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CaptainRofl
Joined: 31.08.2009

Hey, auch wenn du nicht mehr pokerst hätte ich trotzdem noch eine Frage dazu:

Wieso hast du dich bei deinem Wiedereinstieg eigentlich nicht für Spins entschieden? Da hättest du doch als Hyper-HU-Spezialist "nur" noch das 3handed game lernen müssen, was den kleineren Teil darstellt.


Antwort
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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Original von CaptainRofl
Hey, auch wenn du nicht mehr pokerst hätte ich trotzdem noch eine Frage dazu:

Wieso hast du dich bei deinem Wiedereinstieg eigentlich nicht für Spins entschieden? Da hättest du doch als Hyper-HU-Spezialist "nur" noch das 3handed game lernen müssen, was den kleineren Teil darstellt.

Der Grund war ganz einfach: der Rake. Bei HU Hyper SnGs hat man auf den Stakes die ich gespielt habe irgendwas zwischen 1,1 und knapp 2% bezahlt. Diesen Rake zu schlagen ist Reg vs Reg schon sehr, sehr schwierig.

Bei den Spins war der Rake anfangs iwo bei 5-7%. Wurde dann aber von PokerStars nochmal auf ungefähr 7 bis 10% erhöht. Dazu kommt noch, dass 2% des Preispools dann für den Top-Multiplier draufging. Das ist zwar nicht direkt Rake, aber auf den EV kann man sich nicht unbedingt verlassen. Bei bis zu 12% Rake stelle ich mir das mehr oder weniger unmöglich vor die Games zu schlagen, zumindest sofern der playerpool nicht unfassbar soft ist.

Mit ganz viel RB, Leaderboards und fischigen Tischen wird man das schon schlagen können. Aber bei HU Hyper hat mir auch immer das Spiel Reg vs Reg viel Spaß gemacht und das ist bei diesem Rake natürlich einfach nur Geldverbrennung. Mich wunderts aber, dass es so viele Spin-Stables gibt (gab?) und einige damit scheinbar ganz gutes Geld machen. Wenn jemand hier noch regelmäßig Spins mit positiver Winrate spielt kann er mich/uns gerne aufklären wie das funktioniert.

Update/Studium

Zunächst zum Uni Master. Den habe ich Ende März erfolgreich abgeschlossen. Masterarbeit war nochmal ziemlich stressig. Thema war die Erstellung eines linearen Optimierungsmodells für Portfolios aus ETFs und Optionen. Insgesamt lief das Studium so:

Spoiler

Bin ich sehr zufrieden mit. Das erste Jahrziel ist damit auch erreicht.

Livepoker
Ich hab in den letzten Monaten, schon seit letztem Jahr, habe ich hin und wieder etwas Livepoker gespielt. Etwas angefixt durch diverse YouTube Kanäle. Blinds 2/2 bis 5/10, wobei der überwiegende Großteil 2/4 ist. Insgesamt in fünf verschiedenen Casinos gespielt.

Spoiler

Ergebnis könnt ihr euch also in etwa ausrechnen. Ich plane das aber nicht großartig zu vertiefen. Unter anderem geh ich davon aus, dass es zumindest in Deutschland/Europa immer schwieriger werden wird und teilweise schon ist, (profitabel) Livepoker zu spielen. Es gibt momentan die Tendenz politisch alles immer weiter zu regulieren und zu verbieten. In einigen Ländern ist es schon gar nicht mehr möglich einfach mit Bargeld ins Casino zu gehen und zu spielen. Es wird nur noch Banküberweisung akzeptiert. Ich denke wenn man ernsthaft vor hat Livepoker zu spielen muss man wohl oder übel bspw. in die USA auswandern.

Paar Gedanken zu Livepoker und Winrate:
Ich hab derzeit 42bb/100. Allerdings nur etwa 5000 Hände und somit keine große Sample. Ein Kollege von mir hat deutlich mehr Hände und bewegt sich auch ungefähr in dieser Richtung. Ich würde vermuten, dass eine Winrate von 30bb+ schon langfristig möglich ist, wenn man in den richtigen Runden spielt und natürlich entsprechend skilled ist.

Gründe, warum die Winrate live höher sein kann (!) als online sind mmn folgende:

  • Es wird oft gestraddlet, d.h. die Stakes sind effektiv einfach höher als online. Ein Vergleich der Standardabweichung meiner Livewinrates hat gezeigt, dass sich 2/4 von den Swings in etwa so spielt wie sich 4/8 online spielen ließ (doppelte Standardabweichung).
  • Man spielt idR deutlich deeper. Online sitzen Fische bei 2/4 dann im Schnitt mit vielleicht $200 am Tisch. Live ist das die Ausnahme. 500€ würde ich sagen ist bei 2/4 so das mittlere Buyins eines Hobbyspielers und 800-1000€ eines Regulars.
  • Die Tische sind, sofern man sich die richtigen aussucht, deutlich softer als online. Während man online oft in einem Setting 5 Regs - 1 Fisch spielt, ist das live nicht selten 5 Fische - 5 Regs.
  • Man hat die Möglichkeit mehr Reads zu sammeln als online, da man oft mit den selben Leuten spielt.

Wichtig ist, dass sich die Winrate nicht automatisch vervielfacht, nur weil man an einem Livepokertisch sitzt. Das würde bei einem Nullsummenspiel wie Poker auch überhaupt keinen Sinn ergeben. Die genannten Punkte treffen nicht auf jeden Livetisch zu. Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich auch der Rake. Wenn man in Rozvadov mit 5% und 30€ Cap spielt, wird das viel wieder zunichte machen. Wenn man dann mit 9 Regs und einem Nit-Fisch am Tisch sitzt wird die Winrate sogar deutlich niedriger sein als online. Dazu noch Getränke, Anreise und Hotel und man hat definitiv ein klares Verlustgeschäft.

Es gibt aber auch Casinos wo der Rake niedriger ist als bspw. der Vergleich mit NL100 online und eben die oben genannten Punkte zumindest an bestimmten Wochentagen zutreffen und dann eine entsprechend hohe Winrate zumindest theoretisch möglich ist.

Programmieren
Ich bin zurzeit u.a. weiter am Programmieren. Ziel ist es eine Plattform für den Finanzbereich umzusetzen. Falls jemand hier aus dem Raum Hannover und Umgebung kommt und Ahnung von Webentwicklung und/oder Webdesign hat, kann er sich gerne bei mir melden. Wir suchen immer noch Mitstreiter. Am besten im Comtool adden und dann kann man mal schauen, ob und in welcher Form man zusammenarbeiten kann.


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CaptainRofl
Joined: 31.08.2009

Ich kenn mich mit Spins ein bisschen aus, ich spiele die bis $25 und teilweise $50s. Es gibt hyper-spins und normal-spins: Bei den hyper-spins geb ich dir recht, die sind i. d. R. nur mit gutem rakeback schlagbar. Die normal-spins sind von der Blind-Struktur nicht so schnell wie Hyper-HUs, die sind i. d. R. auch ohne rakeback gut schlagbar. Die Stables gibt! es daher nicht ohne Grund.

Der rake liegt bei den mid- und highstakes auch eher bei 5 - 7 %, bei den lowstakes kann er schon bei manchen Seiten bei bis zu 10% liegen. Zudem sind verhältnismäßig immer noch viele Fische im Pool.

Ich geb dir auch recht, dass man die Top-Multiplier nicht unbedingt in seine Gewinn-Kalkulation mitreinrechnen sollte. Die zu hitten braucht auch bei ordentlichem Volumen gut Glück. Die Varianz ist auch riesig bei Spins. Man kann sich dszbzgl. aber über sogenannte EV-Pools absichern. Falls dich mögliche winrates etwas genauer interessieren, empfehle ich dir mal ein bisschen mit "Swongsim" rumzuspielen.

Der Youtuber "3handedpoker" ist - wenn ich mich nicht irre - vor ein paar Jahren von HUs zu Spins gewechselt und ist meiner Meinung nach aktuell einer der besten Spinspieler. Ich glaube du hast die Rake-Problematik etwas überschätzt. In Deutschland steht Online-Poker zwar jetzt eh insgesamt scheiße da, aber wenn dich Onlinepoker mal wieder mehr reizt, dann kannst du die Spins ja mal ausprobieren. Ein Vorteil bei Spins ist, dass man trotz dem deutschen 4-Table-Cap ein ordentliches Volumen grinden kann. Jedenfalls könnte ich nicht mehr als 4 Spin-Tische gleichzeitig spielen.


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Hi Leute, kurz vor Jahresende mal ein Update.

Bei meinem letzten Beitrag stand für mich noch die Idee, dass ich selbständig versuche eine Finanzplattform zu gründen. Das hatte ich jedoch verworfen, u.a. weil meine Programmierkenntnisse dafür einfach nicht gut genug sind. Das Thema ist noch nicht völlig abgeschrieben, habe ich aber erstmal auf die lange Bank geschoben. Ich habe mich dann stattdessen im Sommer bei ein paar Unternehmen beworben und auch recht schnell einige Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bekommen. Mittlerweile bin ich seit bald fünf Monaten bei einem großen Konzern im Controlling tätig. Der Plan, lifetime niemals angestellt zu arbeiten, ist somit dahin. ;) Ich bin damit aktuell sehr zufrieden. Die Arbeitsbedingungen sind echt top und mir ist nicht langweilig. Im Gegensatz zu einer Selbständigkeit doch die deutlich einfachere Variante. Man setzt sich quasi ins gemachte Nest und alles ist schon organisiert. Der Arbeitsplatz ist vorhanden, man bekommt seinen Laptop in die Hand gedrückt, es gibt für alles eine Regel und die meisten Aufgaben sind relativ klar vorgegeben. Schon etwas easy mode.

Neben der Arbeit habe ich etwas Live-Poker gespielt. Hier mal der Graph von 2/4 €, seit dem ich das letztes Jahr angefangen habe:

Spoiler

Obwohl sich mein Spiel sehr verbessert hat, haben sich meine Ergebnisse wie man sieht verschlechtert. Leider gibts im Livepoker kein All-In EV Graph. Der wäre interessant und aussagekräftiger. Während ich letztes Jahr direkt mit einem Heater gestartet bin, lief es dieses Jahr ziemlich mies. Es gab allein zwei Pötte mit über 3k, wo ich jeweils mit etwa 90% am Flop bzw. Turn All-In gewesen bin und beide verloren habe. Das sind schon etwa 6k unter EV. Setups gefühlt in letzter Zeit ebenfalls ziemlich schlecht. Aber es ist natürlich sehr schwierig das objektiv zu beurteilen. Zu Beginn letzten Jahres lief es halt brutal gut und nun sehr, sehr zäh. Insgesamt ist mein Fazit nach den etwa 350 Stunden Cashgame, dass die Varianz höher ist als man das vielleicht wahrhaben möchte. Das mache ich jetzt nicht unbedingt an meinen Ergebnissen fest, sondern vor allen Dingen an dem, was ich sonst im Casino mitbekommen habe. Es gibt Spieler, von denen ich noch nie ein schlechtes play gesehen habe und über einen langen Zeitraum 20k down sind. Es gibt andere, die z.T. extrem spewy unterwegs sind und dann schnell mal 10, 15k nach oben swingen. Bis sich dass dann irgendwo bei der echten winrate einpendelt kann das je nach Volumen vermutlich auch mal Jahre dauern.

Der Grund für den Blogpost soll jetzt aber weder Poker noch mein aktueller Job sein. Sondern ich will wieder regelmäßiger bloggen und erhoffe mir dadurch primär etwas Motivation. Ich habe schon seit etwa 2 Jahren mit dem Gedanken gespielt einen YouTube-Kanal zu eröffnen. Das war soweit ich weiß vor 2 Jahren auch schon mal eines mehr Jahresziele. Jedoch offensichtlich ohne Erfolg. Das ganze ist ein Experiment und im Erfolgsfall vielleicht auch ein Türöffner für weitere Projekte.

Jetzt habe ich jedoch festgestellt, dass ich mich extrem schwer tue irgendwelche Vorhaben außerhalb meiner täglichen Routinen umzusetzen. Was beispielsweise gut klappt ist derzeit zur Arbeit und zum Sport zu gehen. Bei ersterem würden mir logischerweise schnell sehr negative Konsequenzen drohen, wenn ich aus reiner Unlust nicht erscheinen würde. Zweiteres mache ich schon so lange, dass es einfach drin ist. Das Studium hat auch gut funktioniert und sogar die ganzen Programmierkurse, die ich nebenbei gemacht habe. Aber andere Vorhaben, wie beispielsweise einen YT-Kanal zu starten, stellen mich echt seit Jahren vor große Herausforderungen. Selbst zu diesem Blogpost musste ich mich mehrmals versuchen aufzuraffen. Als ich mit Poker angefangen habe, hatte ich deutlich mehr Elan und teilweise täglich Blogposts verfasst (nach jeder Session). Das viel mir extrem leicht. Auch für andere Dinge war die Motivation größer. Ich bin mir nicht sicher woran es liegt. Im Alter von 18 Jahren hätte ich wahrscheinlich die Idee eines YT-Kanals noch am selben Tag umgesetzt.

Aber wie dem auch sei. Ich will hier zukünftig ein motivierendes Beispiel abgeben. :pokerface: Vor einigen Tagen war ich wegen Weinachtsgeschenken in einer Buchhandlung. Dort habe ich zufällig das Buch "Die 1% Methode" entdeckt (englisch: atomic habits). Das klang vom Reingucken sehr sinnvoll, also habe ichs gekauft. Im Nachgang habe ich erfahren, dass das wirklich ein sehr populäres Buch zu sein scheint (im englischen Amazon 150k Bewertungen allein). Eine Falle in die viele Menschen, auch ich natürlich schon, gerne tappen: Buch um Buch lesen, Youtubevideo nach Youtubevideo schauen und am Ende wird nichts umgesetzt. Man hat sich dann intellektuell aufgeladen, ist "super klug" und in Wirklichkeit keinen Milimeter weitergekommen. Der Inhalt ist (vermutlich wie auch bei vielen anderen Büchern) ziemlich krass. Wenn man davon einen Bruchteil umsetzt, wird man vermutlich schon deutlich weiterkommen. Mit intellektueller Aufladung soll aber erst einmal Schluss sein. Nächstes Jahr will ich umsetzen. Ich schätze mal es ist so ein bisschen wie beim Poker: Etwas Theorie ist nicht schlecht, aber Geld kann man nur gewinnen, indem man auch tatsächlich spielt.

Jetzt einmal konkret:
Ich habe gemäß einer Methode eines Youtuber (Niklas Steenfatt) 3 Ziele für das nächste Jahr vorgenommen, die ich nochmal in drei Unterziele (Milestones) unterteile. Eins davon ist ein Youtube-Kanal erstellen. Während mir bei den anderen zwei Zielen die jeweils drei Unterziele recht einfach zu definieren vielen, fällt es mir hier schwerer. Da werde ich mir noch einmal Gedanken machen müssen. Danach kommt dann das besagte Buch ins Spiel bzw. die Strategien daraus. Es geht darum, Gewohnheiten zu entwickeln, die mich den Zielen näher bringen und Gewohnheiten abzustellen, die mich davon wegbringen.

Worum soll es bei meinem YT-Kanal gehen? Übergeordnetes Thema ist Vermögensaufbau. Alles alles rund um die Themen Aktien, ETFs, Optionen usw. Dabei soll es ausdrücklich nicht um sogenannten "Investmentporn" gehen ("die 10 besten Aktien 2024", "warum morgen der Bitcoin steigt (oder sogar fallen könnte)" etc.). Sondern um Inhalte, wo man als Zuschauer auch einen konkreten Mehrwert hat. Ich denke was es da noch relativ wenig gibt sind ein paar statistische Grundlagen mit Bezug zu dem Thema, wenn man etwas tiefer einsteigen möchte oder auch Simulationen bestimmter Portfolios ("wie hätte ein 200€ ETF-Sparplan die letzten 20 Jahre performt" bspw.).

Das soll es für den Blogpost erstmal gewesen sein. Wenn ihr Anregungen oder Fragen habt schreibt gerne. Auch wenn das Thema Poker derzeit eine sehr untergeordnete Rolle spielt, wenn ihr zu dem Thema noch etwas lesen wollt, schreibt das auch. Bspw. Winrate im Livepoker maximieren oder Varianz minimieren/reduzieren.


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juztstylez19
Joined: 17.01.2009

300-350h ist eine kleine Sample im Livepoker

ein Downswing kann schon 500h gehen und wenn du oder andere dafür 2-3 Jahre brauchen, dann dauert das halt ein paar Jahre^^

Würde sagen bei 1000h hat man eine gute sample und sollte man als fulltime mindestens in einem Jahr spielen

Neben einem 40h Job kann man schon 400-500h Live Poker im Jahr „easy“ schaffen


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Plastichamer
Joined: 04.11.2009

Deine Plots hier sehen nach Python aus, also war die Mühe da ja schonmal nicht umsonst :f_thumbsup:. Willst du YouTube nur zum Spass machen oder mit Gewinnabsicht? Wir hatten hier ja schonmal einen Blackmember der nun Fulltime YouTube macht mit seinem Kochchannel. YouTube scheint da auch ein ziemlicher Grind zu sein, wo man Jahre konsistent Content liefern muss bevor es aufwärts geht.


Antwort
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neocognito
Joined: 15.01.2011

hallo zusammen..

ich möchte persönlich gerne nicht mehr zocken, sondern Poker eher auf niveau in angriff nehmen.
da schon einiges gut lief, das umsetzen jedoch schlecht, spiele ich erstmal nur freerolls und möchte die bankroll aufbauen..

vielleicht sieht man sich ja mal..

werde hin und wieder mal updates posten..

schöne feiertage..

neocognito


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Original von juztstylez19
300-350h ist eine kleine Sample im Livepoker

ein Downswing kann schon 500h gehen und wenn du oder andere dafür 2-3 Jahre brauchen, dann dauert das halt ein paar Jahre^^

Würde sagen bei 1000h hat man eine gute sample und sollte man als fulltime mindestens in einem Jahr spielen

Neben einem 40h Job kann man schon 400-500h Live Poker im Jahr „easy“ schaffen

400 Stunden sind ungefähr 10k Hände. Wenn man sich mal einen Online-Poker Graph anschaut, mit 100k Sample bspw., dann findet man darin viele Abschnitte mit 10k Händen wo es mal steil bergauf oder auch bergab geht. 1000h für 25k Händen würde ich zustimmen, dass es schon etwas aussagekräftiger wird. Die Varianz im Livepoker ist ja nicht kleiner als online, sondern größer. In etwa doppelt so groß, wenn man sich die berechnete Standard-Abweichung anschaut. Liegt vermutlich u.a. daran, dass man oft deutlich deeper spielt und gestraddlet wird. Entgegenkommen sollte einem halt die (hoffentlich) deutlich höhere Winrate, wodurch sich dann die Downswings verkürzen sollten.

Original von Plastichamer
Deine Plots hier sehen nach Python aus, also war die Mühe da ja schonmal nicht umsonst :f_thumbsup:. Willst du YouTube nur zum Spass machen oder mit Gewinnabsicht? Wir hatten hier ja schonmal einen Blackmember der nun Fulltime YouTube macht mit seinem Kochchannel. YouTube scheint da auch ein ziemlicher Grind zu sein, wo man Jahre konsistent Content liefern muss bevor es aufwärts geht.

Ist hier tatsächlich Excel. Fand ich komfortabler zum Tracken als mit Python.

Zur Gewinnabsicht: Ich träume nicht davon Vollzeit-Youtuber zu werden. Sondern sehe das eher als Türöffner für andere Dinge. Ab dem Punkt wirds aber unkonkret. Ich muss dann erstmal gucken, ob mir YouTube Spaß macht und ob sich das Menschen anschauen. Wenn nicht war es auch ein Learning. Für mich ist aber ganz generell klar, dass ich mittelfristig noch einmal (deutlich) mehr Geld verdienen möchte als jetzt mit meinem derzeitigen Job. Peak was Geld angeht war 2015, als ich mit Poker aufgehört hatte. Wenn man den Stand einmal hatte, wünscht man es sich schon zurück. Ich habe mir auch vorgenommen nächstes Jahr auf der Arbeit Gas zu geben, d.h. gute bis sehr gute Arbeit zu machen, Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen und Kontakte zu knüpfen. Das ist alles ein großes Ausprobieren. Irgendwas wird schon fruchten denke ich mir.


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Erstes Update 2024

So Leute die ersten drei Wochen dieses Jahr sind rum und ich werde wie angekündigt etwas berichten, ob ich denn so fleißig war, wir ich mir das für dieses Jahr vorgenommen habe. Ich hatte mir zum 1.1. direkt ein umfangreiches Handy- und Digitalverbot auferlegt. Das hat am ersten Tag des Jahres auch Wunder gewirkt. So produktiv war ich schon ewig nicht mehr. Die nachfolgenden Tage habe ich das auch relativ gut weiter durchgezogen. Am 10.01. ging es in den Skiurlaub. Dort leider direkt am ersten Tag halbwegs schwer gestürzt und entsprechend verletzt. Mittlerweile heute nach 10 Tagen bin ich aber wieder fit. Nochmal quasi mit dem blauen Auge davon gekommen. Jedoch dadurch erstmal wieder aus den auferlegten Routinen und Regeln etwas herausgekommen. Handyverbot wenn man dann quasi auf dem Hotelzimmer "eingesperrt" ist, ist doch nicht realitisch.

Die letzten Tage bin ich aber wieder in die Spur gekommen. Produktivität ist wieder halbwegs da. Ich hab jetzt erstmal viele Sachen erledigt, die erledigt werden mussten, damit ich mich dann wirklich auf die Ziele für das Jahr konzentrieren kann. Mit einigen Sachen habe ich aber auch schon angefangen. Mein Plan ist es bspw. für das Ziel des YouTube Kanals das ganze Ding von unten aufzubauen. D.h. erstmal Drehbuch schreiben um thematisch reinzukommen, dann Probevideos drehen um erstmal mit der ganzen technischen Ausstattung klarzukommen, dann versuchen etwas zu schneiden, bisschen Einlesen was ein erfolgreiches Video ausmacht und ganz am Ende stehen dann so Dinge wie Thumbnail auf dem Plan. Habe mich überall schon in den letzten Monaten son bisschen schlau gemacht. Aber will nun das Ding von unten aufbauen. D.h. das erste richtige Projekt für mich ist dann ein Drehbuch zu schreiben. Mein Plan ist es den Erstentwurf bis Ende diesen Monats fertigzustellen.

Erfolgscoaches
Ich habe mir gedacht, dass ich hier mal verschiedene Themen behandle, die mir so durch den Kopf geistern und zumindest rudimentär mit dem zu tun habe, was ich hier mache. Das erste Thema sind sogenannte Erfolgscoaches. Ich wäre sehr dankbar, wenn hier welche von euch Erfahrungen dazu schildern könnten. Ich habe zu diesem Thema nämlich keine abgeschlossene Meinung.

Als ich 2015 mit dem professionellen Pokerspielen aufgehört habe, gab es viele in der Profi-Pokerszene die damals schon im Kontakt mit Erfolgscoaches waren. Die (Ex-)Pokerprofi-Szene hat da einen deutlich größeren Hang zu, als der Durchschnitts-Mensch. Zumindest in Deutschland. Mittlerweile sind diese Erfolgscoaches etwas mainstreamiger geworden. Jetzt gabs auch vor kurzem ne Reportage auf irgendeinem öffenrechtlichem Sender. Sehr kritisch. Bemängelt wurde auch, dass sich manche Menschen schwer verschulden. Generell ist der Ruf von diesen Menschen eher schlecht. Wobei die gleichzeitig teilweise Millionen damit verdienen. Ziel ist es meist mithilfe solcher Coaches ein eigenes Business aufzubauen und reich zu werden. Teilweise gehts aber auch um "Persönlichkeitsentwicklung" (also bspw. "wie trete ich selbstbewusster auf?"), Traumfrau kennenlernen oder einfach nur glücklich werden.

Ich kenne sehr viele Menschen die in jedem Fall einige Bücher von solchen Coaches gelesen haben. Eines habe ich mir ja auch für dieses Jahr vorgenommen und gelesen (siehe Ausgangspost auf der vorherigen Seite). Ich kenne auch einige Menschen, die z.T. tausende Euros für Coachings bezahlt haben und für die das quasi eine zeitlang zentraler Lebensinhalt war. Wenn ich mir jetzt angucke was das gebracht hat, stimmt mich das Ergebnis eher skeptisch.

Ein paar Leute haben tatsächlich etwas aufgebaut. Allerdings waren das welche, die auch schon vorher sehr motiviert, kreativ und strukturiert unterwegs waren. D.h. der Erfolg war schon zu einem gewissen Grad da, dann hat man sich mit solchen Dingen beschäftigt und hatte danach noch mehr Erfolg. Wobei überhaupt nicht klar ist, dass es ohne die Beschäftigung mit solchen Coaches anders gekommen wäre. Das könnte man also noch mit einem Placebo-Effekt erklären. Ich kenne auch andere Beispiele, wo es nichts gebracht hat. Also man sich jahrelang mit diesen Coaching-Materialien beschäftigt hat und das Ergebnis war: gar nichts. Es wurde kein Business aufgebaut was Geld brachte, man war nicht glücklicher geworden und man hatte auch nicht seine Traumfrau gefunden. Was insgesamt dann natürlich ein extrem negatives Ergebnis ist, wenn man bedenkt, dass viel Geld und vor allen Dingen extrem viel Zeit investiert wurde.

Als ich mit Poker angefangen habe, hatte ich überhaupt keine Ziele. Ich hätte mir ja theoretisch das Ziel setzen können nach 3 Jahren 100k/Jahr zu verdienen. Das habe ich nämlich geschafft, ohne mir das jemals als Ziel zu setzen. Das wäre mir damals aber völlig absurd vorgekommen, mir mit 5 € Startkapital so ein Ziel zu setzen. Deshalb bin ich auch etwas skeptisch darüber, was Ziele überhaupt bringen. Oder ob sie nur etwas in einem gewissen Rahmen bringen, z.B. von 90kg auf 80kg abzunehmen, wo quasi alle Rahmenbedingungen bekannt sind und es nicht viele Abzweigungen nach links und rechts gibt. Da fällt mir beim Schreiben ein, dass ich darüber mal einen extra Beitrag machen könnte.

Generell ist man sich glaube einig darüber, dass Coaching pauschal kein Quatsch ist. Ich hab z.B. in den letzten Jahren Programmieren gelernt und mir dafür viele Kurse auf Udemy angeguckt und durchgearbeitet. Das hat auch definitiv etwas gebracht. Niemand würde abstreiten, dass Coaching für Sportarten, zum Sprachenlernen und für viele Tätigkeiten etwas bringt. Aber bei den oben genannten Themen ist die öffentliche Meinung eher negativ und das eventuell nicht ganz zu unrecht.

Das Buch was ich gelesen habe werde ich nochmal zusammenfassen, hier dazu etwas reinschreiben und dann auch mal im Selbstexperiment gucken, ob es etwas bringt.

Es wäre natürlich super, wenn jemand hier wäre, der mit den genannten Themen schon Berührung hatte, idealerweise selbst auch schon mal für ein Coaching dieser Art bezahlt hat, und berichten könnte.


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meistermieses
Joined: 31.12.2006

Meiner Meinung dazu ist, dass Erfolgscoaches einen Mehrwert haben, aber die Kosten nicht in einem angemessenen Verhältnis dazu stehen. Gerade Gruppencoachings sind für die Tonne. Das wichtigste ist doch generell die Einstellung und die kann einem kein Erfolgscoach vermitteln. Erfolgscoaches sind sinnvoll, wenn man ganz konkrete Fragen hat und am bestimmten Stellen nicht weiterkommt. Ansonsten kann man aber auch sehr viel mit kostenlosem Content abdecken.
Etwas anderes sind kurze Coachingprogramme zu einem bestimmten speziellen Thema. Aber das sind vermutlich eher Seminare. Ich hatte vor Jahren das Mindsetcoaching bei KBE und Simon gebucht. Das war definitiv sein Geld wert, obwohl ich sicherlich noch mehr hätte rausziehen können. Da ging es aber um Content, der damals sicher nicht allen zugänglich war und es war sehr konkret. So Aussagen wie: "Lern dich selbst zu lieben", "glaub an dich" etc. haben imo keinen Mehrwert.
Hatte vor einigen Jahren die "Baulig Brüder" verfolgt. Das war schon ziemlicher Schund.


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juztstylez19
Joined: 17.01.2009

Ich empfinde es als sehr motivierend, wenn ich klare Ziele innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens setze. Aktuell strukturiere ich meine Ziele in drei Etappen:

- das Minimumziel
- ein realistisches Ziel
- ein ambitioniertes Ziel

Wenn ich beispielsweise in einem
Jahr Gewicht verlieren möchte, setze ich mir Ziele basierend auf einem Startgewicht von 100 kg:

- 95 kg Endgewicht als Minimumziel
- 90 kg Endgewicht als realistisches Ziel und
- 85 kg Endgewicht als ambitioniertes Ziel

Der Weg ist oft das eigentliche Ziel. Jeden Morgen motiviert es mich, aufzustehen und mein Gewicht zu überprüfen. Das gibt mir einen klaren Grund, direkt aufzustehen, anstatt noch eine Stunde im Bett zu schlummern.

Man kann das Prinzip auch beim Pokern anwenden, indem man sich die drei Etappenziele für die jährliche Spielzeit im Jahr setzt oder für die Study Time in der Woche.


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topspit
Joined: 07.02.2008

Um was soll es in deinem YouTube Channel eigentlich gehen?

Hier mal eine kleine Inspiration wie "einfach" mal es am Anfang halten kann...

Oft hat man ja tolle Pläne und dann verennt/verzettelt man sich in Details. Sind dann oft auch nur vorgeschoben weil man halt doch nicht seine Komfortzone verlassen möchte.

Kann dir nur raten:
Hau so schnell wie möglich das erste Video raus und hol so früh wie möglich Kundenfeedback ein. Selbst wenn dein Thema sein sollte "Wie cutte und bearbeite ich hochproffesionel Raw Material von erfolgreichen Vloggern" kann das ein guter Weg.

Viel Erfolg! Freue mich schon auf das erste Video. Finde sowas immer super inspirierend Menschen wie rampage, mariano etc... beim erfolgreich werden zuzusehen.


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Hi Leute,

ich sehe gerade das mein letztes Update zwei Jahre her ist. Oh man wie die Zeit verfliegt.

Ich möchte wieder etwas öfter hier etwas posten. Aber schauen wir mal, wie motiviert ich bin und wie das Interesse von euch ist. Das Ziel ist aber etwas back to the roots.

Der letzte Post von topspit ist nebenbei ziemlich gut. Hatte ich gleich nachdem er es gepostet hat zugegeben nicht erkannt. Aber jetzt nach zwei Jahren schon. Darauf werde ich in einen der nächsten Posts eingehen.

Zunächst einmal Updates zu 3 verschiedenen Lebensbereichen

1. Job
Ich bin jetzt seit 2,5 Jahren im Berufsleben. Beim letzten Eintrag war ich also etwa 6 Monate dabei. Was hat sich seit dem getan?
Eins ist gleich geblieben: Ich finds immer noch Rookie Level vom Schwierigkeitsgrad. Es ist so viel schwerer sich selbst etwas aufzubauen als irgendwo ins gemachte Nest zu setzen. Da sind mmn viele Menschen zu viel am meckern oder zu wenig dankbar. Ich weiß natürlich, dass es auch scheiß Jobs gibt. Deshalb will ich nicht verallgemeinern. Aber ich stelle schon fest, dass sich Menschen über z.T. absurde Dinge beschweren. Da habe ich scheinbar eine andere Perspektive.

Ansonsten bin ich nachwievor Controller in einem großen Konzern. Meine "Traumvorstellung" war es damals einen Job zu finden, wo ich auch etwas programmieren kann. Das hatte ich mir beim Studium beigebracht. Aber niemals Vollzeitprogrammierer. Sondern vielleicht so 20%. Und genau das ist jetzt auch der Fall. Ich habe unsere Ressourcen-Verwaltungsapp gebaut die wir im Controlling nutzen. Mit einer low-code Platform (Power Apps). Das ist für mich ziemlich ideal. Ich bastel irgendwie gerne Benutzerfreundliche Software. Ich finde es z.T. echt irre wie schlecht Software von professionellen Entwicklern bei uns im Haus ist. Einer Software bei uns im Controlling konnte man echt nur das label "unbedienbar" geben. Entsprechend wurde sie auch nie genutzt. Da sprechen wir von 6-stelligen Entwicklungskosten die einfach aus dem Fenster geworfen wurden. Aber das ist kein Einzelfall. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass man entweder ein Gefühl für benutzerfreundliche Software hat oder eben nicht und sich das möglicherweise auch nicht unbedingt anlernen kann. Anders kann ich mir zumindest das ein oder andere Produkt bei uns oder auch wo anders nicht erklären.

Ich tu mich beim Thema Job allerdings schwer hier in irgendwelche Details zugehen. Ich kann aber sagen, dass ich die 2,5 Jahre, insbesondere so ab dem ersten halben Jahr ankommen, sehr, sehr viele Extra-Meilen gelaufen bin. D.h. mir freiwillig zu meiner Routine-Arbeit für die angeworben wurde mir zahlreiche Projekte on top geschnappt habe und immer irgendwo zwischen 120 und 150% unterwegs bin. Trotz aktueller Stundenreduzierung, aber dazu später mehr. Neben guter Software bauen macht mir auch Prozessverbesserungen Spaß. Ich kann es nicht haben, wenn Dinge schlecht laufen. Entsprechend läuft bei uns im Team quasi mittlerweile jeder Prozess nach meiner Anleitung ab.

2. Poker
Ich habe in den vergangenen zwei Jahren auch weiterhin sporadisch Live Poker gespielt. Sporadisch heißt, dass ich das eher immer so als Lückenfüller gemacht habe und da kein Fokus draufliegt. Geschweige denn irgendwelche angestrebten finanziellen Ziele. Trotzdem soll es nicht umsonst gewesen sein.

Hier einmal cashgame seit ich das vor etwa 3-4 Jahren begonnen hatte:

Spoiler

Da ich keine BB-Graphen mag einmal in Bananen. Median BB sind 4 Bananen.

Das sieht natürlich erstmal sehr solide aus. Man sollte aber auch berücksichtigen, dass ich z.T. auch Hotelkosten, Fahrtkosten, Parkgebühren usw. hatte. Ich empfehle jeden der da mit sein Geld verdienen möchte das entsprechend alles einzukalkulieren. Das fehlt in dem Graph natürlich. Ebenso Turniere und Swaps. Turniere liefen nicht so gut. Wobei man bei Liveturnieren quasi auch nie aussagekräftige Sample Size haben wird. Deshalb muss man da praktisch swappen um es darüber dann indirekt hinzubekommen. Also bspw. aus einem 300 € buyin 3x 100 € buyin machen, wenn man zwei Freunde zum swappen hat.

All-In EV bin ich nach meinen Berechnungen bzw. Schätzungen nebenbei noch etwas unter EV. Nicht mehr so viel wie mal zwischendurch. Ich hatte jedes große All-In wo ich favorite war verloren. Letztens durfte ich allerdings einmal kräftig aussucken vor ein paar Wochen. Deshalb würde ich mal schätzen in Summe etwa 2-4k drunter. Ob ich setup-mäßig overall gut oder schlecht gerunt bin weiß ich nicht zu sagen. In den letzten ~300 Stunden definitiv gut bis sehr gut. In den 300 Stunden davor kam mir das z.T. ziemlich absurd vor. Gefühlt nur kassiert. Allerdings sah der Graph dann inklusive Turniere und Kosten dann auch an der Stelle deutlich anders aus. Fühlte sich sehr frustrierend an.

Ich bin mir sehr sicher, dass ich an den Cashgame Tischen eine große Edge habe. Mein Hand Reading wird auch immer präziser. Da der ein oder andere gegen den ich spiele hier mitliest, werde ich aber aus strategischen Gründen nicht ins Detail gehen. ;)

Eine Vertiefung vom Poker ist allerdings nicht geplant. Ggf. aber die ein oder anderere Reise in Verbindung mit etwas Cashgame.

3. Nebenberufliche Ziele
Kommt später.

Ich hatte den Beitrag bis hierhin geschrieben und dann erstmal abgespeichert. Jetzt lag der eine Woche rum und es hat sich etwas ändert. Nämlich bin ich nun spontan in Hamburg und werde voraussichtlich 2, 3 Tage Poker spielen. Ich plane ein paar Hände zu posten, sofern sich etwas spannendes ergibt. Das mit den nebenberuflichen Zielen - eigentlich der Grund warum ich wieder posten wollte - kommt dann später.

Eine Hand aus einer Pokersession letzte Woche, um direkt mit Poker einzusteigen:

Blinds 5 €/ 5 € & 10 € Straddle on
UTG+1 open 25 €
Hero BU K♠:K♣: 3bet 90 €
BB 4bet 200 €
UTG+1 fold
Hero BU call (ca. 1,2k effektiv deep)

Flop Q♦:3♦:2♥:
UTG+1 Cbet 330 € (mit ~ 700 € left)
Hero fold

UTG+1 zeigt A♦:A♥:

Wie geht das?

Hatte natürlich reads. UTG+1 ist eine ältere Dame, die ich schon 10-15x an den Tischen hatte. Die hat 2 Modi. Zu 80%: loose-passive. Zu 20%: spewy. Ich bin mir noch nicht ganz sicher wann das switched. Sie trinkt auch gerne Alkohol. Kann aber auch an Verlusten liegen (Tilt). Oder möglicherweise wird sie irgendwann müde. Auf jeden Fall war ich mir relativ sicher, dass sie noch in ihrem standard modus unterwegs ist. Für etwas anderes gab es keine Anzeichen. Preflop ist ein Fold natürlich keine option so deep mit den odds in position. Aber eine 5bet mit den reads eben auch nicht. Am Flop habe ich dann sehr schnell gefoldet. Sehe in der preflop range eher KK+ als QQ+, vielleicht AK. Auf dem Board dann eine ganz klare Sache für mich. Nett, dass sie gezeigt hat.


Antwort
Zitat
Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Ich habe am Wochenende wie geplant ein bisschen Poker gespielt. In total vielleicht 10 Stunden.

Mit dieser Hand bin ich tatsächlich unzufrieden. Das passiert mir äußerst selten, dass ich nach einer Session eine Hand lieber anders gespielt hätte. Ich denke weniger als eine von zehn Sessions, dass ich mir danach mal selbst ein deutliches missplay ankreiden muss. Aber ab und zu passierts dann doch mal. Live hat man eigentlich genug Zeit um wirklich umfangreich nachzudenken, wenn man die Zeit mal braucht.

Ich hätte natürlich lieber eine brag hand gepostet. Aber da leider alle Hände sehr basic waren und es nur diese missplayed hand gibt die erzählenswert ist, muss ich wohl die posten. :f_frown:

Hero open LJ 15 € 5♠:4♠:
SB und BB call.

Flop J♣:6♠:2♠:
SB donkbet 25 €.
BB fold.
Hero raise 80 €. (~ 1k effektiv left)
SB 3bet 325 €.
Hero all in 1100 €.

Bis zum raise auf 80 € mmn alles fein. SB war vom Eindruck reggish Spieler. Etwas älter. Aber auf die geringe Sample unauffällig. Donkbet zeigt aber, dass er bisschen weniger nach Lehrbuch spielt.
Die Donkbet kann dabei erstmal sehr vieles sein. Flushdraws, gutshots, random A♠:, :Jx:, auch sowas wie 88 oder eine :6x: möglich.

Mein Image war bis zu dem Zeitpunkt tight. Hatte glaube nach einer Stunde Spielzeit eine Hand gespielt. Habe dann hier geraised, was ich mit der Hand auch gut finde. Ich habe hier auch die stärkere Range. Er sollte hier auf dem board auch mmn nicht donkbetten. Daraufhin hat er dann nach kurzer Bedenkzeit sehr groß auf 325 ge-3bettet. Damit habe ich eher nicht gerechnet, weil so eine donkbet range typischerweise sehr weit ist und sets dann davon nur wenige combos ausmachen. 2 pairs sollten nicht möglich sein und sonst ist wenig generell wenig möglich. Außer J♠: mit Flushdraw, also insbesondere A♠:J♠:.

Ich habe dann daraufhin all in geschoben für etwa 1,1k total, weil ich mir dachte, dass ich zum einen ggf. etwas Foldequity habe, da ich solche plays zumindest schon mal mit Händen wie AJ und KJ gesehen habe, die dann sogar noch folden. Das macht spieltheoretisch keinen Sinn, aber habe ich live schon öfter beobachtet. So ein "ich will sehen ob ich gut bin play" . Die Annahme finde ich rückblickend etwas zu optimistisch. Aber wo ich mich definitiv verschätzt hatte war bei der equity. Mit straightflush-gutshot hatte ich mir gefühlt so knapp 40% gegeben, wenn es gegen seine Range reingeht. Das war eine Fehlkalkulation, da ich gegen J♠: x:spade: Hände extrem schlecht performe und auch gegen A♠:x:spade: schlecht performe, was auch möglich ist als 3bet/call Hand.

Tatsächlich ist es so, dass ich gegen so eine Range mit der Hand nur 28,0% habe und wäre das Board J♣:6♠:3♠: statt J♣:6♠:2♠: würde meine Equity auf 44,5 % steigen! Das die 3 outs mehr so einen riesiegen Unterschied bei der Equity machen hätte ich nicht gedacht.

Besseres Play wäre rückblickend einfach call gewesen und dann je nach Turn weiterspielen. Auf komplette blank muss dann leider folden. Wenn man pair hitted wirds knapp. Je nachdem was Villain macht. Und wenn man hitted hoffen dass es reicht. ;)

Ergebnis:

Spoiler

SB call und gewinnt mit JJ (dagegen hatte ich 35%)

Das war auch der einzige etwas größere Pot. Sonst war ich halbwegs card dead und Action war auch etwas mau. Wobei ich zugeben muss, dass ich selten extrem spannende Hände habe. Liegt vermutlich an meinem Spielstil.

Im nächsten Post gehts dann um etwas anders als Poker.


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blinderGeiger
Joined: 07.05.2023

Original von Waaaghboss
Tatsächlich ist es so, dass ich gegen so eine Range mit der Hand nur 28,0% habe und wäre das Board J♣:6♠:3♠: statt J♣:6♠:2♠: würde meine Equity auf 44,5 % steigen! Das die 3 outs mehr so einen riesiegen Unterschied bei der Equity machen hätte ich nicht gedacht.

Bei J♣:6♠:3♠: hast Du zwei Straightflush-Outs, was sich gg. Villains höhere Flushdraws auswirkt.


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Nach dem kleinen Pokerexkurs geht es nun weiter.

3. Nebenberufliche Ziele

3.1 Web App programmieren
Ich hatte immer vor neben der Arbeit etwas zu starten, etwas zu probieren. Zeitweise stand im Raum, dass ich mit einem alten Uni-Freund zusammen ein Start-Up gründe. Das wurde aber verworfen, u.a. auch, weil er einen neuen und sehr gut bezahlten Job angeboten bekommen hat. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon bei mir auf der Arbeit die Verkürzung meiner Wochenarbeitszeit beantragt. Das wollte man mir zunächst nicht genehmigen. Nach langer und zäher Verhandlung habe ich dann aber zumindest eine Reduzierung um einen Wochentag (Freitag frei) und insgesamt 10 Stunden durchsetzen können. Auch wenn das Projekt Start-Up erstmal vom Tisch war, wollte ich dann etwas tun. Ergeben hat sich dann, dass ich mit einem anderen Freund ein kleines Testprojekt gestartet habe. Die Idee war einfach eine Web-App zu programmieren über ein Thema, was viele Menschen nutzen, und dann einfach zu schauen, ob da Menschen über Google bspw. draufzugreifen. Als Idee Testidee hatten wir uns entschiedenen einen Brutto-Netto-Rechner zu bauen. Das nutzt zumindest fast jeder irgendwann mal, wenn er ein neues Job-Angebot bekommt. Gibt es natürlich hunderte oder tausende schon von. Aber die sind oft nicht wirklich gut und benutzerfreundlich und veraltet.

Als meine Arbeitszeit dann auf 28 Stunden und 4 Tage reduziert war, habe ich dann zusammen mit meinem Kumpel angefangen. Wobei ich alles gebaut habe, was man sieht und er sich um alles gekümmert hat, was man nicht sieht. Grob gesprochen. Programmiert habe ich das zu 99% mit KI. Konkret zunächst mit Github Copilot und VS Code als Tool. Später dann Cursor. Als KI habe ich Claude benutzt. Claude Opus 4.5 war der erste gamechanger. Das ist echt eine absolut beeindruckende KI. Mittlerweile gibt es schon neuere Versionen. Ich bin selbst eher Laien-Programmierer. Aber ein Verständnis für Programmieren allgemein und im speziellen für React, Javascript, HTML und CSS hilft definitiv bei der Aufgabe.

Meine Arbeitszeit ist für 12 Monate entsprechend reduziert. Also auf Zeit. Etwas über 4 Monate davon sind bereits rum. An dem Programmierprojekt habe ich die ersten drei Monate gearbeitet. Hier ist einmal der Link zum Rechner:
https://netto-optimierung.info/

Ich habe nach drei Monaten dann damit aufgehört, weil das Ergebnis war, dass sich bei Google nichts bewegt hat. Das war auch ein Ergebnis, was ich mir nicht erhofft, aber im vorhinein natürlich einkalkuliert hatte. Die drei Monate waren trotzdem sehr lehrreich. Ich denke so etwa 100 Stunden habe ich da reingesteckt. Sehe es also nicht als vergeudete Zeit an.

3.2 YouTube Kanal
Wer aufgepasst hat weiß, dass jetzt seit dem etwas über ein Monat vergangen ist. Da war ich auch nicht ganz untätig. Wie irgendwann schon mal angekündigt war es mein Plan einen YT-Kanal über Finanzen zu erstellen. Damit hatte ich mich in den letzten Wochen beschäftigt. Und schon davor immer mal wieder zwischendurch. Das war ein Ziel war ich bestimmt drei Jahre hatte und irgendwie immer wieder aufgeschoben hatte.

Ich hatte mir dann alle Ausrüstung besorgt, ein Thema etwas ausgearbeitet und dann angefangen nach vielen Tutorials etwas aufzunehmen und zusammenzuschneiden. Insgesamt hatte ich mich bestimmt etwa hundert Stunden mit dem Thema beschäftigt. Von Tutorials über Ton, Beleuchtung, Schnitt bis zum perfekten Drehbuch. Rückblickend viiiiel zu viel theoretische Beschäftigung mit dem Thema. Direkt ein bisschen rumprobieren wäre sinnvoller gewesen oder höchstens ein, zwei Stunden sich mal etwas inspirieren lassen.

Ich musste mich bei dem Thema die ganze Zeit quälen damit ich vorwärts komme. Bei dem Code Projekt war das zu anfangs auch so. Irgendwann kam ich dann etwas in einen Flow und es hat phasenweise auch Spaß gemacht. Hier war der ganze Prozess extrem zäh und hat mich irgendwie an keiner Stelle begeistert. Als ich dann das Videomaterial zusammenschneiden wollte kam dann der Moment, wo ich mit dem was ich produziert hatte auch noch extrem unzufrieden war und dann die Entscheidung da war, dass ich das Projekt cancel. Zumindest in der Form. Ich habs einfach nicht gefühlt. Praxis war dann doch ganz anders als Theorie.

3.3 Und nun?
Jetzt habe ich noch etwa acht Monate reduzierte Arbeitszeit. Die will ich natürlich sinnvoll nutzen. Darum geht es im nächsten Blogpost.


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

AI trading bot
Ich bin mittlerweile seit etwas über 10 Jahre in ETFs investiert. Da ist damals, als ich 2015 Poker gequittet habe, ein halbwegs großer Teil von meinem Geld reingeflossen. Rückblickend nicht genug. Ich hatte davor rum einen guten sechsstelligen Geldbetrag auf dem Konto bzw. auf diversen Poker- und Online-Konten aufgeteilt. Das Geld lag da einfach nur rum. Heute nicht mehr denkbar, da bin ich immer zu >90% irgendwie investiert. Irgendwann, etwa 2013 oder 2014, habe ich davon einige Goldmünzen gekauft als erstes Investment. Zum Preis von 950 € pro Münze (kleiner Brag :pokerface: ) und 2016 dann die ETFs. Am 03.03.2016 um genau zu sein. 2017 hatte ich dann etwas in bitcoin gesteckt und dann leider auch in diverse Shitcoins, so dass die Rendite viel kleiner war als sie hätte sein können. Es sind dazu noch coins verloren gegangen, die allerdings heute kaum noch was wert sind. Typische Shitcoins halt. Das ist meine praktische Investmentstory, die sich insgesamt deutlich ausgezahlt hat.

Ich habe nie Trading gemacht, nur buy and hold. Ich denke es ist ziemlich illusorisch sich einzubilden, den Markt zu schlagen, weil man Nachrichten in der Bildzeitung oder im Handelsblatt verfolgt und dann am besten noch zu überteurten Gebühren Orders am nächsten Tag plaziert. Oder auch kreative Linien in Graphen zeichnet und dadurch die Zukunft vorhersagen möchte.

Neben dem praktischen buy and hold habe ich mich aber theoretisch schon etwas mit aktiveren Strategien auseinandergesetzt. Sehr intensiv im Zuge meiner Masterarbeit eine ETF Strategie entwickelt, bei der man den ETF (hier S&P 500) abhängig von der Marktphase mit Optionen absichert. Sowohl Call-Optionen shortet als auch Put-Optionen kauft. Das ist für Laien: Man kauft (im letzteren Fall) quasi eine Versicherung dafür, dass der Kurs abschmiert. Also ETF Kurs steht bei bspw. $100 und man kauft eine Put-Option für $5 mit einer Laufzeit von einem Quartal und wenn der Kurs in diesem Zeitraum unter $100 fällt, bekommt man den Verlust erstattet. Aber man hat eben $5 für die Versicherung bezahlt und wenn der Kurs gleichbleibt oder steigt oder nur leicht fällt kostet es entsprechend Rendite. Da hatte ich praktisch ein Modell gefüttert was anhand der Vergangenheit lernt und dann in der Zukunft Optionen zu den richtigen Zeitpunkten kaufen sollte. Als ein Indikator für die Marktphase galt der aktuelle Kurseinbruch, also Entfernung vom letzten Allzeithoch. Lineares Optimierungsmodell ist der Fachbegriff, was von KI gar nicht soweit entfernt ist.

Das Ergebnis war allerdings, dass das Modell nicht besonders gut performt hat. Größte Problem war, dass die Lerndaten des Modells etwa 2000 - 2010 waren und die Daten wo das Modell performen sollte 2010-2020, wobei sich die Zeiträume von den Renditen des S&P 500s bzw. weltweiten Aktienmarktes extrem unterschieden haben. Im ersten Abschnitt gab es im Schnitt kaum Rendite und zwei mega crashes. Und im zweiten ging es dann ziemlich steil hoch. Da hat das Modell dann entsprechend zu vorsichtig investiert. Die Zeit hat mir am Ende gefehlt um die Testzeiträume nochmal zu variieren.

Das zu meinem fachlichen Hintergrund zum Thema Trading.

Jetzt hat sich mit KI natürlich einiges geändert. Code schreiben braucht man nicht mehr selbst. Nachdenken muss man meiner Meinung aber schon. Es gibt einige die jetzt irgendwelche KIs installieren und der KI sagen "bitte trade mich reich". Das das funktioniert glaube ich nicht. Was dagegen meiner Meinung nach zumindest theoretisch als Trading Strategie funktionieren muss ist news trading. Wenn es gute Nachrichten zu einer Aktie gibt wertet die Aktie entsprechend auf. Oft passiert das innerhalb kürzester Zeit, da Tradingfirmen entsprechend Nachrichten scannen und Orders praktisch instant platzieren. Das heißt die Kurse werden durch News bewegt, aber es ist unwahrscheinlich, dass man schneller ist.

Ich will versuchen einen Trading Bot für Bitcoin zu bauen. Zum einen weil sowohl nach meiner Recherche als auch nach meiner Beobachtung, die Bewegungen beim Bitcoin oft längeranhaltend sind. Und weil ich mich so auf ein einziges Asset konzentrieren kann. Und weil es so schöne Hebelprodukte auf Bitcoin gibt. :megusta:
Der Bot wird wohl zu einem gewissen Teil aus meinen Überlegungen und vermutlich auch aus einem eigenem mathematischen Modell bestehen, als auch durch KI unterstützt werden. Die dann bspw. News bewertet ob und wie positiv/negativ die ist. Darauf aufbauend sollen dann Trades ausgeführt werden.

Ein Grund warum ich das außerdem machen will ist, dass ich mich so mit KI noch mehr auseinandersetze und das aktuell nicht so schlecht sein kann.

In welcher Form ich darüber bloggen werde habe ich mir noch nicht überlegt. Ich will pro Woche 10 Std in das Thema zu investieren. Ende Mai sollten es dann 100 Stunden sein. Ich werde wohl hier hin und wieder den Fortschritt dokumentieren.

Die Vorstellung einen profitablen trading bot zu haben, der nachts während man schläft das Geld schäffelt, ist für mich schon attraktiv. Ob too good to be true erfahrt ihr dann hier.


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meistermieses
Joined: 31.12.2006

Das gibt es doch schon. Ich erinnere mich an Bots, die damals Twitter gescannt haben und wenn Elon "Doge" gepostet hat, dann haben wir Doge gekauft etc. Ist schon Jahre her.
Was imo besser funktioniert, ist mittels Bot News zu scannen bzgl. Sportwetten in bestimmten Märkten (nicht Fußball etc.).
Beispielsweise Basketball: Giannis A. macht ca. 30 Punkte pro Spiel und spielt fast das gesamte Spiel. Fällt der verletzt aus, dann spielen die anderen Spieler mehr und erzielen so auch mehr Punkte. Wettanbieter passen die Quoten zu spät an und wenn dein Bot das vorher gescannt hat, dann kannst du ne niedrige "Overquote" auf einen anderen Spieler der Mannschaft mitnehmen.


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daveroyal
Joined: 11.03.2008

Smartdevil hatte bereits einen erfolgreichen tradingbot


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topspit
Joined: 07.02.2008

@mm:

Wird man bei den Sportwetten nicht gesperrt wenn man zu gut wettet?

Naja nur weils das schon gibt heißt das ja nicht, dass er das auch vielleicht sogar besser bauen kann.


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