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hschuster
Beigetreten: 26.09.2014

Lauterbach ist die bestmögliche Besetzung, die man sich hätte wünschen können.
Wenigstens ist jetzt ein Fachmann auf dem Posten und nicht wie seinem Vorgänger, jemand der nur wirtschaftliche Gedanken hatte.


Antwort
Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Warum hat Pfizer Ihren geupgradeten Delta Impfstoff überhaupt nicht auf den Markt gebracht? Delta Variante gibts ja schon seit Anfang des Jahres..


Antwort
Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016

Original von soulfly187
Warum hat Pfizer Ihren geupgradeten Delta Impfstoff überhaupt nicht auf den Markt gebracht? Delta Variante gibts ja schon seit Anfang des Jahres..

studie zu teuer und hat viel aufwand gemacht ungeimpfte zu finden für die studie


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Das ist ne gute Frage. Mein letzter Stand ist, dass die Phase 3 der Zulassungsstudie im August gestartet ist und weils kein gänzlich neuer Impfstoff ist, die Zulassung deutlich schneller durch sein sollte.
Seitdem nie wieder was davon gehört. Ein explizit auf Delta gedrillter Impfstoff, sollte ja durchaus seine Vorteile haben.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von soulfly187
Warum hat Pfizer Ihren geupgradeten Delta Impfstoff überhaupt nicht auf den Markt gebracht? Delta Variante gibts ja schon seit Anfang des Jahres..

weil der normale impfstoff gut genug ist.


Antwort
Zitat
hagbard666
Beigetreten: 31.12.2010

Original von stefeu

Original von hagbard666

Original von domano
Ist das gleiche mit der Impfpflicht, mittlerweile sind gut 70% der Bevölkerung dafür, ich sehe da keine wirkliche Spaltung, ... Wenn man sich in der Frage nicht gegen eine Minderheit durchsetzen kann, spricht das nicht für die stärke unserer Demokratie.

Ich würde Dir sofort zustimmen, wenn es um die Frage ginge, wer sollte Deutscher Fußballmeister werden.
Bei etwas so grundsätzlichem wie der, de Facto Abschaffung des Grundrechtes auf die Selbstbestimmung über seinen eigenen Körper, finde ich ein 70/30 deutlich zu dünn, um hier von Mehr bzw. Minderheitenmeinung zu sprechen.
Das mag formal demokratisch natürlich völlig richtig sein (erkenne ich auch an !), aber das sich nach nun wochenlangem Dauersargdeckelgeklapper, lediglich 70% in Umfragen dafür aussprechen finde ich einfach dünn.
Wenn weiter, wie z.Bsp. gestern Herr Tschentscher indirekt im Heute-Journal, tolldreist alle Impfpflichtgegner als AFDler diffamiert und seit Wochen jedes Widerwort gegen die Corona Politik sofort mit "Querdenkerstempel auf die Stirn" abgefertigt wird, dann wundert mich die geringe Akzeptanz eher ein wenig.
Die breite Masse schwimmt ja lieber mit dem Strom und als AFDler und Querdenker wollen die meisten doch wohl auch nicht gesehen werden.
Da werden Bedenken auch schnell über Bord geworfen und es wird auf den "Zug der Anständigen" deutlich bereitwilliger aufgesprungen, wenn die Alternative eben "unsolidarisches Arschloch" heißt.
Divide et impera ...uralt, aber verfehlt seine Wirkung anscheinend selbst im 21. Jahrhundert nicht.
In der Schweiz war es glaube ich bei der Abstimmung über 2G sogar nur ein 60/40 ?!

Kannst du für solche Behauptungen bitte Quellen mitangeben? Das stimmt nämlich einfach nicht.

Komm schon...Heute Journal + Gestern.
Ich ergänze : Das 21:45 Heute journal war es wohl.Minute suche ich jetzt nicht raus.
Ich habe auch extra noch editiert, das er es indirekt tut.
Schau es Dir einfach mal in Ruhe an und bedenke : Er ist ein Politprofi und weis sehr genau, welche Wirkung seine Worte (auch die zwischen den Zeilen) entfalten.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von krong
War obv nicht meine Intention. Schade, dass das so bei dir angekommen ist.
Ich habe die Stiko hier schon an vielen Stellen gelobt.
Beim Thema Boosterimpfungen sind die mir aber imo zu konservativ. UK boosted nach 3 Monaten, Israel afair nach 4. Das Festhalten an den 6 Monaten (5 Monate nur in Ausnahmefällen und wenn genug Impfstoff da ist) sorgt dafür, dass es bei einigen Alten in der Weihnachtszeit zu vermeidbaren Impfdurchbrüchen kommen wird, weil die erst im Januar "dran sind".
Hatte das Thema doch selber gerade erst mit meinen Eltern.
Selbes Spiel mit den Impfabständen, die vergleichsweise sehr spät erst von der Stiko verkürzt wurden. Alte, die im letzten Jahr mit Astra erstgeimpft wurden, haben ihren zweiten Schuss erst nach frühestens 12 Wochen erhalten und waren bis dahin extrem schlecht geschützt und sind deshalb jetzt erst so spät mit ihrem Booster dran.
Auch die Äußerung von Mertens, dass er seine Kinder nicht Impfen lassen würde, ist zumindest ne extrem unbedarfte Äußerung. Man muss kein Medienexperte sein, um vorauszusehen, was das verursacht und dass der entscheidende Punkt mit den fehlenden Daten, in der "Szene" als Begründung weggelassen wird.

Gibt imo doch einige Punkte, die durchaus diskutabel sind.

Sorry, aber willst du jetzt ernsthaft der Stiko vorwerfen, dass sie nicht einfach Impfungen ohne ausreichende Daten empfiehlt und/oder die Gesamtsituation nicht berücksichtigt?


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Original von p00s88
Naja die Stiko hat ja selbst zugegeben, etwas zu zögerlich gewesen zu sein, wegen den Boostern

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-stiko-vorsitzender-mertens-raeumt-fehler-beim-boostern-ein-a-6c4cb42f-b38c-4bd4-9c5b-962315612f4b

und direkt danach hat ein THomas Mertens weitergemacht mit Aussagen wie gegen Impfpflicht und würde 7jähriges Kind nicht impfen lassen. Der Typ ist halt inzwischen echt eine Gefahr


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von FiftyBlume
Sorry, aber willst du jetzt ernsthaft der Stiko vorwerfen, dass sie nicht einfach Impfungen ohne ausreichende Daten empfiehlt und/oder die Gesamtsituation nicht berücksichtigt?

Du hast aber schon mitbekommen, dass die Stiko mittlerweile selbst zugegeben hat, insbesondere bei den Boostern zu zögerlich gewesen zu sein?
Es geht mir auch nicht um die grundsätzliche Empfehlung eines Impfstoffes, sondern um die Feinheiten, wie bspw. Impfabstände und sowas. Dort gibt es ja offensichtlich durchaus etwas Spielraum, was die Empfehlungen angeht...


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Sachsen wird brennen. Schon jetzt bekommt die Polizei die illegalen Demos dort nicht in den Griff. Sanktioniert wird kaum, maximal begleitet und aufgelöst. Wie wollen die Behörden die Impfpflicht durchsetzen bei dem großen Widerstand? Die AFD ist nach Umfrage jetzt schon die stärkste Partei.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Auf jeden Fall hat das ganze Thema überhaupt nichts mit der AFD und dem anderen rechten Gesocks zu tun...
Die Schnittmenge ist nur reiner Zufall... :yaoming:


Antwort
Zitat
Powerqueen
Beigetreten: 09.10.2011

Original von FiftyBlume

Original von krong
War obv nicht meine Intention. Schade, dass das so bei dir angekommen ist.
Ich habe die Stiko hier schon an vielen Stellen gelobt.
Beim Thema Boosterimpfungen sind die mir aber imo zu konservativ. UK boosted nach 3 Monaten, Israel afair nach 4. Das Festhalten an den 6 Monaten (5 Monate nur in Ausnahmefällen und wenn genug Impfstoff da ist) sorgt dafür, dass es bei einigen Alten in der Weihnachtszeit zu vermeidbaren Impfdurchbrüchen kommen wird, weil die erst im Januar "dran sind".
Hatte das Thema doch selber gerade erst mit meinen Eltern.
Selbes Spiel mit den Impfabständen, die vergleichsweise sehr spät erst von der Stiko verkürzt wurden. Alte, die im letzten Jahr mit Astra erstgeimpft wurden, haben ihren zweiten Schuss erst nach frühestens 12 Wochen erhalten und waren bis dahin extrem schlecht geschützt und sind deshalb jetzt erst so spät mit ihrem Booster dran.
Auch die Äußerung von Mertens, dass er seine Kinder nicht Impfen lassen würde, ist zumindest ne extrem unbedarfte Äußerung. Man muss kein Medienexperte sein, um vorauszusehen, was das verursacht und dass der entscheidende Punkt mit den fehlenden Daten, in der "Szene" als Begründung weggelassen wird.

Gibt imo doch einige Punkte, die durchaus diskutabel sind.

Sorry, aber willst du jetzt ernsthaft der Stiko vorwerfen, dass sie nicht einfach Impfungen ohne ausreichende Daten empfiehlt und/oder die Gesamtsituation nicht berücksichtigt?

Das Problem bei der STIKO ist, dass sie für die Auswertung der vorhandenen Daten aufgrund der geringen Personalressourcen viel zu lange benötigt.


Antwort
Zitat
hagbard666
Beigetreten: 31.12.2010

Original von krong
Das Festhalten an den 6 Monaten (5 Monate nur in Ausnahmefällen und wenn genug Impfstoff da ist) sorgt dafür, dass es bei einigen Alten in der Weihnachtszeit zu vermeidbaren Impfdurchbrüchen kommen wird, weil die erst im Januar "dran sind".
Hatte das Thema doch selber gerade erst mit meinen Eltern.

Ich finde, das eher die Aufgabe der Priorisierung beim Boostern und eine dadurch entstandene "Ellenbogen raus zur Boosterimpfung"-Mentalität hier eine zusätzliche Gefährdung der vulnerablen Gruppen verursacht.
Ich bin der Meinung, die Abschaffung der Priorisierung beim Boostern war wieder einmal eine eher politisch motivierte Entscheidung.
Und ich halte sie für falsch, weil sie gerade die vulnerablen Gruppen beim "Kampf" um die Impftermine hart benachteiligt.
Zumindest in den Hausarztpraxen hätte priorisiert werden sollen.
Bei gleichzeitigem Hochfahren der Impfzentren und vielen, kreativen Angeboten ohne Termin und ohne Priorisierung für die Spontan Entschlossenen wäre das der bessere Weg.
Hier bei uns impft zumindest mein Hausarzt jeden nach 5 Monaten.
Seine Praxis arbeitet sogar Samstags jetzt.
Der Bottleneck ist der, durch die Aufhebung der Priorisierung entstandene Ansturm.
Der führt gerade im ländlichen Raum zu langen Wartezeiten.
Während Leute, die es gar nicht nötig hätten geboostert zu werden, Ihren Pieks noch vor Weihnachten kriegen, sitzen hoch vulnerable Menschen rum und sind erst im Januar oder Februar dran.
30 Millionen Impfungen bis Weihnachten war die politische Vorgabe und die beißt sich halt mit dem Aufwand einer eigentlich sinnvollen Priorisierung.


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Original von Powerqueen

Original von FiftyBlume

Original von krong
War obv nicht meine Intention. Schade, dass das so bei dir angekommen ist.
Ich habe die Stiko hier schon an vielen Stellen gelobt.
Beim Thema Boosterimpfungen sind die mir aber imo zu konservativ. UK boosted nach 3 Monaten, Israel afair nach 4. Das Festhalten an den 6 Monaten (5 Monate nur in Ausnahmefällen und wenn genug Impfstoff da ist) sorgt dafür, dass es bei einigen Alten in der Weihnachtszeit zu vermeidbaren Impfdurchbrüchen kommen wird, weil die erst im Januar "dran sind".
Hatte das Thema doch selber gerade erst mit meinen Eltern.
Selbes Spiel mit den Impfabständen, die vergleichsweise sehr spät erst von der Stiko verkürzt wurden. Alte, die im letzten Jahr mit Astra erstgeimpft wurden, haben ihren zweiten Schuss erst nach frühestens 12 Wochen erhalten und waren bis dahin extrem schlecht geschützt und sind deshalb jetzt erst so spät mit ihrem Booster dran.
Auch die Äußerung von Mertens, dass er seine Kinder nicht Impfen lassen würde, ist zumindest ne extrem unbedarfte Äußerung. Man muss kein Medienexperte sein, um vorauszusehen, was das verursacht und dass der entscheidende Punkt mit den fehlenden Daten, in der "Szene" als Begründung weggelassen wird.

Gibt imo doch einige Punkte, die durchaus diskutabel sind.

Sorry, aber willst du jetzt ernsthaft der Stiko vorwerfen, dass sie nicht einfach Impfungen ohne ausreichende Daten empfiehlt und/oder die Gesamtsituation nicht berücksichtigt?

Das Problem bei der STIKO ist, dass sie für die Auswertung der vorhandenen Daten aufgrund der geringen Personalressourcen viel zu lange benötigt.

Was ich vor allem nicht verstehe:
Es gibt eine Empfehlung von der EMA, die werden das doch auch nicht auswürfeln. Braucht es dann wirklich jedes verdammte Mal noch mal eine mehrwöchige Prüfung der Stiko? Im Normalfall mag das OK sein, während der Pandemie frag ich mich schon, ob man da nicht mal etwas zügiger entscheiden könnte.


Antwort
Zitat
Powerqueen
Beigetreten: 09.10.2011

Original von josch2001

Original von Powerqueen

Original von FiftyBlume

Original von krong
War obv nicht meine Intention. Schade, dass das so bei dir angekommen ist.
Ich habe die Stiko hier schon an vielen Stellen gelobt.
Beim Thema Boosterimpfungen sind die mir aber imo zu konservativ. UK boosted nach 3 Monaten, Israel afair nach 4. Das Festhalten an den 6 Monaten (5 Monate nur in Ausnahmefällen und wenn genug Impfstoff da ist) sorgt dafür, dass es bei einigen Alten in der Weihnachtszeit zu vermeidbaren Impfdurchbrüchen kommen wird, weil die erst im Januar "dran sind".
Hatte das Thema doch selber gerade erst mit meinen Eltern.
Selbes Spiel mit den Impfabständen, die vergleichsweise sehr spät erst von der Stiko verkürzt wurden. Alte, die im letzten Jahr mit Astra erstgeimpft wurden, haben ihren zweiten Schuss erst nach frühestens 12 Wochen erhalten und waren bis dahin extrem schlecht geschützt und sind deshalb jetzt erst so spät mit ihrem Booster dran.
Auch die Äußerung von Mertens, dass er seine Kinder nicht Impfen lassen würde, ist zumindest ne extrem unbedarfte Äußerung. Man muss kein Medienexperte sein, um vorauszusehen, was das verursacht und dass der entscheidende Punkt mit den fehlenden Daten, in der "Szene" als Begründung weggelassen wird.

Gibt imo doch einige Punkte, die durchaus diskutabel sind.

Sorry, aber willst du jetzt ernsthaft der Stiko vorwerfen, dass sie nicht einfach Impfungen ohne ausreichende Daten empfiehlt und/oder die Gesamtsituation nicht berücksichtigt?

Das Problem bei der STIKO ist, dass sie für die Auswertung der vorhandenen Daten aufgrund der geringen Personalressourcen viel zu lange benötigt.

Was ich vor allem nicht verstehe:
Es gibt eine Empfehlung von der EMA, die werden das doch auch nicht auswürfeln. Braucht es dann wirklich jedes verdammte Mal noch mal eine mehrwöchige Prüfung der Stiko? Im Normalfall mag das OK sein, während der Pandemie frag ich mich schon, ob man da nicht mal etwas zügiger entscheiden könnte.

Die Daten aus der Zulassungsstudie reichen der STIKO nicht. Sie wollen unbedingt erst die Daten aus den USA und Israel sichten. Und diese Daten müssen erst so aufbereitet werden, dass die relevanten Ergebnisse sichtbar sind. Und das dauert.

EDIT: in normalen Zeiten wäre dies ok. In der Pandemie müssen dort hauptberufliche Ärzte sitzen, die sich mit der Materie auskennen und einen Verwaltungsapperat haben, damit diese zeitnah Empfehlungen treffen können.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Da kommen wir wieder zusammen, wobei die Ansage "Booster für alle" schon von der Stiko kam.
Von der Stiko kam allerdings auch:

Die STIKO bekräftigt jedoch ihre Empfehlung folgenden Personengruppen prioritär eine Auffrischimpfung anzubieten: Personen mit Immundefizienz, Personen im Alter von ≥ 70 Jahren, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.

Und genau das wird aktuell nicht vernünftig umgesetzt. Es reißen sich alle Altersgruppen gleichermaßen um die Boostershots. Ne Prio gibt es nur noch über die Hausärzte, die aktuell aber viel zu wenig Impfstoff erhalten...

Bin im Januar "dran" und käme jetzt nicht auf die Idee, mir im Dezember einen Booster abzuholen. Die sollen erst mal die ganzen Alten und Gefährdeten abholen.
Das hat hier in Bremen bei den ersten beiden Impfungen alles viel besser geklappt.

Das Problem war aber auch sicherlich der zu späte Start der Boosterimpfungen. Man will jetzt möglichst schnell Masse machen...


Antwort
Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008

Original von krong
Auf jeden Fall hat das ganze Thema überhaupt nichts mit der AFD und dem anderen rechten Gesocks zu tun...
Die Schnittmenge ist nur reiner Zufall... :yaoming:

Genauso wie das Verhältnis von Pro Impfpflicht / Keine Impfpflicht das selbe ist wie Geimpfte/Ungeimpfte im Land
Reiner Zufall :yaoming:


Antwort
Zitat
stefeu
Beigetreten: 10.01.2007

Original von hagbard666

Original von stefeu

Original von hagbard666

Original von domano
Ist das gleiche mit der Impfpflicht, mittlerweile sind gut 70% der Bevölkerung dafür, ich sehe da keine wirkliche Spaltung, ... Wenn man sich in der Frage nicht gegen eine Minderheit durchsetzen kann, spricht das nicht für die stärke unserer Demokratie.

Ich würde Dir sofort zustimmen, wenn es um die Frage ginge, wer sollte Deutscher Fußballmeister werden.
Bei etwas so grundsätzlichem wie der, de Facto Abschaffung des Grundrechtes auf die Selbstbestimmung über seinen eigenen Körper, finde ich ein 70/30 deutlich zu dünn, um hier von Mehr bzw. Minderheitenmeinung zu sprechen.
Das mag formal demokratisch natürlich völlig richtig sein (erkenne ich auch an !), aber das sich nach nun wochenlangem Dauersargdeckelgeklapper, lediglich 70% in Umfragen dafür aussprechen finde ich einfach dünn.
Wenn weiter, wie z.Bsp. gestern Herr Tschentscher indirekt im Heute-Journal, tolldreist alle Impfpflichtgegner als AFDler diffamiert und seit Wochen jedes Widerwort gegen die Corona Politik sofort mit "Querdenkerstempel auf die Stirn" abgefertigt wird, dann wundert mich die geringe Akzeptanz eher ein wenig.
Die breite Masse schwimmt ja lieber mit dem Strom und als AFDler und Querdenker wollen die meisten doch wohl auch nicht gesehen werden.
Da werden Bedenken auch schnell über Bord geworfen und es wird auf den "Zug der Anständigen" deutlich bereitwilliger aufgesprungen, wenn die Alternative eben "unsolidarisches Arschloch" heißt.
Divide et impera ...uralt, aber verfehlt seine Wirkung anscheinend selbst im 21. Jahrhundert nicht.
In der Schweiz war es glaube ich bei der Abstimmung über 2G sogar nur ein 60/40 ?!

Kannst du für solche Behauptungen bitte Quellen mitangeben? Das stimmt nämlich einfach nicht.

Komm schon...Heute Journal + Gestern.
Ich ergänze : Das 21:45 Heute journal war es wohl.Minute suche ich jetzt nicht raus.
Ich habe auch extra noch editiert, das er es indirekt tut.
Schau es Dir einfach mal in Ruhe an und bedenke : Er ist ein Politprofi und weis sehr genau, welche Wirkung seine Worte (auch die zwischen den Zeilen) entfalten.

Ich habe die Sendung gestern auch gesehen und nichts dergleichen hat Tsentscher dort gesagt. Wie auch, wenn er überhaupt nicht in der Sendung vorkam.

Und das

seit Wochen jedes Widerwort gegen die Corona Politik sofort mit "Querdenkerstempel auf die Stirn" abgefertigt wird

ist schlicht und ergreifend kompletter Unsinn. In jedem fucking Interview wird momentan Politikern vorgehalten so Sachen wie "es wird keine Impfflicht geben" gesagt zu haben. Es wird im Hauptabendprogramm des ÖR und den Zeitungen über 2G, Impfflicht und den kommenden Winter diskutiert. Also warum kultivierst du hier diese lächerliche Opferrolle, welche einfach nicht gerechtfertigt ist?


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febsan
Beigetreten: 20.09.2007

Original von GoodGrief

Original von Wody

Das RKI gibt einen Median von 5 Tagen zwischen Symptombeginn und Intensivstation an.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html

Na gut, es kommt vom rki, aber die Tabelle zeigt zwischen Hospitalisierung und Aufnahme auf der Intensivstation nur 1 Tag Unterschied an? Dies entspricht nicht unserer Erfahrung, 50% gehen direkt auf Intensiv, aber weitere 50% zunächst auf die normale Station und dann dauert es 1-7 Tage, bis es auf Intensiv muss oder auch wieder nach Hause.

Das, was du beschreibst ist ziemlich nah dran und hat einen Median von 0.5 Tagen.

Allg. finde ich die Interpretation der Grafik eh schwierig, wenn man Median mit Median vergleichen muss.


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Original von hagbard666

Original von krong
Das Festhalten an den 6 Monaten (5 Monate nur in Ausnahmefällen und wenn genug Impfstoff da ist) sorgt dafür, dass es bei einigen Alten in der Weihnachtszeit zu vermeidbaren Impfdurchbrüchen kommen wird, weil die erst im Januar "dran sind".
Hatte das Thema doch selber gerade erst mit meinen Eltern.

Ich finde, das eher die Aufgabe der Priorisierung beim Boostern und eine dadurch entstandene "Ellenbogen raus zur Boosterimpfung"-Mentalität hier eine zusätzliche Gefährdung der vulnerablen Gruppen verursacht.
Ich bin der Meinung, die Abschaffung der Priorisierung beim Boostern war wieder einmal eine eher politisch motivierte Entscheidung.
Und ich halte sie für falsch, weil sie gerade die vulnerablen Gruppen beim "Kampf" um die Impftermine hart benachteiligt.
Zumindest in den Hausarztpraxen hätte priorisiert werden sollen.
Bei gleichzeitigem Hochfahren der Impfzentren und vielen, kreativen Angeboten ohne Termin und ohne Priorisierung für die Spontan Entschlossenen wäre das der bessere Weg.
Hier bei uns impft zumindest mein Hausarzt jeden nach 5 Monaten.
Seine Praxis arbeitet sogar Samstags jetzt.
Der Bottleneck ist der, durch die Aufhebung der Priorisierung entstandene Ansturm.
Der führt gerade im ländlichen Raum zu langen Wartezeiten.
Während Leute, die es gar nicht nötig hätten geboostert zu werden, Ihren Pieks noch vor Weihnachten kriegen, sitzen hoch vulnerable Menschen rum und sind erst im Januar oder Februar dran.
30 Millionen Impfungen bis Weihnachten war die politische Vorgabe und die beißt sich halt mit dem Aufwand einer eigentlich sinnvollen Priorisierung.

das ist aber eine sehr eigenartige argumentation. Ja, die älteren brauchen die Booster zuerst, keine Frage. Aber die Studienlage zeigt auch ganz klar, dass ein Booster nach 5 Monaten absolut sinn macht und es medizinisch eben gut ist.
Das Problem sind hier nicht die Menschen, die sich gerne nach 5 MOnaten schon impfen wollen! Das Problem liegt eher bei viel zu wenigen Impfangeboten. Wenn du einfach flächendeckend auch noch in Apotheken, Zahnarzt- und Tierarztpraxen impfen würdest, hättest du mehr als genug Angebot


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