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Kleeblatt1903
Beigetreten: 28.04.2006

Original von brunsonsbro

Original von Kleeblatt1903
Da wird jetzt aber einiges zusammengeworfen und unnötig politisiert. Die Zitate von Aki sind zwar echt, aber das war damals billiger Populismus am Stammtisch. Von wegen "ohne Ball spielen" – das hat mit der Realität der Reform überhaupt nichts zu tun und das weiß er auch. Aber Leute wie brunsonsbro springen da drauf an und es kommt der politische Beißreflex.

​Aus einer sportlichen Reform eine Debatte über politische Ideologie und Home-Office zu machen, ist daher auch wieder so typisch.
Bei Funino und den kleineren Spielfeldern im Kinderfußball geht es nicht um Kuschelpädagogik. Ziel ist mehr Action, mehr Ballkontakte und mehr echte Spielpraxis für jedes Kind, statt dass sich die Mehrheit beim klassischen Sieben-gegen-Sieben die Beine in den Bauch steht. Das erhöht die Intensität.

​Das eigentliche Problem, das ich in meinem Ausgangspost beschrieben habe, ist die falsche Schwerpunktsetzung. Das Weichspülen und das Aussieben von physischen Typen –, fängt erst viel später an, ab der C-Jugend aufwärts in den Leistungszentren. Die Reform bei den Achtjährigen dafür verantwortlich zu machen, ist fachlich falsch. Diese politische Debatte lenkt nur von der eigentlichen Kernfrage ab, wie wir im späteren Jugendbereich wieder komplette Fußballer ausbilden.

Reformfussball ist auch schon der Unsinn an sich. Die müssen mehr spielen, mehr gewinnen, mehr verlieren. Dann zeigen sich diejenigen, die den Fussball lieben, sich dafür zerreißen und das Talent haben. Coachen kann unterstützen. Aber nur weil man irgendeine Ballkontaktquote künstlich hochpusht, werden die Spieler keine besseren Spieler, die am Ende was reißen. Für mich hört sich das schwer nach Fachidiotie an. Auch auf kleineren Feldern zu spielen ist nicht strittig. Aber auch nicht die Welt. Die Welt ist das Spiel.

Das Problem ist doch, dass die Jungs im alten System eben nicht mehr richtig gespielt haben. Wenn in der F-Jugend der physisch stärkste Junge den Ball nur lang nach vorne drischt, während der Rest kaum den Ball sieht, lernt niemand was.
Diese höhere Ballkontaktquote simuliert eigentlich nur unseren alten Bolzplatz oder Drei gegen Drei auf dem Garagenhof, ohne Taktik und ohne Trainer, der von außen reinbrüllt. Da konntest du dich nicht verstecken. Du musstest dich durchsetzen, um überhaupt mitzuspielen.
Die Reform im Kinderfußball holt genau diesen Straßenfußball zurück, weil sie das starre, viel zu frühe Vercoachen im Verein aufbricht.

Der wirkliche Fehler passiert erst später – und da bin ich schon wieder bei meinem ersten Post: Wenn die Jungs mit 13 oder 14 in die NLZs kommen, wird ihnen diese Bolzplatz-Mentalität durch eine Schablonen-Ausbildung wieder ausgetrieben.

Nicht die Reform bei den Minis ist das Problem, sondern das spätere System, das nur noch pflegeleichte Passmaschinen will und Typen mit Ecken und Kanten aussortiert.
Sehe ich doch Jahr für Jahr bei uns. Und aussortierte Spieler, die jetzt in der Bayernliga spielen, bestätigen mir das auch immer wieder persönlich.


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Zitat
nikorw
Beigetreten: 03.08.2006

Das wollte ich auch sagen. Es gab bei uns die Diskussion dass wir keine Künstler mehr haben, sondern nur noch taktisch ausgebildete Ballschieber (Systemlinge). Dann wird reformiert dass die Minis erst mal lernen mit dem Körper und dem Ball umzugehen und kreativ zu sein ohne dass es aufs Finale gewinnen ankommt. So wie halt auf dem Bolzplatz, wo es schon mal 20-3 stehen kann, aber dann das letzte Tor entscheidet. Da hat sich auch keiner ernsthaft ums gewinnen geschert, sondern jeder hatte Spaß und bisschen was probiert.
Das ist jetzt aber auch wieder nicht recht scheinbar.


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Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Stimmte dem voll zu. Wie gesagt, kleinere Felder sind nicht strittig, wegen höherer Intensität etc. Ich kritisiere vor allem dieses Denken, dass man mit dem Fokus auf irgendwelche Eigenschaften oder Attribute, die Besten identifizieren kann. Am Ende braucht man 11 Spieler, die unterschiedlich sind. Das deutsche System selektiert Spieler, die alle irgendwie gleich sind. Das ist halt relativ dicht dran an Ideologischem Denken, weil es ein Fokus auf eine einzige Idee hat. Scheuklappen halt. Am Ende zählt das Spiel als ganzes. Dieses übermäßige fokussieren auf Ideen und Ideale ist, was in Deutschland häufig zu Problemen führt.

Beim DFB steckt auch ein Kulturproblem dahinter. Didi Haman:

Unter Nagelsmann fehle dem deutschen Nationalteam das Herz. Dieses komme «vom Teamspirit, vom Zusammensein, vom Vertrauen, dass deine Teamkollegen da sind, wenn du sie brauchst. Ich habe das Gefühl, unter diesem Trainer war das nie der Fall.»

Wo war eigentlich Genosse Goretzka beim Elfmeterschießen :yaoming:

Ebenfalls nicht zufrieden ist der 52-Jährige mit der WM-Vorbereitung von Nagelsmann: «Im Januar war der Afrika-Cup, wo er die Elfenbeinküste oder andere potenzielle Gegner hätte sehen können. Er ist nicht hingefahren. Bei der Klub-WM, wo in den Stadien gespielt wurde, hättest du die Umstände hier erfahren.» Die Trainer anderer Top-Nationen seien vor einem Jahr zu diesem Turnier in die USA gereist, nicht aber Nagelsmann.

Auch mögliche Spieler für den WM-Kader wie Inter-Verteidiger Yann Aurel Bisseck (25) und Kevin Schade (24) von Premier-Ligist Brentford habe der Bundestrainer kaum beobachtet. Dabei sei es der «Job eines Trainers, die Jungs zusammenzubekommen.» Für Hamann ist deshalb klar: «Er ist ein Typ, der selten Spiele schaut.»

Der Nagelmann macht das lieber im Home-Office :f_drink:

https://www.blick.ch/sport/fussball/wm/ich-habe-kein-mitleid-mit-ihm-legende-hamann-tobt-nach-wm-aus-ueber-nagelsmann-id22071236.html


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Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von nikorw
Das wollte ich auch sagen. Es gab bei uns die Diskussion dass wir keine Künstler mehr haben, sondern nur noch taktisch ausgebildete Ballschieber (Systemlinge). Dann wird reformiert dass die Minis erst mal lernen mit dem Körper und dem Ball umzugehen und kreativ zu sein ohne dass es aufs Finale gewinnen ankommt. So wie halt auf dem Bolzplatz, wo es schon mal 20-3 stehen kann, aber dann das letzte Tor entscheidet. Da hat sich auch keiner ernsthaft ums gewinnen geschert, sondern jeder hatte Spaß und bisschen was probiert.
Das ist jetzt aber auch wieder nicht recht scheinbar.

Da habe ich wieder Kritik dran, weil es braucht Kreativität im Hinblick auf das Finale. Sonst ist es halt sinnfrei. Wieso zerstückeln sie was untrennbar zusammengehört? :why:

Man kann ja auch so probieren. Nur wenn der richtige Spielmodus (mit Finale) aufrecht erhalten wird, merkt man was funktioniert und was nicht. Kreativität ist als Lösung von Problemen (Abwehr) zu verstehen. Zwanzig Übersteiger ohne Nutzen braucht kein Team.


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Zitat
Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Original von brunsonsbro
Ich weiss nicht, wann und wo du angefangen hast spielen. Ich habe als KIND angefangen und es ging immer darum als Team zu gewinnen. Möglichst viele Tore zu schießen und möglichst wenig zuzulassen. Wenn man verliert, verliert man halt und fragt sich was man besser machen kann. Kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Das ist Fußball. Dazu braucht es auch kein Konzept. Keine Ideologisierung. Es braucht nur ein paar Kinde, einen Ball, ein bisschen Platz zum spielen und Spass dran zu spielen. Dann kannst du zeigen, was in dir steckt oder du gehst nach hause und machst lieber was anderes. Die die beleidigt aufgeben, weil sie mit Niederlagen und mit Spielern die besser sind nicht umgehen können, werden auch so oder so im Sport nicht weit kommen. Niederlagen und Frustration und der Umgang damit sind ganz elementar wichtig für den Sport und fürs Leben. Überbehüten und Kinder vom eigentlichen Leben und Sport fernhalten ist einfach nicht sinnvoll. Viel eher kann Coaching dann dabei helfen einen guten Umgang mit Niederlagen zu lernen.

Kann dich da wirklich beruhigen. Das sind zwar kleine Kinder, aber sie sind nicht doof. Die meisten Kinder sind in der Lage selbst zu zählen bzw merken, wenn der Gegner 10 Tore schießt und sie keins. Manchmal verrutscht vielleicht eine Zahl und sie haben 8:0 gewonnen, dabei ging es 7:1 aus oder so, aber die wissen schon weitestgehend, ob sie gewinnen oder verlieren oder es 2:2 steht. Es ist schon so, dass es die meisten dann einigermaßen gelassen hinnehmen und die Kinder, die bei einer Niederlage heulend vom Platz rennen, in der Unterzahl sind, aber das war schon immer so. Das Thema ist jedenfalls völlig überladen und hat mit der Wirklichkeit an den Spieletagen nicht viel zu tun. Unsere Nationalmannschaft wird in 20 Jahren nicht besser oder schlechter sein, nur weil im Kinderbereich jetzt offiziell keine Tore mehr gezählt werden.


Antwort
Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von Schnicker

Original von brunsonsbro
Ich weiss nicht, wann und wo du angefangen hast spielen. Ich habe als KIND angefangen und es ging immer darum als Team zu gewinnen. Möglichst viele Tore zu schießen und möglichst wenig zuzulassen. Wenn man verliert, verliert man halt und fragt sich was man besser machen kann. Kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Das ist Fußball. Dazu braucht es auch kein Konzept. Keine Ideologisierung. Es braucht nur ein paar Kinde, einen Ball, ein bisschen Platz zum spielen und Spass dran zu spielen. Dann kannst du zeigen, was in dir steckt oder du gehst nach hause und machst lieber was anderes. Die die beleidigt aufgeben, weil sie mit Niederlagen und mit Spielern die besser sind nicht umgehen können, werden auch so oder so im Sport nicht weit kommen. Niederlagen und Frustration und der Umgang damit sind ganz elementar wichtig für den Sport und fürs Leben. Überbehüten und Kinder vom eigentlichen Leben und Sport fernhalten ist einfach nicht sinnvoll. Viel eher kann Coaching dann dabei helfen einen guten Umgang mit Niederlagen zu lernen.

Kann dich da wirklich beruhigen. Das sind zwar kleine Kinder, aber sie sind nicht doof. Die meisten Kinder sind in der Lage selbst zu zählen bzw merken, wenn der Gegner 10 Tore schießt und sie keins. Manchmal verrutscht vielleicht eine Zahl und sie haben 8:0 gewonnen, dabei ging es 7:1 aus oder so, aber die wissen schon weitestgehend, ob sie gewinnen oder verlieren oder es 2:2 steht. Es ist schon so, dass es die meisten dann einigermaßen gelassen hinnehmen und die Kinder, die bei einer Niederlage heulend vom Platz rennen, in der Unterzahl sind, aber das war schon immer so. Das Thema ist jedenfalls völlig überladen und hat mit der Wirklichkeit an den Spieletagen nicht viel zu tun. Unsere Nationalmannschaft wird in 20 Jahren nicht besser oder schlechter sein, nur weil im Kinderbereich jetzt offiziell keine Tore mehr gezählt werden.

... und warum zählt man sie dann nicht einfach weiter? Das ist ne sinnfreie Argumentation. :f_eek:


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Zitat
Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Weiß ich auch nicht. Ich kann dir nur sagen, dass die Kinder selbst im Training immer mitzählen und dieser Teil der Reform exakt null Auswirkung hat.


Antwort
Zitat
BIGEASYHH
Beigetreten: 18.04.2006

Aus dem selben Grund, aus dem hier tlw. nicht mehr daumiert werden kann / darf...


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Versteh auch nicht das Argument, dass ide Kinder fälligst verleiren lernen sollen, wenn man dann, wenn die Nationalmannschaft auch mal verliert so ein Fass aufmacht. Nicht ganz logisch.


Antwort
Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von Schnicker
Weiß ich auch nicht. Ich kann dir nur sagen, dass die Kinder selbst im Training immer mitzählen und dieser Teil der Reform exakt null Auswirkung hat.

Eine ideologische Maßnahme, die am gesunden Menschenverstand der Kinder scheitert :heart:


Antwort
Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von josch2001
Versteh auch nicht das Argument, dass ide Kinder fälligst verleiren lernen sollen, wenn man dann, wenn die Nationalmannschaft auch mal verliert so ein Fass aufmacht. Nicht ganz logisch.

Es geht darum, aus Niederlagen zu lernen bzw. sich nicht unterkriegen zu lassen. **Kämpfen** Das bezieht sich auch auf jeden einzelnen Zweikampf.


Antwort
Zitat
Hermi88
Beigetreten: 30.09.2008

Original von josch2001
Versteh auch nicht das Argument, dass ide Kinder fälligst verleiren lernen sollen, wenn man dann, wenn die Nationalmannschaft auch mal verliert so ein Fass aufmacht. Nicht ganz logisch.

Am besten gar nicht erst versuchen bei solch populistischen Deppengeschwätz irgendeine Logik zu finden. Das ist wie in der Bildungspolitik. Gerade die, die zu Schulzeiten schon von den binomischen Formeln intellektuell überfordert waren, fordern später dann Lautstark das Leistungsprinzip und verdammen die Kuschelpädagogik.


Antwort
Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von Hermi88

Original von josch2001
Versteh auch nicht das Argument, dass ide Kinder fälligst verleiren lernen sollen, wenn man dann, wenn die Nationalmannschaft auch mal verliert so ein Fass aufmacht. Nicht ganz logisch.

Am besten gar nicht erst versuchen bei solch populistischen Deppengeschwätz irgendeine Logik zu finden. Das ist wie in der Bildungspolitik. Gerade die, die zu Schulzeiten schon von den binomischen Formeln intellektuell überfordert waren, fordern später dann Lautstark das Leistungsprinzip und verdammen die Kuschelpädagogik.

Lernt man diese Art der Argumentation bei den Jusos? :coolface:

In Bezug auf die NM fände ich mehr zielführende (Ziel: Spiele gewinnen) Kommunikation toll.


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Glaube ja nicht, dass die hier mitlesen


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Zitat
kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006

Wird eigentlich mittlerweile jeder Scheiß politisiert?


Antwort
Zitat
Tyler12
Beigetreten: 08.10.2007

Original von josch2001
Versteh auch nicht das Argument, dass ide Kinder fälligst verleiren lernen sollen, wenn man dann, wenn die Nationalmannschaft auch mal verliert so ein Fass aufmacht. Nicht ganz logisch.

Kommt halt auch immer auf das "Wie" an. Klar, kann man auch mal verlieren, aber wenn Bayern in der zweiten Runde DFB-Pokal gegen Saarbrücken ausscheidet, wird auch kein Bayern-Fan sagen "Mhh, kann mal passieren. Lebe geht weiter."
Dafür sind ihre Ansprüche viel zu hoch. Wenn wir jetzt anfangen und sagen "Mhh, scheiß doch drauf. Ist nur ein Spiel.", dann brauche ich ehrlich gesagt auch keinen Fußball mehr zu schauen.


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Da stimme ich zu. Das "wie" gilt aber auch für die Kritik. Die letzten Seiten waren ja durchaus konstruktive Kritik, da bin ich auch dafür und da muss man ja auch nicht immer einer Meinung sein. Wenns auch wahrscheinlich sinnlos ist weil das ja nirgendwo ankommt.
Wenns aber nur Frust ablassen ist, wahrscheinlich eher den eigenen, und da nur Sündenböcke dafür gesucht werden, a la Nagelsmann raus und Chefchen und Sane ist scheliße find ich das respektlos.
Vor allem nicht vom Herbert mit Bierkasten. Wenn hier jemand ist, der dritte Liga aufwärts gespielt hat kann er sich ja gerne mal outen. Meistens äußern sich solche Leute aber nicht so krass ist mein Eindruck


Antwort
Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von kronenbourg
Wird eigentlich mittlerweile jeder Scheiß politisiert?

Wenn es nach der SPD geht, dann schon. Sonst würden sie diesen Posten ja nicht besetzen.


Antwort
Zitat
brunsonsbro
Beigetreten: 26.04.2006

Original von josch2001
Da stimme ich zu. Das "wie" gilt aber auch für die Kritik. Die letzten Seiten waren ja durchaus konstruktive Kritik, da bin ich auch dafür und da muss man ja auch nicht immer einer Meinung sein. Wenns auch wahrscheinlich sinnlos ist weil das ja nirgendwo ankommt.
Wenns aber nur Frust ablassen ist, wahrscheinlich eher den eigenen, und da nur Sündenböcke dafür gesucht werden, a la Nagelsmann raus und Chefchen und Sane ist scheliße find ich das respektlos.

Sane war halt aber auch echt kopflos mit seinen Dribblings. Hat er überhaupt mal Erfolg damit gehabt? Der Mannschaft hat es nicht geholfen. Warum war er eigentlich durchgängig gesetzt? Versteht nur Nagelmann.

:|

Die Horrorzahlen: Sane gewann keines seiner sieben Dribblings, brachte keine seiner acht Flanken an den Mann und gewann nur einen von neun Zweikämpfen gegen die giftigen Südamerikaner. Auch einen nennenswerten Abschluss verzeichnete er nicht, dafür setzte der 30-Jährige einen Freistoß aus aussichtsreicher Position in die Mauer.
https://www.spox.com/fussball/listen/erschreckende-zahlen-beim-wm-aus-gegen-paraguay-leroy-sane-wirft-erneut-fragen-auf-auch-ein-andere-entscheidung-von-julian-nagelsmann-geht-komplett-schief/blt95639207d17de922#cs13cd955796bbc9bf


Antwort
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nikorw
Beigetreten: 03.08.2006

Original von brunsonsbro

Original von kronenbourg
Wird eigentlich mittlerweile jeder Scheiß politisiert?

Wenn es nach der SPD geht, dann schon. Sonst würden sie diesen Posten ja nicht besetzen.

Ich bin zwar nicht Kronenburg, aber mir geht's allgemein auf den Sack dass bei den Bürgern das so Überhand nimmt. Das hat in Züge wie bei Veganern die gefühlt jedes Thema darauf lenken müssen dass sie Veganer sind. Genauso issues inzwischen mit Politik, überall gibt's Leute die gefühlt zwanghaft das Thema einstreuen müssen.


Antwort
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