Was wäre wenn ich akkumuliert vorher z.b. 20k verdonkt hätte, hat das Relevanz? Meinetwegen über Jahre?
Original von janor666
Was wäre wenn ich akkumuliert vorher z.b. 20k verdonkt hätte, hat das Relevanz? Meinetwegen über Jahre?
Nein. Müsste im gleichen Steuerjahr passieren, damit Du Gewinne gegen Verluste gegenrechnen kannst.
Original von Lemieux92
Freunde ich pushe nochmal:Ich weiß, für früher und auch für die Highroller von heute, die hier mitlesen, sind das kleine Beträge. Aber ich habe auf pokerstars mit einer 500 € Einzahlung trotz höheren Rake und ohne Rakeback stand über ca. 3 Monate ca. 10.000 € erspielt. Ich sorge mich nun: Wird das pokerstars wirklich dem Finanzamt melden? Wenn ich auf die Bank auszahle, wird das die Bank ans Finanzamt melden? Alleine die Tatsache, dass trotz dieser 5,3 Prozent Einsatzsteuer das Finanzamt, wenn ich das richtig verstehe, auf Ebene des Spielers mit Einkommensteuer nochmal besteuern will ist doch Wahnsinn!!!!
Ich habe früher (also so ca. 2009-2016 höherer Beträge ein- und ausgezahlt; alles über die Bank. es ist nie was passiert).
Meine Sorge ist, ob das heutzutage dann anders läuft. Ich weiß ihr habt keine Glaskugel, aber es geht einfach um echte Erfahrungen speziell mit pokerstars, die wohl die snitch ist. Ich danke herzlich. Gerne auch PN über Freundesanfrage.Ich bin voll berufstätig und Freizeitspieler
Sag doch einfach der Bank vor Auszahlung Bescheid, dann wird da auch nix gemeldet.
Stars meldet auch nichts automatisch.
Ansonsten wieso nicht einfach in der Steuererklärung angeben, wenn du dir solche Sorgen machst?
Würde der Bank auf keinen Fall etwas mitteilen. Am Ende gerätst du da an einen Bürokraten und dann viel Spaß damit wenn der auf die Idee kommt auf Fass aufzumachen. Einfach auscashen und fertig. Falls >10k würde ich es auf zwei verschiedene Monate aufteilen.
Original von janor666
Was wäre wenn ich akkumuliert vorher z.b. 20k verdonkt hätte, hat das Relevanz? Meinetwegen über Jahre?
Verluste in den Vorjahren sind doch ein guter Beweis dafür, dass du Hobbyspieler bist und deine Gewinne in diesem Jahr damit steuerfrei sind.
Hi Leute,
danke an alle für eure Beiträge. Auch an @ CaptainRofl für den Tipp in discord. Leider wird man nicht so recht schlau aus dem Ganzen. Ich habe nochmal gestern intensiv gelesen. Falls jemand insiderwissen hat, scheint er es zumindest nicht im Forum/discord schreiben zu wollen.
Was ich mich frage: pokerstars hat ja eine Deutsche Lizenz und bietet Slots und Sportwetten an. Wenn ich nun z.B. 8000€ auf einen Schlag auszahle kann meine Hausbank ja nicht wissen, ob es Sportwetten, Slots oder Poker war.
Was ich mir so zusammenreime besteht das größte Risiko dann, wenn das FA ein. sog. "Auskunftsersuchen" an die regulierten Anbieter stellt, und diese die größten 100? Gewinner aus der BRD mitteilen.
Nun stellt sich mir die Frage, findet sowas statt? Hat sowas stattgefunden?
Ein weiteres Thema ist das Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG). Hier schreibt ein Anwalt: https://www.anwalt.de/rechtstipps/steuerfahndung-nimmt-online-poker-ins-visier-wenn-das-spiel-ernst-wird-223681.html
"Das PStTG adressiert explizit Betreiber digitaler Plattformen, die als Vermittler zwischen Anbietern und Konsumenten von Dienstleistungen fungieren, die zu steuerpflichtigen Einkünften führen. Dies umfasst eine breite Palette von Plattformen, darunter solche für die Vermietung von Immobilien, Handelsplattformen, Plattformen für freiberufliche Dienstleistungen und nicht zuletzt Plattformen, die Glücksspielangebote wie Online-Poker bereitstellen. Von deren Betreibern wird erwartet, dass sie detaillierte Informationen über die Nutzer und deren über die Plattform erzielten Einkünfte systematisch an die zuständigen Finanzbehörden übermitteln.".
Wenn ich aber das Gesetz lese, insbesondere § 5 wage ich es zu bezweifeln, dass Glückspiel unter das PStTG fällt. Wie seht ihr das?
Original von Lemieux92
Was ich mich frage: pokerstars hat ja eine Deutsche Lizenz und bietet Slots und Sportwetten an. Wenn ich nun z.B. 8000€ auf einen Schlag auszahle kann meine Hausbank ja nicht wissen, ob es Sportwetten, Slots oder Poker war.
Es ist deiner Hausbank auch egal woher das Geld kommt. Es ist überhaupt nicht die Aufgabe deiner Hausbank diese Klassifizierung vorzunehmen. Wie sollen die das denn auch machen?
Das ist deine Aufgabe diese Klassifizierung vorzunehmen und es ggf. an das FA zu melden. Das ist NICHT die Aufgabe deiner Hausbank.
Zahl die Kohle einfach auf 2x aus und mach auf keinen Fall irgendwelche Pferde durch "Vorankündigungen" scheu. Die Bank juckt das nicht. Wenn du aber anfängst die Bank darauf aufmerksam zu machen läufst du Gefahr an den falschen Bürokraten zu kommen und der stellt dann vll blöde Rückfragen. Hat Angst was falsch zu machen und meldet es vll aus voreiligem Gehorsam tatsächlich dem FA oder einer anderen Behörde. Ja vll schaut er sogar ins Archiv und schaut sich mal alles an... Lass es einfach.