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GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Original von Fireandice23

Original von GoodGrief

Dieses sind bereits schwere Verläufe (also die ca. bis 5% der Erkrankungen). Sehen wir auch. Junge Leute mit zwar milden Symptomen (also subjektiv empfunden), jedoch dabei schon schlechte O2-Versorgung (Sättigung <90%) und Luftnot bei Belastung. Die CTs dieser Lungen sehen absolut beeindruckend schlimm aus. Eine rasche Erholung im Sinne von in 4 Wochen alles normal ist nicht zu erwarten.

Ob die Lungenfunktion / Leistungsfähigkeit nach 6 Monaten wieder die gleiche wird, kann sein, wird aber ein langer Weg!

Darf man mal fragen, wie das bei euch generell im KH gehandelt wird? Habt ihr bei euch ein extra Sprechstundenzimmer für Corona Patienten?
z.B. bei meiner Bekannten in der Stadt wurde extra ein Raum im KH eingerichtet, in dem Corona Patienten behandelt werden, die nicht stationär behandelt werden.
Finde das ziemlich gut gemacht. Bei mir in der Stadt habe ich mich die ganze Zeit ziemlich alleine gefühlt und überhaupt keinen richtigen Kontakt mit Ärzten gehabt.

Oder wie kommt das, das ihr bei milden Verläufen die O2-Versorgung bzw. Luftnot überprüft? Ich hätte mir persönlich ebenfalls solche Überprüfungen oder überhaupt mal eine Sprechstunde gewünscht.

Jeder, der ins Krankenhaus kommt, mit oder ohne Einweisung, wird erst mal interviewt, ob er irgendein Coronarisiko darstellt, falls ja, dann geht´s ins Separée, also dort nur Ärzte/Pfleger mit Schutzausrüstung, Untersuchung, Bestimmung u.a. der Atemfrequenz, RR, Fieber und auch Sauerstoffsättigung. Kein großer Aufwand eigentlich. Die direkt schwer kranken gehen auf STation, manchmal auch Intensivstation. Bei denen, wo´s nicht direkt klar wird, wird noch eine Blutentnahme gemacht. Dort kann man an Risikoparametern auch noch gefährdete Patienten herausbekommen. Seit wenigen Tagen sind hier in der Gegend aber auch noch Behandlungszentren entstanden, damit die Leut nicht alle zum Hausarzt rennen muss, der eh abgeschlossen hat und telefonisch schlecht erreichbar ist.

Außerdem ist eines unserer Häuser (wird sind 3 im Dreieck von je 15km Abstand) Coronazentrum. Dort gehen alle RTWs und Einweisungen mit Coronaverdacht hin. Wobei aber auch in den anderen beiden entsprechend eigene Stationen/ Intensiveinheiten mit entsprechend eigenen Behandlungsteams dann zur Verfügung stehen. Unser Coronazentrum hat gut zu tun, wobei 20 Pat. zwar nicht viel sind, aber die Fälle werden gerade merklich mehr, und auch die beiden anderen Häusern haben jetzt auch Patienten. Wenn doch mal sich SarsCov2 bestätigt, werden die jedenfalls nicht noch mit aufwändigem Isotransport verlegt.


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Zitat
Anonym92
Beigetreten: 29.12.2010

Meine Meinung zum "Schweinegrippe-Szenario", sprich einer geringen Mortalität von 0,04 %-0,12%, wie sie hier öfter vermutet wurde:

Die Diamond-Princess hat aktuell eine Mortalitätsrate von 1,54% mit einer Dunkelziffer von 0. Das Problem an dieser Stichprobe ist, dass das Durchschnittsalter 58 Jahre beträgt (zum Vergleich: Italien 47,3 Jahre, Deutschland 45,7 Jahre).
Dennoch lässt sich etwas mit diesen Daten etwas anfangen. Wenn wir die Mortalitätsrate mit der von der Grippe, in der Altersgruppe 65+ vergleichen, dann sehen wir, dass Covid-19 fast doppelt so tödlich ist, obwohl unsere Kohorte deutlich jünger ist(nicht vergessen, 65 ist die untere Intervallgrenze, nicht der Durchschnitt). An dieser Stelle sollte auch angemerkt werden, dass unsere Stichprobe nicht ausschließlich in eine Richtung verzerrt ist. Schließlich wird niemand, der schwer krank ist oder einen sozioökonomisch niedrigen Status hat, eine Kreuzfahrt buchen.

Auch die Daten aus Südkorea lassen keinen anderen Schluss zu, als dass die Mortalitätsrate von Covid-19 deutlich höher liegt, als die der saisonalen Grippe. Südkorea hat aktuell eine Mortalitätsrate von 1,67%. Meines Wissens hat Südkorea bereits vor mehreren Wochen 20000 Tests am Tag durchgeführt, gehen wir davon aus, dass sie ihre Testkapazitäten nicht ausweiten konnten. Damals waren 3-5% aller Tests positiv. Seit 3 Wochen gibt es in Südkorea täglich 64-152 Neuinfektionen, diese Zahl ist konstant, also ohne Wachstum. Das heißt die Anzahl der positiven Tests, ist auf 0,32% bis 0,76% zurückgegangen. Auch die Anzahl der kumulierten Todesfälle wächst in Südkorea linear. Wenn es nun in Südkorea eine große Dunkelziffer gäbe, dürfte dieses nicht der Fall sein. Offensichtlich müsste die Anzahl der positiven Tests stark positiv mit Dunkelziffer oder den Todesfällen korreliert sein. Die Daten lassen keinen Schluss auf eine sehr große Dunkelziffer zu.

Zu Island: Island hatte seinen ersten Corona-Fall am 27. Februar, das ist viel zur früh, um auf eine Mortalitätsrate zu schließen. Wenn die Mortalitätsrate in 4 Wochen immer noch so niedrig ist, dann beginne ich erst an meiner Hypothese zu zweifeln.

Kekulé vermutet, dass die wahre Mortalitätsrate am Ende 0,5% beträgt. Er sagt auch, dass es im Prinzip egal ist, da die Überlastungen diverser Gesundheitssysteme jetzt bereits gegeben ist und diese Maßnahmen für eine Krankheit mit geringer Moratlitätsrate, aber höherer Infektiösität, ebenso notwenig wären.


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von katharz
mrpgrey was faselst du da?
wie kann man einen club mit nem supermarkt vergleichen?
warst du schonmal in deinem leben in nem club, bar o.ä.? ich bezweifel das nach diesen aussagen
und er sagt im interview es gibt bisher keinen nachweis. wo ist das bitte fake news??
scheinbar hast du das video so nebenher geschaut denn er sagt doch eindeutig dass sie das virus zwar auf türklinken nachweisen konnten, aber nur tote rna (nicht infektiös). Und nach bisherigen Kenntnisstand kann man sich nur anstecken wenn vorher jemand in die hand niest und dann die türklinke etc, anfässt. eine größere studie soll folgen

und wen interessiert das thumbnail? is halt clickbait so wie fast alle artikel zu egal welchem thema und nichtmal komplett falsch

auf den rest gehst du erst garnicht ein. passt dir halt nicht in deine panik hysterie

Will das noch mal aufgreifen:

Der Dude sagt: Bisher keine nachgewiesenen Ansteckungen
Zeitung sagt: Es gibt keine Gefahr

Ist offensichtlich falsch.


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Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von AyCaramba44
Die Theorie ist eher, dass die Politiker das einfach gar nicht mehr überblicken und völlig kopflos anderen Ländern nacheifern. Selbst für mich ist das ja sogar nicht einfach. Ab dem 1.05 bei schönem Wetter mache ich Randale!

Ich denke wir bekommen am 20.4. nochmal ne Woche verlängerung aber den ganzen Mai noch im Shutdown wird nicht passieren, das kann sich Deutschland nicht leisten.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von Krach-Bumm-Ente
- Das Virus mutiert. In dem Hammer and the Dance Artikel wird berichtet, dass schon vier Mutationen bekannt sind.

Jedes Virus mutiert. Das macht aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Impfstoffe nicht unbrauchbar und tut es in der Realität bei bestehenden Impfstoffen nicht.

Drosten wurde im Podcast explizit dazu gefragt und sah das Mutationsthema eher als non-Issue bei der ganzen Pandemie.


Antwort
Zitat
lemslin
Beigetreten: 21.09.2009

Original von Palmero92
Hat jemand Updates zur Situation in Südkorea? Also zu Schulen/Unis, öffentlichem Leben oder sonstigen Einschränkungen?

Ich lebe in Seoul. Das Leben ist weitgehend normal. Größere Veranstaltungen sind natürlich abgesagt, Museen etc. geschlossen, wobei einzelne wohl unter strikten Vorgaben wieder geöffnet sind. Das Arbeitsleben läuft normal für diejenigen, die kein Home-Office machen. Der Chef meiner Freundin macht sogar immer noch hin und wieder Company-Dinner, was ich persönlich nicht befürworte. Auf der Straße tragen 90% der Leute Maske, in Geschäften und ÖPNV 100%. Insgesamt ist weniger los auf der Straße, in Restaurants oder Geschäften. Es wird mehr geliefert. Schulen bleiben geschlossen. Demnächst startet der Unterricht wieder, dann jedoch als eLearning.

Mittlerweile sind schärfere Einreiseprozeduren in Kraft. Das bedeutet 14 Tage Quarantäne an der Meldeadresse bzw. in einer Einrichtung der Regierung.
Wer dagegeben verstößt, wird hart bestraft. Für Ausländer bedeutet das Abschiebung, Inländer bezahlen Schadenersatz für die verursachten Kosten aller durch sie Infizierten plus Geldstrafe oder Gefängnis. Es eine infizierte Frau ist mit ihrer Tochter trotz Symptomen und Charantäneanweisung nach Jeju geflogen und hat dort Leute infiziert. Da stehen jetzt mehrere Zehntausend Euro Schadenersatz im Raum.

Anscheinend ist hier das Virus noch nicht komplett außer Kontrolle geraten, wie z. B. in Deutschland oder Italien. Man versucht, neue Fälle so schnell wie möglich zu erkennen und Kontaktpersonen zu identifizieren. Das funktioniert dank der Standortdaten wohl ganz gut. Trotzdem findet man hin und wieder noch Cluster.

Doku:

Emotionales Video über die Mitarbeiter im Gesundheitswesen, durch das die Belastung aber auch die Bedingungen und manche Maßnahmen klar werden. Und man sieht, was möglich ist, wenn noch nicht alles zusammengebrochen ist:

http://www.arirang.com/Tv2/TVCommon_NoStaff_Archive.asp?PROG_CODE=TVCR0852&MENU_CODE=102656&view_seq=36232&Page=1&sys_lang=Eng

Bzgl. Dunkelziffer in Deutschland ist mir ein Fall aus Berlin bekannt. Derjenige war über Weihnachten in Norditalien. Zurück in Deutschland entwickelte er im Januar eine Lungenentzündung, die er mittlerweile überstanden hat. Mehrere Kontaktpersonen zeigen typische Corona-Symptome. Niemand dieser Gruppe wird getestet.

Zu Spahn: Der Typ wird glücklicherweise aus dem Genpool entfernt, wenn er sich hoffentlich nicht fortpflanzt. Kaum jemand in Deutschland dürfte am Ende mehr Menschen auf dem Gewissen haben, wenn man von der Richtlinienkompetenz mal absieht. Gilt natürlich für Entscheider in anderen Ländern genauso, was es nicht weniger schlimm macht.

Ich war entsetzt, dass wochenlang verharmlost wurde. Dann war ich entsetzt, als plötzlich gesagt wurde, wir können nichts machen, konnte keiner ahnen, 70% werden infiziert.


Antwort
Zitat
Dielemma
Beigetreten: 07.12.2006

Original von Anonym92
Er sagt auch, dass es im Prinzip egal ist, da die Überlastungen diverser Gesundheitssysteme jetzt bereits gegeben ist und diese Maßnahmen für eine Krankheit mit geringer Moratlitätsrate, aber höherer Infektiösität, ebenso notwenig wären.

Teile komplett die Meinung von Kekule im Podcast von gestern: die Zahlen/Statistik (Pos.Getestet<->Erkrankt, Sterblichkeit, Dunkelziffer) werden aufzuarbeiten sein, aber Maßnahmen zur Kontaktreduzierung waren zunächst alternativlos, gerade weil man das Wissen über den neuen Virus noch nicht hat, und Systemüberlastung/-zusammenbruch wie in anderen Ländern verhindern musste.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Gibts eigentlich nen grund warum man anfänglich eine verdopplungszeit von 10 Tagen angestrebt hat, bis man über eine lockerung der Maßnahmen nachdenkt und nun sinds auf einmal 14 tage?
Nächste woche dann 30? Im moment ist man ja schon bei 8 und am we hätte man wahrscheinlich die 10
Kumpel von meim Arbeitskollegen gestern nach 3 wochen aus pakistan Wieder eingereist. Nix keine kontrolle keine Temperatur garnix
Arbeitskollege war 2 monate in asien unterwegs selbe spiel
Da frag ich mich für was die ganzen Maßnahmen
Ist doch alles wischi waschi was gemacht wird. Komplette Willkür

Und rmsds. Kannst du bitte deine ekelhaft rassistischen Äußerungen sein lassen? Was soll das?


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von Fantomas741

Original von AyCaramba44
Die Theorie ist eher, dass die Politiker das einfach gar nicht mehr überblicken und völlig kopflos anderen Ländern nacheifern. Selbst für mich ist das ja sogar nicht einfach. Ab dem 1.05 bei schönem Wetter mache ich Randale!

Ich denke wir bekommen am 20.4. nochmal ne Woche verlängerung aber den ganzen Mai noch im Shutdown wird nicht passieren, das kann sich Deutschland nicht leisten.

Storry vonnem Freund (30 Jahre) Pilot ist den haben sie jetzt einfach auf die "Straße" gesetzt, weil wohl keinen Festvertrag schiebt noch schulden von seiner Ausbildung vor sich her und bangt jetzt wirklich um seine existenz weil als Pilot braucht man immer eine gewisse anzahl an Flugstunden um seine Lizenz nicht zu verlieren er sagt jedenfalls wenn er bis Juni keinen Flug mehr durchführt ist er quasi raus aus dem Business und kann sich den Strick nehmen.


Antwort
Zitat
Tartarus
Beigetreten: 29.10.2006

Original von katharz
Gibts eigentlich nen grund warum man anfänglich eine verdopplungszeit von 10 Tagen angestrebt hat, bis man über eine lockerung der Maßnahmen nachdenkt und nun sinds auf einmal 14 tage?
Nächste woche dann 30? Im moment ist man ja schon bei 8 und am we hätte man wahrscheinlich die 10

Hier zum nachvollziehen:

Spoiler

Reinhard Busse, Leiter des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin führt dazu aus: „Die zehn Tage sind nur ein erster Wert. Denn eine Verdopplung von 50.000 auf 100.000 Fälle ist absolut gesehen für das Gesundheitssystem eine geringere tägliche Neu-Belastung als von 100.000 auf 200.000 (nach 20 Tagen), von 200.000 auf 400.000 (nach 30 Tagen) oder von 400.000 auf 800.000 (nach 40 Tagen) und so weiter“.

Das bedeute: Um die Belastung absolut gleich zu halten, müsste sich das Ziel der zehn Tage dann auch immer weiter strecken - auf 20 Tage, 40 Tage, et cetera.

Konkret rechnet er vor: Um von 50.000 auf (nur) 100.000 zu kommen, darf es pro Tag nicht mehr als 5.000 Neuerkrankte geben. Das entspreche in etwa der aktuellen Zahl der täglichen Neuinfektionen, „dabei beobachten wir etwa 150 zusätzliche Patienten auf der Intensivstation.“ Die Anzahl der Intensivpatienten sei so allerdings nicht gesetzt, da nicht alle Krankenhäuser ihre Daten an das bundesweite Register DIVI meldeten: „Es könnten bis zu 200 sein.“
Nach etwa 40 Tagen wäre unsere aktuelle Kapazitätsgrenze erschöpft

Wie lange ein Patient auf der Intensivstation liegen muss, ist laut Busse ebenfalls noch nicht bekannt, es gebe aber Vermutungen: „Wir schätzen zehn Tage.“ Das sei ein Mittelwert, der sich daraus ergibt, dass manche Patienten relativ schnell versterben, andere hingegen länger als zehn Tage dort liegen und sich erholen.

„Das bedeutet, dass für die 5.000 Neuerkrankten am Tag etwa 1.500 bis 2.000 Intensivtage einzuplanen sind.“

Geht man von den genannten 150 bis 200 neuen Intensivpatienten aus, wäre das laut Busse derzeit noch machbar. Auch 3.000 bis 4.000 (im zweiten Zehntageszeitraum) oder 6.000 bis 8.000 (im dritten Zehntageszeitraum) oder gerade noch 12.000 bis 16.000 (im vierten Zehntageszeitraum). Dann stoßen die Intensivbetten in unseren Krankenhäusern aber an ihre Kapazitätsgrenzen. Im Umkehrschluss erklärt Busse: „Wenn die Verdoppelungszeiten kürzer sind, geht es entsprechend schneller.“

https://www.focus.de/gesundheit/news/verdopplung-der-fallzahlen-verlangsamen-erst-dann-soll-es-corona-lockerungen-geben-das-steckt-hinter-merkels-10-tages-regel_id_11830886.html

Original von katharz
Kumpel von meim Arbeitskollegen gestern nach 3 wochen aus pakistan Wieder eingereist. Nix keine kontrolle keine Temperatur garnix
Arbeitskollege war 2 monate in asien unterwegs selbe spiel
Da frag ich mich für was die ganzen Maßnahmen
Ist doch alles wischi waschi was gemacht wird. Komplette Willkür

In GER ist der Virus doch schon komplett unkontrolliert ausgebrochen. Getestet werden nur die Leute die direkten Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten und dann selbst Symptome entwickeln. Behandelt werden die mit starken Symptomen.
Wenn also jemand dem es gut geht einreist und er sich dann an alle geltenden Regeln hält, ist doch alles gut. Oder warum sollte am Flughafen Fieber gemessen werden oder was auch immer für Maßnahmen du dir vorstellst und bei den Öffis nicht? Das kann ich nicht nachvollziehen.

Original von katharz

Und rmsds. Kannst du bitte deine ekelhaft rassistischen Äußerungen sein lassen? Was soll das?

Bei diesem Punkt pflichte ich dir zu 100% bei.


Antwort
Zitat
derVuk
Beigetreten: 05.02.2008

Die Erklärung von Tartarus (Im Spoiler) warum sich das 10 Tage Ziel mit der Zeit verlängern muss, klingt schlüssig. Aber dann ist das doch von vornherein eine unsinnige Zielmarke. Da hätte man auch gleich sagen können, Ziel ist es die täglichen Neuansteckungen unter 5k oder 10k etc... zu halten. Das wäre einfacher und nachvollziehbar gewesen und man hätte den Zielwert auch nicht ständig so korrigieren müssen wie bei den Tagen bis zur Verdopplung.


Antwort
Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Hier ist eine interessante Einschätzung zur aktuellen Situation, wo wir stehen und wo die Reise noch hingehen wird:

Cliffs:
- Wir stehen erst ganz am Anfang
- Flatten the Curve nicht als Endlösung tauglich, da selbst die best-case Szenarien unser Gesundheitssystem massiv überfordern würden
- Wir müssen zurück in Phase 1 der Virusbekämpfung
- R0 muss dazu auf deutlich unter 1 gesenkt werden
- Großveranstaltungen für sehr lange Zeit nicht möglich
- Wenn es gelingt zurück zu Phase 1 zu bekommen, dann ist ein "back to normal" für den Großteil der Bevölkerung möglich

//EDIT
Ist vorallem für diejenigen interessant, die jetzt davon sprechen wir müssten dringend die Maßnahmen lockern.


Antwort
Zitat
pokahface
Beigetreten: 23.11.2006

Danke lemslin für Deinen Post über Südkorea.

Würde mich sehr über regelmäßige Updates über Korea freuen :)


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von Zatox11
//EDIT
Ist vorallem für diejenigen interessant, die jetzt davon sprechen wir müssten dringend die Maßnahmen lockern.

Ich weis halt nich was schlimmer ist Kollateralschäden durch Corona aktzeptieren oder einfach die komplette Wirtschaft so hart vor die Wand fahren das durch die darausfolgende Rezession zivile Unruhen und Bürgerkriegsähnliche zustände entstehen könnten, dem Staat geht bald die Luft aus was die Finanzhilfen angeht (und genau wie beim Klimawandel steht deutschland zumindest so gut da das wir in dem Teil vom Schiff sind wo die Kapelle spielt) und dann fällt alles wie ein Kartenhaus von unten nach oben auseinander. Eigentlich wär das jetzt nen optimaler Zeitpunkt bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Fantomas741
Storry vonnem Freund (30 Jahre) Pilot ist den haben sie jetzt einfach auf die "Straße" gesetzt, weil wohl keinen Festvertrag schiebt noch schulden von seiner Ausbildung vor sich her und bangt jetzt wirklich um seine existenz weil als Pilot braucht man immer eine gewisse anzahl an Flugstunden um seine Lizenz nicht zu verlieren er sagt jedenfalls wenn er bis Juni keinen Flug mehr durchführt ist er quasi raus aus dem Business und kann sich den Strick nehmen.

So wird es sicherlich mehreren Leuten gehen und die wirtschaftliche Situation und die Folgen von den Maßnahmen werden einfach unterschätzt. Aber auch hier wird es garantiert Ausnahmen geben und er wird weiter Pilot sein dürfen.

Original von derVuk
Die Erklärung von Tartarus (Im Spoiler) warum sich das 10 Tage Ziel mit der Zeit verlängern muss, klingt schlüssig. Aber dann ist das doch von vornherein eine unsinnige Zielmarke. Da hätte man auch gleich sagen können, Ziel ist es die täglichen Neuansteckungen unter 5k oder 10k etc... zu halten. Das wäre einfacher und nachvollziehbar gewesen und man hätte den Zielwert auch nicht ständig so korrigieren müssen wie bei den Tagen bis zur Verdopplung.

Muss man nicht eigentlich die Zahl sogar verringern, wenn man durch immer mehr Tests eine geringere Dunkelziffer hat? Am Anfang hatten wir vielleicht 1000 Infizierte mit dem Faktor 50 an Dunkelziffer. Jetzt sind wir bei 5000 Infizierten, aber die Dunkelziffer hat nur noch den Faktor 10. Würde das nicht bedeuten, dass wir schon lange konstant wären und gar keinen Anstieg mehr hätten? Irgendwo muss die Anzahl an Tests doch mit einfließen. Wenn wir ab morgen gar nicht mehr testen und die Fälle um 100% sinken würden, könnten wir ja auch nicht direkt mit den Maßnahmen aufhören.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von AyCaramba44

So wird es sicherlich mehreren Leuten gehen und die wirtschaftliche Situation und die Folgen von den Maßnahmen werden einfach unterschätzt. Aber auch hier wird es garantiert Ausnahmen geben und er wird weiter Pilot sein dürfen.

Das hab ich ihm so auch gesagt er muss halt trotzdem erstmal nen neuen Arbeitgeber finden... und der Flugverkehr wird denk ich bedingt durch zustände in anderen Ländern auch wenn wir jetzt unsere maßnahmen lockern noch weit weg von 100% laufen und da greifen die Airlines halt erstmal auf ihre festangestellten Piloten zurück die jetzt in KUG sind.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Zatox11
Hier ist eine interessante Einschätzung zur aktuellen Situation, wo wir stehen und wo die Reise noch hingehen wird:

Cliffs:
- Wir stehen erst ganz am Anfang
- Flatten the Curve nicht als Endlösung tauglich, da selbst die best-case Szenarien unser Gesundheitssystem massiv überfordern würden
- Wir müssen zurück in Phase 1 der Virusbekämpfung
- R0 muss dazu auf deutlich unter 1 gesenkt werden
- Großveranstaltungen für sehr lange Zeit nicht möglich
- Wenn es gelingt zurück zu Phase 1 zu bekommen, dann ist ein "back to normal" für den Großteil der Bevölkerung möglich

//EDIT
Ist vorallem für diejenigen interessant, die jetzt davon sprechen wir müssten dringend die Maßnahmen lockern.

Ich schaus mir nachher mal komplett an aber sorry alleine der Anfang is schon schwachsinn
Warum hat man bei der schweinegrippe keine herden immunität gebraucht sprich 50 mio infizierte?
Damals hat die WHO mit 2 Milliarden!!!!!! Infizierten gerechnet, im Endeffekt warens paar 100k
Das mädel hat halt paar Schlagworte irgendwo aufgegriffen und meint jetzt daraus irgendwas ableiten zu können


Antwort
Zitat
camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007

Der Epidemiologe bei Maischberger gestern meinte, die von Merkel benutzte Zahl von der Verdopplung der Infizierten nach x Tagen sei überhaupt nicht zielführend, weil das einfach nur mit der Anzahl an Tests korreliert. Ohne zu wissen, wie hoch die Dunkelziffer ist - und offensichtlich ist das weiter Stochern im Trüben - bringt dieser Wert gar nichts.

Für mich wäre es sinnvoller, sich anzuschauen, wie stark die Zahl derer steigt, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Da man dort die Kapazitäten ziemlich genau kennt, kann man damit viel besser planen. Also quasi stay ahead of the curve, dann ist sie auch flach genug.


Antwort
Zitat
StrAAt
Beigetreten: 23.07.2010

Was haltet ihr von den Aussagen von Hendrick Streek (Direktor des Instituts für Virologie der Uni Bonn).

Er behauptet : "Es gibt keine Gefahr jemanden beim Einkaufen zu infizieren"
Laut ihm passieren solche folgenschweren Infektionen wenn mehrere Leute zusammen kommen, und sich eine längere Zeit zusammen aufhalten. Also bei Partys, Fussballspielen usw.

Er hat in Heinsberg einige Wohnungen von hochinfektiösen Patienten untersucht. Dabei hat er angeblich kein lebendes Virus auf irgendwelchen Oberflächen gefunden. Nicht auf Handys, Türklinken oder Wasserhähnen.


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Die Verbreitungswege näher zu analysieren schafft genau die Kenntnislage, die die Bevölkerung braucht.
Und anscheinend wird das Virus fast nur via Aerosol verbreitet. Husten, Niesen, miteinander sprechen bei geringem Abstand, Aufenthalt insbesondere in unbelüfteten Räumen mit mehren Personen.
Das heißt, dass die Abstandsregel genau richtig ist. Die Vermeidung von Gruppen genau richtig. Möglichst viel Home Office und möglichst keine Konferenzen/Events genau richtig.
Allerdings ein Bewegen im Freien unter Einhaltung vernünftiger Regeln steht nichts entgegen.
Je mehr Klarheit herrscht, desto eher sind die Leute fähig und bereit die richtigen Verhaltensweisen umzusetzen. Wenn sie genau wissen was problemlos und was problematisch ist.


Antwort
Zitat