Bevölkerung schreibt so ist obv. die gesamte Bevölkerung gemeint, also muss auch nicht die Masse die es betrifft befragt werden


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von nemesis0381
Ich habe die folgende Aussage nicht getätigt und die ist nicht so formuliert dass massiv Widerstand unter den betroffenen Autofahrern erkennt

b) wie man bereits an dieser Diskussion sieht auf massiv widerstand in der Bevölkerung trifft.

wenn man massiv Wiederstand in der Bevölkerung schreibt so ist obv. die gesamte Bevölkerung gemeint, also muss auch nicht die Masse die es betrifft befragt werden

Du vermischst hier verschieden Sachen. Wenn das unbeschränkte Fahren einem kleinen Teil der Bevölkerung extrem wichtig ist, dann reicht das schon, dass man von "massiven Widerstand" sprechen kann. Dafür braucht es keine Mehrheit in der gesamten Bevölkerung.


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von camaro3377

Original von nemesis0381

Original von dak113
b) wie man bereits an dieser Diskussion sieht auf massiv widerstand in der Bevölkerung trifft.

Original von cjheigl
Wenn es nach Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung ginge, dann hätte sich ein allgemeines Tempolimit schon längst durchgesetzt, weil vor allem weibliche Fahrer in einer klaren Mehrheit für Tempolimits sind. Die haben aber in der Politik traditionellerweise weniger zu sagen.

https://www.focus.de/politik/videos/umfrage-fuer-focus-online-tempolimit-spaltet-deutschland-vor-allem-frauen-haben-eine-klare-meinung_id_10263954.html/blockquote >

würde von der überwiegenden Meinung von dem Usern im Forum hier, nicht auf die gesamte Bevökerung schließen

Fairerweise sollte man die befragen, die viele Autobahnkilometer runterreißen. Da ist der Anteil der Männer bedeutend höher.
Man lässt ja auch nicht die vegane, Fahrrad fahrende Mandala-Lisa entscheiden, ob es Fleischverbot oder autofreie Innenstädte geben soll.

Und zum Rauchverbot in Kneipen befragt man wen?
Wen befragt man bei CO2 Steuer? Die, die es produzieren?


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von Wody
Prominentestes Beispiel wäre die CO2 Steuer. Es gibt auch Umfragen, die eine Zustimmung in der Bevölkerung dort sehen: https://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15366:umfrage-fast-zwei-drittel-der-wahlberechtigten-fuer-co2-steuerreform&catid=15&Itemid=85/blockquote >

Wer ernsthaft bei unserer Steuerlast noch freiwillig für eine weitere Steuer ist der hat für mich doch nen Pfeil im Kopf ganz ehrlich, das können ja eigentlich nur leute sagen dies nicht betrifft...


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Um noch ein bisschen mehr Emotionen reinzubringen :coolface:

Mich würde mal interessieren, wie viel Prozent aller Familienväter/-mütter gegen ein Limit sind.

Ich stelle in meinem Umkreis immer wieder fest, dass es insbesondere kinderlose Menschen sind, die kein Limit haben wollen. Und das meine ich jetzt absolut wertfrei. es ist einfach nur eine Beobachtung, die für mich auch Sinn ergibt:

Zum einen weiß man, wenn es einen selber hinrafft, dann sind die Kids allein, zum anderen will man nicht, dass die eigenen Kids so rasen. Ich habe bei mir seit meinen Kindern einen deutliche Risikominimierung in allen Bereichen festgestellt. Kann natürlich auch mit dem Alter zusammenhängen.

Und noch was sachliches, was natürlich im CO2-Mehrausstoß berücksichtigt ist:

wenn man mit 200 Sachen über die Bahn brettert und dann kommt ein 100-Schild...
Dieses sieht man ja nicht schon aus 2 km Entfernung, so dass man einfach nur vom gas gehen muss und dann beim Schild bei 100 ist. Somit muss man zwangsweise auf die Bremse gehen, was wiederum Auswirkungen auf die hinteren Autos hat.


Antwort
Zitat