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Original von AyCaramba44
Einfach mal den anwalt anrufen lassen und fragen wo genau das Problem liegt?
fyp
Original von MiamiTubbs
Hey,Ich hatte ehrlich gesagt mit einem Ablehnungsbescheid gerechnet, jedoch mit der Begründung bzgl. Kapazitätsmangel.
Der Plan wäre dann gewesen mich dagegen einzuklagen und mit recht hoher Wahrscheinlichkeit dann genommen zu werden.Nun habe ich jedoch einen Ablehnungsbescheid erhalten, in dem steht, mir würden die notwendigen Zulassungsvoraussetzungen fehlen.
....Jmd. Erfahrung mit einer Klage in Masterbewerbung bei ungültiger Zulassungsvoraussetzung?
Was versteht ihr unter ingenieurwissenschaftlichen Prüfungsleistungen?greetz und danke für die hilfe
Zu 1. Die entspr. Prüfungsämter/Studienbüros sind ja auch nicht blöd und wählen ganz bewusst diesen Weg. Es gibt definitiv einige Unis, die diesen Weg beschreiten. Das funktioniert so lange, bis auf einmal haufenweise Post von entsprechenden Fachanwälten eintrudelt und z.T. Schadensersatz dann zu leisten ist.
Zu 2. I.d.R. hat ne Klage gute Aussicht auf Erfolg. Man sollte sich halt überlegen, dass es einerseit mal gut 2-3 Jahre dauern kann, bis die Sache a.d. REchtsweg geklärt ist und andererseits manche Leute vom Prüfungsamt/Studienbüro sowas auch persönlich nehmen.
Königsweg ist wohl entweder an einer anderen Uni unterkommen oder geringfügige Abstriche b.d. Anerkennung zu machen.
also was so oder so völlig unrealistisch ist meiner meinung nach ist jetzt klagen und im oktober starten können, der rechtliche weg dauert nahezu immer ungemein lang und kann mir nicht vorstellen dass das binnen 2 monaten einfach so geklärt wird, eher so oktober 2016 dann
Ruf Montag an und frag nach, was als ingenieurswissenschaftliche Fächer von deinen Fächern im BA angesehen wird und was nicht. Wenn die keins der Fächer anrechnen, kannst du ruhig klagen. Nur wird dies, wie nebosback und HoRRor schon gesagt haben, keine 2 Monate dauern. Ich tippe da eher auf 2 Jahre bis du deine Zulassung kriegen könntest.
Zwar halte ich es für bedenklich, dass du schon eine Klage vorbereitet hast, bevor überhaupt die Bewerbung rausging. Auch solltest du vorher zunächst in Erfahrung bringen, was die konkreten Gründe für die Ablehnung sind.
Doch dauert nur das Hauptverfahren derart lange. Den Studienplatz kann man vorübergehend durch einstweilige Anordnung (123 VwGO) sichern. Wichtig ist nur, dass du daneben noch klagst bzw. Widerspruch einreichst. Dafür solltest du dich aber weiter informieren und/oder Rechtsrat einholen, sei es auch nur bei der Asta oder dergleichen.
Glaubst du ernsthaft, dass du mit einem eingeklagten Studienplatz Spaß haben wirst? Kulanz kannst du nach so ner Aktion keine mehr erwarten, Profs reden miteinander (schon mal überlegt, was du für ne Abschlussarbeit machen willst, wenn dich eigentlich kein Prof haben will?), und die Kommilitonen finden das im Zweifel auch nicht so cool (bei mir wäre da immer der Gedanke, dass du jemand besser qualifiziertem den Platz weggenommen hast, und das fänd ich uncool).
Original von sarc
Glaubst du ernsthaft, dass du mit einem eingeklagten Studienplatz Spaß haben wirst? Kulanz kannst du nach so ner Aktion keine mehr erwarten, Profs reden miteinander (schon mal überlegt, was du für ne Abschlussarbeit machen willst, wenn dich eigentlich kein Prof haben will?), und die Kommilitonen finden das im Zweifel auch nicht so cool (bei mir wäre da immer der Gedanke, dass du jemand besser qualifiziertem den Platz weggenommen hast, und das fänd ich uncool).
Danke, ich dachte ich bin der einzige, der so denkt.
andererseits sind wir aber nicht mehr in der Grundschule wo man sich wegen vermeindlicher Bevorteilung mobbt. Das kommt erst wieder im Job :f_cool::f_cool:
Also das Argument mit den Kommilitonen kann man mMn vernachlässigen, happiger wirds dann wirklich mit Profs oder dem Prüfungsamt selber.
Also ich kenn 3 Leute, die sich in ihren Traum Studiengang eingeklagt haben. Und erstens erzählt das kaum einer seinen Mitkommilitonen und zweitens kriegen die Profs davon auch eher weniger etwas mit. Läuft schließlich alles übers Prüfungsamt.
3/3 hatten damit keine Probleme. Aber mich hätte die Wartezeit von minimum einem Jahr genervt.
Mag vom Studiengang abhängig sein... In den Naturwissenschaften kenn ich das eher so, dass man allein auf weiter Flur nicht so viel weiterkommt und sich zu Gruppen zusammenschließt, die sich gegenseitig helfen. Da war es auch nie ein Problem, mal irgendjemanden bei Problemen zu fragen, es wurd fast immer so weit es geht geholfen. Ich bin mir relativ sicher, dass jemand, der sich eingeklagt hätte (nicht, dass es da nötig gewesen wär) wenig bis keine Hilfe gesehen hätte. Kein aktives Mobbing, aber wenn dus schaffst, selbst unter Nerds zum Außenseiter zu werden, da gehört dann schon was dazu...
Genauso sicher bin ich mir, dass sich das in mündlichen Prüfungen und bei der Bewertung von Abschlussarbeiten negativ ausgewirkt hätte (wogegen man natürlich klagen kann, aber Profs sind auch nicht doof, denen fällt schon was ein... ;)).
Möglich, dass es in Studiengängen, in denen sowas üblicher ist (oder in denen allgemein ne egoistischere Mentalität herrscht) anders is. Aber zumindest mit meiner Studienerfahrung hätt ich mich nicht einklagen wollen (oder allgemein versuchen, auf dem Rechtsweg was gegen die Uni zu erreichen - mit Reden kommt man da sehr viel weiter).
Ach ja, zum Thema "das erzählt keiner": Natürlich nicht, aber irgend ne Sekretärin im Prüfungsamt weiß das. Wenn es Vorurteile gibt, die sich tagtäglich bestätigen, dann die, dass Sekretärinnen im Prüfungsamt geschwätzig sind...
Die unterhalten sich dann auch mal mit Institutssekretärinnen. Und die unterhalten sich möglicherweise mit ihren Chefs. Die wiederum haben regelmäßig Sitzungen. Mit anderen Profs und mit ihren Mitarbeitern. Mitarbeiter haben Freunde oder Verwandte in jüngeren Semestern... Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass sich das über ein Studium geheim halten lässt.
Vielleicht macht dieser Master ja auch einfach tatsächlich keinen Sinn, weil sein Bachelor fachlich so weit davon entfernt ist?
Original von sarc
Mag vom Studiengang abhängig sein... In den Naturwissenschaften kenn ich das eher so, dass man allein auf weiter Flur nicht so viel weiterkommt und sich zu Gruppen zusammenschließt, die sich gegenseitig helfen. Da war es auch nie ein Problem, mal irgendjemanden bei Problemen zu fragen, es wurd fast immer so weit es geht geholfen. Ich bin mir relativ sicher, dass jemand, der sich eingeklagt hätte (nicht, dass es da nötig gewesen wär) wenig bis keine Hilfe gesehen hätte. Kein aktives Mobbing, aber wenn dus schaffst, selbst unter Nerds zum Außenseiter zu werden, da gehört dann schon was dazu...Genauso sicher bin ich mir, dass sich das in mündlichen Prüfungen und bei der Bewertung von Abschlussarbeiten negativ ausgewirkt hätte (wogegen man natürlich klagen kann, aber Profs sind auch nicht doof, denen fällt schon was ein... ;)).
Möglich, dass es in Studiengängen, in denen sowas üblicher ist (oder in denen allgemein ne egoistischere Mentalität herrscht) anders is. Aber zumindest mit meiner Studienerfahrung hätt ich mich nicht einklagen wollen (oder allgemein versuchen, auf dem Rechtsweg was gegen die Uni zu erreichen - mit Reden kommt man da sehr viel weiter).
Ach ja, zum Thema "das erzählt keiner": Natürlich nicht, aber irgend ne Sekretärin im Prüfungsamt weiß das. Wenn es Vorurteile gibt, die sich tagtäglich bestätigen, dann die, dass Sekretärinnen im Prüfungsamt geschwätzig sind...
Die unterhalten sich dann auch mal mit Institutssekretärinnen. Und die unterhalten sich möglicherweise mit ihren Chefs. Die wiederum haben regelmäßig Sitzungen. Mit anderen Profs und mit ihren Mitarbeitern. Mitarbeiter haben Freunde oder Verwandte in jüngeren Semestern... Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass sich das über ein Studium geheim halten lässt.
Auf jeden Fall krass die Darlegung. Aber gerade bei Profs finde ich es schwer, dass diese einen unter 500 Studenten im VL Saal erkennen^^
Bezüglich Naturwissenschaften sind das aber auch eher die Fächer, wo sich keiner einklagen muss, weil die eh net so überlaufen sind a la Physik oder Chemie Studium.
Bin selbst wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Institut und bei uns kommt nicht an wie jmd in's Studium gekommen ist. Viel zu große Masse und viel zu irrelevant.
Das Vorgehen heiße ich trotzdem moralisch nicht gut.
Original von powl2007
Original von sarc
.Auf jeden Fall krass die Darlegung. Aber gerade bei Profs finde ich es schwer, dass diese einen unter 500 Studenten im VL Saal erkennen^^
Bezüglich Naturwissenschaften sind das aber auch eher die Fächer, wo sich keiner einklagen muss, weil die eh net so überlaufen sind a la Physik oder Chemie Studium.
Naja gerade Chemie hat meist einen NC, da beschränkte Laborplätze.
Aber ich glaube auch nicht, dass das irgendwen keult.
nur mal kurz zu deinem Grundverständnis:
1. Uni > Hochschule > BA
-> Leistungen von Uni werden an Hochschule oder Ba nach ermessen der Prof´s anerkannt
-> Leistungen an Hochschule, werden an BA oft anerkannt
==> das ganze ist viel schwieriger Rückwärtskompatibel, weil die Mathematik und die geforderten Prüfungen von Berufsakademikern weitaus leichter sind als die der Universitätsabsolventen.
Du kannst dich da zu Tode klagen ... der Richtige Weg ist hier an die Bildungseinrichtung heranzutreten, denen zu erzählen was du bisher gemacht hast. Dann suchst du dir deinen Wunschstudiengang aus rennst dort von Fach zu Fach von Prof zu Prof und fragst die Leute was sie dir aus deinem alten Studium anerkennen.
Wenn du dann irgendwann alles zusammen hast und weißt was du noch nachzuholen hast und was nicht, schreibst du dich gegebenfalls ein.
Nur weil Studiengänge ähnlch klingen, können die sich durchaus unterscheiden und selbst wenn du von der Uni auf eine BA wechselst, werden dir die Prof´s in der BA erklären welche Fächer dir gegebenfalls noch fehlen. WEchselst du von Ba zu UNI und hattest an der Ba 3 Sem Mathe was du an der Uni auch hast, werden sie hier oft darauf bestehen, dass du das 3. Sem wiederholst (je nach Prüfungsleistungen). Die Begründen dir das damit, dass dir Teile des Lehrplans fehlen.