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josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

@Brunson: Dann kann man aber auch einfach sagen, mir würde XX besser auf der Position gefallen z.B., außerdem habe ich oft das Gefühl, dass er einfach gehatet wird, weils halt jeder macht. Ich glaube, dass das Niveau in den Topligen oder bei soner WM krass hoch ist und wenn da jeder Monk, der nichtmal gradaus laufen kann, dann sagt, dass jemand nix kann find ich das schon sehr respektlos.
Meinung und Kritik ist ja trotzdem OK. Heißt ja nicht dass man alles abnicken muss, oder sich nicht drüber unterhalten darf aber der Ton macht die Musik


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brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von josch2001
Glaube ja nicht, dass die hier mitlesen

Echt schade :|


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brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von josch2001
@Brunson: Dann kann man aber auch einfach sagen, mir würde XX besser auf der Position gefallen z.B., außerdem habe ich oft das Gefühl, dass er einfach gehatet wird, weils halt jeder macht. Ich glaube, dass das Niveau in den Topligen oder bei soner WM krass hoch ist und wenn da jeder Monk, der nichtmal gradaus laufen kann, dann sagt, dass jemand nix kann find ich das schon sehr respektlos.
Meinung und Kritik ist ja trotzdem OK. Heißt ja nicht dass man alles abnicken muss, oder sich nicht drüber unterhalten darf aber der Ton macht die Musik

Respektlos finde ich übertrieben. Hier ließt doch niemand von denen mit. Sane ist bei Galatasaray kein Stammspieler. Hat auch Gründe. Verdient trotzdem genug. In meiner Wahrnehmung ist er einer der weniger geleistet hat, als er in jungen Jahre gehyped wurde. Das mag auch eine schwierige Situation für ihn sein (Druck) und das ist etwas was man ändern sollte (junge Spieler früh hochhypen - aber so ist halt auch der Markt leider). Aber jetzt groß Mitleid habe ich bei seinem Einkommen und Einnahmen auch nicht. Die fallen aufgrund des frühen Hypes auch entsprechend größer aus, wenn man das auf die Karriere rechnet.


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josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Hier nicht, und wie gesagt, fand ich die letzten Seiten hier ja auch OK. Aber den "Nagelsmann raus" Thread find ich z.B schon auch zumindest mal überflüssig. Und dann gibts da ja auch noch die normalen und die sozialen Medien, da ist es ja dann z.T. noch krasser und da lesen die denke ich schon mit.
Ich meine auch, dass es das nur bei zwei Themenbereichen gibt: Fußball und Politik. Bei Handball oder Eishockey z.B. wo es die letzten Jahre auch mal den ein oder anderen Boom gab nehme ich das nie so wahr.
Aber wie auch immer: Denke es ist klar was ich sagen möchte: Meinung, Kritik ist völlig OK. Bashing nicht.


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brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Ich finde der Nagelmann raus Thread ist doch grade dafür gedacht und toll, dass man diese durchaus legitimen Impulse auch einfach mal posten kann :profit:


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AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

Ich habe gestern auch gehört, dass die fehlenden Urkunden bei den Bundesjugendspielen Einfluss auf das Spiel gestern hatten. Die Kinder würden dadurch gar keinen Ehrgeiz mehr entwickeln.

Seltsam finde ich allerdings, dass dann zum Beispiel die Franzosen so gut sind, haben die schließlich überhaupt keine Bundesjugendspiele.


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brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Mehmet "Nostradamus" Scholl anno 2017. Wie er es hat kommen sehen. :|

„Die können 18 Systeme rückwärts furzen“
Ist die Jugendwelle bei den Trainern sinnvoll? Erste Zweifel regen sich – vor allem bei Mehmet Scholl
https://www.welt.de/print/die_welt/sport/article171429660/Die-koennen-18-Systeme-rueckwaerts-furzen.html

Es ist das Fachvokabular der „Generation Laptoptrainer“. Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl hat diesen Begriff geprägt. Schon 2015 kritisierte er die Ausbildung und die Taktikhörigkeit der neuen deutschen Trainer. Viele hätten „keine Ahnung, wie ein Profi auf höchstem Niveau tickt“, mokierte er sich damals. Ein Blick auf die deutschen Trainerbänke zeigt, dass Scholls Befürchtungen von damals Realität geworden sind.
...
Der deutsche Fußball wird sein blaues Wunder erleben“, pestete er jüngst im BR. „Sie sind nicht wirklich am Fußball und an den Menschen interessiert [erinnert stark an Nagelmann]. Was aber noch viel schlimmer ist: Diese Trainer gehen mittlerweile auch in den Nachwuchs, weil oben alle Plätze besetzt sind.“ Weil sie dort die Spieler anweisen würden, lieber abzuspielen statt sich im Dribbling zu beweisen, verliere der deutsche Fußball langsam die Basis: „Die können 18 Systeme rückwärts laufen und furzen. Aber die Unbequemen, Machtmenschen wie Stefan Effenberg zum Beispiel, die werden aussortiert.“ Sein eigener Trainerlehrgang, den er 2012 absolvierte, sei eine „elfmonatige Gehirnwäsche“ gewesen.


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withoutaname
Beigetreten: 30.10.2008

Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei allen Leute, die ich im beruflichen Kontext kennengelernt habe und die von sich selbst behaupteten, dass sie unbequeme Typen seien und deshalb IN DEM LADEN nicht weiterkämen, hatte ich recht schnell den Eindruck, dass es da vielleicht noch ein zwei andere Punkte neben der starken Meinung gibt, die ihrer Karriere im Weg stehen :|


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Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von withoutaname
Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei allen Leute, die ich im beruflichen Kontext kennengelernt habe und die von sich selbst behaupteten, dass sie unbequeme Typen seien und deshalb IN DEM LADEN nicht weiterkämen, hatte ich recht schnell den Eindruck, dass es da vielleicht noch ein zwei andere Punkte neben der starken Meinung gibt, die ihrer Karriere im Weg stehen :|
Weiß jetzt nicht worauf sich das beziehen soll. Karriere ist nicht das gleiche wie in der Sache Fortschritte zu erzielen. Das ist ja das Problem. Die machen alle tollen Karrieren, aber wirklich geil ist der Fussball halt nicht.


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brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Da war der Bernd Neuendorf aber sehr großzügig mit der Vergütung.

DFB-Trainer wackelt nach WM-Aus
14 Millionen Euro und Klausel: Die heikle Nagelsmann-Lage

Nach dem WM-Aus gegen Paraguay will Julian Nagelsmann weitermachen. Bei einer möglichen Trennung geht es auch um sehr viel Geld.
https://www.focus.de/sport/fussball/14-millionen-euro-und-klausel-die-heikle-nagelsmann-lage_35e0674b-e9ba-4f05-886c-3e64cb8126e5.html


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Tyler12
Beigetreten: 08.10.2007

Hoffentlich lernen sie daraus und vergeben nur noch Verträge bis zur nächsten EM oder WM.

Zu Sane:

Der Junge war mMn noch einer, der versucht hat, alles zu geben. Der hat auch öfter Kimmich den Arsch gerettet, indem er seine Position auch noch ausfüllen musste, weil der Herr lieber auf seiner Lieblingsposition herumgeturnt ist und nicht schnell genug wieder hinter war.
Ist ja schön und gut, wenn Kimmich lieber im MF spielt, aber wenn der Trainer RV sagt, dann heißt das auch RV. Ist ne Frage der Disziplin. Davon ab, hat er offensiv Sane auch nicht gerade geholfen. Viel zu oft ist er in die Mitte gezogen, anstatt mal Sane mit hinterlaufen zu unterstützen. Von daher ist es ungerecht, auf den Jungen einzuprügeln.


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AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

Kimmich sollte ja kein klassischer Rechtsverteidiger sein, sondern eben im Ballbesitz in die Mitte ziehen. Also, das hat Kimmich jetzt nicht gemacht, weil er nicht auf Nagelsmann hört und seine Position nicht halten möchte, es war die taktische Vorgabe, dass Kimmich die Position so spielt, wie er sie gespielt hat.

Das lief allerdings so schlecht, dass Kimmich quasi gar keinen Einfluss auf das deutsche Spiel hatte. Offensiv blass und defensiv auch nicht stabil.

Und zu Sané noch: Ja, man kann ihm den Einsatzwillen nicht absprechen, aber von nem Offensivspieler erwarte ich dann doch noch etwas mehr, als gut mit nach hinten zu arbeiten. Und da kommt einfach nach wie vor zu wenig. Würde vielleicht auch besser laufen, wenn er hinter sich nen wirklichen Rechtsverteidiger hätte, aber so war sein Einfluss auf das deutsche Offensivspiel einmal mehr enttäuschend.


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Tyler12
Beigetreten: 08.10.2007

Okay, dann hab ich an Sane´s Leistung nichts mehr auszusetzen. Danke für die Info.

Evtl wäre es mit Karl besser gelaufen. Möchte ich gar nicht bestreiten.


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AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

Karl hätte ich auch sehr gerne gesehen, denn der hatte in den Testspielen sehr gute Aktionen. Ich denke, im 1 gegen 1 wäre er die deutlich bessere Option gewesen als Sané. Aber hat nicht sollen sein.


Antwort
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StoniMahoni77
Beigetreten: 17.03.2008

Unabhängig von Sanes Leistung (die ich auch eher nicht dolle fand) hat er eine Berufung allein mit nem Wechsel in die Türkei verwirkt

Da scheint man sportlich ja nicht mehr die größten Ambitionen zu haben

In B4
Dann dürften Messi und Ronaldo auch nicht mehr für ihr Land auflaufen


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Zitat
Tyler12
Beigetreten: 08.10.2007

Original von AbbAUbaR
Karl hätte ich auch sehr gerne gesehen, denn der hatte in den Testspielen sehr gute Aktionen. Ich denke, im 1 gegen 1 wäre er die deutlich bessere Option gewesen als Sané. Aber hat nicht sollen sein.

Ohne großartige Unterstützung wäre auch Karl die ärmste Sau im Team gewesen und wäre irgendwann untergegangen.
Wenn beide am Start gewesen wären, hätte man aber besser rotieren können, damit man sich die Kräfte einteilt.
So ist Sane ja wirklich fast 4 Spiele komplett nur hoch und runter gerannt. Wird gerne übersehen.
Dass man dann evtl keine Kraft mehr hat, für die eine oder andere Aktion, dürfte auch klar sein.
Vor allem, weil er nicht mehr dauerhaft auf nationalen wie internationalen Spitzenniveau spielt.


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ambientswatertight
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Kleeblatt1903
Auch wenn ich mich mitunter sehr ablehnend und auch abwertend gegenüber dem DFB und seiner 1. Herrenmannschaft äußere, wäre mir ein erfolgreicher DFB lieber, der eine nachhaltige Ausbildung fördert und nah an der Fanbasis ist. All das ist seit Jahren nicht gegeben.
Ich schimpf ja wirklich oft über den Verband.
Liegt bei mir aber hauptsächlich daran, dass der DFB bis auf wenige Überschneidungen meist politischer Gegner ist.

Ich kann aber nicht nur lästern.
Man hat jetzt 10 erfolglose Jahre beim DFB hinter sich. Zeitgleich hat man sich weiter von der Basis entfernt und die Ausbildung im Nachwuchs bringt keinen Erfolg. Woran liegts also?

Vielleicht, weil man seit Jahren an den eigentlichen Ursachen im deutschen Fußball vorbeiredet und selbst die neuen Reformen auf den kleinen Spielfeldern zu kurz greifen. Mein Eindruck ist, dass man im Kollektiv von einem Extrem ins nächste jagt, anstatt endlich auf Balance zu setzen. Erst gab es diese fast religiöse Besessenheit vom filigranen Kurzpassspiel und dem ewigen Querpass-Diktat gegen tiefstehende Gegner, und jetzt folgt die plötzliche, panische Forderung nach reinen Eins-gegen-Eins-Dribblern. Die Wahrheit liegt aber ganz woanders, denn man hat in der Ausbildung über ein Jahrzehnt lang Physis, Athletik und die klassische Zweikampfmentalität systematisch wegerzogen.

​Das Ergebnis sind technisch saubere, aber physisch unvollständige Spieler, denen der Mut und die körperlichen Mittel fehlen, um kompakte Abwehrriegel zu knacken. Es fehlen heute die echten Box-Spieler im Format von Miroslav Klose oder Oliver Bierhoff, und weil der DFB diese Zielspieler nicht mehr hat, schlagen die Außenverteidiger auch keine Flanken mehr. Das ist ein Teufelskreis. Selbst Hünen wie Nick Woltemade strahlen kaum Kopfballgefahr aus, weil das im Nachwuchs wie eine Nebensache behandelt wird. Gleichzeitig fallen Jungs, die über den Kampf und die Mentalität kommen, wie Eric Martel, Anton Stach oder Nicolai Remberg, im Scouting oft durchs Raster, weil sie keine gefälligen Passkünstler sind. Am Ende wundern wir uns dann über ein weiches Mittelfeld, dem es an Führungsqualitäten mangelt.

​Ein Ausbildungssystem, das fast nur noch aus Rondos besteht, vernachlässigt das positionsbezogene Training und die individuelle physische Arbeit. Die DFB- Elf wirkt gegen tiefstehende Gegner regelmäßig ratlos, obwohl die zweite Halbzeit gegen Paraguay gezeigt hat, was mit direktem Spiel und physischer Präsenz möglich wäre. Die erfolgreichsten deutschen Teams von 1990 bis 2014 haben immer von der Balance aus technischer Klasse und intensiver Physis gelebt. Wenn Scouts, Trainer und der DFB ihre Philosophie nicht anpassen und den Wert von Vertikalität und echten Kämpfern wiederentdecken, wird man weiter Spieler für die Wohlfühloase produzieren, die untergehen, sobald ein Spiel mal hässlich wird.

Nur interessehalber, weil Du schreibst, dass man ein Jahrzehnt lang die Ausbildung falsch gemacht hat: Wenn wir Spieler heute in einem Alter von ~25 Jahren ansetzen, liegt deren Kern-Ausbildungszeit ja schon > 10 Jahre zurück. Wenn man das aktuelle Abschneiden also am Ausbildungssystem festmacht, müsste man ja bewerten, wie die Ausbildung vor tendenziell schon mehr als 10 Jahren verlaufen ist und ob nicht Reformen der letzten Jahre schon in die richtige Richtung gegangen sind? In dem Fall müsste man also doch für die Bewertung des aktuellen Entwicklungsweges nicht die A-Nationalmannschaft heranziehen, sondern die Performance von U14, U16 etc.?


Antwort
Zitat
ambientswatertight
Beigetreten: 28.10.2007

Original von brunsonsbro

Original von withoutaname
Was bedeutet es denn, wenn in U6-U11 der Leistungsdruck reduziert wird?

Das sind KINDER.
Und der überwiegende Teil dieser Kinder wird es nichtmal in die Nähe eines Profikaders geschweige denn der Nationalmannschaft schaffen, auch wenn sie mental so krasse Maschinen sind wie wir alle hier im Forum.

Da finde ich es schon sinnvoll, wenn man darauf achtet, die Kinder, die es nicht schaffen, „aufzufangen“. Und ob es der Gruppe derjenigen, die es dann doch bis ganz nach oben schaffen, am Ende in der Spitze und Breite etwas fehlen würde, nur weil man sie nicht mit 7 Jahren schon maximal hart rangenommen hat, wage ich auch zu bezweifeln.

Was da letztendlich das beste Konzept ist, weiß ich natürlich auch nicht, aber nur weil die Traditionalisten direkt Schnappatmung kriegen und glauben, linksgrüne Verweichlichung zu erkennen, würde ich sowas nicht abschreiben. Weil wenn man diesen Vögeln folgen würde, dann würden wir heute noch mit Libero und zwei Vorstoppern spielen und jeden Ball lang hinten raus kloppen und anschließend Zigarette rauchen.

Ich weiss nicht, wann und wo du angefangen hast spielen. Ich habe als KIND angefangen und es ging immer darum als Team zu gewinnen. Möglichst viele Tore zu schießen und möglichst wenig zuzulassen. Wenn man verliert, verliert man halt und fragt sich was man besser machen kann. Kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Das ist Fußball. Dazu braucht es auch kein Konzept. Keine Ideologisierung. Es braucht nur ein paar Kinde, einen Ball, ein bisschen Platz zum spielen und Spass dran zu spielen. Dann kannst du zeigen, was in dir steckt oder du gehst nach hause und machst lieber was anderes. Die die beleidigt aufgeben, weil sie mit Niederlagen und mit Spielern die besser sind nicht umgehen können, werden auch so oder so im Sport nicht weit kommen. Niederlagen und Frustration und der Umgang damit sind ganz elementar wichtig für den Sport und fürs Leben. Überbehüten und Kinder vom eigentlichen Leben und Sport fernhalten ist einfach nicht sinnvoll. Viel eher kann Coaching dann dabei helfen einen guten Umgang mit Niederlagen zu lernen.

Bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstehe. Glaubst Du, dass Kinder im Fußball heute nicht wissen, ob sie gewinnen oder verlieren?
Überspitzt gesagt: An jedem zweiten Wochenende weint bei uns ein Kind nach dem Spiel, weil es nur 1 Tor geschossen hat. Die Kids sagen Dir am Ende, das korrekte Ergebnis ob es nun 8:4, 7:5 oder 6:3 war. Und sie erzählen Dir auch noch fünf Wochen später haargenau, in welcher Situation wer da eine Aktion hatte. Die machen sich selbst genug Druck, da brauchst Du gar niemanden mehr, der das zusätzlich macht. Du musst aber auch den mitnehmen, der im Alter von acht Jahren noch nicht 12 Übersteiger pro Spiel macht und dem auch eine Rolle, Verantwortung und Aufgabe geben.

Kinder lernen täglich den Umgang mit Siegen und Niederlagen - ob man das will oder nicht. Gerade in dem oben angesprochenen Alter ist es aber doch als Erwachsener die Aufgabe, dass Du ein System schaffst, wo Du alle mit ins Spiel bringst, alle Aktionen haben und auch die "Spätstarter" noch dran bleiben und Du nicht von Außen durch übertriebene Art / Druck noch mehr Unruhe da reinbringst und Einzelnen den Spaß am Spiel nimmst. Deine Aufgabe ist es doch, dass sie manchmal auch verstehen, dass sie trotzdem gut waren, auch wenn sie verloren haben und ihnen auch unabhängig vom Ergebnis ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. Da wird aber auch niemandem verboten, mal ein Dribbling zu machen...

Das alles "zeitgemäß" zu versuchen hat aber auch nichts damit zu tun, dass man sich verbessert oder das die Kinder nicht ganz genau selbst wissen, wer die besten in einer Mannschaft sind oder dass sie ihr bestes geben wollen etc.

Letzte Überspitzung: Mein Vater wurde auch in der Schule noch geschlagen, deswegen hat er aber nicht besser gelernt.


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MisterB
Beigetreten: 23.04.2006

Das Hauptproblem war doch offensichtlich das jede Gurkentruppe einfach das Zentrum zugestellt hat und im Gegenzug unsere Außenverteidiger, vor allem Kimmich oder wer auch immer für ihn rotieren musste überlaufen haben. Die deutschen Tore vielen alle hauptsächlich durch Querpässe, Flanken, Freistöße oder Ecken. Musiala, Wirtz und Sane haben sich in vier Spielen immer wieder als unfähig in der Mitte irgendwelche Akzente zu setzen gezeigt. Trotzdem durfte dieses Desaster so über vier Spiele stattfinden. Man hat ja schließlich den Giganten Curacao weggeputzt. Allein dafür gehört Nagelsmann hochkant gefeuert!

Man braucht einen völligen Umbruch mit neuem Headcoach, einige der Ü30 sollten auch ihren Rücktritt bekannt geben oder generell nicht mehr eingeladen werden. Dazu zählen für mich Rüdiger, Sane, Goretzka, Groß, Neuer, Anton und Amiri. Ich will El Mala, Tresoldi, Collins, Adeyemi, Cullbreath, alle von der U-21 fest zum erweiterten Kreis der Mannschaft aufsteigen sehen. Undav über die nächsten beiden Jahre noch als Stürmer, dann zur EM aber auch nur noch als Joker für entweder Woltemade oder Tresoldi, wer auch immer sich in den Vordergrund spielt.

Damit bis zur EM auch eine Rückkehr zur Viererkette. So sieht für mich die Zukunft der nächsten vier Jahre in etwa aus!


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Hermi88
Beigetreten: 30.09.2008

Also weiterhin auf Krampf das Bayernsytem 4-2-3-1 mit schlechteren Einzelspielern und keinen gelernten Außenstürmern? Das funktioniert für Topmannschaften mit Weltklasse Einzelspielern. Vielleicht haben/hatten Kovac und Alonso (Leverkusen) ja doch Ahnung, dass sie eben so ein System gerade nicht spielen.


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