Original von Kleeblatt1903
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Original von daberndl
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Im Kern gehts um die Entwicklung der Geschäftsfelder Digitalisierung und Internationalisierung. Das ist ohne Kapital von außen nicht machbar und die Suche nach Geldgebern bis dahin ein ganz normaler Prozess in der Wirtschaft.
wieso soll das so sein? also das ist sicher eine möglichkeit das zu machen aber hätte die vereine davon abgehalten das aus der eigenen tasche zu finanzieren? paar hundert millionen euro über ein paar jahre wären da schon zu holen gewesen denke ich, dafür hätte man keine anteile abgegeben und vermutlich wäre das geld auch effizienter eingesetzt worden.
Wir hatten das auch vorgeschlagen, weil es auch der Weg wäre, der unseren unternehmerischen Werten am nächsten kommt.
Die DFL Geschäftsführung hat uns dann in einem konstruktiven Austausch nachvollziehbar dargelegt, warum sie einen externen Partner präferiert.
Das wäre nicht für alle Vereine bzw. KGs machbar gewesen. Bei vielen sind die Gelder so knapp kalkuliert, dass sie es wirtschaftlich nicht zustande brächten. Teilweise wurden zukünftige Einnahmen schon verpfändet.
Tja, da war mal was mit "Demut" und "Nachhaltigkeit" vor 3 Jahren.
Alles vergessen.
Finde den Deal wirklich nur sehr schwer nachvollziehbar. Man verzichtet für 20 Jahre auf "maximal 8%"
der Einnahmen aus den Medienrechten und erhält dafür eine Milliarde Euro. Die eine Milliarde wird folgendermaßen eingeplant:
600 Millionen Euro sollen in ein Paket von verschiedenen Maßnahmen zur Digitalisierung und Internationalisierung fließen. Dazu gehören unter anderem der Aufbau einer eigenen Streamingplattform, um speziell im Ausland eine Konkurrenz für die Bieter zu schaffen, der Ausbau der Auslandsvermarktung oder der Rechtsschutz gegen Piraterie. 100 Mio. Euro sind für die Förderung von Auslandsreisen der Bundesliga-Klubs vorgesehen. Die restlichen 300 Mio. Euro dienen als Rücklage für die Abzahlung der Investor-Anteile in den ersten sechs bis sieben Jahren.
Also sind es von vornerein schonmal nur 700 Mio Euro, die als "Anschubfinanzierung" oder wie auch immer man das nennen will, in die Kasse kommen, was auf die 36 Vereine umgelegt ~19,44 Mio Euro sind. Das ganze läuft wie erwähnt 20 Jahre und entspricht somit also ~1 Mio Euro pro Jahr und Verein.
Ich weiß, dass es einigen Vereinen finanziell nicht gut geht, aber für solche Summen einen Investor ins Boot zu holen und für 20 Jahre auf x% der Einnahmen zu verzichten, finde ich ziemlich abenteuerlich. Zum Vergleich gab es bei der letzten Ausschreibung ca. 1,1 Milliarde Euro pro Saison für die Medienrechte. Sollten also z.B. auf "nur" 5% verzichtet werden müssen, wären das trotzdem bereits 55Mio Euro bzw ~1,5 Mio Euro pro Verein und Saison.
Verstehe ehrlich gesagt nicht, was die da bei der DFL vorhaben. Der Deal wirkt auf mich ziemlich kacke.