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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von topspit

Wie setzen sich die ganzen Impfverweigerer eigentlich zusammen?
Gibt es da irgendwelche Gemeinsamkeiten? Wer sind diese 30%, die es praktisch in jedem Bundesland gibt?

1. Angst vor Spritzen 10%
2. Faulheit 10%
3. Mehr Angst vor Impfstoff-Spätfolgen als vor Krankheit 70%
4. Corona ist eine Verschwörung 10%

Das wäre die Kategorien die mir einfallen und wie ich die Verteilung einschätze.

edit:
Und ja ich glaube auch dass man insbesondere bei Gruppe 4 aufpassen muss, weil die halt auch Fakenews verbreiten und somit dazu beitragen, dass es Gruppe 3 überhaupt gibt. Btw so groß ist.

Gibt ne Studie dazu:
https://open.spotify.com/episode/45IAE1Xu8nPHcJkSnBNbYZ?si=7HeKsfMoQRykDInyAji-Bw&dl_branch=1

Höre es mir grade an. Ist interessant. Gibt wohl tatsächlich welche die lassen sich aus trotz nicht impfen….


Antwort
Zitat
BillyTheChip
Beigetreten: 02.08.2006

Also ich bin noch nicht geimpft und die Gründe dafür haben sich fließend gewandelt (in zeitlicher Abfolge):

1. Keine Risikogruppe, also erstmal kein Bedarf gewesen
2. Dann später konnte sich die Freundin nicht impfen lassen und da wir eh alles zusammen machen, brauchten wir eh immer den Test
3. Dann war es eine Trotzreaktion auf den allgemeinen Druck gegenüber ungeimpften Personen und ich habe mir gedacht: Leckt mich doch alle, wenn ihr mir so kommt, mache ich das schon gar nicht (wäre ja so, als würde ich mich dem Druck fügen)
4. Nach Beruhigung meinerseits war ich dann bereit, aber hatte Urlaub und keinen Bock auf schwere Impfreaktionen (Fieber, etc.) im Urlaub
5. Jetzt nach dem Urlaub könnte ich eigentlich und will mehr oder weniger auch, seitdem im Fitnessstudio wieder Tests verlangt werden, aber nach der letzten Gruselgeschichte aus der Verwandtschaft habe ich irgendwie doch Bammel (Mann Mitte 50 hat seit der Impfung seit 3 Wochen starke Kopfschmerzen, die auch durch Tabletten nicht weg gehen - Untersuchung inkl. MRT wurde gemacht, Ergebnis noch ausstehend)

Ein Stück weit ist es auch Faulheit. Wäre auf der Arbeit irgendwann mal so ein Impfmobil vorbei gekommen, hätte ich bestimmt mal gesagt "Was soll's. Hau rein das Zeug".


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Original von Wody

Original von Paxis
Dann auch an dich die Frage: Wieso bewertet das RKI das Risiko anders als du?

Gerade die Risikobewertung des RKI fand ich unterirdisch.

Spoiler

Das RKI am 11.12. 2020 erstmalig in der 2. Welle die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung als "sehr hoch" eingeschätzt und diese Einschätzung bis zum 31.5.2021 aufrechterhalten. Also war nach dieser groben Einschätzung des RKI die Gefährdung an diesen beiden Daten ähnlich hoch. Die Zahlen sprechen aber eine völlig andere Sprache. Mitte Dezember gab es keine Impfung, einen starken Anstieg von Neuinfektionen, einen kommenden langen Winter, eine Inzidenz von 156, eine Ü60 Inzidenz von 143 und 4.4k Patienten in intensivmedizinischer Behandlung Tendenz steigend.
Ende Mai hingegen sanken die Neuinfektionen stark, man hatte die Impfung, den Sommer vor der Tür, eine Inzidenz von 35 und bei den Ü60 von ~16 und 2,45k in intensivmedizinischer Behandlung Tendenz fallend.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Mai_2021/Archiv_Mai_2021.html;jsessionid=F1530E9C94DC2CA831755AC5635D0FB0.internet051?nn=13490888

Was war denn die Begründung des RKI den Status bis zum 31.05.2021 aufrecht zu erhalten? Schließlich muss es ja einen Grund geben.


Antwort
Zitat
Pyramiduna
Beigetreten: 25.01.2010

Hier wurde über die 80% Impfquote von Dänemark als Argument genutzt. Nach kurzer Recherche sind die 80% bei Dänen ab 12 Jahre. Bei allen Dänen sind es 75%. Für Deutschland sind es 62%.
Quelle: https://ourworldindata.org/covid-vaccinations?country=OWID_WRL
Vllt habe ich da auch irgendwo einen Denkfehler. Dann bitte korrigieren.
Da mit den Zahlen argumentiert wurde, empfand ich es als wichtig, dies klar zu stellen - wertfrei.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von Waaaghboss
@OnkelHotte: Wenn der Unterschied 0,3% sind dann wäre das was positives. In den Medien geisterte aber mal eine ganz andere Zahl herum.

Sorry, wenn ich drauf rumhacke, aber das Thema hatte mich neulich eben getriggered.
Welche Zahl geisterte denn rum?

Ich hab immer nur die Zahl 350.000 in den News gelesen, welche als "deutlich mehr als gedacht" gebranded wurde, was bei zu dem Zeitpunkt 108M verabreichten Impfdosen halt eine maßlose Übertreibung war.


Antwort
Zitat
skyvol
Beigetreten: 07.04.2008

Original von krong
Kurzer Bericht über den aktuellen Klinikalltag einer Covid Station:

Bei dem Professor kann man imo nur mit dem Kopf schütteln. Wie kann man sich in der Situation nur weiterhin so selbst belügen? Wahrscheinlich merkt der auch nix, wenn der am Beatmungsgerät hängt. Alles easy, kein Problem, Hauptsache die Impfgegner sollen schön weiter demonstrieren... :f_mad:
https://www.prof-mueller.net/corona/beitr%C3%A4ge/b18/

"Ich hatte weder Fieber noch Atembeschwerden. Neben ein paar kleineren Beeinträchtigungen hatte ich einen starken Husten und eine zunehmende Kraftlosigkeit. Am 7. Tag der Symptome bin ich nur aufgestanden, um die Katzen zu versorgen und danach habe ich den ganzen Tag verschlafen. In den nächsten Tagen wurde es langsam besser."


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Original von BillyTheChip
Also ich bin noch nicht geimpft und die Gründe dafür haben sich fließend gewandelt (in zeitlicher Abfolge):

1. Keine Risikogruppe, also erstmal kein Bedarf gewesen
2. Dann später konnte sich die Freundin nicht impfen lassen und da wir eh alles zusammen machen, brauchten wir eh immer den Test
3. Dann war es eine Trotzreaktion auf den allgemeinen Druck gegenüber ungeimpften Personen und ich habe mir gedacht: Leckt mich doch alle, wenn ihr mir so kommt, mache ich das schon gar nicht (wäre ja so, als würde ich mich dem Druck fügen)
4. Nach Beruhigung meinerseits war ich dann bereit, aber hatte Urlaub und keinen Bock auf schwere Impfreaktionen (Fieber, etc.) im Urlaub
5. Jetzt nach dem Urlaub könnte ich eigentlich und will mehr oder weniger auch, seitdem im Fitnessstudio wieder Tests verlangt werden, aber nach der letzten Gruselgeschichte aus der Verwandtschaft habe ich irgendwie doch Bammel (Mann Mitte 50 hat seit der Impfung seit 3 Wochen starke Kopfschmerzen, die auch durch Tabletten nicht weg gehen - Untersuchung inkl. MRT wurde gemacht, Ergebnis noch ausstehend)

Ein Stück weit ist es auch Faulheit. Wäre auf der Arbeit irgendwann mal so ein Impfmobil vorbei gekommen, hätte ich bestimmt mal gesagt "Was soll's. Hau rein das Zeug".

Du gehörst denke ich zu den Leuten , die noch es noch einzufangen gilt. Die richtigen Antivaxxer kriegt man eh nicht mehr rum, aber du scheinst ja doch den Sinn der Impfung zu erkennen.
Bezüglich Nebenwirkungen würde ich mich nicht auf solche Horrorgeschichten verlassen. Natürlich sind viele Leute geimpft und natürlich wird es auch Leute geben die danach krank werden. Fragt sich halt nur, ob das dann auch mit der Impfung zusammenhängt. Wenn sich jemand impft und hat danach nen Autounfall kommt ja auch keiner auf die Idee da einen Zusammenhang herzustellen. Bei Krankheiten ist dann halt oft das Gegenteil der Fall, da wird überhaupt nicht drüber nachgedacht, es war NATÜRLICH die Impfung schuld.
Würde da mal recherchieren was Nebenwirkungen angeht und mich dann an offzielle Statistiken halten.
Impfreaktionen ist so ein Ding, ich hatte gar nix, andere scheint es schon mal richtig erwischt zu haben mit einem Tag "Krankheit". Aber da weiß man ja dann eigentlich, dass es nix schlimmes ist, sondern nur so ne Überreaktion. Die Mehrheit die ich gehört habe hatten aber eher keine bis milde Reaktionen


Antwort
Zitat
klaus8003
Beigetreten: 28.08.2006

Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne – erste Bundesländer streichen Zahlungen

Also das geht für mich schon hart in die Richtung Impfpflicht.
Wenn man das Ganze mal etwas weiter spinnt, angenommen es ist, ähnlich wie bei der Grippe durch Mutationen o Ähnl. nötig, jedes Jahr eine (mehrere) Impfauffrischung(en) zu verabreichen. Geht das ganze Spiel dann wieder von vorne los?

Dh ich habe 2 oder 3 Impfungen aber keine 4./5./6... und somit verliere ich den Anspruch auf Entgeldfortzahlung oder muss meine Grundrechte wieder einschränken?


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Warum darf die freie Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, keine Konsequenzen haben? Immerhin schadet die Entscheidung der Allgemeinheit.
Warum soll ich als geimpfter für die Lohnfortzahlung eines Ungeimpften aufkommen? Es gibt ne kostengünstige Impfung dagegen.
Selbiges gilt für die Tests ab Oktober. Wieso sollte ich die regelmäßigen Tests der Ungeimpften bezahlen, wenn das doch via Impfung ganz easy vermeidbar wär?

Deine Zukunftsvision, mit den nachfolgenden Impfungen, dürfte eher theoretischer Natur sein.
"Die Experten" gehen aktuell stark davon aus, dass die Pandemie im kommenden Frühjahr überstanden ist...

Heißt jetzt nochmal im Herbst und Winter die Arschbacken zusammenkneifen und dann ist auch mal gut... :f_drink:


Antwort
Zitat
slotmachineFF
Beigetreten: 17.12.2009

Wenn man das Ganze mal etwas weiter spinnt, angenommen es ist, ähnlich wie bei der Grippe durch Mutationen o Ähnl. nötig, jedes Jahr eine (mehrere) Impfauffrischung(en) zu verabreichen. Geht das ganze Spiel dann wieder von vorne los?

Die Frage beantwortet sich eigentlich durch den Grippe-Vergleich selbst. Geht das Spiel bei Grippe jedes Jahr von vorne los? Nein, zumindest nicht verpflichtend. Es gibt eine Grundimmunität gegenüber Grippeviren, die nun mal bei Sars Cov2 so nicht vorhanden ist. Nach der ersten Grundimmunisierung nach der Impfung ist es unwahrscheinlich, dass noch einmal die gesamte Bevölkerung durchgeimpft werden muss. Siehe hier: Booster-Impfung laut Studie für die Allgemeinbevölkerung nicht nötig

Damit ist es auch unwahrscheinlich, dass an eine Auffrisch-Impfung für die Allgemeinheit verpflichtend wird / an diese irgendetwas geknüpft wird.


Antwort
Zitat
slotmachineFF
Beigetreten: 17.12.2009

. kann gelöscht werden


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von krong
Warum darf die freie Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, keine Konsequenzen haben? Immerhin schadet die Entscheidung der Allgemeinheit.
Warum soll ich als geimpfter für die Lohnfortzahlung eines Ungeimpften aufkommen? Es gibt ne kostengünstige Impfung dagegen.
Selbiges gilt für die Tests ab Oktober. Wieso sollte ich die regelmäßigen Tests der Ungeimpften bezahlen, wenn das doch via Impfung ganz easy vermeidbar wär?

Deine Zukunftsvision, mit den nachfolgenden Impfungen, dürfte eher theoretischer Natur sein.
"Die Experten" gehen aktuell stark davon aus, dass die Pandemie im kommenden Frühjahr überstanden ist...

Heißt jetzt nochmal im Herbst und Winter die Arschbacken zusammenkneifen und dann ist auch mal gut... :f_drink:

Konsequenzen ja, aber doch bitte sinnvoll begründet und nicht so, dass es praktisch eine Impfpflicht ist.
Gerade bei der Lohnfortzahlung halte ich die Unterscheidung für falsch, denn dann müsste man das für sehr viele Bereiche anstreben (Alkohol, Drogen, ungesunder Lebensstil,...).

Ob die Pandemie wirklich in nächsten Frühjahr überstanden ist, darf man durchaus bezweifeln - am Ende muss man davon ausgehen, dass die Gruppe der Ungeimpften durchseucht werden muss, damit die Pandemie zu Ende ist. Das möchte die Politik aber nicht tun, so dass es vermutlich im nächsten Jahr nicht wirklich besser aussieht.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Es wird doch mit der medizinisch zumutbaren Impfung vernünftig begründet.
Wer sich nicht impfen lassen will, muss eben mit entsprechenden Konsequenzen leben.
Für mich sind Leute, die sich bewusst gegen die Impfung entscheiden, per Definition (unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend) hart asozial.

Finds auch gut, dass du nochmal hervorhebst, dass für das verzögerte Ende der Pandemie mittlerweile die Ungeimpften die Schuld tragen. :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
D4niD4nsen
Beigetreten: 15.11.2007

Die Regierung sagte : "Es wird keine Impfpflicht geben" ( Gesundheitsminister Spahn ) Der Begriff Pflicht ist aber ja juristisch zu sehen und mit der Frage welche Rechtsfolge entsteht wenn man die Pflicht eben nicht erfüllt ( Steuer"pflicht" -> Steuerverfahren | Masken"pflicht" -> Ordnungsgeld/Zugang | ErsteHilfe "Pflicht" -> Freiheitsstrafe/Geldstrafe )

Was wäre den die Rechtsfolge wenn es eine Impfpflicht gegeben hätte und man dann dieser Pflicht nicht nachkommt ? Irgendwie im rechtlichen Sinn genau das was jetzt alles für ungeimpfte gilt bzw. gelten soll, meistens läuft es ja auf finanzielle Sanktionen hinaus ?(

Es wirkt für mich als juristischer Laie so das "Wir haben keine Impfpflicht" und "Ungeimpfte müssen finanziell einbußen hinnehmen" so ziemlich auf das gleiche hinausläuft.


Antwort
Zitat
hagbard666
Beigetreten: 31.12.2010

Original von krong
Warum darf die freie Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, keine Konsequenzen haben? Immerhin schadet die Entscheidung der Allgemeinheit.
Warum soll ich als geimpfter für die Lohnfortzahlung eines Ungeimpften aufkommen? Es gibt ne kostengünstige Impfung dagegen.

Warum darf die freie Entscheidung zu rauchen keine Konsequenzen haben? Immerhin schadet die Entscheidung der Allgemeinheit.
Warum soll ich als Nichtraucher für die Lohnfortzahlung+Krebsbehandlung eines Rauchers aufkommen? Es gibt ne kostengünstige Lösung : Nichtrauchen.
Lässt sich eigentlich beliebig fortführen. Saufen,Fressen,Extremsportarten,auf Gebäude klettern,mit Skatebords auf Geländern lustige Tricks versuchen usw.
Rauchen nur das obv. Beispiel.
Würde dein Gedanke also konsequent zu Ende gedacht werden, dann hätte das die Verabschiedung von der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wie wir sie kennen zur Folge.
Das solltest Du dann aber auch so klar formulieren und zur Diskussion stellen.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Solidarität hat auch zur Folge, dass es nicht immer nur im eigenen Sinne läuft.
Man muss auch für die anderen einstehen können.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Wenn jemand mit dem rauchen, trinken, fressen oder vom Haus fallen aufhört, beendet das aber keine pandemische Lage.
Das sind in erster Linie individuelle Entscheidungen, die mich nicht die Bohne stören. Sind Süchte involviert, kann man damit auch nicht mal eben so aufhören.
Das sieht beim Impfen halt geringfügig anders aus. ;)
Die Ungeimpften sind in erster Linie dafür verantwortlich, dass wir alle im Herbst/Winter (wahrscheinlich) nochmal Spaß mit Corona haben werden, weshalb man jetzt alle möglichen Bemühungen in Aufklärung und niederschwellige Impfangebote stecken muss.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Wenn Rauchen das obv Beispiel ist, dann finde ich es aber ziemlich schlecht. Der Staat verdient ja schon durch die Steuer Geld und die liegt bei 75%+ auf eine Schachtel. Und die sollen bis 2026 auch jährlich weiterhin steigen.

Covid19 ist ein nicht sichtbarer Virus mit dem du dich infizieren kannst und an der Krankheit verdient der Staat kein Geld. Wenn du das Beispiel also korrekt angeben wollen würdest, dann müssten nicht geimpfte für ihren freiwilligen Verzicht auf eine kostenlose Impfung Geld bezahlen. Damit Schaden sie sich im Schnitt schließlich selbst und belasten die Gesellschaft, wenn sie dann infiziert sind und im Krankenhaus behandelt werden müssen oder weitere Menschen anstecken.

Ein Raucher bezahlt schließlich auch für seine freiwillige Entscheidung sich selber zu Schaden und die Gesellschaft zu belasten. Der Raucher hat aber, wenn er nicht permanent anderen ins Gesicht raucht, erst mal nur sich selbst geschadet und kann aufkommende Krankheiten aufgrund des Rauchens nicht weitergeben. Im Vergleich zu einem Covid19 Infizierten der ansteckender ist sobald er nicht geimpft ist und zu einem exponentiellen Effekt führen kann.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von krong
Es wird doch mit der medizinisch zumutbaren Impfung vernünftig begründet.
Wer sich nicht impfen lassen will, muss eben mit entsprechenden Konsequenzen leben.
Für mich sind Leute, die sich bewusst gegen die Impfung entscheiden, per Definition (unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend) hart asozial.

Finds auch gut, dass du nochmal hervorhebst, dass für das verzögerte Ende der Pandemie mittlerweile die Ungeimpften die Schuld tragen. :f_thumbsup:

Dass es eine Impfung gibt ist keine Begründung dafür, dass man praktisch eine Impfpflicht durch entsprechende Nachteile einführt. Es ist sicher angebracht im Zweifel einen Lockdown für Ungeimpfte durchzusetzen, aber sowas wie Lohnfortzahlung ist halt ein Unding.

Sinnvoll wäre m.E. Grenzwerte für die KV setzen, alles öffnen und bei Bedarf Lockdown für Erwachsene, die sich nicht Impfen lassen wollen.

@Paxis:
Tabaksteuer ist bei weitem nicht kostendeckend, deshalb ist Rauchen das obv Beispiel für Kosten, die durch die Gemeinschaft getragen werden, obwohl sich jemand eindeutig und bewusst für die aus medizinischer Sicht dumme Variante entscheidet.


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