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KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

Wenn doch aber eh überall 2g und 3g vorherrscht, wieso dann noch so viel Druck weiter aufbauen?
Mal abgesehen davon, dass man die Tests vielleicht eher ausbauen als zurückbauen sollte, wenn sich auch geimpfte anstecken und als Überträger wirken können...

Ich bin selbst geimpft, aber ich finde es auch schwachsinnig sich da jetzt ein Bein auszureißen und die impfpflicht durch die Hintertür einzuführen...


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Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Geht auch nicht darum ob es komplett kostendeckend ist sondern darum, dass der Raucher für die freiwillige Schädigung Geld bezahlt. Aber das habe ich eigentlich auch in dem anderen Beitrag schon dargelegt. Die anderen genannten Punkte kommen dazu. Es ist kein guter Vergleich in meinen Augen weil eben wichtige Unterschiede ignoriert werden wenn man sagt es wäre das "obv Beispiel".


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Original von FiftyBlume

Original von krong
Es wird doch mit der medizinisch zumutbaren Impfung vernünftig begründet.
Wer sich nicht impfen lassen will, muss eben mit entsprechenden Konsequenzen leben.
Für mich sind Leute, die sich bewusst gegen die Impfung entscheiden, per Definition (unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend) hart asozial.

Finds auch gut, dass du nochmal hervorhebst, dass für das verzögerte Ende der Pandemie mittlerweile die Ungeimpften die Schuld tragen. :f_thumbsup:

Dass es eine Impfung gibt ist keine Begründung dafür, dass man praktisch eine Impfpflicht durch entsprechende Nachteile einführt. Es ist sicher angebracht im Zweifel einen Lockdown für Ungeimpfte durchzusetzen, aber sowas wie Lohnfortzahlung ist halt ein Unding.

Sinnvoll wäre m.E. Grenzwerte für die KV setzen, alles öffnen und bei Bedarf Lockdown für Erwachsene, die sich nicht Impfen lassen wollen.

@Paxis:
Tabaksteuer ist bei weitem nicht kostendeckend, deshalb ist Rauchen das obv Beispiel für Kosten, die durch die Gemeinschaft getragen werden, obwohl sich jemand eindeutig und bewusst für die aus medizinischer Sicht dumme Variante entscheidet.

Das dein Arbeitgeber die Kosten übernimmt ist aber völlig normal und selbstverständlich?
Du hast im Allgemeinen nur Anspruch auf Lohnfortzahlung wenn du unverschuldet krank wirst. Kann man bei Corona denke ich durchaus so sehen.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Wenn man die Grippeschutzimpfung nicht wahrnimmt, bekommt man halt auch trotz Grippe weiterhin seinen Lohn.


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Zitat
matusow
Beigetreten: 24.10.2006

Die Grippevergleiche haben nun bitte ein Ende :ayfkm:


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Zitat
Synovate
Beigetreten: 10.12.2008

Der Bundestag hat ja die epidemische Lage von nationaler Tragweite mit erheblichen Eingriffsbefugnissen und Grundrechtseinschränkungen verlängert. Dann müsste es ja das primäre Ziel sein, die epidemische Lage unter Kontrolle zu halten.
Dem widersprechen die Regelungen für Ungeimpfte aus meiner Sicht erheblich. Wenn Kosten für Tests nicht übernommen werden, dann testen sich nicht geimpfte Menschen seltener. Infektionsketten werden weniger schnell entdeckt und die Gesundheitsgefährdung steigt. Wenn es in Quarantäne keine Lohnfortzahlung gibt, dann werden Menschen alles versuchen eine Quarantäne zu umgehen, beispielsweise Risikokontakte nicht melden und so die Gefahr einer Übertragung des Virus erhöhen. Ein Ungeimpfter mit Erklätungssymptomen wird bei diesen Rahmenbedingungen wohl nur wenig Lust haben einen kostenpflichtigen Corona-Test zu machen, um danach dann keinen Lohn zu bekommen. Mir wäre es auch lieber, wenn es eine höhere Impfquote gäbe, aber das restriktive Vorgehen gegen Nicht-Geimpfte ist aus meiner Sicht absolut nicht zielführend.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von josch2001
Du hast im Allgemeinen nur Anspruch auf Lohnfortzahlung wenn du unverschuldet krank wirst. Kann man bei Corona denke ich durchaus so sehen.

Da reden wir über grobe Fahrlässigkeit - Trunkenheitsfahrten, Sicherheitsgurt nicht angelegt, etc.

Finde es durchaus mutig eine behördliche Quarantäne damit zu vergleichen.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von Synovate
Der Bundestag hat ja die epidemische Lage von nationaler Tragweite mit erheblichen Eingriffsbefugnissen und Grundrechtseinschränkungen verlängert. Dann müsste es ja das primäre Ziel sein, die epidemische Lage unter Kontrolle zu halten.
Dem widersprechen die Regelungen für Ungeimpfte aus meiner Sicht erheblich.

Wieso?
Unter Kontrolle bekommt man die Lage, wenn ~85% der Menschen geimpft oder genesen sind. Letzteres darf dabei nicht in zu kurzer Zeit passieren, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.
Der schnellste Weg aus der Pandemie wird durch impfen, impfen und nochmals impfen erreicht...
Hier wird auch irgendwie so getan, als wäre die Gruppe der Ungeimpften eine gottgegebene fixe Konstante, auf die besonders viel Rücksicht genommen werden müsste. Nein.
Es muss jetzt alles dafür getan werden, um diese Gruppe der Ungeimpften immer weiter zu verkleinern...


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von pg89
Wenn man die Grippeschutzimpfung nicht wahrnimmt, bekommt man halt auch trotz Grippe weiterhin seinen Lohn.

Das eine ist eine Quarantäne und das andere eine Erkrankung. Glaub nicht, dass man das vergleichen kann.


Antwort
Zitat
xxpavelx
Beigetreten: 01.03.2007

Original von krong
Wieso?
Laut dem RKI sind 60% der Menschen übergewichtig. Damit haben wir offiziell eine Pandemie der Fetties
Unter Kontrolle bekommt man die Lage, wenn ~85% der Menschen ein normales BMI haben. Letzteres darf dabei nicht in zu kurzer Zeit passieren, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.
Der schnellste Weg aus der Pandemie wird durch, Sport, Sport und nochmals Sport erreicht...
Hier wird auch irgendwie so getan, als wäre die Gruppe der Fetties eine gottgegebene fixe Konstante, auf die besonders viel Rücksicht genommen werden müsste. Nein.
Es muss jetzt alles dafür getan werden, um diese Gruppe der Fetties immer weiter zu verkleinern...

fyp


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Joar und das Problem ist schon lange bekannt und wird auch immer wieder von entsprechenden Experten angeprangert. Da muss dann eben die Politik handeln und Initiativen ins Leben rufen. Oder zum Beispiel wie in England die Industrie in die Pflicht nehmen die eine Limonadensteuer eingeführt haben. Da können die Mediziner auch nicht mehr machen als immer wieder darauf hinzuweisen.

Hier nur mal eine kleine Auswahl an Artikel zu dem Thema. Die Älteste ist dabei von 2001:

Spoiler

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/mediziner-schlagen-alarm-deutsche-zu-dick/

https://www.nwzonline.de/sport/aerzte-schlagen-alarm-jeder-zweite-deutsche-zu-dick_a_6,1,2305068334.html#

https://www.stern.de/gesundheit/uebergewicht-und-adipositas--fast-jeder-dritte-mensch-ist-zu-dick-7491736.html

https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=160495

https://www.volksstimme.de/panorama/experten-schlagen-alarm-jeder-sechste-deutsche-ist-fettleibig-389992

https://www.abendblatt.de/hamburg/article107181376/Aerzte-schlagen-Alarm-Jedes-fuenfte-Kind-in-Hamburg-ist-zu-dick.html

https://www.welt.de/politik/ausland/article159005891/Die-Deutschen-sind-dicker-als-der-EU-Durchschnitt.html


Antwort
Zitat
Pinky123
Beigetreten: 21.10.2008

Corona Kapazität in Krankenhäuser so festlegen, das ein normaler Betrieb im Krankenhaus möglich ist. Priorisierung Geimpfter (natürlich auch Menschen die nicht geimpft werden konnten) im Krankheitsfall. Im gegenzug wird keiner mehr genervt, das er oder sie sich impfen lassen soll.

Restriktionen werden aufgehoben an allen Orten bis auf Maskenpflicht, Abstandsregeln an "Systemrelevanten Orten". Also Orte die beim Lockdown zugänglich waren. So gibt man jeden die Möglichkeit sich maximal schützen zu können. Besuche in Altenheimen nur mit 3G.

Und dann los.

Achtung ist nur mein Gefühl im Moment :)


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Original von FiftyBlume

Original von josch2001
Du hast im Allgemeinen nur Anspruch auf Lohnfortzahlung wenn du unverschuldet krank wirst. Kann man bei Corona denke ich durchaus so sehen.

Da reden wir über grobe Fahrlässigkeit - Trunkenheitsfahrten, Sicherheitsgurt nicht angelegt, etc.

Finde es durchaus mutig eine behördliche Quarantäne damit zu vergleichen.

Finde es durchaus auch fahrlässig sich nicht impfen zu lassen.
Aber ja auch gar nicht so wichtig. Ich will ja auch gar nicht behaupten, dass ihr völlig unrecht habt. Verstehe eben nur nicht, warum man dann sich nicht einfach impfen lässt. Bis man hier einen Beitrag verfasst, kann man zum Telefon greifen und einen Termin bei seinem Arzt ausmachen und hat Ruhe. Nicht nur mit Lohnfortzahlung sondern auch mit allen anderen Sachen. Die eigene Gesundheit mal vorneweg.

Aber nein, stattdessen: Mimimi Lohnfortzahlung, mimimi Impfpflicht, Mimimi Testpflich, mimimi muss ich den auch noch selbst zahlen usw. usw.
Das verstehe ich nicht


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Original von Pinky123
Corona Kapazität in Krankenhäuser so festlegen, das ein normaler Betrieb im Krankenhaus möglich ist. Priorisierung Geimpfter (natürlich auch Menschen die nicht geimpft werden konnten) im Krankheitsfall. Im gegenzug wird keiner mehr genervt, das er oder sie sich impfen lassen soll.

Restriktionen werden aufgehoben an allen Orten bis auf Maskenpflicht, Abstandsregeln an "Systemrelevanten Orten". Also Orte die beim Lockdown zugänglich waren. So gibt man jeden die Möglichkeit sich maximal schützen zu können. Besuche in Altenheimen nur mit 3G.

Und dann los.

Achtung ist nur mein Gefühl im Moment :)

Es geht ja in einer Welt, in der erwachsene und selbstbestimmte Menschen zusammenleben wollen nur so:

1. Entweder du lässt dich nicht impfen, die Gesellschaft nimmt im Allgemeinen weiterhin Rücksicht auf dich, aber in einigen Punkten muss man eben Einschränkungen hinnehmen (Kosten für Tests etc.) - behandelt wird man aber dennoch.
oder
2. Alle Einschränkungen werden aufgehoben (weil ist ja eh nicht so schlimm und man kommt schon klar), willentlich Nichtgeimpfte werden bei der Behandlung von Covid (und zwar nur Covid!) hinter dem Rest der Bevölkerung priorisiert und im Zweifel eben nicht behandelt. Blinddarm eines Geimpften geht dann vor.

Nichts beitragen und trotzdem auf Solidarität bauen geht halt auch nicht.


Antwort
Zitat
xxpavelx
Beigetreten: 01.03.2007

Original von Paxis
Joar und das Problem ist schon lange bekannt und wird auch immer wieder von entsprechenden Experten angeprangert. Da muss dann eben die Politik handeln und Initiativen ins Leben rufen. Oder zum Beispiel wie in England die Industrie in die Pflicht nehmen die eine Limonadensteuer eingeführt haben. Da können die Mediziner auch nicht mehr machen als immer wieder darauf hinzuweisen.

Hier nur mal eine kleine Auswahl an Artikel zu dem Thema. Die Älteste ist dabei von 2001:

Spoiler

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/mediziner-schlagen-alarm-deutsche-zu-dick/

https://www.nwzonline.de/sport/aerzte-schlagen-alarm-jeder-zweite-deutsche-zu-dick_a_6,1,2305068334.html#

https://www.stern.de/gesundheit/uebergewicht-und-adipositas--fast-jeder-dritte-mensch-ist-zu-dick-7491736.html

https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=160495

https://www.volksstimme.de/panorama/experten-schlagen-alarm-jeder-sechste-deutsche-ist-fettleibig-389992

https://www.abendblatt.de/hamburg/article107181376/Aerzte-schlagen-Alarm-Jedes-fuenfte-Kind-in-Hamburg-ist-zu-dick.html

https://www.welt.de/politik/ausland/article159005891/Die-Deutschen-sind-dicker-als-der-EU-Durchschnitt.html

Es wurde noch nicht gedroht den Lohn im Krankheitsfall nicht zu bezahlen.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Du hast meinen Beitrag also nicht verstanden?
Es gibt keinerlei Aufbruchstimmung und Maßnahmen seitens der Politik dieses Problem ernsthaft anzugehen. Es gibt für Übergewichtige auch nicht die kostenlose Spritze mit der dann ihre Probleme weg sind. Wieso sollte man dann einen Übergewichtigen der Krankheitsbedingt ausfällt den Lohn nicht zahlen?

Da werden mal wieder populistische Aussagen rausgehauen um schön emotional und unsachlich zu Punkten. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass es zwei Unterschiedliche Dinge sind.
Btw. habe ich auch nie gesagt, dass ich die Forderung der Nichtzahlung bei Ungeimpften und Covid19 Krankheit für gut erachte. Ich wollte nur aufzeigen, dass der Vergleich der Pandemie, ausgelöst durch ein Virus mit einer exponentiellen Wachstumsgefahr, nicht vergleichbar ist mit zu vielen übergewichtigen Menschen.


Antwort
Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

Original von krong
Wenn jemand mit dem rauchen, trinken, fressen oder vom Haus fallen aufhört, beendet das aber keine pandemische Lage.
Das sind in erster Linie individuelle Entscheidungen, die mich nicht die Bohne stören. Sind Süchte involviert, kann man damit auch nicht mal eben so aufhören.
Das sieht beim Impfen halt geringfügig anders aus. ;)
Die Ungeimpften sind in erster Linie dafür verantwortlich, dass wir alle im Herbst/Winter (wahrscheinlich) nochmal Spaß mit Corona haben werden, weshalb man jetzt alle möglichen Bemühungen in Aufklärung und niederschwellige Impfangebote stecken muss.

Unser Gesundheitssystem ist ein solidarisches. Die Gemeinschaft steht für die Externalitäten von anderen ein, auch wenn diese schlechte Entscheidungen treffen, die uns alle Geld kosten. Wenn wir anfangen, Coronakosten nicht mehr solidarisch zu verteilen, ist das ganz klar die erste Erosion unseres solidarischen Systems.

Ich denke die meisten können deinen Gedanken dahinter nachvollziehen, man muss sich nur sehr bewusst darüber sein, was für eine massive Grenzüberschreitung hinsichtlich unseres bisherigen Wertesystems das ist. Wie hagbard schon sagte kann man ja dafür argumentieren, dann aber sich bitte der Konsequenzen bewusst sein. Damit sind wir schneller bei einem persönlichen Score a la China als uns in einer liberalen Gesellschaft lieb sein sollte.


Antwort
Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

Original von krong

Original von Zivilist
[...]mittlerweile ist die reale Impfquote bei über 80%. Etwas albern wenn Politiker dann von 66% reden und da einfach alle U18 und Nicht-Impffähigen drin sind.

Ist Unsinn, was du schreibst:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquotenmonitoring.xlsx?__blob=publicationFile

Dem Virus ist es übrigens total egal, ob es für Kinder einen Impfstoff gibt oder nicht...

Unsinn? Erwachsene mit mind. Erstimpfung ist 80%. Erst+Zweiimpfung bei ca. 75%. Also avg. 77,5, wenn wir davon ausgehen, dass ein Teil noch die zweite bekommt. Dann haben wir noch 4 Mio Genesene, also knapp 5%, ein Teil von denen hat sich sicher nicht impfen lassen und sind auch immun, also raus. Dann noch Menschen, die nicht geimpft werden können - vllt 1-2 Mio?


Antwort
Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

Original von Paxis
Du hast meinen Beitrag also nicht verstanden?
Es gibt keinerlei Aufbruchstimmung und Maßnahmen seitens der Politik dieses Problem ernsthaft anzugehen. Es gibt für Übergewichtige auch nicht die kostenlose Spritze mit der dann ihre Probleme weg sind. Wieso sollte man dann einen Übergewichtigen der Krankheitsbedingt ausfällt den Lohn nicht zahlen?

Da werden mal wieder populistische Aussagen rausgehauen um schön emotional und unsachlich zu Punkten. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass es zwei Unterschiedliche Dinge sind.
Btw. habe ich auch nie gesagt, dass ich die Forderung der Nichtzahlung bei Ungeimpften und Covid19 Krankheit für gut erachte. Ich wollte nur aufzeigen, dass der Vergleich der Pandemie, ausgelöst durch ein Virus mit einer exponentiellen Wachstumsgefahr, nicht vergleichbar ist mit zu vielen übergewichtigen Menschen.

:why:

Selbstverständlich sind covid und alle anderen Krankheiten vergleichbar, beide Kosten das Gesundheitssystem etwas. Das was du hier als Alleinstellungsmerkmal hervorhebst, die Ansteckung, ist einfach nur ein Punkt, der die Kosten von Corona insgesamt deutlich erhöht. Mehr auch nicht. Kannst dir das ja mal als Art Kosten-Gleichung vorstellen:

1 Fettleibiger = 0,1 Coronaungeimpfter (inkl. Verbreitung)

Dass es eine scheinbare Lösung mit der Impfung für Corona gibt, senkt nur die Kosten für Geimpfte, dann wärs halt

1 Fettleibiger = 0,001 Coronageimpfter

die Zahlen sind obv nur relative Beispiele, aber denke eine solche Betrachtung macht deutlich mehr Sinn.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Finde ich nicht. Weil der wichtigste Punkt, es gibt gegen Covid19 eine kostenlose Impfung und gegen Fettleibigkeit nicht, dabei nicht beachtet wird. Du suchst dir da eben auch nur den Punkt raus der dir gerade passt und betrachtest es nicht ganzheitlich. Gegen Covid19 und für die Impfung gibt es eben auch massive Aufklärung und entsprechende Kampagnen seitens der Politik. Gibt es nicht gegen Fettleibigkeit. Obwohl sie da mit Gesetzen für Industrie und Wirtschaft einen noch besseren Hebel hätten. Weshalb der Vergleich eben hinkt. Musst du aber auch nicht so sehen. Ich kann deine Meinung akzeptieren.

Das Solidaritätsprinzip finde ich da als Argument viel schlüssiger und besser gegen den Plan die Lohnfortzahlung bei Krankheitsfall einzustellen. Also im allgemeinen betrachtet. Statt Whataboutism mit einer anderen Krankheit zu suchen die (wie gesagt, meiner Meinung nach) nicht vergleichbar ist.


Antwort
Zitat