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TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

Original von FiftyBlume

Original von Bierb4ron
Das Buch erklärt u.a., dass Verlegungen nichts ungewöhnliches sind. ob die notwendigkeit dazu richtig ist, ist eine andere frage.

Lasst uns in dem zusammenhang auch nicht vergessen, dass wir patienten aus anderen ländern eingeflogen haben, obwohl angeblich das ganze system am limit war.

natürlich findet man immer einzelne krankenhäuser, die nicht nur an der grenze, sondern auch darüber hinaus agieren. da stellt sich aber wieder die frage, in wie fern man einzelfälle zu einem allgemeinen problem erklären kann.

es sollte auch stets bedacht werden, dass insbesondere für die intensivkapazitäten immer eine hohe auslastung eingeplant wird. wer das doof findet, sollte lieber die komerzialisierung des krankenhauswesens kritisieren. vielleicht hat ja der gesunheitsökonom lauterbach, der jahre lang die schließung von krankenhäusern gefordert hat, eine meinung dazu.

Abgesehen davon muss ich gar nichts erklären. Es werden doch nichtmal von unserer Bundesregierung Erklärungen gefordert.... außer vielleicht, warum sie nicht noch härtere Einschränkungen beabichtigen.

Klar, die Bw ist regelmäßig unterwegs und verlegt Patienten quer durch Deutschland.
Und klar über 50% der Einrichtungen im eingeschränkten Betrieb ist auch regelmäßig der Fall.

Sorry, aber du erzählst hier wirklich krassen Unsinn.

Das stand aber auf Telegram! Muss also stimmen, weil nur dort die Menschen sind, die die ganze Wehrheit kennen. Alle anderen sind durch nur Schlafschafe.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Die Umfragen kippen gerade gegen die Maßnahmen.
Heißt das die Schwurbler gewinnen?


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Nein, es heißt, dass von Anfang an klar kommuniziert wurde, dass die Maßnahmen irgendwann abgeschafft werden und so langsam sollte dieser Zeitpunkt kommuniziert werden.
Aber ist klar, dass sich die Schwurbler das zuschreiben wollen, an irgendwelche Strohhalme müssen die sich ja klammern.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von HijackerStar
Die Umfragen kippen gerade gegen die Maßnahmen.
Heißt das die Schwurbler gewinnen?

Aus deiner Suggestivfrage spricht so viel Frustration und Unverständnis für die Situation. Aktuell 44 % halten die Maßnahmen für angemessen und für 22 % gehen sie nicht weit genug und damit steht ziemlich genau eine 2/3 Mehrheit auf der pro-Seite. Sehr schade und bedenklich ist aber, dass du geradezu so tust, als würde ein großer Teil der Bevölkerung sich über Corona und die Einschränkungen freuen.

Niemand möchte diese Pandemie und ihre damit verbundenen Einschränkungen. Für die Mehrheit sind die Maßnahmen im großen und ganzen aber einfach alternativlos. Jeder sehnt sich nach dem Zustand vor 2020 und mit der nun durch Omicron aufkeimenden Hoffnung, da zumindest theoretisch bald wieder sein zu können, sinkt natürlich auch der Zuspruch für Maßnahmen. So wie er wieder steigen würde, wenn sich die Situation verschlechtert.

Dass man dir das erklären muss ist echt etwas seltsam.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von shaddiii

Original von HijackerStar
Die Umfragen kippen gerade gegen die Maßnahmen.
Heißt das die Schwurbler gewinnen?

Aus deiner Suggestivfrage spricht so viel Frustration und Unverständnis für die Situation. Aktuell 44 % halten die Maßnahmen für angemessen und für 22 % gehen sie nicht weit genug und damit steht ziemlich genau eine 2/3 Mehrheit auf der pro-Seite. Sehr schade und bedenklich ist aber, dass du geradezu so tust, als würde ein großer Teil der Bevölkerung sich über Corona und die Einschränkungen freuen.

Suggestiv ist genau das richtige Stichwort:

Du nimmst die Antworten aus dem Deutschlandtrend, wo man zwischen zu weit/angemessen/nicht weit genug wählen konnte.

Bei INSA wurde dagegen ja/nein zu Lockerungen gefragt, Ergebnis 49 zu 44 pro Lockerungen. Bezogen auf Einzelmaßnahmen in der Spitze (Kontaktbeschränkungen für Geimpfte) war es sogar 66 zu 27.


Antwort
Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Nun muss das Ende der Pandemie sein. Einziges legitimes Argument war die Überforderung des Gesundheitssystems.
Wenn diese im nächsten Herbst wieder volllaufen, ist das halt so. Ganz offensichtlich haben wir dann nichts dafür getan die Kapazitäten im GS auszubauen. Und wenn wir Geld nicht ins GS schieben wollen, okay - dann war uns die Mütterrente etc. wohl einfach wichtiger.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Der Tenor geht doch auch in diesem Thread immer mehr in die Richtung, dass man sich, aufgrund von Omikron, die europäischen Länder zum Vorbild nehmen sollte die immer mehr lockern, Maßnahmen fallen lassen, oder sogar ganz aufheben. Was das mit den Querdenkern zu tun haben sollte erschließt sich mir nicht. Von daher hätte man die Frage sicher auch anders und weniger provozierender formulieren können.

Sehe das ähnlich und denke auch, dass es an der Zeit ist die Maßnahmen immer weiter zurückzufahren und ein Datum auszugeben an dem man alles fallen lässt. Vor allem in Hinblick darauf, dass uns ja jetzt der Sommer bevorsteht und nicht der Winter. Mit Betrachtung der letzten beiden Sommer, sollte dies mit Omikron kein wirkliches Problem darstellen.


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Zitat

Original von JonKing89
Nun muss das Ende der Pandemie sein. Einziges legitimes Argument war die Überforderung des Gesundheitssystems.
Wenn diese im nächsten Herbst wieder volllaufen, ist das halt so. Ganz offensichtlich haben wir dann nichts dafür getan die Kapazitäten im GS auszubauen. Und wenn wir Geld nicht ins GS schieben wollen, okay - dann war uns die Mütterrente etc. wohl einfach wichtiger.

Meinst du echt das Gesundheitssystem lässt sich einfach und schnell ausbauen, nur weil man Geld reinpumpt? Ohne Frage muss da was passieren, aber man sollte auch nicht erwarten, dass es von heute auf morgen geschieht (oder binnen eines Jahres) - vor allem wenn es um mehr Personal als solches geht.

Realistisch betrachtet sollte man vorausplanen unter dem Ist-Zustand, nicht dem Soll-Zustand. D.h. sich zu wünschen bis zum Herbst ist das Gesundheitssystem fit genug, ergo brauchen wir gar keine Maßnahmen mehr, ist utopischer, als das ganze vom aktuellen Zustand aus zu planen.


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Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Mir ist bewusst, welche lange Prozesse dahinter stecken können. Dies ist nun aber das 3. Jahr der Pandemie. Und langsames, ineffizientes Arbeiten im Staatswesen sind keine Begründungen für Freiheitseinschränkungen. Im Gegenteil: Um die Anreize korrekt zu setzen, müssen die Wellen laufen gelassen werden. Ähnlich wie im März 2021, als die forcierte Öffnung eine breitangelegte Testinfrastruktur erst ermöglichte.

Ps. 2018: Grippe legt Krankenhäuser und Ämter lahm

Edit: Auf dem Papier scheint es so als würdest du Recht haben. Aber die Anreizstrukturen wären zu schwach. Im 3. Jahr der Pandemie sollte klar geworden sein, dass der Staat die Pandemibekämpfungsmaßnahmen eher/lieber an die Bevölkerung delegiert, statt selbst zu handeln (Luftfilter, Datenerhebung, Testinfrastruktur).


Antwort
Zitat

Schauern wir mal, ob Lauterbach das besser in den Griff bekommt als Spahn. Bisher wird ja schon über die Regierung abgehated, die quasi grad erst das Zepter in die Hand bekommen hat. Da muss noch viel von der Vorgängerregierung ausgebadet werden. Was natürlich kein Freibrief sein soll.


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Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Habe das Gefühl, dass auch in 3,5 Jahren noch die Vorgängerregierung Schuld an allem Negativen sein wird.
Ist jetzt aber auch nicht spezifisch für diese Regierung, das ist generell eine beliebte Taktik.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Bin mir nicht sicher inwieweit zB +10% ITS-Pflegekräfte bei der nächsten Pandemie wirklich helfen würden. Was wir bräuchten wäre eine Impfpflicht für Risikogruppen.

+ Digitalisierung der ganzen Meldesysteme sowieso einfach bessere Datenqualität
+ Deutlich bessere Kommunikation
+ Und obv. keine sinnlosen Maßnahmen (Verweilverbot)

Und traurig aber war, wenn der Staat jetzt einfach gar nichts macht, wird die nächste Pandemie wieder genauso ablaufen wie dieses mal. Klar ist das dann ein Armutszeugnis. Aber an die Maßnahmen muss man sich halt dann trotzdem halten :|

Axo und am besten alle Krankenhäuser verstaatlichen. Dann gibt es auch keine Anreize mehr zu betrügen.


Antwort
Zitat
otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Original von Bierb4ron

Original von karoel
Habe nämlich das Gefühl das die Politiker diese in den Innenräumen nicht aufgeben wollen.

Das halte ich für sehr wahrscheinlich.

Am Ende kommt es aber allein darauf an, was sich das Volk gefallen lässt. Wir allein entscheiden durch Aktivität oder Passivität über unser Schicksal. Was wir für Aktivität bekommen, hängt davon ab, was wir wollen oder nicht wollen. Was wir für Passivität bekommen, kann jeder in den Büchern von Schwab, Gates und Co. nachlesen.

Also Freunde.... packen wirs an!

Welche Aktivität schlägst du vor und wendest du an?


Antwort
Zitat
Mizzzzz
Beigetreten: 20.08.2019

Original von topspit
Bin mir nicht sicher inwieweit zB +10% ITS-Pflegekräfte bei der nächsten Pandemie wirklich helfen würden. Was wir bräuchten wäre eine Impfpflicht für Risikogruppen.

+ Digitalisierung der ganzen Meldesysteme sowieso einfach bessere Datenqualität
+ Deutlich bessere Kommunikation
+ Und obv. keine sinnlosen Maßnahmen (Verweilverbot)

Und traurig aber war, wenn der Staat jetzt einfach gar nichts macht, wird die nächste Pandemie wieder genauso ablaufen wie dieses mal. Klar ist das dann ein Armutszeugnis. Aber an die Maßnahmen muss man sich halt dann trotzdem halten :|

Axo und am besten alle Krankenhäuser verstaatlichen. Dann gibt es auch keine Anreize mehr zu betrügen.

Ich bin ein bisschen älter, als ihr alle; ich habe noch rege Erinnerungen an das "Kreiskrankenhaus", weil ich selbst als Kind da lag.
"Wir" haben gerade diejenigen, die den Abbau der öffentlichen Infrastruktur gefordert und betrieben haben, wie niemand sonst, die Apologeten der "freien Marktwirtschaft, in der der Wettbewerb das Gesundheitssystem wettbewerbsfähig und bezahlbar macht" wieder in die Regierung gewählt; wie groß siehst du die Wahrscheinlichkeit, dass genau DIE Figuren auch nur irgendetwas, das der Verbesserung der Situation durch staatliche Intervention auch nur nahe kommt, zustimmen und es mit durchsetzen? Ich persönlich bei NULL und deshalb werden wir auch in Deutschland Fälle "ORPEA" (Pflegeskandal beim größten frz Anbieter, Überschriften "Misshandlung statt Pflege!", einfach googlen, hunderte Artikel wg Enthüllungsbuch) mit Häufung erleben. Ist ja nicht so, dass ein Günter Wallraff das schon 2006 alles beschrieben hätte (Abgezockt und totgepflegt, Buch, siehe Amazon etc).

Blanke Gier und Skrupellosigkeit regieren die Situation in der Pflege und im Gesundheitswesen;
jeder Gedanke, dass eine Regierung, in der der Lobbyistengesangsverein der FDP mitwirkt, daran etwas ändert, ist blanke Augenwischerei und an Naivität kaum zu übertreffen.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von FiftyBlume

Original von shaddiii

Original von HijackerStar
Die Umfragen kippen gerade gegen die Maßnahmen.
Heißt das die Schwurbler gewinnen?

Aus deiner Suggestivfrage spricht so viel Frustration und Unverständnis für die Situation. Aktuell 44 % halten die Maßnahmen für angemessen und für 22 % gehen sie nicht weit genug und damit steht ziemlich genau eine 2/3 Mehrheit auf der pro-Seite. Sehr schade und bedenklich ist aber, dass du geradezu so tust, als würde ein großer Teil der Bevölkerung sich über Corona und die Einschränkungen freuen.

Suggestiv ist genau das richtige Stichwort:

Du nimmst die Antworten aus dem Deutschlandtrend, wo man zwischen zu weit/angemessen/nicht weit genug wählen konnte.

Bei INSA wurde dagegen ja/nein zu Lockerungen gefragt, Ergebnis 49 zu 44 pro Lockerungen. Bezogen auf Einzelmaßnahmen in der Spitze (Kontaktbeschränkungen für Geimpfte) war es sogar 66 zu 27.

Und was sagt uns das?

1) Es ist sinnvoll, Quellen zu nennen.
2) Es ist sinnvoll, die Quellen hinsichtlich der Entstehung ihrer Informationen zu verstehen.
3) Es ist sinnvoll, offen und sachlich zu diskutieren.

Und was ändert das?

1) Nichts. Jedenfalls nicht an meiner Aussage.

Aber wirklich gutes Beispiel für die Spaltung der Gesellschaft. Keiner möchte die Maßnahmen, aber eine Minderheit macht es zu einem "Gewinner vs Verlierer" Thema. Wir sind alle Gewinner, wenn die Pandemie endlich vorbei ist und wir sind alle Verlierer, wenn sie länger andauert oder auf der Hand liegende Lösungen von eben jener Minderheit unterbunden und die Pandemie damit herausgezögert wird.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Welche auf der Hand liegenden Lösungen meinst du jetzt?


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Impfen wird er wohl meinen. Und das Impfen wird durch eine kleine Minderheit mit Schwurbelei etc... kaputt geredet... und so wird die Pandemie und die Maßnahmen unnötig lange hinaus gezögert.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Richtig und gut zusammengefasst.

Der letzte NDR-Podcast ist dazu auch wieder sehr hörenswert. U.a. was Unterschiede zwischen DK, UK und DE betrifft, dass Infektionen aktuell vor allem in den jüngeren Altersgruppen auftreten und wie Reinfektionen zwischen den beiden primären Omicron Varianten aussehen inklusive allgemeinem Covid-Schutz durch Infektion mit diesen.


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rmsds
Beigetreten: 29.08.2018

Neulich hat doch jemand gepostet, dass insgesamt 660 Mio. Impfdosen bestellt wurden.
Offiziell gibt es ja aktuell 62 Mio. Impfwillige. Angenommen, diesse Zahl steigt nicht mehr, dann können sich die Impfwütigen ja schon auf ihre 4. , 5. , 6. , 7. , 8. , 9. und 10. Impfung freuen.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Wenn das notwendig ist nehm ich auch ne 11te. Freu mich aber nicht so sehr darüber, da ich es unangenehm finde mit der Spritze... Aber besser als ne Woche flach im Bett liegen und schlimmstenfalls Spät- oder längerfristige folgen von ner Infektion haben.


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