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StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006

Original von topspit

Insbesondere hinter dem Hintergrund, dass vor allem Ungeimpfte unsere knappen Intensivkapazitäten verstopft haben kann ich die Diskriminierung nachvollziehen auch wenn ich das nicht begrüße. [...]

Deine Aussage ist anhand der DVI Zahlen nicht haltbar.

A) Wurden permanent Intensivbetten abgebaut
B) Wurde die Betriebssituation in den Krankenhäusern zwischen 2021 und 2023 schlimmer eingeschätzt als beispielsweise 2020
C) Haben Covidpatienten ingesammt den kleineren, teilweise nur einen Bruchteil der Patienten ausgemacht




Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

A) Ja und? Gingen vll viele in Rente und daher mussten Kapazitäten abgebaut werden... Was war denn der Hintergrund vom Abbau? Vielleicht auch allgemeines Kliniksterben?
B) Ist doch logisch. 2020 gab es ja auch im Peak 3.000 Covid Intensivfälle und 2021 fast doppelt so viele?
C) 25% finde ich jetzt nicht wirklich klein. -> Zeigt doch auch eher, dass die Maßnahmen notwendig waren. Sonst wäre es doch vll 50% oder 75% gewesen?


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

.

Ja danke der Maßnahmen.

.

Wie kommst du denn darauf, dass ich das tun würde? Ich schreib doch in meinem Beitrag:

Insbesondere hinter dem Hintergrund, dass vor allem Ungeimpfte unsere knappen Intensivkapazitäten verstopft haben kann ich die Diskriminierung nachvollziehen auch wenn ich das nicht begrüße. Aber was wäre denn die Alternative gewesen? 2G nur für Menschen ab 60 Jahre?

Ja ich hätte es mehr differenzieren können. Da gebe ich dir recht. Mir ist absolut bewusst, dass ein umgeimpfter 20 jähriger quasi keine Rolle auf der Intensivstationen gespielt hat! Und ich finde es für ihn individuell absolut ungerecht, dass er von Veranstaltungen ausgeschlossen werden wurde obwohl er faktisch keine Rolle auf den Intensivstationen gespielt hat!

Der zweite Knackpunkt ist, man konnte 2021 bereits feststellen, dass die Impfung weder Ansteckung, noch Verbreitung verhindert.

Das ist doch gar nicht mehr der Punkt. Es geht um das Geschehen auf den Intensivstationen und da war die "treibende Kraft" vor allem Ungeimpfte Risikogruppen. Also vor allem Ältere!

Wie kann man nun auf Basis allein der genannten Faktoren zu dem Ergebnis kommen, dass man 1g oder 2g einführen muss!?

1. Damit sich auch ältere Impfen lassen
2. Damit die Intensivstationen nicht überlastet werden

Und wie wir gesehen haben, hat es ja auch funktioniert. Die Intensivstationen wurde im Dez 21 nicht überlastet aber waren schon sehr nah an der Grenze dran.


Antwort
Zitat
StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006

Ergänzend dazu hat man vll, nicht die beste Edge gehabt wenn man Intensivbeantmet wurde.

Aus 2021
https://www.merkur.de/welt/coronavirus-beatmung-intubation-lungenarzt-intensivstation-kapazitaet-deutschland-fehler-90150840.html

Viel mehr würde durch die künstliche Beatmung der Krankheitsverlauf der Patienten verschlimmert.
50 Prozent der invasiv beatmeten Covid-19-Patienten sterben.
„Das ist ein klares Zeichen, dass wir in der Medizin einen anderen Weg gehen müssen“ mahnt Voshaar.
Voshaar argumentiert weiter, dass eine zu frühe invasive Beatmung eines Covid-19-Patienten zu längeren Behandlungszeiten führen kann.
„Die Liegezeit auf der Intensivstation verlängert sich durch die Intubation deutlich und verknappt so die Kapazitäten.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

.

Daran hatte ich bisher nicht gedacht. Du möchtest darauf hinaus, dass jetzt zB die 80 jährige Omi sowieso nicht in den Irish Pub geht egal ob nun geimpft oder nicht geimpft und es daher nur folgerichtig gewesen wäre dort auf 2G zu verzichten, da das Zielpublikum sowieso nicht die Risikogruppe ist?


Antwort
Zitat
BillyTheChip
Beigetreten: 02.08.2006

Original von topspit

.

Ja danke der Maßnahmen.

Das wurde immer behauptet, aber meines Wissens nach nie bewiesen. Und ich denke, dass die Situation in Ländern wie Schweden, mit deutlich weniger "Maßnahmen" auch zeigt, dass das Argument "ohne 'Maßnahmen' wäre alles soviel schlimmer gewesen", nicht so richtig zutrifft.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

.

Du kannst doch jetzt nicht random einen Bericht aus dem Sommer 22 nehmen wo es keine 2G/3G Regel mehr gab und dann auf Basis dieser Zahlen Rückschlüsse für vermeintlich uneffiziente Maßnahem im Winter 21 ziehen...

Du müssest jetzt schon zB den Oktober/November 21 nehmen wo es wieder einen massiven Anstieg auf Intensivstationen gab... Diese galt es ja zu begrenzen, dass es eben nicht zu Überlastsituationen kommt.

Ich sehe jedoch ein, dass die Maßnahmen (Diskriminierung von Ungeimpften) die vor allem die nicht Risikogruppen trafen: Wie zB Festivals/Freibad etc... weit übers Ziel hinaus geschossen haben bzw. es verfehlt haben.


Antwort
Zitat
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024

Ein interessanter Artikel von heute zu den Themen Masern, Corona und dem Zusammenhang der aktuellen Ausbrueche und der Corona Zeit.

https://www.iavi.org/iavi-report/a-tragic-reminder-of-the-power-of-vaccination/

"... two main reasons why parents may choose not to immunize their children. One is the fear of vaccines. For measles, you attribute this largely to the failure of doctors and public health experts to communicate effectively and some confusion when the vaccine was initially introduced."

"Another factor at play is the minimization of the dangers of the viruses these vaccines are designed to protect against. As you say in the book: “Vaccines are masters of making nothing happen.” As a result, people forget how terrible some of these childhood diseases were. But with repeat outbreaks of measles and having just gone through the COVID-19 pandemic, why do scientists and physicians still have to convince the public of the benefits of vaccination?"

"There is also a growing anti-science sentiment, which seems hard to counteract because it is based on emotional arguments, not facts or figures,..."


Antwort
Zitat
rmsds
Beigetreten: 29.08.2018

Original von topspit

Im November 2021 lag der Anteil ungeimpfter COVID-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen bei etwa 74 Prozent. Dies geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 4. November 2021 hervor. Diese Daten zeigen, dass ungeimpfte Personen im November 2021 einen Großteil der COVID-19-Patienten auf Intensivstationen ausmachten.

Naja. Das RKI unterschlägt hier aber, dass wenn man Anfang Nov. '21 nicht geboostert war (war ab Sep. '21 möglich), diese Patienten überwiegend zu den Ungeimpften gezählt wurden, obwohl der Großteil schon 2 Impfungen intus hatte. Stichwort: unvollständiger Impfstatus.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von IbeatGTO
"Another factor at play is the minimization of the dangers of the viruses these vaccines are designed to protect against. As you say in the book: “Vaccines are masters of making nothing happen.” As a result, people forget how terrible some of these childhood diseases were."

Da empfiehlt sich ein Gespräch mit den Eltern/Großeltern, die in den 50ern die Schule besucht haben. Da gab es einige Klassenkameraden, die plötzlich nicht mehr da waren...


Antwort
Zitat
BillyTheChip
Beigetreten: 02.08.2006

Mit klassischen Impfungen hat und hatte auch kaum jemand ein Problem, außer vielleicht ein paar Esoteriker oder spezielle Glaubensrichtungen. Die "normalen" Impfungen sind super und wichtig. Probleme hatten viele Menschen aber mit einem neuen Impfstoff, der in Rekordzeit und abseits üblicher Wege auf den Markt geworfen wurde. So wie der dann durchgedrückt wurde, ist gewisse Skepsis nicht zu verdenken. Gegen Covid würde ich mich jederzeit impfen lassen, kein Problem. Aber dann mit einem Impfstoff der auf klassischen, abgeschwächten oder abgetöteten Erregern beruht. Das gibt dann auch eine natürliche Immunreaktion.


Antwort
Zitat
AvoidMyRage
Beigetreten: 03.10.2011

Ich hab nie verstanden, warum die Leute, die damals skeptisch waren heute noch die selben Sorgen haben. Also dass Masern wieder kommen und so (das ist ja ne "normale" Impfung, absolut schwachsinnige Einordnung im Übrigen) hat ja angeblich mit Coronaskepsis zu tun. Schön und gut.

Aber wir können doch jetzt, viele Jahre später, sehen dass die Geimpften nicht alle tot umgefallen sind oder eine dritte Klaue entwickelt haben oder was immer die Angst war. Wieso also jetzt immer noch die Skepsis, sind ein paar Milliarden Datenpunkte nicht genug?


Antwort
Zitat
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024

Original von BillyTheChip
Mit klassischen Impfungen hat und hatte auch kaum jemand ein Problem, außer vielleicht ein paar Esoteriker oder spezielle Glaubensrichtungen. Die "normalen" Impfungen sind super und wichtig. Probleme hatten viele Menschen aber mit einem neuen Impfstoff, der in Rekordzeit und abseits üblicher Wege auf den Markt geworfen wurde. So wie der dann durchgedrückt wurde, ist gewisse Skepsis nicht zu verdenken. Gegen Covid würde ich mich jederzeit impfen lassen, kein Problem. Aber dann mit einem Impfstoff der auf klassischen, abgeschwächten oder abgetöteten Erregern beruht. Das gibt dann auch eine natürliche Immunreaktion.

Genau das ist eben falsch.
Durch Fehlinformationen, Fake News, Angstmacherei und Verschwoerungstheorien waehrend der Covidzeit sind gerade die Zahlen der klassischen Impfungen (teilweise bis zu 20%) gesunken.
Die Leute haben Angst vor den klassischen Impfungen bekommen, weil sie gechippt werden, dadurch krank werden koennten oder sogar sterben. Ebenso ist die zuvor genannte hervorragende Wirkung der klassischen Impfung hier ein Schuss ins eigene Knie. Weil Masern aufgrund der Impfungen als ausgerottet galt, brauchen wir ja dann heute keine mehr.

Ein Bericht aus 2023 dazu:
https://aerztezeitung.at/2023/oaz-artikel/politik/masern-in-den-usa-die-ungeimpften-kinder/

Und hier zur aktuellen Impfsituation in Texas:
https://www.it-boltwise.de/masern-ausbruch-in-westtexas-impfquote-bleibt-kritisch.html
"Die Impfverweigerungsrate von 18 % ist eine der höchsten im Bundesstaat, wie Daten der texanischen Gesundheitsbehörde zeigen."

Ist unter diesen Umstaenden ein Ausbruch in Texas eher als Zufall zu bewerten?


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Auf NTV gabs übrigens gerade erst ne etwas längere Talkrunde mit Buyx und Drosten:

Sind den zeitlichen Ablauf mit den unterschiedlichen Varianten und Maßnahmen durchgegangen.
Fands super interessant, einiges hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

Die Buyx spricht auch über anti-vax Kampagnen, die uns im DACH Raum ne höhere Impfquote gekostet haben.


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006

Sorry, aber Alena Buyx ist unerträglich. Personen wie diese waren und sind das Hauptproblem. Diese Fanatikerin und Hassverbreiterin gegen Ungeimpfte... Am Ende noch belohnt worden mit dem Bundesverdienstkreuz....


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von rmsds
Original von topspit

Im November 2021 lag der Anteil ungeimpfter COVID-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen bei etwa 74 Prozent. Dies geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 4. November 2021 hervor. Diese Daten zeigen, dass ungeimpfte Personen im November 2021 einen Großteil der COVID-19-Patienten auf Intensivstationen ausmachten.

Naja. Das RKI unterschlägt hier aber, dass wenn man Anfang Nov. '21 nicht geboostert war (war ab Sep. '21 möglich), diese Patienten überwiegend zu den Ungeimpften gezählt wurden, obwohl der Großteil schon 2 Impfungen intus hatte. Stichwort: unvollständiger Impfstatus.

Dafür hätte ich gerne eine Quelle.


Antwort
Zitat
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024

Original von krong
Auf NTV gabs übrigens gerade erst ne etwas längere Talkrunde mit Buyx und Drosten:

Sind den zeitlichen Ablauf mit den unterschiedlichen Varianten und Maßnahmen durchgegangen.
Fands super interessant, einiges hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

Die Buyx spricht auch über anti-vax Kampagnen, die uns im DACH Raum ne höhere Impfquote gekostet haben.

Durchaus interessant, wenn man sich das alles noch einmal anschaut.

Hier der Ausschnitt zum Thema "Impfen und Impfverweigerer", falls jemand nicht alles schauen moechte.

Es geht auch das Gerechtigkeitsproblem, welches entsteht, wenn im Umkreis von ueber 100km alle Krankenhaeuser gesperrt sind fuer Menschen mit z. B. einem Schlaganfall, weil eben die KHs im Umkreis mit Coronapatienten (hauptsaechlich ungeimpft) gefuellt sind und keine Nicht-Corona Patienten aufnehmen.

Edit: Ganz besonders interessant finde ich das XL Video ab Minute 52. Ab da geht es um das Impfen und die Impfverweigerer, um die Todesrate, die in Schweden 10x groesser war (Welle 1, im Vergleich zu DEN, FIN und NOR) und auch um die Infos der US Geheimdienste, wonach das Virus aus dem Labor kommt.
Durchaus informativ und aufklaerend. _thumbsup:


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von BillyTheChip
Gegen Covid würde ich mich jederzeit impfen lassen, kein Problem. Aber dann mit einem Impfstoff der auf klassischen, abgeschwächten oder abgetöteten Erregern beruht. Das gibt dann auch eine natürliche Immunreaktion.

Bist du mit dem Mechanismus einer mRNA Impfung vertraut? Der Bias, zu sagen, mRNA Impfstoff würden keine natürliche Immunreaktion auslösen, ist schon etwas irreführend. Die Diskussion ist nicht digital zu führen und man kann es am Ende immer drehen als "aber in der Natur gibt es keine mRNA Infektion sondern nur durch Viren oder Bakterien" (plus eukaryotische Einzeller, die lassen wir hier mal weg), aber die eigentliche Reaktion, die dann passiert, ist im wesentlichen gleich.

Der Kernunterschied ist ja, dass das Antigen, welches die Immunreaktion auslöst, bei mRNA von den Körpereigenen Zellen produziert wird und bei abgeschwächten Erregern halt direkt injiziert wird.

Der Kernmechanismus = Immunabwehr reagiert auf Antigen, is bei mRNA und abgeschwächten Erregern aber weitgehend identisch.

Wenn ich mir eine neue Krankheit und einen neuen Impfstoff vorstellen würde, dann finde ich persönlich es eigentlich beruhigender, nur gezielt die mRNA für das Antigen injizieren zu lassen als am Ende das ganze SuperTodesVirus in der Hoffnung, dass es ja abgeschwächt ist^^
Natürlich wird das dann in zig klinischen Studien überprüft, aber der mRNA Weg ist eigentlich cleaner aus meiner Sicht.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Kenne mich obv nicht aus, aber ich könnte mir halt auch vorstellen dass man mit der mRNA Technologien vll sogar schon gegen zukünftige Mutationen des Virus impfen könnte, noch bevor das Virus weiß dass es mal so mutieren wird. Stichwort KI. Aber ist jetzt wie gesagt sehr weit hergeholt und k.A. ob das Sinn macht.


Antwort
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