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endlich den passenden Beruf finden

16 Beiträge
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Hallo ihr Strategen. =)

In der Hoffnung, dass ihr vielleicht eine Idee habt, was für Berufe sich ergeben könnten, habe ich im Folgenden meine Vorstellungen aufgelistet.
Es ist nicht so, als würde ich nicht selbst suchen/mich beraten lassen etc.
Bisher habe ich aber (trotz längerer Suche) leider nicht das passende gefunden. ;(

Qualis:
- fertiges Sowi Studium (Schwerpunkt Komm+Medien), Nebenfach Psychologie
- danach Praktikum im Onlinemarketing (SEO On/Offpage, Wettbewerbsanalysen, Promotion, blogs führen, Pressemitteilung schreiben etc.)

Das Praktikum war nicht das wahre, da ich gemerkt habe, das für mich die Arbeit keinen tieferen Sinn erfüllt (=Waren promoten, die man nicht unbedingt brauch). Ich dachte bis dato es würde reichen, wenn die Tätigkeiten an sich interessant wären. Das tut es aber nicht.

Was also sollte der Job beinhalten (Achtung: Idealvorstellung)?

- ich möchte etwas bewegen was mich berührt, ein Beitrag zu einer besseren Gesellschaft (Themen: Menschen, Umwelt, Wirtschaft)
- der Job sollte abwechslungsreich sein und verschiedene Tätigkeitsbereiche beinhalten
-> ich möchte nicht ausschließlich vor dem PC arbeiten müssen; mehr Kontakt zu Menschen wäre sehr wünschenswert
- ich erkläre/helfe gern anderen Menschen und kann Menschen überzeugen, wenn ich selbst überzeugt von etwas bin
- Arbeit in einem kollegialen Team, trotzdem natürlich auch eigenständiges finden von Lösungen
- ich erarbeite gern strategische Konzepte, denke mir gern neue Dinge/Verbesserungsmöglichkeiten aus
- ich arbeite gern mit neuen Medien
- ich berate gern Menschen und kann gut zuhören
- ich interessiere mich für Politik und Wirtschaft

Vielleicht sowas in Richtung social entrapeneurship oder so?
Allerdings finde ich dort kaum Einstiegsmöglichkeiten, da sich der Bereich erst gerade entwickelt.
Freunde raten mir dazu Lehrer zu werden. Soll relativ easy sein (zumindest am Berufskolleg), man hat ein ordentliches Gehalt und kann jungen Menschen (hoffentlich) noch was mit auf den Weg geben.

Dann noch der Weg in die Politik. Das sehe ich mit als das schwierigste an dort einen Job zu bekommen. Ich will ja nicht BK oder so werden, aber fände es toll daran mitarbeiten zu können die Gesellschaft positiv zu verändern. Keine Ahnung, ob es dort Stellen gibt, wo ich mich einbringen könnte..


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15 Antworten
nikorw
Beigetreten: 03.08.2006

Journalist?


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Sowohl als Zwischenlösung als auch für den langfristigen Jobeinstieg würde ich ehrenamtliches Engagement vorschlagen. Da einfach in die Bereiche/Organisationen reinschnuppern, sehen nicht alles Gold ist was glänzt und sich schließlich dort um einen Job bemühen.
Nebenbei deinen jetzigen Job behalten und langsam von Vollzeit, auf Teilzeit abstufen und dem gegenüber immer mehr Zeit in deinen neuen investieren.

Welches Feld/Was du genau in der Welt ändern willst musst natürlich du wissen :)


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sTaTermi
Beigetreten: 13.11.2009

Warum nennt eigentlich jeder, der im Internet nach einem Beruf sucht, genau die Punkte, die OP in seinem Post vorgestellt hat ? ^^ (no offense, just interest)


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Flowbo
Beigetreten: 17.08.2006

Die Arbeit in einer PR - Agentur wäre dann sicherlich was für dich. Am besten dann sowas im Bereich von Media Relations oder Public Affairs..


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Geh mal zum Arbeitsamt, da wird dir geholfen.
Ist ja auch immer die Frage, wo du überhaupt alles reinkommst mit nem SoWi Studium.
Ggf. halt nochmal umorientieren und neu studieren.


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Erst mal danke für für bisherigen Vorschläge.

- Journalist hatte ich auch schon überlegt. Leider habe ich darüber nicht viel Gutes gehört. Inbesondere die immer schlechter werdende Bezahlung (Lohn richtet sich nach Anzahl der Wörter) und starker Termindruck sollen mittlerweile gang und gäbe sein.
(Ja ich weis, es ist nirgends leicht)

Das mit dem ehrenamtlichen Engagement, ist keine schlechte Idee.
Keine Ahnung ob es was bringen würde sowas für 1-2 Stunden oder am WE zu machen und darüber reinzuschauen. Aber ein Versuch ists Wert.

PR Agentur ist ansich auch nicht verkehrt. Das habe ich ja gewissermaßen schon zum Teil gemacht. Es sollte sich halt nur nicht wieder um irrgendein Produkt handelt, dass es möglichst oft zu verkaufen gilt. Vielleicht wären dann NGOs oder ähnliche Institutionen der richtige Ansprechpartner..

Arbeitsamt kann man, nach dem was ich gehört habe, getrost vergessen. Ich weiss, das ist mittlerweile besser geworden, aber im Bezug auf Akademiker haben die immer noch keine Ahnung. Da herrscht dann eher die Einstellung: "Du bist Akademiker, warum kriegst du das nicht selbst auf die Kette?"

Dann hatte ich noch an den Einstieg in die Politik gedacht, um vielleicht darüber (Vitamin B) an Jobs zu kommen. Allerdings kenne ich halt noch niemanden hier in Berlin. Aber das lässt sich ja ändern.

Wenn ihr noch weitere Vorschläge/Anmerkungen habt: Immer her damit. =)


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kanalratte
Beigetreten: 27.03.2005

Das hört sich für mich danach an, dass die Arbeit in einer NGO was für dich sein könnte. Da gibt es ganz unterschiedliche Berufsbilder, die auf dich zutreffen könnten. Von PR über Lobbying zur Ansprechsperson für (Gross)Gönnern etc. etc...

Klar sind da die Stellen auch eher dünn gesäät aber ich denke das wäre zumindest mal ein Bereich wo du dich bewerben könntest.


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Flowbo
Beigetreten: 17.08.2006

Original von LasmirandaDennsiewillja
....
PR Agentur ist ansich auch nicht verkehrt. Das habe ich ja gewissermaßen schon zum Teil gemacht. Es sollte sich halt nur nicht wieder um irrgendein Produkt handelt, dass es möglichst oft zu verkaufen gilt. Vielleicht wären dann NGOs oder ähnliche Institutionen der richtige Ansprechpartner..
...

Das ist ja genauso das, was eine PR Agentur nicht macht.


Antwort
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Original von Flowbo

Original von LasmirandaDennsiewillja
....
PR Agentur ist ansich auch nicht verkehrt. Das habe ich ja gewissermaßen schon zum Teil gemacht. Es sollte sich halt nur nicht wieder um irrgendein Produkt handelt, dass es möglichst oft zu verkaufen gilt. Vielleicht wären dann NGOs oder ähnliche Institutionen der richtige Ansprechpartner..
...

Das ist ja genauso das, was eine PR Agentur nicht macht.

Vielleicht nicht direkt, aber über Imagestrategien, Brandbuilding usw. schon.
Es geht halt darum, dass ich nicht den Sinn meiner Arbeit darin sehe, meine Fähigkeiten für den Verkauf des x-ten (unnötigen) Konsumproduktes zu verwenden.
Daher ist das mit den NGOs wohl eine Möglichkeit.


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zu diesem thema gib es übrigens viele tests im www und die sind gar nicht mal so schlecht. am besten nicht nur einen machen, sondern 2 oder 3. dann hat auswertungen und vorschläge.


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michaelg5pro
Beigetreten: 19.12.2006

Original von LasmirandaDennsiewillja
Qualis:
- fertiges Sowi Studium (Schwerpunkt Komm+Medien), Nebenfach Psychologie

Ich habe damals mein Sowi-Studium (Schwerpunkt Politik, NF auch Psychologie und Öffentliches Recht) abgebrochen, leider erst nach drei Jahren. Hätte am liebsten Verbandsarbeit, wissenschaftliche Dienste oder Journalismus gemacht. Flog halt alles raus: Journalismus setzt halt voraus, dass man irgendwie schon drin ist, für den Rest fehlten mir Kontakte/Beziehungen.

Fands schade, denn inhaltlich wars schon das richtige für mich. Hab dann nach einem Jahr Pause mit Jura neu angefangen und bin damit sehr zufrieden, da es geradwegiger in Berufe führt und ich wusste, worauf ich mich einlasse.

Nachtrag: Du hattest Politik erwähnt. Ja, da gibt es Stellen, leider am besten durch Kontakte, aber es geht auch ohne. Abgeordnetenzuarbeit fänd ich klasse.


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joe0411xx
Beigetreten: 02.10.2007

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Jo, hab solche Test zwar schon gemacht aber viellicht waren die alle einfach nur schlecht. Mal sehn

@ michael
Und für Abgeordnetenzuarbeit braucht man keine Beziehungen? Das wundert mich jetzt.


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michaelg5pro
Beigetreten: 19.12.2006

Original von LasmirandaDennsiewillja
Jo, hab solche Test zwar schon gemacht aber viellicht waren die alle einfach nur schlecht. Mal sehn

@ michael
Und für Abgeordnetenzuarbeit braucht man keine Beziehungen? Das wundert mich jetzt.

Ist das eine Frage (wegen des Fragezeichens)? Falls ja: Doch "braucht" (meistens hilfreich bis quasi-notwendig) man, klar. Gleichwohl ist man bei neu ausgeschriebenen Stellen für einzelne Parlamentsmitglieder und Fraktionen als Bewerber ohne Beziehungen nicht immer komplett raus, gerade bei neuen Parteien oder "rein raus" Parteien. Je nach Größe, Organisationsgrad und Etabliertheit ist es auch gar nicht so schwer, Kontakte herzustellen.


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Timmel
Beigetreten: 10.10.2007

Da du ja einen gewissen Idealismus an den Tag zu legen scheinst und etwas bewegen möchtest, gleichzeitig Interesse an Politik und Wirtschaft hast:

Mal an die Vereinten Nationen gedacht?

Soweit ich weiß, haben die zwei Niederlassungen in Deutschland (Bonn und Hamburg).

Nen alter Bekannter von mir hat nach seinem Abschluss in Vergleichenden Religionswissenschaften bei der UN angeheuert und diesen Schritt bis heute soweit ich weiß nicht bereut.


Antwort
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