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[NL] Konti: Las Vegas & Daddy-Duties 2025

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Konti23
Joined: 22.02.2008

Vegas 22.2 - Day 9 & 10

Der offene Tagesausgang im letzten Post kann nun beantwortet werden: Biermodus stand auf dem Plan und so endete die Nacht irgendwann ziemlich angeschlagen um 5 Uhr im Flamingos am Doppel-Null-Roulette, um dort die Losses vom Pai Gow zu chasen. Ein Plan, der zum Scheitern verurteilt ist, wäre da nicht B99sti in meinem Team. Der Mann schafft es noch immer, betrunken irgendwelche Chips zurückzuholen, die andere schon in ihre Rentenplanung eingerechnet hatten. Mit minimalem Verlust und maximalen Schädel ging es am Dienstag erstmal ausgiebig zum Pool, wo das Konterbier in der Mittagshitze ebenfalls auf die Liste mit den guten Plänen hinzugefügt werden konnte. Danach brauchte ich also abermals eine Pause und lief erst abends um kurz vor 18 Uhr im Bellagio auf und bereute es keineswegs, nicht schon eher hier gewesen zu sein: Vier Tische $5/$10 an dem sich so ziemlich alle Spieler befanden, die ich hier in den letzten Tagen hier oder da mal als "Reg" beschrieben habe. Absolut schlechte Tische, keine Spaßspieler, entsprechend keine gute Stimmung und keine Besserung in Sicht. Das kann nur eins bedeuten: Schnell weg hier. Leider dauerte es knappe zwei Stunden, bis ich die Einsicht in die Tat umsetzen konnte. Dabei verlor ich auch noch eine größere Hand gegen zwei Spieler, in der ich T♣: T♠: squeeze und postflop auf 8♣: 9♣: 4♠: 8♥: nicht loslasse. Der erste Spieler ist aber irgendwie mit T♦: 8♦: zum Turn gekommen und der andere mit J♣: J♠: - das hätte ich bei einem älteren Spieler, der preflop zweimal nur callt und postflop direkt donkt kommen sehen können. Hab ich aber nicht und saß daher mit $1.316 Minus dort. Zum "Glück" ging es den anderen beiden an ihren Tischen im Aria und Bellagio nicht besser, sodass wir uns ziemlich schnell einig waren, eine Cirque du Soleil Show diesem Zirkus an den Pokertischen vorzuziehen.


Mystere im treasure island

Die Tickets für die 21:30 Uhr Vorstellung waren fix online gebucht und schon ging es den abendlichen Strip entlang zum treasure island. Die Show hat mir sehr gut gefallen und gehörte noch zu denen, die ich bisher nicht gesehen hatte. Mit Clown/Showmaster wurde vor Beginn die Stimmung erheitert und dann ging es knappe 90 Minuten atemberaubend zur Sache mit ziemlich hohen Kunststücken, Verrenkungen, einer Bühne, die sich konstant verändert hat und sehr eindrucksvollen Drum-Beats, Ständig wurde irgendwo im Saal auf immer größeren Trommeln im Takt getrommelt und dazu weitere Acts performt. Das Ganze hatte wenig Story, was ich persönlich nicht schlimm finde. Alles in allem gibt es von mir 4/5 Sterne für die Show und damit einen guten Platz 2 hinter meiner Lieblings-Zirkusshow "KA" im MGM.

Natürlich hatte sich das Publikum im Bellagio nach über drei Stunden komplett geändert und mittlerweile wimmelte es nur von Fischen, die von mir ausgenommen werden wollten. Ach ne, es war doch noch Dienstagabend. Mit unglücklichen Minen saßen dieselben Spieler an denselben Tischen und warteten nur darauf, dass ich mich nochmal zu ihnen begebe. Aber den Gefallen habe ich ihnen nicht getan und den Tag einfach mal mit nur zwei Stunden Poker beendet.

Da auch für den Mittwoch nicht unbedingt viel bessere Aussichten in puncto Pokeraction herrschten, entschloss ich mich, einen Mietwagen zu buchen und das Land zu erkunden. Auch das ist im digitalen Zeitalter alles so bequem und schnell erledigt: Avis Autovermietung im Bellagio kontaktiert, einen Wagen für den nächsten Morgen für $90 bestellt, Route zum Red Rock Nationalpark recherchiert und schon stehe ich um 8 Uhr morgens mit gepacktem Rucksack im Parkhaus und drücke so lange auf den Autoschlüssel, bis es irgendwo leuchtet. Auf geht's!


Die ikonischen Red Rocks

Ich war zum ersten Mal im Red Rock Nationalpark. $17 Entry Fee kostete der Spaß für ein Auto. Ich hielt als Erstes im Visitor Center, suchte mir ein paar "Wander"routen raus und freute mich auf die schöne Abwechslung zur Plastik-Stadt Las Vegas. Mit dem Auto fuhr man einen 12 Meilen langen Einbahnstraßen-Slalom um die tollen Felskombinationen der Mojave-Wüste. So ziemlich jeden Kilometer gab es Stopps zum Ausgucken oder Start für Wanderungen. Zwei Spaziergänge habe ich in gut drei Stunden dort gemacht und die Ruhe in der Natur genossen.


Sandstein ist zum Klettern ein Traum

Die Steine haben mir richtig Lust aufs Klettern gemacht. Ohne Matte würde ich dort aber nicht großartig versuchen, die Boulder zu erklimmen. Zum Glück musste ich meinen Kletterdrang nicht all zu sehr bremsen, denn mein nächster Stopp sollte die Kletterhalle "The Pad" in Henderson sein. Ursprünglich wollte ich erst zum Hoover Dam und Lake Mead, aber da ich nun hier schon recht lange in der Sonne war und mein Handyakku in der Hitze mit all den Fotos und GPS-Herausforderungen litt, entschied ich mich, doch nur noch zur Kletterhalle auf dem halben Weg zu fahren.


Kletter- und Boulderhalle The Pad, ca. 30 Minuten vom Las Vegas Strip entfernt

Viele Details zum Bouldern erspare ich euch hier. Nur für mich als Memo: Die Griffe waren recht ausgelutscht und daher in den Leihschuhen sehr rutschig und die Routen teilweise nicht intuitiv geschraubt. Ich tat mich sehr schwer und wunderte mich noch über das harte Niveau: Ich konnten Routen der Skala V3 klettern, wobei die Halle bis V8 zu bieten hat. Im Nachhinein habe ich herausgefunden, dass V3 aber schon in etwa meinem Niveau in Deutschland entspricht. Trotzdem würde ich beim nächsten Mal eine andere Halle ausprobieren wollen.

Zurück in der Stadt holte ich mir Updates der anderen ein und welch Überraschung: Geile Partien sind das wieder nicht. Ich schlug vor, meinen Mietwagen noch einmal zu nutzen und schon ging es mit Basti im Gepäck Richtung Downtown Las Vegas, wo wir im Steakhaus Oscar's im Plaza-Hotel sehr gut aßen und richtig satt wurden, was bei Steak ja nicht immer der Fall ist. Anschließend haben wir uns noch das recht neue Circa-Hotel nebenan angesehen und waren beeindruckt: Während Downtown Las Vegas ja eher etwas heruntergekommen wirkt, haben die mit dem Circa nun wieder ein Edelschuppen da stehen, der vom Eindruck des Casinos her durchaus in einer Liga wie das Aria spielt. Die Freemont-Experience mit der heftigen LED-Überdachung haben wir auch noch etwas gefeiert ebenso wie die skurrilen Menschen, die hier einfach jeden Abend ihr Unding treiben. Immer wieder witzig hier, aber so richtig lange halte ich es da nicht aus.


Steakhaus Oscar's im Plaza-Hotel Downtown Las Vegas

Wenig später parkte mein Wagen vollgetankt im Bellagio, der Schlüssel verschwand in der Schlüsselbox und Konti landete an einem $5/$10 Must Move, der abermals nicht wirklich gut aussah, aber immerhin besser als am Vortag. Es herrschte hier um 20 Uhr abends reger Betrieb und wir kamen kaum zum Spielen, da ständig Leute von unserem Tisch zu einem der Main Games bewegt wurden. Ich landete also auch schnell an einem anderen Tisch und war dort einigermaßen zufrieden, da zumindest ein offensichtlicher Fisch dran war. Dazu ein weiterer, der langsam Geld verliert, ein paar tighte Regs, unter anderem Jaman Burton, und zwei aktive Deutsche. Geht besser, geht schlechter.

Insgesamt viereinhalb Stunden spielte ich im Bellagio, aber eigentlich hätte ich nur drei Hände dort sitzen müssen, die unmittelbar aufeinander folgten:

Hand 1: Der gute Deutsche neben mir openraist $30 und ich sehe Q♣: Q♠: im CO: 100% 3bet sagen die Charts, 100% Call sagt Konti, da der aktive Fisch ziemlich aktiv war gerade. Und in perfekter Hannibal-Manier aus dem A-Team liebe ich es, wenn ein Plan funktioniert: Der Fisch 3bettet aus dem SB auf $60, der Reg callt und nun kann ich nochmal drüber gehen und 4bette auf $200. Der Fisch callt, der Reg foldet. So soll es sein.

Flop $470: T♦: 6♣: 2♠:
Der Fisch checkt, der Konti setzt $150, der Fisch geht für $730 all-in und ich gewinne einen $1.900 großen Pot gegen 77.

Hand 2: Ich bin noch mit dem Stapeln der Chips beschäftigt, da sehe ich Asse und openraise in erster Position. Alle folden.

Hand 3: Nun bin ich im Big Blind, der Fisch limpt und am BU openraist ein bis dahin sehr sehr tighter Reg $40. Ich muss mich kurz versichern, ob ich dem Dealer meine Karten aus der letzten Hand zurück gegeben habe. Jo, habe ich und die Farbe des Kartendecks auf der Rückseite ist auch eine andere. Glück gehabt, denn meine Hand ist die gleiche - wieder A♥: A♦: Ich 3bette auf $170 und der Reg callt.

Flop $350: 5♠: 7♣: 7♦:
Ich cbette $90 und der Reg raist direkt auf $300. Ach herrje, da sieht der geneigte Live-Pokerspieler aber alle Monster unter dem Bett. Niemand raist das als Bluff oder Semibluff, 55 und diverse 7X-Kombinationen sollten schon in seiner Range sein, aber vielleicht, ganz vielleicht, bitte vielleicht, bitte bitte nur dieses eine Mal vielleicht hat er auch sowas wie 88-JJ, vielleicht vielleicht auch QQ? Auf jeden Fall darf ich die Asse nicht folden. Wenn er jemals je eine schlechtere Hand hier raist und am Turn all-in stellt und ich die Asse folde, verbrenne ich auf lange Sicht zu viel Geld. Mit TT/JJ wäre ich hier schon eher geneigt, nicht all meine Chips zu investieren gegen einen so tighten Spieler. Ich calle also.

Turn $950: 8♦:
Ich checke und es passiert das, was ich ahnte: Er geht all-in für $730. As I said, ein gutes Gefühl habe ich dabei nicht, aber folden darf man es auch nicht. Ich calle und frage ihn, ob er eine 7 hat. Er schüttelt den Kopf, will zweimal runnen und ich bestätige.

River 1 $2.410: K♣:
River 2 $2.410: 5♥:

Gespannt warte ich darauf, was mein Gegner umdreht... *trommelwirbel* QQ it is. Perfekt! Das Ganze hätten wir in der Konstellation BB vs BU auch bequem schon preflop reinbringen können, aber ich beschwere mich nicht.

Apropos nicht beschweren: Dass man hier wieder ein Setup AA > QQ bekommt, ist das eine. Dass andere Regs aber auch an den Tisch kommen und in der ersten Hand ihren $2.200 Stack gegen ein Set versenken, das andere. Alles Dinge, die passieren - nur mir eben zurzeit nicht. Es sind noch zwei Tage zu spielen, die Games sollten heute und vor allem morgen auch wieder besser werden und ich bin bereit, weiter zu kämpfen und nicht zu verwalten. Ohne den Tag vor dem Abend zu loben, möchte ich aber mal festhalten, dass ich hier weit über Gewinnerwartung liege und sehr viel Glück bei der Kartenverteilung erfahre. Das kann sich jederzeit ändern. Ich möchte hier nur klarstellen, vor allem für die nicht Poker spielenden Leser:innen, dass bei dem Spiel auf so kurze Sicht wie diese zwei Wochen eine Menge von der Kartenverteilung abhängt. Es mag sich so einfach lesen: Wieder vier Stunden Poker, wieder $2.500 Gewinn, keine große Hand verloren, alle Entscheidungen schnell getroffen, nicht einmal groß bluffen müssen etc etc. Das ist nicht Alltag! Das ist ein sogenannter Upswing, den man genau so wahrnehmen sollte wie das Gegenteil.

Und was macht man am besten, wenn man einen Upswing hat? Richtig, viel weiter spielen. Das ist der Plan für heute und morgen. Und ihr wisst ja: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.


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Sn0fru
Joined: 07.12.2011


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Vegas 22.2 - Day 11

Bevor ich mir ab 17 Uhr noch einmal die volle Dröhnung Poker gegeben habe, galt es erstmal, den Akku entsprechend zu laden. Mittags waren wir zwei Stunden in der prallen Sonne bei wolkenlosem Himmel und immer noch weit über 30 Grad am Pool. Da ein Luxusgut wie Schatten nur für Leute der Ersten Güteklasse vorbehalten ist, die horrende Preise für eine Liege mit Überdachung zahlen, konnte ich meiner Haut beim Rotwerden zusehen und versuchte daher, den Schatten im Wasser selbst zu suchen. Das hat einigermaßen geklappt und ich bin noch nicht verkohlt, aber fragt mich morgen nochmal nach meiner letzten Poolsession im Anschluss an das Verfassen dieses Berichtes.

Nach dem Poolaufenthalt legte ich mich hin und betrat dann erst um kurz vor 17 Uhr das Bellagio. Hier liefen immerhin diesmal schon fünf $5/$10 Tische und die Aussicht auf einen sechsten war gegeben. An diesen neuen sechsten Tisch setzte ich mich später und war auch zunächst recht angetan von der Tisch-Besetzung: Ein guter Reg, eine sehr gutaussehende Regina, die aber eigentlich keine Hand spielt und trotzdem immer eine Million Chips vor sich hat, weil alle Männer sie jederzeit anstarren müssen und dabei ganz vergessen, dass sie ja eigentlich keine Hand spielt und sie dann im Falle des Falles doch auszahlen und der Rest sah nach Unbekannten aus. Leider entpuppte sich davon nur ein Spieler als wirklich schlecht. Zweieinhalb Stunden recht ereignisloses Poker später war ich zwar satt vom Beef Kung Pao, aber nicht wirklich vom Spielen. Ich entschied mich mit Blick auf die PokerAtlas-App Richtung Resorts World zu fahren, da da noch zwei Tische $5/$10 liefen. Als ich jedoch mit meinen $300 Gewinn aus dem Bellagio dort im Norden des Strips ankam, gab es nur noch einen Tisch, der nicht schlecht, aber auch nicht toll aussah und nun eine Warteliste von zwei guten Regs vor mir beinhaltete. Wieder keine schönen Aussichten, also fackelte ich nicht lange und spazierte eine knappe Viertelstunde rüber zum Encore.

Mittlerweile war es 20:45 Uhr und der Laden hier brummte mit sechs $2/$5 Partien, zwei $5/$10, mehreren großen PLO-Tischen und einem $1.600er Turnier, das offensichtlich sehr gut besucht wurde. Ich fand mich an meinem $2/$5 Tisch zurecht und machte mich auf gut Action gefasst, da die Stacks hier bekanntermaßen sehr deep sind. So saß hier auch ein Spieler schon mit mehr als $6.000 Dollar zu meiner rechten. Gegen ihn stand ich nach einer Stunde vor meiner ersten Entscheidung.

Hand 1 - 21:45 Uhr: Ein Reg eröffnet auf $20 und der Asiate um die 50 Jahre jung bezahlt am Button mit einem Bruchteil seines Riesen-Chipstapels. Ich finde im SB T♥: 9♥: und squeeze auf $115. Der Reg foldet, aber der Asiate bezahlt.

Flop $250: A♦: T♠: 5♥:
Ich cbette $65 und er raist direkt auf $200. Interessant, viele starke Hände fallen mir da erstmal nicht ein. Ich bezahle mal und schaue, wie sich das hier entwickelt.

Turn $650: 4♣:
Ich checke und er setzt diesmal $300. So ganz traue ich dem Braten immer noch nicht und bezahle erneut, vollkommen unentschlossen, wie ich am River reagieren werde.

River $1.250: J♠:
Ich checke und er erzählt die Geschichte zu Ende mit einer weiteren $500 Bet. Das Problem nun ist, dass potentielle Bluffs vom Flop wie QJ/KJ oder KQ meine Hand mittlerweile überholt haben. Er kann auch immer noch ein Set 55 oder AT gefloppt haben. Richtig viele Bluffs fallen mir nicht ein, also folde ich neugierig. Er ist so nett und zeigt.... dass er mich verarscht hat: 7♦: 8♦: nice hand!

Weitere zwei Stunden mittelmäßiger Action später folgt die nächste große Hand für mich. Da einige Leute den Button-Straddle nutzten, machte ich mit und straddelte auf $10. Ein jüngerer, recht verhaltener Reg openraist im LJ $30, HJ und CO bezahlen beide und ich sehe T♠: T♣: Klarer Squeeze auf $150, aber nun 4bettet der Reg auf $430 mit einem Stack von $1.100 total. Das sind im straddled Pot 110BB und auf die Action mit späten Positionen und zwei Callern muss er mir für mein Squeeze durchaus eine weite Range zutrauen. Ich traue ihm im Gegenzug zu, dass er entsprechend nicht nur KK+ 4bettet. Die anderen beiden Spieler folden also und ich setzte den jungen Reg all-in. Der hat wiederum keine große Bedenkzeit und bezahlt mit seinen Assen. :f_mad: Das Board hilft mir nicht weiter und so stehe ich hier nun mit $1.200 Minus.

Ich habe aber meinen Akku nicht zum Spaß geladen und bin bereit, die Nacht hier zu verbringen, solange es die Tische hergeben. Und das gaben sie. Mittlerweile herrschte gut Action mit dem Asiaten, der seinen Stack von über $6.500 wieder auf unter $3.000 herunter wirtschaftete, einem Inder, der mit jedem Bloody Mary gesprächiger wurde, einem 90% Limp/Call-Opi, zwei Spaßspielern, die zwar tight aber hilflos waren, aber auch mit drei guten Regs, die einem das Leben schwer machen konnten.

Hand 3 - 1:56 Uhr: Gegen einen dieser Regs ging es dann zur Sache, als UTG auf $10 straddlet und er (nicht zum ersten Mal) blind auf $20 dahinter raiste. Der Opi callt die $20 am BU und ich raise im SB A♦: K♦: auf $125. Der Straddler callt und der blinde Raiser geht einfach mal zügig für $870 all-in. Opi foldet und ich habe einen easy Reshove. Das Board rennt K♠: 5♦: 2♣: Q♦: 3♥: aus und der Typ announciert Ass hoch. Ich bedanke mich und sammle den $1.885 großen Pot ein. Somit war ich an der Stelle aus meinem Minus raus und knapp $300 im Plus.

Hand 4 - 3:53 Uhr: Wieder zwei Stunden später ereignete sich die nächste große Hand für mich. Mittlerweile wurden die Spaßspieler durch einen älteren Reg ersetzt, der mitten in der Nacht mit seinen Kopfhörern gejammt hat und bereit war, in Phil Ivey-Manier den Tisch zu lesen wie ein Buch. Mit Argusaugen beobachtete er jede Hand, jeden Spieler und legte sich alle zurecht. Ein wahrer Pro, hoffentlich muss ich gegen ihn nicht zu viel Lehrgeld zahlen. Dieser Pro raist nach UTG-Straddle auf $35 und ich finde am BU A♣: K♦: Ehrfürchtig raise ich auf $105 und hoffe, dass der allwissende Pro meine Seele nicht durchdringt und mich einmal mit AK gewinnen lässt. Aber nein! Er weiß es, er riecht es und 4bettet auf $320 mit $1.430 Stack total. Mist, wie soll ich nur gegen ihn bestehen? Wenn ich nicht treffe, wird er mir das Leben zur Hölle machen und wenn ich treffe, dann werden seine Röntgenstrahlen das längst diagnostiziert haben. Aber was solls: Vielleicht ist es auch einfach eine Ehre, gegen den zukünftigen Main Event-Sieger eine Hand gespielt zu haben, als er noch auf dem Weg zum Ruhm war und nachts die $2/$5 Tische im Encore zerstörte. Ich calle also.

Flop $650: K♠: 4♣: 2♦:
Ich habe getroffen, welch glückliche Fügung. Aber Detective Colombo weiß das natürlich schon und checkt, obwohl das Board besser für seine Range ist. Vielleicht stellt er aber auch nur die Falle für den Bösewicht mit seinen Assen? Ich checke vollkommen verängstigt ob seiner gnadenlosen Präsenz behind.

Turn $650: A♦:
Oha, Zwei-Paar. Nun verliere ich ja nur noch gegen eine Kombination aus KK und eine Kombination aus AA. Das ist unwahrscheinlich, aber Ronaldo hat noch immer einen Übersteiger parat und checkt ein zweites Mal zu mir. Er ist zu gut, gegen ihn kann ich keine Schraube gewinnen. Trotzdem setze ich nun, um die Hand zu beenden und mir eine Notiz im Lebenslauf zu machen, dass ich gegen den Messiahs des Pokerspiels bestehen konnte am 14.10.2022. Ich setze $130 und bin bereit, die Chips zu stapeln, da callt er doch wahrhaftig, Was sehen seine Laseraugen, was meinen verborgen bleibt? Der Reg des Jahres hat doch wohl keinen Plan-B?

River $910: 7♠:
Eine inkonsequente Karte und der Kopfhörer der Nation checkt, hisst die weiße Fahne und gibt auf. Na gut, ich kann hier auch einfach behind checken, da er mich sowieso so gut lesen kann, dass er niemals mehr Geld bezahlen wird. Aber irgendwie bin ich dann doch ich und wage mich, den Meister, den Major, den Guru und Poker-Papst zu beleidigen. Ich gehe all-in für seine verbliebenen $1.000. Aber was geschieht nun? Braucht das Röntgengerät eine Wartung? Ist die Telefonleitung zum Pokergott besetzt? Vollkommen erschrocken, gar entsetzt richtet sich der Zeus der Pokerwelt auf, nimmt seine Kopfhörer ab, packt sie sorgfältig ein und begibt sich in den Tank des Lebens. Locker fünf Minuten vergehen und er seziert meine Range wie ein Gehirnchirurg und es kann nur eine Antwort geben: Ich turne meine TT hier in einen Bluff. Seine Gedankengänge sagt er natürlich auch laut vor allen Spaßspielern am Tisch, die natürlich mächtig gar kein Spaß dabei haben, ihn fünf Minuten wartend zu erleben. Ich wiederum, ich habe großen Spaß daran, denn während ich nach meinem All-in felsenfest von einem Snap-Fold überzeugt war, hatte ich mittlerweile berechtigte Hoffnung, dass sich der selbsternannte Poker-Air-Jordan hier in einen Call levelt. Und siehe da: Nach fünf Minuten callt er tatsächlich. Geil, ich zeige AKo und auf einmal werden knapp $3.000 zu mir geschoben, während unser Nachwuchs-Pro den walk of shame aus dem Pokerraum antritt.

Und auf einmal ist es 4 Uhr morgens und ich habe innerhalb von sieben Stunden meinen anfänglichen Verlust in ein Plus von $1.620 verwandelt. Der Tisch löst sich auf und alle gehen glücklich nach Haus. Naja, mindestens einer eher nicht. :f_tongue:


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Butzemann83
Joined: 06.08.2008

Hi, ich oute mich hier jetzt auch mal als stiller Leser und ich hoffe ich werte durch mein Geschreibsel den Blog hier nicht ab :f_rolleyes:

Aber nach dem tollen ersten Trip und der Fortsetzung kann ich das quasi nicht unkommentiert lassen und möchte mich herzlichst bedanken für die Liveberichte und die sehr ausführlichen und unterhaltsamen (Hand-)Situationen die du in- und außerhalb der Casinos erlebst und toll beschreibst.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch nicht immer ganz einfach ist, diese Berichte zu verfassen, va. angesichts der Action, des Schlafrhythmus' und der Temperaturen die dort herrschen;

aber oft nach meiner Online-Session, die meist nach 0:00 endet, warte ich schon fast sehnlichst darauf, wann der nächste Blogeintrag von dir erfolgt und dann kann die Session noch so schlecht sein (ob nun bei dir oder mir), es ist immer ein Vergnügen deine Spots zu verfolgen; Highlight war wirklich der Orange Juice :f_love:.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch für dich erquickend sein kann, deine Erfahrungen und Erlebnisse hier zu teilen und ich denke, dass schätzt auch jeder Blogleser und Verfasser...Nichtsdestotrotz verdient das meinen aller größten Respekt sowas zu teilen, vor allen in Zeiten von Social Media und Streaming (Dank auch an alle anderen Blogs die sich hier im Forum tummeln und die Energie aufbringen...)

Nun gut, nach der Online-Session, ich wills nicht verhehlen, hatte ich ein paar Gläser Whiskey gekippt...Und wie bei so vielen, wird man dann redseliger, viell. hab ich deswegen den Entschluss gefasst mich zu äußern.

Um es kurz zu machen: Danke für die Worte, danke für die Mühe, danke, dass du soviel Herzblut investierst und Danke auch für die privaten und ehrlichen Einblicke, denn sowas ist bei Leuten im Pokerumfeld sehr rar.

Ich freue mich schon auf die weiteren Einträge und hoffe, dass dein Upswing und positive Einstellung zum Spiel und Leben nicht alsbald versiegt.

Keep Crushing :f_thumbsup:


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Wow, eine sehr coole Nachricht. Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Ich bin hier täglich überrascht, wie viele Leute das hier lesen, wobei ich dazu nicht einmal genaue Zahlen habe (SvenBe for the rescue?) und freue mich über jeden Daumen nach oben. Solche Rückmeldungen jedoch sind noch mehr Treibstoff für mich. Schön, dass du/ihr anerkennt, wie viel Aufwand auch hinter den Beiträgen steckt - Ich freue mich immer, wenn darauf Antworten kommen, damit das Ganze nicht ganz so eindimensional ist. Also nochmal: Danke dir Butzemann und Feuer frei für alle anderen ;)

Ich bin nun um 18 Uhr noch einmal auf dem Hotel und plane ein, zwei Stunden Nap ein, bevor ich mit gepackten Koffern in die letzte Session bis ca. 4 Uhr morgens starten werde. Kleiner Spoiler: Die Games im Bellagio sind heute wieder saftig.


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zygna
Joined: 31.08.2010

Danke für die vielen tollen Eindrücke!
Ich denke, ich muss auch noch zwei Wochen dieses Jahr nach Vegas :f_cool:

Kannst du ggf. einen Tipp geben, wie du das Hotel gebucht hast -irgendwelche Angebotsseiten? Hotelpreise sind vor allem unter der Woche verhältnismäßig billig, hast du Erfahrungen gesammelt zum Wochenende in Downtown zu übernachten oder sind die Games am Wochenende wiederum so juicy, dass man die erhöhten Hotelpreise in Kauf nimmt?

Du hast ja einige Gewinne gemacht - grats! Läufst du dann immer mit $10k in der Tasche rum oder wie kann ich mir das vorstellen? Keine Angst, dass du nachts einmal überfallen wirst (wohl deutsche Denke)? Zuletzt die Frage, wie du das Geld wieder nach DE bringst? Chips einpacken, um nicht meldepflichtig zu sein oder was ist da die beste Line?


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Gluecksfisch
Joined: 28.05.2009

Bin zwar nicht Konti, kann aber glaube ich was beitragen:

wenn man 5/10+ spielt macht man sich in der Regel nicht die Mühe um a) Hotels zu wechseln und/oder b) 30-60 Minuten one-way zum Zimmer gehen zu müssen um ~50 $ zu sparen. Das ist stark -ev, abgesehen von kurzen Ruhepausen, umziehen, duschen oder ähnlichem was dann fehlt.

Hotels: trivago.de, booking.com, expedia click&mix, hotwire.com - dann hast Du schon einen recht guten Preisüberblick. Gibt dann nur noch kleinere Anpassungen. Wenn Du zB bei dertour oder so buchst kannst Du Dir auch noch einen Gutschein bei zB ebay Kleinanzeigen kaufen um etwas zu sparen. Gleiches gilt für Flüge, wenn Du zB mit 100€ Rabatt vorher auf Kleinanzeigen einen BA eVoucher kaufst. Flugkosten dann knapp 350 €.

Alternativ airbnb oder Resorts ohne Resort-Fee, noch alternativ Pokerroom-Rate des jeweiligen Resort oder Promotions der Casinokette, abhängig vom Status.

Mietwagen sind recht teuer im
vergleich zu vor Corona, aktuell bei ca. 50$ pro Tag.

Der Strip-Bereich ist wohl mit der sicherste Platz den man sich vorstellen kann. 20.000 in cash zu haben ist da nix besonderes und unkritisch sowie ungefährlich. In jedem Resort sind übrigens 24/7 Mitarbeiter des LV Police Department präsent um direkt gemeinsam mit der Security vor Ort sein zu können. Diese findest Du selbst am Eingang zu Dayclubs oder Nightlife, zB am Tao.

Der Mörder / Messerstecher vor dem Wynn-Walkway vor rund 2 Wochen war so innerhalb 3 Minuten gefasst …

Bargeld als Glücksspielgewinne anmelden beim Zoll, fertig. Risikolos, legal und man hat es verfügbar. Mit den Chips kann man hier erstmal nix anfangen. Das Märchen mit Finanzamt, Pokerpro oder die nehmen einem alles weg sollte man einfach mal vergessen sofern man nicht 6+ pro Jahr Events besucht.

Die Vorweihnachtszeit ab ca. 2. Dezemberwoche ist sehr günstig, dennoch lukrativ und „voll“. Kann ich nur empfehlen, auch was Deko und Angebote angeht.

Vergiss aber nicht den aktuellen Kurs und das vor Ort trotzdem alles echt teuer geworden ist.

Schau Dir vorher die Promotions unterschiedlicher Räume, da gibts auch noch schön was nebenbei angeboten.

Das Wynn hat eine ganz neue Show, soll sehr gut sein.


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Vegas 22.2 – Day 12

Den letzten Tag läuteten wir im Cafe Bellagio ein. Bei Steak & Eggs genossen wir den Anblick, wie einer der 97 Kellner es schaffte, ständig mit einem Unterteller in der Hand durch den großen Saal zu spazieren, ohne einen Abnehmer dafür zu finden. Manchmal ist es schon verrückt zu beobachten, wie viele Menschen zeitgleich in einem Restaurant, Supermarkt oder ähnlichem beschäftigt sein können, nur um sich gegenseitig auf den Füßen zu stehen. Da braucht man sich am Ende nicht wundern, warum in den USA alles so teuer ist, wie es ist. Die Leute sind bereit die Preise zu bezahlen, also sind $12 für ein Bier am Pool oder $7 für ein kleines Sandwich im Supermarkt keine Überraschung.

Nach dem Philosophieren war es an der Zeit, sich körperlich und mental auf die letzten Pokerhände vorzubereiten. Körperlich bedeutet in diesem Zusammenhang das Kofferpacken und mental natürlich noch einmal eine Pause auf dem Zimmer einzulegen. Um 14 Uhr saß ich für dreieinhalb Stunden an einem wilden $5/$10 Tisch und stellte schnell fest, dass die Action an einem Freitag einfach auf Anhieb unvergleichbar zum Beginn der Woche ist. Bei Dauerstraddle $20 hatten es sich einige Spieler zum Anliegen gemacht, mindestens jeden Flop zu sehen, meistens aber auch sicherheitshalber bis zum River dabei zu bleiben. Das Ganze wurde gepaart mit jeder Menge Aggression, also kein passives Limp/Call-Gejodel, wie man es vielleicht von den niedrigen Stakes kennt. Mir war also klar, dass es hier nichts mit Verwaltungsmodus war, sondern die Chance, noch einmal richtig aufzutanken oder aber einiges an Profit aus den vorherigen 11 Tagen zu riskieren.

Haupt-Akteur war dabei ein Chinese mittleren Alters, der natürlich auch in der folgenden Hand das $50 Openraise eines britischen Regs bezahlte. Ein weiterer Call war dabei und ich vervollständige meinen Straddle bei dem guten Preis mit T♦: 8♣:

Flop $210: A♠: J♣: 2♣:
Ich checke bereit zur Aufgabe, aber alle checken behind.

Turn $210: 8♠:
Ich bin immer noch nicht sehr in meine Hand verliebt und checke erneut. Der Reg ebenfalls, aber nun setzt der Aggro-Chinese am Button $140. Da er immer und viel gesetzt hat, gehe ich davon aus, dass er AX und JX am Flop schon setzt und ich hier durchaus oft gut bin. Also calle ich mit dem Plan, schöne River auch zu callen. Leider ist der Plan schnell zunichte, als auch der Reg aus früher Position bezahlt. Hat er wohl doch sowas wie JT+, vielleicht sogar ein schwaches Ass?

River $620: K♦:
Kein Flush kommt an, aber mit QT eine Straße, die ich wundersamer Weise blocke. Mal schauen, ob ich hier am letzten Tag doch noch einmal etwas auspacken muss. Ich checke mit minimalen Showdown-Value, der Reg checkt ebenso und der Chinese? Na klar, der ballert wie immer weiter. Diesmal setzt er $400 mit ca. $850 behind. Okay, Ladies and Gentlemen, dem guten Herrn geben wir keinen Credit für eine starke Hand, dem Reg auch nicht wirklich, wobei er definitiv besser sein wird, als mein lausiges Paar Achter. Na, den Pot nehmen wir doch mal schön mit und checkraisen auf $1.300, um den Chinesen all-in zu setzen. Schon fliegen ein gelber und drei schwarze Chips in die Mitte und ich verfolge relativ schmerzfrei, wie die anderen reagieren. Kurzer Ausflug in meine Gedankenwelt: Verrückt, wie man immer am Anfang eines Vegas-Trips mit ordentlich Puls da sitzt, egal ob man Value oder Bluff hat, aber am Ende so viel Poker hinter sich hat, dass einem der Ausgang einer einzelnen Hand nicht mehr so bewegt. Zurück zur Hand: Der Reg kann sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen, foldet aber sehr zügig. Der Chinese hadert kurz, aber auch nur kurz und foldet dann auch. Aha, got one through. Ich mucke meine Hand, während der Reg irgendwas von nice hit zu stammeln beginnt. Offenbar hat er doch eine recht große Hand entsorgt. Na gut, dann gönne ich ihm zum Abschied noch einmal einen Blick auf meinen Bluff und krame meine Hand aus der Tischmitte. Er nickt ein wenig beeindruckt, würde ich sagen.

Dass es vor der Hand schon gut lief und ich über ein Buyin vorne war, hatte ich noch gar nicht erwähnt. Nun saß ich hier wieder mit knapp $3.000 Profit und wusste gar nicht, wie mir geschah. Ein wenig geerdet wurde ich in der folgenden Hand, als ich K♣: K♠: im BB auf $350 3bette gegen das $80 Open von einem anderen viel zu weiten Spot. Er callt mit $1.000 dahinter.

Flop $720: A♣: J♥: 9♥:
Nicht mein Favorit bei so einer geringen Stack-to-Pot-Ratio. Immerhin erlaubt es mir das Board, winzig zu cbetten und zu schauen, wie der Fisch reagiert. Ich cbette $80 und er callt sofort. Das kann wieder alles und nichts bedeuten.

Turn $880: 7♣:
Naja es wird nicht viel besser, also checke ich. Er setzt nun $200. Keine schöne Situation, aber ich glaube ihm noch nicht unbedingt, dass er besser ist als KK und calle.

River $1.280: 4♣:
Ich denke, es wird eine Aufgabe und will check/folden, aber dazu kommt es nicht. Er checkt und fragt, ob ich AA slowplaye. Ich zeige dann doch siegessicher KK und werde enttäuscht, als er 44 für ein gerivertes Set zeigt.

Ärgerlich und auch in der Folge verrutschen ein paar Hände. Zwar kann ich mit AJ auf J82 3cc 2x noch einmal eine $450 Overbet in den $300 setzen und vom neuen Reg bezahlt werden, aber als ich um 17:40 Uhr für eine weitere Pause aufstehe, habe ich $1.200 Chips weniger als in der Spitze dieser Session. Das ist immer noch gut für $1.875 Profit. Vamos!


Auf und ab an einem Action-Tisch (Die Uhrzeit auf dem Bild stimmt nicht)

Hotel. Nickerchen. Kofferpacken. Duschen. Bellagio um 21:40 Uhr. Neuer Tisch, neues Glück. Ein Shortstack eröffnet $30, ich bezahle im SB mit K♠: T♠: da im BB eine asiatische Dame sitzt, die angenehm passiv ihren Stack abtröpfelt. Sie callt natürlich auch.

Flop $90: A♠: 6♠: 4♠: ja moin!
Ich checke, die Asiatin donkt überraschend $40, der Shorty foldet und ich waste no time und raise auf $150. Sie callt.

Turn $390: 3♦:
Halben Pot hier und einen Pot am River left: $200, sie callt.

River $790: 6♦:
Argh, nun keine Nuts mehr. Sie callt sicherlich alle Flushes trotzdem, aber muss ich hier alles vs 44/66/46/A4/A6 verlieren? Ich denke nicht. Ich blockbette $220 mit dem Plan, auf ihren Shove zu folden. Sie shovt. Ich folde. Sie zeigt A6.

Das verlorene Geld ist in der Hand danach mit TT in einem 4bet-Pot wieder zurück geholt und auch sonst läuft es hier zum Abschied, wie es einfach die ganze Zeit lief: Ich gewinne Stück für Stück und treffe ständig gute Hände. Bluffs funktionieren größtenteils und die Gegenwehr bleibt aus. So bin ich später im Main Game wieder auf über $1.000 Profit, als ich J♦: J♣: openraise und drei Calls bekomme von CO, HJ und BU. Im SB sitzt ein echt tighter Asia-Reg und squeezt nun auf $165. Hmm, den Spot muss man ja einfach mitnehmen, denke ich mir. Mit JJ habe ich dagegen eine easy 4bet auf $330. Alle folden, aber der Reg schiebt all-in für $915. Dagegen sind JJ wahrscheinlich am besten einfach ein Fold. Ich calle aber leider und renne doch in AA. Profit der Session ausradiert.

Aber noch ist nicht aller Tage Abend und es passiert das gleiche, wie nach der KTs Hand. Ich gewinne einfach alle Hände ohne Widerstand und wenn ich mal treffen muss, ist ein Gutshot wie ein Open-Ended-Straight-Flush-Draw. So kriegen meine KK von zwei Gegnern zwei Streets Value für einen $1.000 Pot und kurz darauf rivere ich mit KQ die Nutstraße auf ATXXJ und checkraise am River auf $350, die selbstverständlich auch sofort bezahlt werden. Unfassbar! Da will man doch gar nicht aufstehen, aber mittlerweile ist es 3 Uhr nachts, mein ordentlicher Tisch geht kaputt und ich soll an einem sehr schlechten Tisch mit Christian Soto weiterspielen. Nein danke!

Ich fülle meine orangen $10 Chips und die Batterie an schwarzen $100 Chips in ein Chiptray, gehe einmal mehr demütig und dankbar Richtung Cashier, erhalte im Austausch zum Chiptray drei gelbe $1.000 Chips, einen $100-Schein, drei Zwanziger und einen Fünfer, den ich wiederum als Trinkgeld hinterlasse. Kurzer Kassensturz: Jo, noch einmal $1.665 mehr als vor der Session.

Das soll es also gewesen sein. Wie gewohnt gehe ich den GTO-Weg geradewegs an den Spielautomaten vorbei, schaue bei den Tablegames, wie viel Geld hier bei Blackjack und Co. verjubelt wird, genieße einen letzten Blick in den Botanischen Garten, der um diese Uhrzeit friedlich schlummert, biege an der Lobby Richtung Las Vegas Boulevard ab und nehme einen tiefen Atemzug warme Strip-Luft, während mich die grellen Lichter der Stadt blenden.

Gefühlt einen Augenblick und Atemzug später sitze ich schon im überfüllten ICE und muss das Geschrei eines Babys hinter mir ertragen. Vorne zanken zwei Kinder, wer welche Nintendo Switch bedienen darf und mir dämmert es langsam: Die Ferien sind vorbei. Ich bin zurück in einer ganz anderen Welt, die ähnlich wie die Pokerwelt mal voller Bad Beats und negativer Varianz ist. Manchmal scheint aber auch die Sonne durch die Scheibe und ich freue mich einfach auf Zuhause.


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Antaris1
Joined: 18.01.2011

bist du "verkohlt" zu hause angekommen?


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Original von zygna
Danke für die vielen tollen Eindrücke!
Ich denke, ich muss auch noch zwei Wochen dieses Jahr nach Vegas :f_cool:

Kannst du ggf. einen Tipp geben, wie du das Hotel gebucht hast -irgendwelche Angebotsseiten? Hotelpreise sind vor allem unter der Woche verhältnismäßig billig, hast du Erfahrungen gesammelt zum Wochenende in Downtown zu übernachten oder sind die Games am Wochenende wiederum so juicy, dass man die erhöhten Hotelpreise in Kauf nimmt?

Du hast ja einige Gewinne gemacht - grats! Läufst du dann immer mit $10k in der Tasche rum oder wie kann ich mir das vorstellen? Keine Angst, dass du nachts einmal überfallen wirst (wohl deutsche Denke)? Zuletzt die Frage, wie du das Geld wieder nach DE bringst? Chips einpacken, um nicht meldepflichtig zu sein oder was ist da die beste Line?

1. Dieses Mal waren wir ja mehr als zwei Personen. Daher war uns direkt klar, dass es kein Standard-Hotelzimmer, das eben für 2 Personen ausgelegt ist. Unser Apartment haben wir diesmal über stripviewsuites.com gebucht. Vorteil gegenüber Hotels: Große Räume, Küche, teilweise 2 Bäder, keine Resort Fee. Nachteil: trotzdem teuer, kein daily housekeeping. Ansonsten nutze ich immer die üblichen Angebotsseiten, siehe Glücksfisch.

2. Der Strip ist wirklich sicher, sofern du da nicht volltrunken oder mit dem Geld wedelnd an den hinteren Ecken stehst. Genug Geld für meine Partien hatte ich immer dabei, aber Teile der Winnings auch im Hotel gelassen, am besten natürlich in einem Safe (hatten wir diesmal leider nicht).

3. Im Frühjahr hatte ich die Winnings angemeldet mit einem extra Zeitaufwand von 15 Minuten in den USA und ca. 25 Minuten in DE. Diesmal habe ich Chips mitgenommen, die hier natürlich 0 Wert haben. Die Chips müssen in Vegas zurück gegen Dollar getauscht werden.


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Original von Gluecksfisch
Bin zwar nicht Konti, kann aber glaube ich was beitragen:

wenn man 5/10+ spielt macht man sich in der Regel nicht die Mühe um a) Hotels zu wechseln und/oder b) 30-60 Minuten one-way zum Zimmer gehen zu müssen um ~50 $ zu sparen. Das ist stark -ev, abgesehen von kurzen Ruhepausen, umziehen, duschen oder ähnlichem was dann fehlt.
--> Würde nicht sagen, dass das unbedingt vom Pokerlimit abhängig ist. Auch auf kleineren Limits sind kurze Wege, Ruhepausen etc. sinnvoll. Für mich kommt für die Dauer meiner Trips daher nur eine zentrale Location infrage.

Hotels: trivago.de, booking.com, expedia click&mix, hotwire.com - dann hast Du schon einen recht guten Preisüberblick. Gibt dann nur noch kleinere Anpassungen. Wenn Du zB bei dertour oder so buchst kannst Du Dir auch noch einen Gutschein bei zB ebay Kleinanzeigen kaufen um etwas zu sparen. Gleiches gilt für Flüge, wenn Du zB mit 100€ Rabatt vorher auf Kleinanzeigen einen BA eVoucher kaufst. Flugkosten dann knapp 350 €.
--> Die Flugpreise sind ein Traum für mich, da ich an die Ferien gebunden bin. Ich bin zuletzt nicht unter 1.000€ pro Flug davon gekommen. Dafür dann kurze/direkte Routen und extra Beinfreiheit

Alternativ airbnb oder Resorts ohne Resort-Fee, noch alternativ Pokerroom-Rate des jeweiligen Resort oder Promotions der Casinokette, abhängig vom Status.
Pokeroom-Rate habe ich nie genutzt, da ich dann doch zu gerne mal nach Alternativen schaue, wenn ein Casino gerade langweilig ist.

Mietwagen sind recht teuer im
vergleich zu vor Corona, aktuell bei ca. 50$ pro Tag.
--> Mein einfacher Wagen im Avis Bellagio hat $88 gekostet. Ich musste ihn vollgetankt zurück bringen und wurde dabei glaube ich latent verarscht. Als ich gestartet bin, hatte ich 270 Restmeilen und die Tanknadel war voll. Recht schnell war die Nadel nicht mehr am obersten Strich und ich habe natürlich pflichtbewusst deutsch am Ende aufgetankt. Hat doch einiges reingepasst und ich musste $30 zahlen. Restmeilen am Ende? 410 Meilen :f_eek:

Der Strip-Bereich ist wohl mit der sicherste Platz den man sich vorstellen kann. 20.000 in cash zu haben ist da nix besonderes und unkritisch sowie ungefährlich. In jedem Resort sind übrigens 24/7 Mitarbeiter des LV Police Department präsent um direkt gemeinsam mit der Security vor Ort sein zu können. Diese findest Du selbst am Eingang zu Dayclubs oder Nightlife, zB am Tao.
--> agreed

Der Mörder / Messerstecher vor dem Wynn-Walkway vor rund 2 Wochen war so innerhalb 3 Minuten gefasst …

Bargeld als Glücksspielgewinne anmelden beim Zoll, fertig. Risikolos, legal und man hat es verfügbar. Mit den Chips kann man hier erstmal nix anfangen. Das Märchen mit Finanzamt, Pokerpro oder die nehmen einem alles weg sollte man einfach mal vergessen sofern man nicht 6+ pro Jahr Events besucht.
--> Man kann schon mal ins Visier geraten, ist einem Kollegen passiert, der keine Turniere spielt, aber eben häufiger mal drüben war und auf dem Rückweg Barmittel angemeldet hat. Trotzdem ist dieser Weg unkompliziert, schnell erledigt und in den aller meisten Fällen ohne Nachspiel.

Die Vorweihnachtszeit ab ca. 2. Dezemberwoche ist sehr günstig, dennoch lukrativ und „voll“. Kann ich nur empfehlen, auch was Deko und Angebote angeht.
--> Ich war einmal vor Weihnachten da und hab die Zeit damals sehr genossen. Die Stadt strahlt da noch einmal eine ganz einzigartige Atmosphäre aus und die Vorbereitungen darauf liefen jetzt schon. Vor dem Resorts World wird wohl eine riesige Winterlandschaft aufgebaut.

Vergiss aber nicht den aktuellen Kurs und das vor Ort trotzdem alles echt teuer geworden ist.
--> Das kann man nicht vergessen, sobald man das erste Mal den Hunger stillen will oder irgendetwas kaufen möchte/muss.

Bin selbst vom 04.-14.12. in Vegas, lief im September so ähnlich wie bei Konti so das meine Frau mich nochmal rauslässt. Werde aber Venetian und Encore only spielen und eher zur Unterhaltung / Spass; nicht auf max profit.
--> Klingt nach einem super Plan. Manchmal ist echt was dran, das Spiel einfach auf sich zukommen zu lassen. Viel Spaß und eine gute Zeit, wünsche ich dir!

Schau Dir vorher die Promotions unterschiedlicher Räume, da gibts auch noch schön was nebenbei angeboten.

Das Wynn hat eine ganz neue Show, soll sehr gut sein.
--> Das sagst du uns jetzt erst? :f_mad:


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Original von Antaris1
bist du "verkohlt" zu hause angekommen?

Verkohlt im Sinne der Sonne oder im Sinne der Kohlen? :coolface: Die Sonne war schon noch sehr kräftig und ich habe aufgepasst, nicht all zu lange direkt in der Sonne zu liegen. Einen Sonnenbrand konnte ich wohl vermeiden.


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Vegas 22.2 - Conclusion

Was. Ein. Run. Ka Ching! Ich erinnere mich noch an die Kommentare hier, dass meine Vegas-Trips immer voller Beat-Geheule stecken und ich nie so wirklich vorwärts komme. Seitdem sitze ich in einer Vegas-Rakete, von der Elon Musk nur träumen könnte. Die zweite Hälfte des letzten Trips sowie die kompletten 12 Tage diesmal kannten nur ein Ziel: Sonne.

Teilweise saß ich an den Tischen und habe mich bei Preflop-Openraises mit Händen wie KQ oder Coldcalls mit Pockets wie 55 schon gefragt, wie ich hier nun wieder abräumen werde und, rest assured, schon war wieder ein TP+ oder Set am Start. Ich hatte mehrfach erwähnt, dass das ein absoluter Ausnahmezustand und mit Sicherheit nicht longterm haltbar war. Für den Moment genieße ich mein Resultat einfach, denn so sehr man auch versucht, nicht in Sessions zu denken, irgendwie ist ein Vegas-Trip immer eine Runde Sache und man schaut am Ende, was man so erreicht hat.

Ich bin diesmal sehr zufrieden, nicht nur ob des Ergebnisses, sondern auch, weil ich nichts erzwungen habe. Zugegeben, das musste ich auch nicht bei dem Run. Dennoch habe ich diesmal so wenige Stunde pro Tag gespielt wie noch nie: 93 Stunden in 12 Tagen, da muss der normale Arbeitnehmer länger an die Schaufel. Ich habe gemerkt, dass die Partien zur jetzigen Zeit vor alle in den Vormittags- und frühen Abendstunden nicht so geil waren und entsprechend andere Prioritäten gesetzt: Mal einen halben Tag raus mit dem Mietwagen, mal an den Pool, mal shoppen, essen gehen, eine Show gucken oder oder oder. Das tut gut, da ich dann in den Sessions selbst definitiv einen besseren Fokus hatte, als wenn ich da täglich 12+ Stunden abreiße.

Bla bla, wieso foldest du dann die beste Hand am Showdown? Argh, der Stachel sitzt noch immer tief und ich kann auch nicht anders, als immer wieder in Gedanken zu schauen, wie viel besser der Trip denn noch gewesen wäre, wenn ich die $3.300 auch auf der Habenseite hätte. Aber was wäre wenn? Vielleicht hätte ich in der Session trotzdem $1.500 Minus gemacht. Vielleicht wäre ich in Folge dessen an keinem der Tische gelandet, in keinem der Seats gelandet, in denen ich nun gelandet bin und super Kartenglück hatte. Ich bin nicht abergläubisch und das Wort Karma nutze ich auch selten. Wenn ich einer Oma über die Straße helfe, werde ich nicht deswegen im Lotto gewinnen. You get the point. Trotzdem fühlt es sich ein Stück weit so an, als hätte das alles so laufen müssen, wie es gelaufen ist. Also - hier mein exklusiver Live-Vegas-Tipp für alle: Einfach mal die winning hand in einem großem Showdown mucken und den Sunrun danach genießen! ;)

93 Stunden Poker, davon:
- 3 Stunden $1/$2/$5 PLO: + $1.183
- 30 Stunden $2/$5: + $1.739
- 55 Stunden $5/$10: + $18.410
- 5 Stunden $10/$20: - $398
In Summe: + $20.934


Ich würde sagen, Vegas '22 darf durchaus als Erfolg gewertet werden :f_love: Einmal mehr vielen Dank, dass ihr mich begleitet, motiviert, angetrieben und aufgefangen habt! Ich bin froh, diese Berichte verfasst zu haben und freue mich, wenn dieser Blog auch aktiv in puncto Live-Poker ist, wenn ich nicht gerade wie eine Klapperschlange durch die Wüste ziehe, um die nächste Beute ausfindig zu machen.


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Konti23
Joined: 22.02.2008
Konti23
Joined: 22.02.2008
jojo1983
Joined: 02.11.2007


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Sn0fru
Joined: 07.12.2011


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orthohol
Joined: 22.03.2008

Hey Konti,

super Blog. Was für eine Performance am Tisch und beim Schreiben. Respekt.

Das du dein Missgeschick zum Anfang hier so geteilt hast: Ehrenmann.
Das hätten viele unter den Teppich gekehrt. Wäre einfach gewesen.

Wie hart ist es jetzt in den Alltag zurückzukehren? Ich glaube, die meisten würden jetzt mit dem Gedanken spielen, erstmal weiter durchzuziehen und schauen, wie nachhaltig man das Game schlägt vor Ort. Wie schaffst du es, dass nicht versuchen zu wollen?

Viel Erfolg für die Zukunft!


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Konti23
Joined: 22.02.2008

Melina* hat mir heute ein selbst gebasteltes Armband geschenkt, Malik* wollte wissen "wie geht deine Familiefrau?" und Henno* hat stolz erzählt, dass er ein Testspiel gegen Wuppertaler SV gewonnen hat. Ich glaub, ich bin schon wieder genau da angekommen, wo ich gerade sein möchte ;)

Ich tauche echt gerne in diese vollkommen verrückte andere Welt ab, aber auf lange Sicht fühle ich mich sehr wohl zuhause. Kein Sunrun der Welt wäre wertvoller, als meine Freunde und Familie hier. Daher fällt es mir abgesehen vom Jetlag nicht schwer, wieder zuhause anzukommen.

* Namen leicht abgeändert, DSGVO und so


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CMB
CMB
Joined: 17.02.2007

Original von Konti23
Es kann nie genug Positives gesagt werden

Wie kriege ich das in meine Signatur?

Gruss,
CMB


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