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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von IngolPoker

Original von FidiFlush
Amis +14k heute :f_o:

Ja und über 12k davon sind in New York, das sind halt die einzigen die wirklich testen. Die Infiziertenzahlen sind halt wirklich sehr abhängig davon wieviel getestet wird, oder glaubt jemand 90% der Kranken in den USA sind in NY...

Man hat ja eine gute Übersicht wieviele Tests wo in den USA gemacht wurden und wieviele davon positiv sind. Die Statistik ist ja schonmal viel besser als in Deutschland.

In China hat es in Wuhan angefangen. In Italien ist es die Lombardei und in Spanien Madrid. Irgendwo fängt es an und dann ist es dort auch als erstes am schlimmsten. New York ist einfach eine Megacity und wenn es sich da früh verbreitet hat, können da auch die meisten Fälle sein.


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Zitat
IngolPoker
Beigetreten: 05.09.2006

Cuoma ist da einfach mehr dahinter als ander Gouvenors, Florida wird schon auch bald seine Fälle bekommen mit der Kombination Rentnerparadies und Spring Break. Spätestens die Todesfälle fallen dann halt auf.


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Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Inwiefern ist die Statistik in den USA viel besser als in Deutschland?
Die haben viermal mehr Tote, mehr gesichtete Infizierte. Das einzige was noch für sie spricht ist die Zahl der Infizierten auf eine Million Einwohner, aber da holen sie auch rapide auf.


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Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Original von Santalino2

Original von MrPGrey
§ 32 IfSG sollte deine Frage beantworten.

Danach darf die Landesregierungen nur Maßnahmen erlassen die nach §§ 28 bis 31 maßgebend sind. Und dort können nur größere Menschenansammlungen verboten werden, Kontakt zwischen 3 Personen fällt nicht darunter.

Vorweg: Hab leider keinen entsprechenden Kommentar zur Hand, daher nur meine Einschätzung.

§ 28 I 1 IfSG sieht wie eine Generalklausel aus.
"Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt oder ergibt sich, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, so trifft die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, insbesondere die in den §§ 29 bis 31 genannten, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist."

Die in § 28 I 2 IfSG sowie die in §§ 29 ff. IfSG genannten Maßnahmen sind dabei nur ausdrückliche Möglichkeiten solcher Schutzmaßnahmen.
Das Gesetz beschränkt die zuständige Behörde aber augenscheinlich nicht auf solche.
Daher kann die zuständige Behörde auch schärfere Maßnahmen - ein Kontaktverbot - durchführen.
Die durchgeführten Maßnahmen würde ich in solchen Krisenzeiten wohl als verfassungskonform ansehen.


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Zitat
Anonym92
Beigetreten: 29.12.2010

Original von hschuster

Original von Fantomas741
Jo die Ammis wollen halt überall erster werden :f_drink:
Die Lemminge folgen ihrem Präsidenten :f_love:
Er hat gesagt, dass das Mittel gegen Malaria der größe Scheiß gegen Corona ist und dazu kommen nächsten Woche noch die ganzen Spring Breaker dazu :f_drink:

Ja, alles sehr dumme Lemminge- ganz im Gegensatz zu dir natürlich.
Die Bundesregierung hat, vor 4 Tagen, übrigens eine große Menge von diesem "größten Scheiß gegen Corona" bestellt. Was sie damit wohl wollen? :thinking:


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Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Große Mengen bei Bayer reservieren, auf Studien warten und ggf. benutzen, ist aber schon was anderes als als Präsident bei Twitter fordern, dass das jetzt endlich Mal benutzt wird.


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Zitat
Bommel64
Beigetreten: 06.01.2009
Tartarus
Beigetreten: 29.10.2006

Original von Snookz
Ja, nächsten Sonntag gründet Merkel das erste galaktische Imperium.

Aus der Quarantäne heraus? Weiß nicht ob das so einfach geht.
Wenn es Merkel übrigens schlimmer erwischen sollte, und sie sich Handlungsunfähig fühlt, müsste sie Scholz zum interims Kanzler ernennen. Wenn sie allerdings nicht selber entscheiden kann und dem Virus erligen sollte, muss wohl der Bundespräsident über das Parlament bestimmen. So jedenfalls hab ich das verstanden. Kann das jemand bestätigen?


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katharz
Beigetreten: 28.10.2007

kann es sein dass die die zahlen aus usa nach unten korrigiert haben? sind irgendwie statt 14k nur noch 8k


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Zitat
JohnK78
Beigetreten: 03.05.2010

Original von katharz
kann es sein dass die die zahlen aus usa nach unten korrigiert haben? sind irgendwie statt 14k nur noch 8k

ja, kann ich für die Seite https://ncov2019.live/data bestätigen.


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Zitat
JollyRoger183
Beigetreten: 03.02.2007

Sehr aktuell: Eine Karte in der Intensivstationen aus bisher 600 Krankenhäusern angeben wie viele COVID-19 Patienten sie haben und wieviele ICU-Betten zur Verfügungen stehen.
https://divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/covid-19-erste-daten-fuer-die-anzahl-von-patienten-sowie-verfuegbaren-intensivbetten

Sogar mit Karte:
https://divi.de/register/kartenansicht

232 Coronapatienten zur Zeit in ICUs. 4800 Betten stünden noch zur Verfügung.

Soll heißen bei 25k positiven mussten zurzeit ~1% auf die Intensiv. Die Zahl der Infizierten dürfte sich damit theoretisch sogar ver-20-fachen und wir hätten noch Kapazitäten.

Natürlich nur wenn der Fall gegeben ist, dass sich v.a. jüngere Menschen infizieren. Zurzeit ist der Altersdurchschnitt ja eher 40 Jahre.

Also nochmal 2 Wochen tapfer sein. Auf sinkende Infektionsraten hoffen und danach gezielt Risikogruppen isolieren. Dann kann es wieder zur Normalität zurück.


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Zitat
xbr0k3nDre4m
Beigetreten: 13.07.2010

Ver20fachen heißt 500k, gehen wir nicht eher von 56kk Infizierten aus? Wenn ich den Finanzminister richtig verstanden habe, gibt es 28k Intensivbetten und die werden wohl die Zahl (wie auch immer) relativ zeitnah verdoppeln?


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Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Ich fand es gut dass sich bei Anne Will heute alle einig waren, dass man die jetzigen Kontaktsperren nicht über viele Monate (sprich bis ein Impfstoff da ist) aufrecht erhalten kann. Die Virologin Brinkmann hat da den besonderen Schutz für Risikogruppen in's Gespräch gebracht. Diese Strategie mit einer gleichzeitigen Aufstockung der Krankenhauskapazitäten erscheint mir weiterhin am realistischsten.


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Zitat
hwoarang84
Beigetreten: 24.03.2006

Original von Palmero92
Falls jemand gute Quellen für Schätzungen des IFR's hat - gerne her damit!

Also die japanische Studie über die Wuhan-Fälle bis 12. Februar schätzt den IFR ja zwischen 0,04% bis 0,12%.
Sieht mir jedenfalls wissenschaftlicher aus, als der so hochgelobte "the hammer and the dance" - Alarmartikel.
Die dortigen über 10Mio toten Amerikaner - "if we do nothing" - lägen dann bei "nur noch" 100-300k.

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.02.12.20022434v2


Antwort
Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

Original von JollyRoger183
Sehr aktuell: Eine Karte in der Intensivstationen aus bisher 600 Krankenhäusern angeben wie viele COVID-19 Patienten sie haben und wieviele ICU-Betten zur Verfügungen stehen.
https://divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/covid-19-erste-daten-fuer-die-anzahl-von-patienten-sowie-verfuegbaren-intensivbetten

Sogar mit Karte:
https://divi.de/register/kartenansicht

232 Coronapatienten zur Zeit in ICUs. 4800 Betten stünden noch zur Verfügung.

Soll heißen bei 25k positiven mussten zurzeit ~1% auf die Intensiv. Die Zahl der Infizierten dürfte sich damit theoretisch sogar ver-20-fachen und wir hätten noch Kapazitäten.

Natürlich nur wenn der Fall gegeben ist, dass sich v.a. jüngere Menschen infizieren. Zurzeit ist der Altersdurchschnitt ja eher 40 Jahre.

Also nochmal 2 Wochen tapfer sein. Auf sinkende Infektionsraten hoffen und danach gezielt Risikogruppen isolieren. Dann kann es wieder zur Normalität zurück.

immer dran denken das von den bereits infizierten noch welche auf intensiv kommen könnten.. so lang kocht das hier noch nicht.. aber merkwürdig ist das alles.. warum so wenige auf intensiv hier? sind die deutschen "immuner" als andere? in italien und spanien sterben sie wie die fliegen? alles seltsam..


Antwort
Zitat
Ruslan89
Beigetreten: 10.01.2008

Hey Leute,

Man hört jeden Tag von hunderten/tausenden Neuinfizierten, in Italien scheint es besonders schlimm zu sein und Frau Merkel redet vom Ernst der Lage. Das soziale und wirtschaftliche Leben muss in so einem Katastrophenfall heruntergeschraubt werden, gar keine Frage.

Nun schickt mir ein Kumpel seit geraumer Zeit verschiedene Videos, die mal mehr mal weniger mit dem Corona-Virus zutun haben. Zumindest auf den ersten Blick. Habe gerade relativ viel frei und verbringe viel Zeit vor dem Rechner. Naja was soll man sonst machen.

Nach erster Skepsis bin ich nun langsam irgendwie verwirrt. Ich kann die Quellen nicht richtig einordnen. Ich meine Politik und Wirtschaft hat mich nie besonders stark interessiert. Mit Wirtschaft habe ich einfach nicht viel zu tun und von Politikern halte ich nicht sonderlich viel. Aber ich denke mir, die werden doch niemals so einen Zirkus veranstalten, wenn die Lange nicht wirklich ernst wäre, oder?

Nach dem Infomaterial, welches ich bekommen habe, muss ich jedoch ehrlich zugeben, nicht mehr sicher zu sein.

Wenn ihr mögt, würde ich diese Quellen hier gerne zur Diskussion stellen. Um genau zu sein, nicht nur die Quellen, sondern auch verschiedene Themengebiete. Was mir schon seit einigen Jahren auffällt, ist dass es teilweise schwerer geworden ist, sachlich über ein Thema zu diskutieren, welches polarisiert. Sei es der Klimawandel, Ernährung oder die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn. Egal um was es geht, es finden sich immer Gegenparteien, die auf Grund von verschiedenen Meinungen, sich an die Gurgel wollen. Ich denke nicht, dass so ein Verhalten zielführend ist.

Ich habe mich selbst auf solch eine "Provokation" eingelassen. Zumindest habe ich mich dabei erwischt, Aggressionen zu spüren. Ich kann das gar nicht richtig erklären, es ist ein sehr guter und alter Freund, den ich sehr schätze. Jetzt erzählt er mir etwas total absurdes und stellt meine Wahrnehmung in Frage.
Auch über diese Wahrnehmung habe ich nachgedacht und habe gemerkt, dass es in Gewisser Sicht ein Egoding ist. Ich habe ihn für "dumm" gehalten, in Form von "wie kann man so beschränkt sein". Er ist ja an sich alles andere als dumm. Aber entweder ist er dumm, oder ich.

Mir geht es hier nicht um mein Ego. Auch wenn die Diskussion nicht zu meinem Vorteil verläuft, da stehe ich drüber. Mir ist nur aufgefallen, wie schnell man auch bei diesem so wichtigen Thema ganz schnell in eine persönliche Abwehrhaltung verfällt. Ich finde, dass sollte uns momentan nicht passieren. In einem sollten wir uns wirklich alle einig sein: Die Lage ist ernst!

Zur Diskussion:
Mein Problem besteht darin, wem ich noch glauben kann und wem nicht.
Unabhängig jetzt mal von irgendwelchen aktuellen Zahlen und Aussagen zum Corona-Virus. Glaubt ihr, dass die Regierungen eine Virus-Pandemie womöglich falsch einschätzen könnte? Ich meine das man falsch informiert wurde und die Lage doch ganz anders ausschaut?

Ganz ehrlich, ich kann mich da gar nicht mehr richtig dran erinnern. Aber was ist eure Meinung, wenn ihr diese beiden Videos nacheinander schaut:
1.

2.

Wie gesagt, ich möchte jetzt gar nicht irgendwelche Viren miteinander vergleichen, aber was geht euch denn durch den Kopf, wenn ihr das so seht?
Erinnert ihr euch noch daran? Wusstet ihr das mit der WHO schon?

Sofern Interesse besteht, würde ich weiteres Infomaterial zur Diskussion/Anregung bereitstellen. Womöglich übersehe ich auch etwas oder interpretiere es falsch.


Antwort
Zitat
hwoarang84
Beigetreten: 24.03.2006

Ja die Kritik an der Schweinegrippe ist berechtigt...und wenn Corona durch ist, wird es in der Nachbetrachtung auch noch genügend Kritik geben.
Dein Freund ist also vermutlich nicht dumm.
Die Lage ist nicht so ernst wie die ernstesten Alarm schlagen und nicht so entspannt wie die Entspanntesten versichern.
Man trifft sich am Ende irgendwo dazwischen und es dringt auch erst allmählich ein bißchen Klarheit durch den ganzen Dschungel an Informationen und Emotionen.


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quirrel77
Beigetreten: 12.08.2007

Mich irritieren Leute immer ein wenig, die sagen "das kann man nicht vergleichen". Als wäre der Sinn eines Vergleichs, dass am Ende herauskommt, dass die beiden Dinge gleich sind.

Dass Corona/Covid19 im Vergleich zur Schweinegrippe ne größere Hausnummer ist, sollte weitestgehend unstrittig sein.
Dass die WHO bei der Schweinegrippe retroperspektiv Fehler gemacht hat ebenfalls (Abischt/Motive mal dahin gestellt).


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Dvl321
Beigetreten: 03.11.2007

Klar können (mögliche) Pandemien falsch eingeschätzt werden, vor allem im Anfangsstadium, wenn man noch kaum Informationen hat (und diese auch noch teilweise aus politischen Gründen zurückgehalten werden, wie hier von Seiten Chinas geschehen). Corona wurde ja anfangs auch selbst von Experten (z.B. dem RKI) massiv unterschätzt, bei der Schweinegrippe war sicherlich teilweise das andere Extrem zu sehen. Inzwischen hat das Virus aber durch die große Anzahl an Tests und Studien, die durchgeführt wurden, einen Status erreicht, indem man das Virus recht gut kennt und dementsprechend auch seine Entwicklung recht gut prognostizieren kann.

Wem man glauben kann? Finde ich in dem Fall ehrlich gesagt nicht besonders schwer. Es gibt ja sowohl im Inland als auch im Ausland unter den führenden Experten einen (von Detailfragen abgesehen) absoluten Konsens über die Gefährlichkeit des Viruses. Von daher sehe ich absolut keinen Grund an dieser Einschätzung zu zweifeln.


Antwort
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quirrel77
Beigetreten: 12.08.2007

Original von Dvl321

Wem man glauben kann? Finde ich in dem Fall ehrlich gesagt nicht besonders schwer. Es gibt ja sowohl im Inland als auch im Ausland unter den führenden Experten einen (von Detailfragen abgesehen) absoluten Konsens über die Gefährlichkeit des Viruses. Von daher sehe ich absolut keinen Grund an dieser Einschätzung zu zweifeln.

Mhh find ich persönlich nicht so einfach, sobald man die Gefährlichkeit zb ins Verhältnis setzt zu getroffenen Maßnahmen.
Bei der normalen Grippewelle würde vermutlich konsens darüber bestehen, dass die aktuellen Einschränkungen, die der neue Corona-Virus gerade nach sich zieht, für die Grippe überzogen wären. Nichtdestotrotz ist klar, dass auch deswegen jährlich x Personen mehr sterben.

"Gefährlich" ist also immer eine Frage der Perspektive

e: und ich denke es ist auch legit, dass deswegen über die Gefährlichkeit des Corona-Virus verschiedene Ansichten bestehen. Jemandes Aussage: "ist wie bei der schweinegrippe damals" kann man allerdings recht schnell widerlegen


Antwort
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