Original von joosP
gibt doch öfter dokus darüber. galileo hatte auch son experiment. deren schein ging schneller um die welt als isildurs bankroll
Original von joosP
gibt doch öfter dokus darüber. galileo hatte auch son experiment. deren schein ging schneller um die welt als isildurs bankroll
Original von lemarcGER
jo, taf-code![]()
Stimmt, ich lese sowas ständig auf Geldscheinen und melde mich dann bei solchen Dingern an
![]()
eben weil man es nicht ständig auf geldscheinen sieht würde es mich persönlich wphl dazu animieren es zumindest mal zu googlen... PROFIT ???
Original von KTU
ich schreibe da heute abend nach dem Coaching oder morgen früh etwas zu. Ich weise jetzt schonmal daraufhin, dass es sich dabei um meine persönliche Meinung handelt.
Hast du mittlerweile was dazu geschrieben? Finde auf die schnelle nichts?
Danke im Voraus
Sorry.
War dumm von mir das so zu spoilern. Jetzt mach ich es doch etwas zwischen Tür und Angel und das wollte ich eigentlich nicht:
Also Fakten:
Internet - Poker ist viel tougher geworden seit es Pokerschulen gibt und sich die Theorie rund um das Spiel rasend schnell im Internet entwickelt haben.
Was man allerdings auch sehen muss: Die Winning - Regs bleiben und die Fische (von denen letztendlich alles Geld kommt) kommen und gehen. Dadurch entsteht automatisch eine zunehmend härter werdende Konkurrenz.
In meinen Augen ist Poker genau wie Schach, Mathematik, Softwarearchitektur zu komplex für den Menschen, wodurch es immer eine Skill - Pyramide gibt.
Alle die sagen: sobald das Wissen verfügbar ist, wird es auch nach und nach vom gesamten Spielerpool sinnvoll angewandt, wodurch alle Edges verschwinden, können sich ja gerne dafür entscheiden Mathematiker, Weltklasse Schachspieler oder Softwarearchitekten zu werden: Das Wissen ist verfügbar und alleine mit dem Internet kommt man schon sehr weit.
Aber so ist die Realität halt nicht. Die meisten haben so etwas wie eine persönliche Lernkurve, die von vielen Faktoren abhängt: Talent, Arbeitseinsatz, Engagement, Verbundenheit zum Spiel, Selbstbewusstsein, Frustrationstoleranz usw. ...
Ich selber hab zum Beispiel auch in 100 Jahren keine Edge gegen JoeLuck, obwohl ich mich alleine durch meinen Job super viel mit dem Spiel beschäftigen muss ![]()
Sehr cool in diesem Zusammenhang finde ich das Interview von Frederik Keitel:
http://de.pokerstrategy.com/news/content/Tobi-Block-im-Gespr%C3%A4ch-mit-Fredrik-FiSHeYe1984-Keitel-Teil-1_54101/
oder auch folgender Vortrag von Schachweltmeister Vishy Anand wie man sich bei gleichen Voraussetzungen eine Edge erarbeitet:
Ich glaube viel eher an den Gedanken der Lerncommunity für persönlichen Fortschritt. An der Uni sind ja in der Regel auch die besser, die viel in den Übungsgruppen diskutieren, sich aktiv mit den Sachen beschäftigen und darüber diskutieren. Im Poker denke ich ist der Schaden der durch Ghostleser entsteht, weil sie heimlich eine Strategiediskussion verfolgen ohne etwas beizutragen super gering gegenüber dem Vorteil den die Beteiligten davon haben, weil sie ihre Positionen aktiv verteidigen und hinterfragen müssen. Und wir können das ja hier auch belegen, dass die Spieler, die in den HB und Strategieforen Posts haben im Schnitt viel erfolgreicher sind.
Denke die Probleme im Poker sind eher, dass sich mehr Regs um weniger Fische prügeln müssen, wodurch manache Regs auf der Strecke bleiben und es für neue schwerer wird hochzukommen.
Die Theorie ist mehr oder weniger ein Spielball, die sich entwickelt und wo man Spaß dran haben kann. Aber im Prinzip nichts Bösartiges.
Btw: Im Poker gibts ja auch verschiedene Ansätze, wo nicht klar ist welcher besser ist und in meinen Augen sind wir meilenweit davon entfernt "Poker gelöst zu haben".
Cliffs:
Die Probleme der tougher werdenden Games kommen nicht durch die Theorie ansich, sondern einfach durch die aus der Ecology begründeten härter werdenden Konkurrenz.
Es gibt so etwas wie persönliche Lernkurven, warum man vor Menschen prinzipiell weniger Angst haben muss als vor Computern.
Wer aktiv viel diskutiert und seine Gedanken und Hände zur Diskussion stellt, nimmt davon selber am meisten mit.
klingt ziemlich plausibel.
KTu , ist demensprechend deine Einstellung zu private Coaching auch, dass der Coach sich weniger Gedanken machen muss, Wissen weiterzugeben und sich so seine Konkurenz heranzuzüchten? Letzendlich liegt es ja am Schüler selbst, was er mit dem erworbenen Wissen anstellt und er hätte sich durch Videos gucken / Austausch mit anderen Spielern viel davon selber beibringen können...
Original von kaiptn
klingt ziemlich plausibel.KTu , ist demensprechend deine Einstellung zu private Coaching auch, dass der Coach sich weniger Gedanken machen muss, Wissen weiterzugeben und sich so seine Konkurenz heranzuzüchten? Letzendlich liegt es ja am Schüler selbst, was er mit dem erworbenen Wissen anstellt und er hätte sich durch Videos gucken / Austausch mit anderen Spielern viel davon selber beibringen können...
Denke, dass ein Coaching dann besonders erfolgreich ist(war, wenn es eine neue Sichtweise bzw. Art zu Denken aufgezeigt hat.
Content ist leichter zugänglich als Wege diesen zu verarbeiten. Alte Denkmuster, die gerade bei komplexem Content ineffizient oder suboptimal sind, verbessern wir nur dann, wenn wir einen Impuls bekommen.
Besser als der Rest wird man mMn nicht durch verstehen des Contents, sondern durch das finden von noch mehr Fragen und Problemen.
Stichwort hermeneutische Spirale
jo genau.
Ich glaube, ich hatte es schonmal gepostet:
Man lernt durch unterschiedliche Betrachtungsweisen. Wenn jetzt Jemand einen Strategypost von mir falsch findet, dann kann er sagen warum und es begründen und dann bin am Ende entweder ich, er oder beide schlauer, weil er oder ich irgendwas übersehen hab oder noch interessanter: wir völlig unterschiedliche Entscheidungsmodelle wählen.
Was natürlich wenig Sinn macht, ist Sachen zu posten die man gerade verstanden hat und exploiten kann. Wenn ich jetzt bei meinem Gegner ein riesiges Leak gefunden hab, dann ist es nicht sinnvoll einen Thread zu eröffnen: So exploitet man PokerStrategy Spieler JimmyPokerface1992.
Man sollte vor allem die Fragen stellen, auf die man selber keine genauen Antworten weiß. Auf Fragen antworten hat auch einen großen Mehrwert für einen selber: Soblad man Sachen Anderen erklären kann, hat man sie selber auch viel besser verstanden. Außerdem hält man auch Wissen präsent und es ist ein Bisschen wie wenn man ständig nach seltenen Vokabeln abgefragt wird.
Man sollte erst dann aufhören zu posten und fragen zu stellen, wenn man wirklich nichts mehr selber mitnehmen kann von der Community. Ich denke aber, dass manche Spieler sich da auch überschätzen, weil ich teilweise zu verschiedenen erfoglreichen Spielern Kontakt hab und merke wie unterschiedlich die an das Game rangehen.
Original von kaiptn
klingt ziemlich plausibel.KTu , ist demensprechend deine Einstellung zu private Coaching auch, dass der Coach sich weniger Gedanken machen muss, Wissen weiterzugeben und sich so seine Konkurenz heranzuzüchten? Letzendlich liegt es ja am Schüler selbst, was er mit dem erworbenen Wissen anstellt und er hätte sich durch Videos gucken / Austausch mit anderen Spielern viel davon selber beibringen können...
Viele haben da auch zu viel Angst.
Es ist ja auch ein interessantes Phänomen, dass verstandenes Wissen einem sooo unglaublihc einfach erscheint. Dann erinnert mich sich gar nicht mehr daran, wie verwirrt man am Anfang war.
Trotzdem denke ich nicht, dass man nur durch großen Einsatz die Games gut schlagen kann. Wenn man überlegt, dass man auch auf Nl 50- Nl 100 Hu bzw. 30$ Hyperturbo Hu SNGs mit Standard ABC Poker, ohne in höheren Levels denken zu müssen, einen soliden Stundenlohn hat.
Vor allem in den ganzen Hyperturbo Games kann man recht schnell den Skill erlernen um die Games knapp zu beaten.
alle non US Spieler werden garantiert ausgezahlt!
<- 3,2k reicher ♦ netter Monatsabschluß
aber bei mir waren es ja nur peanuts im Vergleich zu euch...