Original von flowIIpoker
btw. gibs gruppe b tatsaechlich nicht mehr wegen den verrueckten zuschauern, die unbedingt auf der strecke stehen mussten?!?
Nun die Geschichte ist folgende, bei der Rally Portugal starben nach einem Unfall von Joaquim Santos 3 Zuschauer, der Fahrer hatte sich in einer Kurve verschätzt und die Kontrolle über das Auto verloren, ist dann direkt in die Zuschauer geschleudert. Es gab keinen Mindestabstand und keine weiteren Sicherheitsregeln. Danach zogen sich alle Werksteams von den Rallys zurück, da sie das Risiko mit den Zuschauern nicht mehr eingehen wollten. Dann im gleichen Jahr verunglückte Toivonen tödlich auf der Rally Korsika, er kam von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und der Wagen ging sofort in Flammen auf. Sofort darauf verbat die FIA die Gruppe B für das nächste Jahr.
Meiner Meinung nach wussten die Fahrer auf was sie sich da einlassen, das diese Mosterautos mit über 600PS eben nur von den besten beherrscht werden konnten. Motorsport war in dieser Zeit (mitte der 80er) einfach gefährlich, das wusste jeder. Problem war halt das man keine "unschuldigen" Zuschauer gefährden wollte. Ob die so "unschuldig" waren lasse ich mal offen, denn für mich waren auch diese einfach nur Todesmüde. Sie waren so nah dran, das es möglich war das Auto beim vorbeifahren zu berühren, bei 180 Sachen im Drift auf Schotter...
Original von pataya89
Ich frag mich da immer, warum die Fahrer da nicht strikt gegen vorgehen. Bestimmt kein geiles Gefühl ausversehen jemanden über den Haufen zu fahren und damit dann leben zu müssen.
Walter Röhrl sagte mal, dass Audi ihm gesagt haben soll "Du bist hier um die Rallys zu gewinnen und nicht um dich um diese Idioten zu kümmern!" Dann hätte es bei ihm *klick* gemacht und er hat einfach Vollgas auf die Menschen draufgehalten. Er meinte aber auch das er Glück hatte und nicht wüsste ob er es verkraftet hätte jemanden todzufahren.
