hm, gute Idee, schaffe so ein Käse alleine, mit Hack könnte ich dann teilen mit meiner Frau ♦
Edit sagt:
Geht PP auch im Backofen? Also rein von der Konsistenz sollte das hinhauen oder?
greetz
hm, gute Idee, schaffe so ein Käse alleine, mit Hack könnte ich dann teilen mit meiner Frau ♦
Edit sagt:
Geht PP auch im Backofen? Also rein von der Konsistenz sollte das hinhauen oder?
greetz
Original von MountZero
hm, gute Idee, schaffe so ein Käse alleine, mit Hack könnte ich dann teilen mit meiner Frau ♦Edit sagt:
Geht PP auch im Backofen? Also rein von der Konsistenz sollte das hinhauen oder?
greetz
Jupp das geht. Hab hier irgendwo im Thread sogar mal Bilder davon geposted
alles was im indirekt aufm grill macht, kann man so auch im ofen machen. Geschmacklich wirds halt nur halb so interessant, da der rauch fehlt...
Original von philwen
alles was im indirekt aufm grill macht, kann man so auch im ofen machen. Geschmacklich wirds halt nur halb so interessant, da der rauch fehlt...
Allerdings. Aber wenn mans im Ofen macht kann mans super in diesen "einwickel" Backfolien machen (ich hab keine Ahnung wie man die nennt, diese halb durchsichtige Backfolie die man ums Fleisch wickelt), dann bleibt der ganze Saft in der Folie und man kann ihn später zum gepullten Fleisch hinzugeben, dann wirds richtig lecker saftig
Original von Qancho
Original von philwen
alles was im indirekt aufm grill macht, kann man so auch im ofen machen. Geschmacklich wirds halt nur halb so interessant, da der rauch fehlt...Allerdings. Aber wenn mans im Ofen macht kann mans super in diesen "einwickel" Backfolien machen (ich hab keine Ahnung wie man die nennt, diese halb durchsichtige Backfolie die man ums Fleisch wickelt), dann bleibt der ganze Saft in der Folie und man kann ihn später zum gepullten Fleisch hinzugeben, dann wirds richtig lecker saftig
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Ich weiß nicht wie es mit der Krustenbildung aussieht, aber sollte dann auch schneller fertig werden.
Original von Qancho
Original von philwen
alles was im indirekt aufm grill macht, kann man so auch im ofen machen. Geschmacklich wirds halt nur halb so interessant, da der rauch fehlt...Allerdings.
Liquid Smoke injizieren (Also in die oberste Schicht, wie beim PP der Rauchrand) + Einpinseln?
Original von MeMyself1
Spoiler
Heute mal was total Einfaches: Ofenkäse im Hackfleischnest!
Das Ganze ist kinderleicht vorzubereiten. Wir brauchen dazu nur wenige Zutaten.
1 Ofenkäse (ich bevorzuge die Sorte fein-würzig von Rougette)
800 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 Ei
Salz
Pfeffer
frische Kräuter (Petersilie, Oregano, Basilikum, Thymian)
1 gehackte Zwiebel
ChilipulverDas Hackfleisch vermengt man mit dem Ei, den Gewürzen, der gehackten Zwiebel sowie den frischen Kräutern und knetet es gut durch. Man kann das Hackfleisch natürlich auch nach Belieben anders würzen. Ein guter BBQ-Rub eignet sich auch hervorragend um das Hackfleisch zu würzen.
Aus dem Hackfleisch baut man dann ein Nest, in welches man den Ofenkäse hinein gibt. Der Hackfleischrand wird gleichmäßig an den Käse gedrückt und schon ist der Ofenkäse im Hackfleischmantel bereit für den Grill.
Gegrillt wird der Ofenkäse indirekt bei etwa 180 Grad. Ich habe dazu den GMG Pelletsmoker benutzt und ihn auf 180 Grad vorgeheizt. Man kann natürlich auch einen Kugelgrill, oder einen anderen Grill mit Deckel nutzen, womit man indirekt grillen kann. Den Ofenkäse habe ich auf einem Pizzastein gegeben, welchen ich zusätzlich mit Backpapier belegt habe. Die Grillzeit beträgt insgesamt etwa eine Stunde. In den ersten 45 Minuten habe ich den Ofenkäse mit Alufolie abgedeckt, damit er nicht zu sehr aufgeht. Nach 45 Minuten habe ich den Käse oben aufgeschnitten und aufgeklappt. In den letzten 15 Minuten erhöht man die Grilltemperatur auf 240 Grad, damit der Käse oben noch etwas bräunt.
Man kann jetzt einfach Brot in den Käse tunken und den flüssigen Käse auf herkömmliche Art geniessen, oder man wartet ein paar Minuten, bis der Käse nicht mehr ganz flüssig ist und schneidet den gesammten Ofenkäse im Hackfleischnest wie eine Torte in Stücke. Dabei fliesst der Käse dann langsam heraus und es ergibt sich eine wunderbare Mischung aus saftigen Hackfleisch und würzigem Käse. Dazu etwas knuspriger Bacon und frisches Baguette, mehr braucht man nicht!
Das rockt! Probiert es aus!
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Bitte auch weiter Voten:
http://www.meatandfly.de/detail/152812.html
Bali gibt nicht auf!
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:f_love:
:f_love:
Sorry wegen Spam, aber bei "Ofenkäse im Hackfleischnest" muss ich hier dran denken:

Original von FreakinBitch
lol geile Sache ♦ wird auf jeden Fall demnächst mal getestet!!Wie kommt man auf sowas?
Die Idee ist nicht von mir. Ich habe es beim durchblättern einer älteren Ausgabe der Fire&Food entdeckt.
Original von trekula
Original von MeMyself1
Bitte auch weiter Voten:
http://www.meatandfly.de/detail/152812.html
Bali gibt nicht auf!Mal gegoogelt, die arbeitet bei einem IT-Unternehmen und hat schon häufiger bei Internetabstimmungen gewonnen... ohne die Hilfe des BBV wird das nix. Wenn das BBV ihren badoo-Account hat helfen sie bestimmt
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Dann wird das jetzt halt die erste Abstimmung, wo sie nicht gewinnt!
Der Vorsprung beträgt 1200 Votes und das bleibt seit 3 Tagen in etwa konstant. Tagsüber bekommt sie keine Votes und Abends dreht sie komischerweise immer auf. Jetzt hat sie innerhalb der letzten 3 Stunden 45 Votes bekommen...Aktuell reicht es noch ohne BBV. Bitte täglich Voten, dann klappt das schon.
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Ich habe ja letztens die Lava Reifebeutel ausprobiert. Hier der Test dazu...
Da ich kaum etwas mehr schätze als ein hochwertiges Steak, musste ich diese Reifemethode natürlich testen. Kann ich mit Reifebeuteln wirklich das Geschmackserlebnis von echtem dry aged beef erreichen? Um das zu testen, habe ich mir einen Satz Lava Reifebeutel bestellt. Preislich liegen die Reifebeutel zwischen 10 und 18 Euro für ein Set mit je 4 Beuteln. Ein Beutel kostet also etwa 3-4 Euro.

Was brauchen wir noch?
Wichtig ist natürlich, dass man eine vernünftige Fleischqualität und ein geeignetes Stück Fleisch für das Reifeverfahren auswählt. Roastbeef oder RibEye am Stück ist empfehlenswert. Ich habe im Großmarkt ein fein marmoriertes RibEye am Stück von der Färse entdeckt, welches ich für meinen Test verwendet habe.

Ausserdem brauchen wir ein Vakuumiergerät, um die Luft aus dem Reifebeutel zu ziehen und das Fleisch zu vakuumieren. Ich habe dazu meinen Lava V300 Premium verwendet. Die Lava Reifebeutel können natürlich auch mit jedem anderen handelsüblichen Vakuumierer genutzt werden. Das Fleisch gibt man feucht in den Reifebeutel. Es sollte keinesfalls abgetrocknet werden, da die Feuchtigkeit dafür sorgt, dass sich das Fleisch mit dem Reifebeutel verbindet. Das Fleisch muss auch nicht pariert werden. Auch wenn eine Fettschicht drauf ist: dranlassen! Denn die äußere Kruste wird eh nachträglich entfernt.
Das Vakuumieren ist etwas fummelig, da die Beutel keine Struktur haben. Lava liefert daher ein paar Streifen mit Struktur dazu, so das man den Beutel auch mit dem Vakuumierer luftleer ziehen kann. Das war anfänglich etwas Fummelei, klappt aber dann doch ganz gut, wenn man den Dreh einmal raus hat.
Nachdem das Fleisch im Reifebeutel vakuumiert ist, kann man es im Kühlschrank bei Temperaturen von 1-4 Grad Celsius reifen lassen.

Mein Ziel war es, das RibEye drei Wochen lang reifen zu lassen. Wichtig ist, dass man das Fleisch auf einen Rost legt, damit es gut unterlüftet wird. No-Frost-Kühlschränke werden empfohlen, da die Luftfeuchtigkeit in diesen Geräten geringer ist.
Ich habe jedoch einen herkömmlichen Kühlschrank verwendet. Da ich unseren normalen Haushaltskühlschrank nicht 3 Wochen mit dem Fleisch blockieren wollte und dieser auch zu häufig geöffnet wird, habe ich das Fleisch im Kühlschrank meines Partykellers reifen lassen. Diesen Kühlschrank habe ich auf 2-3 Grad Celsius gestellt und dann habe ich das Fleisch in diesem Kühlschrank für 3 Wochen auf einem Rost reifen lassen.

3 Wochen sind ja doch eine lange Zeit und ich war natürlich neugierig was im Reifebeutel passiert und ich habe alle paar Tage einen Blick in den Kühlschrank geworfen.
Ich war schon ein wenig mißtrauisch, ob das Ganze überhaupt funktioniert. Nicht das mir in den 3 Wochen mein schönes 3,8kg schweres RibEye vergammelt…
Nach einer Woche sieht das Fleisch schon ein wenig dunkler aus. Die Temperatur passt auch. Es scheint so, als wäre alles im grünen Bereich.
Nach 21 Tagen im Kühlschrank kam dann der spannende Augenblick: Der Home-Dry-Aging-Prozess ist abgeschlossen! Ist es was geworden? Oder ist mein schönes RibEye vergammelt?

Man sieht deutlich, wie dunkel das Fleisch geworden ist. Es hat eine wirklich feste, dunkle Kruste bekommen. Als Erstes habe ich das RibEye gewogen. Denn ich wollte ja wissen, ob das Fleisch wirklich an Gewicht und somit an Flüssigkeit verloren hat. Und in der Tat ist das Fleisch um 406 Gramm leichter geworden. Zu Beginn wog mein RibEye exakt 3879 Gramm. Nach drei Wochen im Reifebeutel wiegt es noch 3473 Gramm. Wir haben hier als gut 10% an Flüssigkeitsverlust innerhalb von 3 Wochen gehabt.

Nachdem ich die dunkle Kruste runtergeschnitten habe, konnte ich erleichtert feststellen, dass das Fleisch keineswegs vergammelt ist. Das Fleisch hat in der Tat eine deutlich festere Konsistenz bekommen und eine intensive dunkelrote Farbe. Genau so stelle ich mir perfekt gereiftes Fleisch vor.

Das RibEye habe ich dann in 6 handliche Steaks geschnitten. Dabei habe ich dann festgestellt, dass ich das Stück noch gar nicht gewogen habe, nachdem ich die Kruste abgeschnitten habe.


Also mal schnell alle 6 Steaks auf die Waage gepackt. Von ursprünglich 3879 Gramm sind noch 2746 Gramm übrig. Ich habe hier also einen Verlust von etwa 29%. Das ist zwar ein recht hoher Verlust, aber dafür habe ich wirklich schöne veredelte Steaks. Ich war allerdings auch etwas großzügig beim Entfernen der Kruste.
Wenn jetzt noch der Geschmack passt, dann kann man damit leben…

ch habe natürlich nicht lange gefackelt und musste gleich ein Steak testen. Die restlichen 5 Steaks habe ich einzeln einvakuumiert und eingefroren. Das Teststeak habe ich rückwärts gegart. Erst im Backofen bei 120 Grad auf 50 Grad Kerntemperatur gezogen und dann anschliessend auf dem heissen Grill auf Grill Grates gebrandet, so dass ich im Endeffekt eine Kerntemperatur von 54 Grad hatte. Als Beilage gab es ein paar Garnelen…

Das Steak war butterzart und beim Anschnitt ist kein Saft ausgetreten. Der Geschmack des Steaks war in der Tat auch deutlich intensiver als bei einem herkömmlich rein nass-gereiftem Steak und das Fleisch hatte ein leicht buttrig-nussiges Aroma, wie man es auch vom echten dry aged beef kennt.
Ich würde das Experiment durchaus als gelungen bezeichnen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Lava Reifebeutel kann ich in jedem Fall weiterempfehlen. Wenn ihr einen Kühlschrank habt, den man auf 2-3 Grad C runterkühlen kann, solltet ihr das „Home Dry Aging“ auch mal ausprobieren. Der Aufwand ist zwar nicht unerheblich, aber das Resultat hat mich überzeugt! Vielleicht nehme ich beim nächsten Versuch US Prime-Qualität…?
Die Reifebeutel sind allerdings keine Wunderbeutel. Man kann aus minderwertigem Fleisch sicher keine Top-Steaks zaubern. Nur wenn man entsprechend hochwertiges und gut marmorietes Fleisch in den Lava Reifebeuteln reifen lässt, kann man ein gutes Ergebnis erzielen! Try it!
Super Beitrag!
Hattest du angst es 28 Tage liegen zu lassen? Würde da noch ein bisschen rum probieren bevor du Black Agnus oder Hereford versuchst.
Wie ist das eigentlich mit US Prime? Das hat doch schon ein Wet Aging hinter sich, oder kann man beide Prozesse nacheinander machen?
greetz
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Ich frag mich nur grad wie 400g Gewicht durch eine luftdichte Folie entweichen können...
Original von MountZero
Super Beitrag!Hattest du angst es 28 Tage liegen zu lassen? Würde da noch ein bisschen rum probieren bevor du Black Agnus oder Hereford versuchst.
Wie ist das eigentlich mit US Prime? Das hat doch schon ein Wet Aging hinter sich, oder kann man beide Prozesse nacheinander machen?greetz
Jedes Rindfleisch hat Nassreifung oder eben Trockenreifung hinter sich. Also ja, damit geht es natürlich auch.