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ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016

Original von Mati312

Original von quirrel77

Original von Mati312

Original von AyCaramba44
Für viele ist Corona wie eine Erkältung und dann muss man eben zu Hause mit Fieber oder etwas Husten im Bett bleiben. Tee trinken, Zwieback essen und abwarten. Als gesunder Mensch wird man so in über 99% der Fälle (Dunkelziffer beachten) wieder gesund und ist dann immun.

Du bagatellisierst dass schon ein bisschen. 99% der Fälle laufen nicht mit "daheim essen und zwieback essen" ab. 99% sterben nicht, aber 15% der fälle müssen behandelt werden und tragen teils schwere Lungenschäden davon.

Du dramatisierst das schon ein bißchen... "99% sterben nicht, aber..."

Woher kommen die 15% Behandlungsfälle (von allen positiv getesteten weltweit?! oder von der Gruppe von der gesprochen wurde "gesunde Menschen")
Sind dir genesene Fälle bekannt von vorher "gesunden Menschen", wo die Personen schwere Lungenschäden davongetragen haben?

Du hast recht, dass für die Gruppe "gesunde Menschen" ein unterdurchschnittliches Risiko auch bei schweren Verläufen besteht.

Die beste Datenbasis gibt uns zurzeit wahrscheinlich Südkorea. Danach benötigen 10% der Leute Intensivbehandlung: https://edition.cnn.com/2020/03/09/asia/south-korea-coronavirus-intl-hnk/index.html

Wenn man davon ausgeht, dass die meisten davon alt und krank sind, ist es wohl so, dass für "gesund" nur mehr wenige Prozente, für "jung und gesund" 1-2% übrig bleiben (bei idealer Versorgung).

Aber "über 99% der Fälle" verharmlost es eben doch ein bisschen. Man hört von vielen Fällen in anderen Ländern wo junge Menschen in der Intensivstation landen. Das mögen viele Einzelfälle sein, aber so mega unwahrscheinlich scheint es doch nicht zu sein.

naja es gibt eben auch viele junge mit vorerkrankungen ....mich wuerde ja mal interessieren wieviel der unter 50 jaehrigen die beatmet werden muessen sind raucher...


Antwort
Zitat
MOAH
Beigetreten: 28.11.2007

hier wurde gefragt, warum die anzahl an "serious, critical" cases in deutschland so niedrig ist.
auf worldometres derzeit 2.

und im bild ticker:
"Nach Angaben des Landratsamtes gibt es im Landkreis Tirschenreuth 47 bestätigte Corona-Fälle, 25 davon in Mitterteich. 15 der 47 Menschen lägen im Krankenhaus, fünf von ihnen müssten beatmet werden"


Antwort
Zitat
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006

In AT nun in 2 Tagen 49k neu gemeldete Arbeislose.
In DE meine Mutter (zuletzt für Malkurse angestellt), ihr Mann (Bio(show)koch u.a. auf Messen unterwegs) und meine junge Halbschwester (gekellnert) allesamt ALG beantragen müssen - ganze Haushalt direkt in die Arbeitslosigkeit.
Aber sind allgemein sehr gelassen - Mutter sieht eh die positiven Aspekte der Krise (Erde kann endlich mal wieder etwas durchatmen). und freut sich, dass in ihrem Wildkräutergarten die Hummeln summen und die beiden Nachbargärten quasi tot sind in der Hinsicht.

Original von mTw-DaviN
@classic23
Deine täglichen Zahlenupdates gustiere ich sehr, keep em coming! :f_thumbsup:

Gestern dann zu müde gewesen, auf heut morgen verschoben aber da dann wieder die Zeit weggeatmet - Tage scheinen gefühlt irgendwie auf Turbo gestellt zu sein.

18.03.20

Italiens täglicher Zuwachs bestätigt weiter den Übergang in die statische Phase - 3. Tag in Folge nur mehr ca +13% bei weiterhin 12-16k ausgewerteter Tests pro Tag.
Ebenso positive Nachricht ist wohl, dass erstmals über 10% der positiven Tests genesen sind.
Was mir bei DE heut in den Blick kam: Nicht nur die Zahl der Toten auch die Zahl der genesenen Fälle (105/12327 -> 0,9%) ist deutlich geringer gegenüber Spanien (1081/14746 -> 7,3%) und Frankreich (602/9134 -> 6,6%), wo ich bislang von ausging, dass der Ausbruch hier recht parallel erfolgte.
Gehe nun davon aus, dass a) DE vergleichsweise ordentlich am durchtesten ist und b) daher noch gut eine Woche mehr Puffer gegenüber italienischen Verhältnissen hat als Frankreich und Spanien - somit eher auf der Spur von UK läuft.
Leider ist keines dieser Länder transparent was die durchgeführten Tests angeht. Von DE weiß man, dass vor fast 2 Wochen 35k Tests über die Krankenkassen abgerechnet wurden und eine Tageskapazität von 12k genannt wurde (was im Bereich von Italien und Südkorea liege). In AT, mit knapp ein 10tel der Einwohner, steht man aktuell bei 12k Tests.
Schätze, dass in DE zum aktuellen Zeitpunkt ca 150k Tests ausgewertet wurden (35k+10*12k) - ergäben 8% positive Tests, wäre okayisch (ITA 21%, AT 13%, UK 5%, KOR 3%).

Zurück zum Tag:
Zahl der US-Tests nimmt zu (Zahlen hinken immer knapp 3 Tage hinterher, letzter Tagesanstieg waren noch immer nur 5-6k Tests) und damit auch entsprechend die bestätigen Fälle (+43% 6431 -> 9225). Portugal ebenso +43% und nähert sich der 1k-Marke (448 -> 642). Und auch UK zieht mit +35% neuer Fälle an (1950 -> 2626).
Türkei hat seine Zahlen heut gar fast verdoppelt (98 -> 191), nachdem der 1. bestätigte Fall eine Woche her ist.
In Taiwan scheint man einen erneuten Ausbruch aus EU importiert zu haben. U.a. mitverschuldet durch einen Taiwanesen, welcher seine Symptome nicht gemeldet hat. Strafe: umgerechnet 9k Euro (NT$300k). In 4 Tagen verdoppelt von 50 auf 100 Fälle. Macao tut selbiges (EU-Rückkehrer) und ist, nachdem man 10/10 geheilte Fälle hat, nun bei 10/17.
Dafür ist Hong Kong nach einem Monat seit Ausbruch bei über 50% genesenen Fällen.
Overall steigt die Zunahme außerhalb Chinas die letzten 2 Tage wieder:
+14,7% -> +15,5% -> +17,5%, aber allerdings letzte Woche genau so - könnte daher auch einfach dran liegen, dass am WE weniger getestet wird und dann die Auswertungen zum Ende der Woche hin zunehmen.

Noch kurze Meldung, welche ich in dem Bereich interessant finde:
Island will all seine Bürger testen (über 360k). Aktueller Stand: 6,5k.
Von den 250 positiv getesteten hatten 50% keinerlei Symptome. Wird ne sehr interessante wie aufschlussreiche Aktion.

Hab gestern noch paar Graphen gebaut:
https://bit.ly/2U5FOPb


Antwort
Zitat
boedt
Beigetreten: 12.01.2008

Original von derVuk
Es wurde hier ja auch schon öfter darauf hingewiesen, dass die Datengrundlagen aktuell für realistische Einschätzungen viel zu schlecht ist.

Und ich kann einfach nicht verstehen, dass hier seitens der Politik nicht mehr gemacht wird. Wir haben in Deutschland statistische Landesämter und ein statistisches Bundesamt mit tausenden von Mitarbeitern, die jeden Furz auswerten, den hier ein Bürger oder Unternehmen lässt.

Warum wird hier keine Corona Task Force gegründet, wo in jedem Bundesland 10 Mitarbeiter angewiesen werden alle verfügbaren Daten einzusammeln und das Ganze wird dann auf Bundesebene koordiniert.

Aktuell sind die offiziellen Stellen wie das RKI maßlos damit überfordert und hängen teilweise 1-2 Tage hinter privaten Seiten, welche Meldungen von Landes- und Kreisämtern auswerten, hinterher.

Es gibt in Deutschland immer noch keine Daten z.B. zum Verhältnis positiv/negativ getesteter. Oder wie viele Personen werden wo stationär behandelt, wie viel intensiv und mit Beatmung. Wie sind hier die täglichen Wachstumsraten?

Es werden aktuell jeden Tag so weitreichende Entscheidungen getroffen die jeden in Deutschland betreffen. Ich kann es einfach nicht verstehen, dass man da nicht ein wenig mehr investiert und macht um bessere Daten und Fakten als Entscheidungsgrundlage zu haben.

ergibt es mehr sinn wenn man bedenkt, dass z.b. unser gesundheitsminister jemand ist, der als akademischen background 14 jahre politikwissenschaften an einer fernuni hat?


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von BudSpencer8
https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/03/18/coronavirus-warum-die-aussagen-von-wolfgang-wodarg-wenig-mit-wissenschaft-zu-tun-haben

Sorry konnte in dem artikel (hab den gestern auch gelesen) kaum bis keine Widerlegungen seiner Thesen feststellen

Wundert mich echt total dass der drosten gesagt hat, dass er an dem test nix verdient. 🙄
Die Charité hat ja auf nachfrage von denen keine Auskunft gegeben über die Vorwürfe vom wodarg bezüglich validierung
Und auf die aussagen von der who braucht man auch keinen furz geben

Weiterhin geht der Artikel überhaupt nicht darauf ein dass wodarg die gleichen dinge schon damals über die schweinegrippe gesagt hat. Und recht behielt


Antwort
Zitat
jimbo0602
Beigetreten: 13.11.2011

Gerade in den Nachrichten gesehen das die Behörden Netflix und co aufgefordert haben die Streaming Dienste runter zufahren um „Internet zu sparen“ LOL. Es gibt sogar Überlegungen Streaming Dienste komplett abzuschalten bevor das Internet zusammen bricht. Für mich als einer der keine Ahnung hat macht es überhaupt keinen Sinn. In einer Zeit wo eh alle permanent online sind und zuhause fast alle ihren Normalen tv übers Internet empfangen und die großen Anbieter eh schon vor Jahren ausgebaut haben. Und die paar mehr die jetzt home Office machen brauchen eh nicht viel Leistung. Einzige was ich mir vorstellen kann ist das zeitweise die Server von Netflix und co überlastet werden aber das hat doch nichts mit dem Internet als solches zutun. Wie seht ihr das?


Antwort
Zitat
MOAH
Beigetreten: 28.11.2007

auf jeden fall hat die profitgierige elite in der pharmaindustrie mit hilfe von china harmlose alte coronaviren zu einer gelddruckmaschine aufgebauscht...

edit:
das gerücht mit streaming abschalten hält sich schon länger, wurde erst vor 2-3 Tagen oder so von der DTAG dementiert.
Internet könnte mMn etwas instabiler werden, v.a. in gegenden mit schlecht ausgebauter infrastruktur.


Antwort
Zitat
fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005

Original von Hennes

Original von dak113
Um alle zu beruhigen:
Geburtstagsparty ist mittlerweile abgesagt da logistisch nicht mehr durchführbar (Location, Catering, Anreise, etc.) und Gäste sich entweder verrückt machen lassen oder vor dem ganzen Wahnsinn hier ins Ausland fliehen.

Was macht man jetzt die nächsten Wochen?

Hygienemaßnahmen beachten, soziale Kontakte vermeiden.
Ansonsten netflix/sky/prime und Co, skypen mit den Eltern oder Freunden. Die Wohnung ausmisten. Über sich selbst und das Leben nachdenken, schauen was man verbessern kann.
Wenn du damit fertig bist melde dich, hab da noch mehr für dich

Macht jetzt nicht euern scheiß Frühjahrsputz!!!!!!!!!!!!!

Hier im Müllheizkraftwerk ist alles am Eskalieren weil jetzt jeder daheim ist und ihren verschissenen Pissmüll entsorgen will.
Wir wurden gestern auch als systemrelevant eingestuft. Schützt die Müllmänner und die lange Kette an Leuten die für eure Entsorgungssicherheit bis zum letzten Armaggedon-Tag ran müssen. Klar kämpfen wir nicht um eure Leben, aber lasst uns mülltechnisch auch eine flache Kurve bauen. Wenn die Müllentsorgung zusammenbricht, dann wird wie vor Jahrzehnten der Müll überall illegal in der Natur abgeladen. Vermeidet jeden unnötigen Müll und macht die Entrümpelung erst wieder wenn sich die ganze Lage beruhigt hat. Die Müllentsorgung ist wie das Gesundheitssystem auf der Kippe. Selbst im Normalbetrieb sind da keine großen Reserven an Müllmännern und Technik. Jeder will mit Recht günstige Entsorgungskosten. Aber das heißt auch, dass das System immer knapp am Rande gefahren wird.

Bitte denkt auch beim Müll an die jetzige Ausnahmesituation!

Danke!


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von wuerstchenwilli

Original von Wody
Vor einer Woche wurde noch gesagt, dass man auf einen Impfstoff mindestens 1,5 Jahre warten muss und jetzt wird von einigen Monaten gesprochen, um die Maßnahmen besser verkaufen zu können. Da sollten die Politiker ehrlicher sein, wenn sie wollen, dass ihnen geglaubt wird.

Nicht die Entwicklung eines Impfstoffes ist das Problem, sondern dessen Zulassung. Und hier ist die Politik gefragt.

Ich finde impfstoff eh fraglich da wird irgendwas zusammengepanscht mit wahrscheinlich nebenwirkungen die schlimmer sind als die eigentliche Krankheit (vgl. Schweinegrippe) viel wichtiger wären Medikamente die gegen die Pneumonie wirken...


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von wuerstchenwilli
Nochmal gaaanz langsam für dich:

Nicht die Entwicklung eines Impfstoffes ist das Problem, sondern dessen Zulassung. Und hier ist die Politik gefragt.

Dir ist schon bewusst, dass man einen Impfstoff trotzdem genau prüfen muss bevor man ihn zulässt und die Politik die strengen Regeln nicht ohne Grund gemacht hat?
Gibst du Risikopatienten in einem gesundheitlich sowieso schon angeschlagenen Zustand einen schlecht getesteten Impfstoff, könnten sie daran sterben.
Aber schön für dich dass du so naiv bist und Politikern eher glaubst als den Wissenschaftlern

Hoffnungen auf einen baldigen Impfstoff gegen das Coronavirus hat das Robert Koch-Institut gedämpft. „Ich persönlich schätze es als realistisch ein, dass es im Frühjahr 2021 sein wird“, sagte Präsident Lothar Wieler am Mittwoch. Alles, was bürokratisch machbar sei, müsse getan werden, forderte er. Aber er betonte auch, dass man klinische Testphasen nicht verkürzen könne. „Wir müssen ein Sicherheitsprofil haben. Impfstoffe können ja Nebenwirkungen haben“, erklärte Wieler.


Antwort
Zitat
kappe69
Beigetreten: 01.08.2006

Original von jury52
https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/Krisenmanagement/BT-Bericht_Schmelzhochwasser.html;jsessionid=B9525A3F827733B1996E85E61355EFFE.1_cid345
Ab Seite 55 lesen....!

Was genau willst du uns damit sagen?
Das Szenario ist nicht mit der aktuellen Situation vergleichbar.


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Bisher gab es eben noch nie solch eine dringliche Lage. Da konnte man testen bis der Arzt kommt (gnihihihi).

Jetzt haben wir Zeitdruck und man muss neu abwägen: Woran sterben mehr? An dem nicht drölfzigtausend prozentig genau geprüften Impfstoff oder an Corona?

Mit anderen Worten: der Test, ob jemand mit Laktoseintolerenz UND Alzheimer UND Gicht UND veganer Ernährung ggf einen Hautausschlag bekommt, der wird halt mal weggelassen.

Keine Ahnung, ob Drosten für dich ein Politiker oder ein Wissenschaftler ist. Falls letzteres hör dir mal seinen Podcast 16 an.

Edith: Ich empfehle ausdrücklich den ganzen Podcast. Hier aber die entscheidende Stelle:

Klinisch getestet wurde noch kein Impfstoff für SARS-CoV-2, sehr wohl aber für das alte SARS-Virus, dessen Mitentdecker Drosten ist. Der Virologe hofft, dass eine schnellere Zulassung eines Impfstoffs möglich gemacht wird. "Man muss dann überlegen, wie man es hinbekommen kann, regulative Prozesse in dieser Ausnahmesituation für eine Spezialgruppe in der Bevölkerung vielleicht zu lockern", sagte Drosten.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von Wody
Vor einer Woche wurde noch gesagt, dass man auf einen Impfstoff mindestens 1,5 Jahre warten muss und jetzt wird von einigen Monaten gesprochen, um die Maßnahmen besser verkaufen zu können. Da sollten die Politiker ehrlicher sein, wenn sie wollen, dass ihnen geglaubt wird.

Die Mediziner meines Vertrauens haben mir bestätigt, dass sowas deutlich schneller gehen kann, wenn die ganze Welt an einem Strang an sowas zieht.
Die letzte Schätzung, die ich da bekommen habe, war "in less than a year".

"Einige Monate" aber imo durchaus ein Euphemismus der Politiker, um zu beruhigen.

Dazu kommt ja noch: "Impfstoff ist entdeckt News" =/= "Impfstoff jetzt weltweit zur Vergabe verfügbar"


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von wuerstchenwilli
Bisher gab es eben noch nie solch eine dringliche Lage. Da konnte man testen bis der Arzt kommt (gnihihihi).

Jetzt haben wir Zeitdruck und man muss neu abwägen: Woran sterben mehr? An dem nicht drölfzigtausend prozentig genau geprüften Impfstoff oder an Corona?

Mit anderen Worten: der Test, ob jemand mit Laktoseintolerenz UND Alzheimer UND Gicht UND veganer Ernährung ggf einen Hautausschlag bekommt, der wird halt mal weggelassen.

Keine Ahnung, ob Drosten für dich ein Politiker oder ein Wissenschaftler ist. Falls letzteres hör dir mal seinen Podcast 16 an.

Edith: Ich empfehle ausdrücklich den ganzen Podcast. Hier aber die entscheidende Stelle:

Klinisch getestet wurde noch kein Impfstoff für SARS-CoV-2, sehr wohl aber für das alte SARS-Virus, dessen Mitentdecker Drosten ist. Der Virologe hofft, dass eine schnellere Zulassung eines Impfstoffs möglich gemacht wird. "Man muss dann überlegen, wie man es hinbekommen kann, regulative Prozesse in dieser Ausnahmesituation für eine Spezialgruppe in der Bevölkerung vielleicht zu lockern", sagte Drosten.

Man kann sicherlich Prozesse verkürzen, aber Langzeitfolgen würde fast die komplette Bevölkerung, möglicherweise ein Leben lang, begleiten. Auch im Moment völlig gesunde junge Leute. Es gibt also viele Gründe nicht vorschnell großflächig zu impfen, nur weil wir in einer Notsituation sind.

Was man auch bei den kommenden Studien und Tests im Hinterkopf behalten sollte ist, dass jeder einen Impfstoff möchte und die jeweilige Firma dadurch enorm an Wert gewinnen kann. Daher gerne schneller, aber trotzdem vorsichtig. Gab schon genug Medikamentenskandale mit weitreichenden Folgen.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Also ich werd mir jedenfalls nich den DAY 1 impfstoff spritzen lassen der hat mir noch zu viele Bugs da warte ich lieber auf den Patch und lass das nächstes Jahr machen.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Die werden experimentelle Impfstoffe oder allgemein gesprochen Gegenmittel jedem, der ans Beatmungsgerät angeschlossen wird oder werden muss, spritzen.
Auf eine großflächige Impfung wird es meiner Ansicht nach nicht hinaus laufen. Einmal auf Grund der fehlenden Unbedenklichkeit und zum zweiten, dass man gewillt und fähig sein muss einen nicht ausreichend getesteten Wirkstoff in einer riesigen Zahl herzustellen und zu verabreichen.

Ich hoffe ja, dass die Herdenimmunität bald einsetzt. Bei hohen Zahlen Infizierter und noch höherer Dunkelziffer neigt die Chance, dass so gut wie jeder von uns bis sagen wir Ende April Kontakt mit dem Virus hatte gen 100%. Und das würde bedeuten, dass wir nach ein bis zwei Wochen im Anschluss wohl nicht mehr in der Lage sind andere zu infizieren und selbst nicht mehr infiziert werden können. Die Krise ist quasi vorbei wenn die Kurve überall auf der Welt abnimmt.


Antwort
Zitat
fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005

In meinen Augen sollte ein vernünftiger Schnelltest fast höchste Priorität haben. Wenn ich weiß, dass ich es schon hatte und immun bin, dann kann ich raus und der Gesellschaft helfen. So wird jeder, auch mit Recht, versteckt. Aber im Endeffekt wissen wir ja nicht, wann wir safe sind. Diese "Angst" lähmt alles und sollte als die große unbekannte Variable so schnell wie möglich aus der Gleichung gestrichen werden.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von HijackerStar
Die werden experimentelle Impfstoffe oder allgemein gesprochen Gegenmittel jedem, der ans Beatmungsgerät angeschlossen wird oder werden muss, spritzen.
Auf eine großflächige Impfung wird es meiner Ansicht nach nicht hinaus laufen. Einmal auf Grund der fehlenden Unbedenklichkeit und zum zweiten, dass man gewillt und fähig sein muss einen nicht ausreichend getesteten Wirkstoff in einer riesigen Zahl herzustellen und zu verabreichen.

Ich hoffe ja, dass die Herdenimmunität bald einsetzt. Bei hohen Zahlen Infizierter und noch höherer Dunkelziffer neigt die Chance, dass so gut wie jeder von uns bis sagen wir Ende April Kontakt mit dem Virus hatte gen 100%. Und das würde bedeuten, dass wir nach ein bis zwei Wochen im Anschluss wohl nicht mehr in der Lage sind andere zu infizieren und selbst nicht mehr infiziert werden können. Die Krise ist quasi vorbei wenn die Kurve überall auf der Welt abnimmt.

Eine Impfung erfolgt bei gesunden Leuten, damit sie nicht erkranken. Was sollte eine Impfung bei schon infizierten bringen? Einen schnelleren Tod? Ich meine wenn der Körper bereits gegen Coronaviren kämpft, dann gebe ich dem Körper doch nicht noch zusätzlich weiter Coronaviren? Bei der normalen Grippeimpfung muss man auch einigermaßen fit sein.

Original von fleischmo
In meinen Augen sollte ein vernünftiger Schnelltest fast höchste Priorität haben. Wenn ich weiß, dass ich es schon hatte und immun bin, dann kann ich raus und der Gesellschaft helfen. So wird jeder, auch mit Recht, versteckt. Aber im Endeffekt wissen wir ja nicht, wann wir safe sind. Diese "Angst" lähmt alles und sollte als die große unbekannte Variable so schnell wie möglich aus der Gleichung gestrichen werden.

Ich glaube es gibt einige Bereiche mit höchster Priorität und die Dinge nehmen sich auch nicht gegenseitig Geld weg. Man muss ja nur schaun, wieviel Geld gerade für die Folgen in die Hand genommen wird.

Ein Test auf Antikörper um zu sehen wer bereits immun ist wäre eine große Hilfe. Wird dann ja auch wieder eine Frage, was mit diesen Leuten passiert. Wenn die wieder ganz normal alles dürfen, dann würde sich wohl auch viele andere Junge gerne anstecken.


Antwort
Zitat
mju12
Beigetreten: 18.04.2006

Wielange kann man denn nachträglich nachweisen das man schon Corona hatte?


Antwort
Zitat
mju12
Beigetreten: 18.04.2006