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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Das macht mittelviel Sinn. Aber wenn es dir hilft, dich davon überzeugen, dass du deine Meinung nicht stark gewandelt hast und jetzt nicht genau das Gegenteil von dem anstrebst, was du noch vor 1-2 Monaten wolltest, bitte.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von shaddiii
Die 29-jährige Ina Timmann hat einen schweren Covid-19-Verlauf hinter sich. Mit ihrer Geschichte will sie junge Menschen davor warnen, die Infektion zu unterschätzen.
https://www.zeit.de/campus/2020-04/lungenkrankheit-covid-19-atemnot-junge-menschen-protokoll

29 Jahre, keine Vorerkrankung, normalgewichtig. Hatte zwischenzeitlich Angst zu ersticken und insgesamt dreimal den Notarzt gerufen. Fünf Wochen nach den ersten Symptomen kann sie nicht mehr als 250 Meter laufen, da die Luft ausgeht. Vielleicht sollte man daher nicht einfach nur die Todesrate betrachten und auch nicht davon ausgehen, dass unsere Quote so gering bleibt wie sie glücklicherweise derzeit ist.

Danke für den Post! Fuck! Hab den Bericht gelesen.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Penishaubize
Das macht mittelviel Sinn. Aber wenn es dir hilft, dich davon überzeugen, dass du deine Meinung nicht stark gewandelt hast und jetzt genau das Gegenteil von dem anstrebst, was du noch vor 1-2 Monaten wolltest, bitte.

Natürlich hat sich meine Meinung gewandelt! Die Situation ist aber auch eine ganz Andere. Konsistent ist also für dich, wenn man seine Meinung nicht ändert?

Aber wenn wir nochmal Ende Januar hätten mit dem heutigen Wissen, würden wohl alle sofort die Grenzen schließen und wie verrückt testen, damit wir das Coronavirus nicht in Europa hätten. Also lag ich damals doch schon mal richtig und ich würde es wieder genau so machen.

Ob meine jetzige Meinung zu der aktuellen Situation richtig oder falsch ist, wird man auch erst wieder in 2-3 Monaten sagen können. Aber wie doof wäre es bitte, weiterhin das zu fordern, was man vor 3 Monaten gefordert hat, obwohl sich die Situation geändert hat?


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Es hat sich an der Grundidee, dass Corona um 0.5% Sterblichkeit liegt aber seit Januar/Februar wenig geändert.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen aus deinen Forderungen von vor 1-2 Monaten kommen hingegen jetzt zum Tragen.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Penishaubize
Es hat sich an der Grundidee, dass Corona um 0.5% Sterblichkeit liegt aber seit Januar/Februar wenig geändert.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen aus deinen Forderungen von vor 1-2 Monaten kommen hingegen jetzt zum Tragen.

Wir wissen jetzt aber, dass wir nicht in eine Situation wie in Wuhan oder der Lombardei laufen können. Alleine aus dem Grund, weil wir soviel testen.


Antwort
Zitat
cIassic23
Beigetreten: 14.08.2006

Original von AyCaramba44

Original von cIassic23
Atm sollte dadurch keine Entwertung folgen aufgrund der Rezession - Verschuldung der Staaten aber massiv wichtig mit den Finanzspritzen damit der Wirtschaftskreislauf nicht kollabiert.

Wenn ich 100€ gedruckt habe und die Wirtschaft einen Gegenwert von vielleicht noch 70€ im Moment hat, dann gibt es jetzt schon ein Ungleichgewicht. Wenn ich jetzt nochmal 100€ drucke und der Gegenwert der Wirtschaft bei 70€ bleibt, dann sollte man davon ausgehen, dass das Geld nur noch halb soviel Wert ist.

Wenn du also 100.000€ gespart hast und jetzt ordentlich Geld gedruckt wird, ohne Gegenwert, dann sind deine 100.000€ eben bald deutlich weniger Wert oder wie stellst du dir das vor?

Was ist besser:

A) Firmen gehen pleite

B) ich drucke Geld zur Staatsverschuldung für Rettungsschirme der Firmen

Bin kein Wirtschaftsexperte - aber glaub du machst dir die Rechnung viel zu einfach.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von cIassic23

Original von AyCaramba44

Original von cIassic23
Atm sollte dadurch keine Entwertung folgen aufgrund der Rezession - Verschuldung der Staaten aber massiv wichtig mit den Finanzspritzen damit der Wirtschaftskreislauf nicht kollabiert.

Wenn ich 100€ gedruckt habe und die Wirtschaft einen Gegenwert von vielleicht noch 70€ im Moment hat, dann gibt es jetzt schon ein Ungleichgewicht. Wenn ich jetzt nochmal 100€ drucke und der Gegenwert der Wirtschaft bei 70€ bleibt, dann sollte man davon ausgehen, dass das Geld nur noch halb soviel Wert ist.

Wenn du also 100.000€ gespart hast und jetzt ordentlich Geld gedruckt wird, ohne Gegenwert, dann sind deine 100.000€ eben bald deutlich weniger Wert oder wie stellst du dir das vor?

Was ist besser:

A) Firmen gehen pleite

B) ich drucke Geld zur Staatsverschuldung für Rettungsschirme der Firmen

Bin kein Wirtschaftsexperte - aber glaub du machst dir die Rechnung viel zu einfach.

Das Gelddrucken ist natürlich richtig. Ich habe nie etwas anderes behauptet. Das geht aber eben nicht Ewigkeiten so weiter und daher muss man dann auch wieder möglichst viele Firmen erlauben aus eigener Kraft das Geld zu erwirtschaften. Natürlich ist das ein Drahtseilakt und man muss immer abwägen.

Bei manchen hat man nur das Gefühl, dass das Geld einfach irgendwo herkommt und es keine negativen Folgen hat.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von AyCaramba44

Original von Penishaubize
Es hat sich an der Grundidee, dass Corona um 0.5% Sterblichkeit liegt aber seit Januar/Februar wenig geändert.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen aus deinen Forderungen von vor 1-2 Monaten kommen hingegen jetzt zum Tragen.

Wir wissen jetzt aber, dass wir nicht in eine Situation wie in Wuhan oder der Lombardei laufen können. Alleine aus dem Grund, weil wir soviel testen.

Können wir selbstverständlich, wenn wir zum Status Quo von vor ein paar Monaten zurückkehren.

Ich verstehe diesen Ruf nach riesigen Lockerungen ohnehin nicht, insbesondere nicht, wenn man im Vorfeld für weitreichende Einschränkungen war. Dann hätte man es gleich bleiben lassen können.

Wenn wie die Strategie mit niedriger Verbreitung bis zu Medikament/Impfstoff fahren, dann gibt es auf längere Zeit keine riesigen Lockerungen und eingeschränktes Leben.

Wenn man nicht will/wollte, hätte man nie runterfahren müssen.

Wie man welche Strategie bewertet, kann jeder mit sich selbst ausmachen. Aber grundlegend anders als noch vor 2 Monaten ist die Argumentation nicht.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Mich verwundert ja dass meiner Wahrnehmung nach gar nicht mehr darüber diskutiert wird in welchem Umfang die Fallzahlen aufgrund des Frühlings sinken.
Das war doch vor einigen Wochen häufig die große Hoffnung. Theoretisch wäre es ja denkbar dass das Virus mit den aktuellen Bedingungen nicht klar kommt und wir bis in den Herbst hinein keine oder deutlich weniger Maßnahmen bräuchten. Gibts dazu aktuelle Studien?


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von AyCaramba44
Bei manchen hat man nur das Gefühl, dass das Geld einfach irgendwo herkommt und es keine negativen Folgen hat.

Naja, bei dir hat man hingegen den Eindruck, dass immer total einfach und klar ist was zu tun ist und unsere Regierung aus unerklärlichen Gründen nicht darauf kommt.

Vertrauenswürdige Medien und Virologen sagen, dass die derzeitigen Öffnungen sehr riskant sind - sowohl hier als auch der Weg, den die USA derzeit beschreiten. Ist vielleicht doch alles nicht so einfach.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von shaddiii
Die 29-jährige Ina Timmann hat einen schweren Covid-19-Verlauf hinter sich. Mit ihrer Geschichte will sie junge Menschen davor warnen, die Infektion zu unterschätzen.
https://www.zeit.de/campus/2020-04/lungenkrankheit-covid-19-atemnot-junge-menschen-protokoll

29 Jahre, keine Vorerkrankung, normalgewichtig. Hatte zwischenzeitlich Angst zu ersticken und insgesamt dreimal den Notarzt gerufen. Fünf Wochen nach den ersten Symptomen kann sie nicht mehr als 250 Meter laufen, da die Luft ausgeht. Vielleicht sollte man daher nicht einfach nur die Todesrate betrachten und auch nicht davon ausgehen, dass unsere Quote so gering bleibt wie sie glücklicherweise derzeit ist.

"Ich finde, dass zu wenig darüber gesprochen wird, wie ernst diese Krankheit auch für jüngere Menschen sein kann. Bis auf die Lungenentzündung, die offiziell nicht als Vorerkrankung gilt, bin ich nicht vorbelastet"

Klingt für mich nicht wie "keine Vorbelastung"
Und was bitte bringt das jeden einzelnen Einzelfall rauszukramen??
Ein freund von mir ist vor 18 Jahren mit 17 oder 18 an Krebs gestorben. Ein alter Klassenkamerad vor sicher 10 Jahren an Leukämie.
Hab ich jetzt deswegen Angst davor? nein. Nur weil es mal in absoluten Ausnahmefällen auch mal jüngere "unvorbelastete" Menschen treffen kann.
Diese bescheurten Artikel kommen sowieso nur noch weil man der Bevölkerung und besonders den jüngeren Menschen wieder vermehrt Angst machen will. funktioniert ja auch scheinbar gut

@Maronne
du kannst dir ja die ersten paar Minuten von dem Video anschauen. Dort wird diese Studie beschrieben.
Was jetzt aber die positiven Testergebnisse bzw Rate aus Deutschland mit der Studie aus Santa Clara zu tun haben erschließt sich mir nicht ganz??
Ich frag mich sowieso warum die Leute so geil darauf sind dass Covid-19 tatsächlich so gefährlich ist wie anfangs behauptet/angenommen??
Jede Studie in der die Letalität auf 0,x% berechnet wird, wird direkt angegriffen. Als ob das was negatives wäre lol


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von Penishaubize

Original von AyCaramba44
Mal eine andere Sichtweise:
Warum wird überhaupt mit der Grippe verglichen? Wir haben jetzt eine neue Art wie man sterben kann und die Gefahr besteht, dass jedes Jahr diese Art wiederkommen kann. Sollte man jetzt eine Grippe mit eventuell 5000 Toten im Jahr mit einem Coronavirus, welche vielleicht nur 1000 Menschen tötet vergleichen? Meiner Meinung nach nicht! Völlig unabhängig davon ob gefährlicher oder nicht, sollten wir versuchen das Coronavirus zu keinem wiederkehrenden Virus zu machen.

Wie hoch sind unsere Anstrengungen in anderen Gebieten die Anzahl an Toten zu reduzieren. Es gibt soviele Teilgebiete wo wir uns z.B. darüber freuen, wenn wir 50 Tote pro Jahr weniger haben. Zum Beispiel durch Alkohol, Rauchen, Verkehr usw. Es gibt also hunderte Punkte wo wir bei jedem versuchen sollten möglichst wenige Tote zu haben und insgesamt damit auch die Lebenserwartung zu erhöhen.

Grippe 5000 Tote
Coronavirus 10 Tote / 1000 Tote / 10000 Tote / 100000 Tote
-> Wären nicht 5000 Tote besser als jedes Jahr 5010 Tote?

Ist es nicht geradezu dumm zu sagen, dass die Grippe viel gefährlicher ist und am Ende trotzdem jedes Jahr mehr Tote zu haben. Grippe + Corona ist IMMER schlimmer als nur Grippe. Ganz unabhängig davon, was mit Corona noch auf uns zu kommt.

Aber lieber 5000 als 5010 Tote oder?

Hör doch bitte auf so zu tun als wärst du konsistent in deiner Meinung geblieben. Wir sind genau da, wo du noch im Februar sein wolltest.

Hab ja auch vor ein paar Seiten mal eine AyCaramba Postsammlung gemacht.
Mittlerweile bin ich nicht mehr der Meinung dass sich seine Meinung geändert hat. Er vertritt einfach immer das Gegenteil vom Mainstream hier im Chat/Gesellschaft...


Antwort
Zitat
wahnfried
Beigetreten: 29.08.2007

Original von shaddiii

Original von AyCaramba44
Bei manchen hat man nur das Gefühl, dass das Geld einfach irgendwo herkommt und es keine negativen Folgen hat.

Naja, bei dir hat man hingegen den Eindruck, dass immer total einfach und klar ist was zu tun ist und unsere Regierung aus unerklärlichen Gründen nicht darauf kommt.

Vertrauenswürdige Medien und Virologen sagen, dass die derzeitigen Öffnungen sehr riskant sind - sowohl hier als auch der Weg, den die USA derzeit beschreiten. Ist vielleicht doch alles nicht so einfach.

Vertrauenswürdige Medien und Virologen (und Politiker) haben uns aber auch mal gesagt, dass Grenzschließungen unsinnig sind und nichts bringen würden, dass der Virus für uns gar kein Problem darstellen würde und es sich wohl um ein lokales Problem in China handeln würde, das Schutzmasken nichts nützen und und und...
Dieses ganze Geschwafel von den bezeichneten üblichen Verdächtigen halte ich so zuverlässig und "vertrauenswürdig" wie einen taggenauen Wetterbericht für das nächste Jahr.
Und trotzdem ja, so einfach ist dies alles nicht.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Wer hat das denn gesagt und wann? Bitte mit Quellen.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Naja, du bastelst hier irgendwas zusammen, das vermutlich total aus dem Zusammenhang gerissen ist. Produktiv für eine Diskussion ist dies nicht, da man so jede Tatsache oder Wahrheit destruktiv torpediert.

Am Ende seid ihr euch dann einig, dass ihr alles mögliche anders machen würdet, aber ohne selber einen Konsens generieren zu können - selbst zwischen ein paar Dutzend Leuten in einem Pokerforum nicht.


Antwort
Zitat
housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008

https://twitter.com/19insomnia82/status/1251095569134649345?s=21

Der komplette Strang ist ein random Rant einer Anästhesistin und Intensivmedizinerin auf einer COVID-19-Station.

AC träumt ja insgeheim den Traum der Herdenimmunität. Kleiner Tipp an ihn, mit der Lunge aus dem Link, wird er Tennis für lange Zeit vergessen können.
Andere Folgeschäden sind in Gänze noch nicht absehbar, erste Berichte ( https://jamanetwork.com/journals/jamaneurology/fullarticle/2764549) legen neben Auswirkungen auf Herz und Lunge auch neurologische Schäden nahe.
Das sind Menschen, die als billige Arbeitskräfte für die ach so geschundene Wirtschaft in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen, dafür aber für hohen Aufwand im Gesundheits- und Pflegesystem sorgen werden.

99,5% aller infizierten Menschen werden überleben, das ist abzusehen, aber wie dieses Leben aussehen wird, ist im Augenblick nicht absehbar. Herdenimmunität ist nur dann eine Option, wenn wir kein Problem mit Menschenversuchen haben.


Antwort
Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Ich empfinde den Rant als völlig gerechtfertigt.

Auch die aktuelle Kritik an unserer Regierung und den getroffenen Maßnahmen ist darüber hinaus nicht nachvollziehbar,
entbehrt jeder Logik und ist aufs Schärfste zu missbilligen.

Spoiler

1.Zum Vorgehen der Regierung:
Die Hauptkritik, die hier im Thread und auch sonst in den Medien anklingt, ist diejenige,
dass aufgrund der getroffenen Maßnahmen die Wirtschaft erheblich leidet und schnellstmöglich
eine Lockerung/Öffnung des Lockdowns stattzufinden habe.

Die Regierung tut faktisch gesehen aktuell nichts anderes, als täglich eine Abwägung vorzunehmen:
Und zwar die Abwägung zwischen dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit einerseits
und dem Recht auf Versammlungs-/Bewegungsfreiheit (und mittelbar dem wirtschaftlichen Wohlstand).

Kurz: Was ist objektiv gewichtiger?
Die Antwort dürfte hier eindeutig zu Gunsten der Ersteren ausfallen.
An dieser Stelle ist übrigens auf den Verlauf COVID in den USA hinzuweisen, bei dem die Regierung zunächst nicht so schnell reagiert hat.

Ob im Zweifel die persönliche Insolvenz oder der Tod/starke körperliche Beeinträchtigung vorzuziehen ist,
kann jeder für sich selbst entscheiden.
Die Regierung hat in diesem Fall aber die einzig richtige Entscheidung zu treffen und dem Leben den Vorzug zu geben.
Das tut sie glücklicherweise aktuell.

2.Zu den ewigen Besserwissern:
In einem Paralleluniversum, in dem unserer Regierung zugunsten des Lebens keine Maßnahmen ergriffen hätte,
würden die gleichen und noch mehr Menschen nun auf der Straße protestieren und dieser nicht
die Verletzung der Versammlungsfreiheit, sondern eben des Rechts auf Leben vorgeworfen.
"Wie konnte die Regierung nur uns alle sterben lassen...Die Elite will uns ausrotten!!!"

Wie mans macht, macht mans also falsch.

Behauptet eine (Medizinrechts-)Anwältin (1 von 165.100 zugelassenen Anwälten), dass ein Verfassungsbruch vorliege,
so müsse das dann natürlich stimmen. Da stürzt man sich drauf!
Dass das zum aktuellen Zeitpunkt noch niemand sicher sagen kann, da unzählige Faktoren miteinzubeziehen sind
und aktuell wohl alles dafür spricht dem Recht auf Leben den Vorrang zu gewähren - egal.
Dass die Dame keine Qualifikation im öffentlichen Recht aufzuweisen hat, sonst auch bei weitem niemand
aus dem Bereich sich dementsprechend äußert - egal.
Haben entweder Angst oder gehören zur Elite - Alle 165k.

Wer also der Verschwörungstheoretiker-Szene auch nur ein Fünkchen Glauben geschenkt hat,
der sollte spätestens jetzt merken, wie absolut absurd das alles ist.

Selbiges gilt natürlich für jede medizinische These seitens dieser.

3. "Ich verlier all mein Geld"
Natürlich sind finanzieller Verlust und persönliche Einbußen keine schönen Sachen.
Aber wir sind immer noch in Deutschland.

Selbst wenn jemand sein Unternehmen verliert, seinen Job aufgeben muss oder sein Haus nicht mehr abzahlen kann,
dann wird ihm immer noch das -weltweit höchste- Existenzminimum garantiert.
Niemand wird ohne Dach überm Kopf, niemand ohne Fernseher/PC/Internet/kleines Taschengeld leben müssen.

All diese Dinge sind für uns höchst selbstverständlich, während sie global gesehen wohl Luxus sind.
Ich verweise hier auch mal auf den Post von vor ein paar Tagen, der eine ähnliche Sicht eingenommen hat.

In Manila stehen die Leute teilweise Schlange, um seitens der Regierung ihre wöchentliche Essenration zu bekommen,
weil ihr Geld weder für Miete noch Essen ausreicht.
Die Menschen dort hungern und machen sich aktuell Sorgen ums Existenziellste,
während hier die Leute darüber ranten, dass Restaurants zu haben.

Ich hoffe man hält einfach einen Moment inne und vergegenwärtigt sich,
wie gut es einem vergleichsweise gehen wird, selbst wenn man komplett pleite gehen sollte.

Insofern, einen schönen Tag.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Gewalt missbillige ich aufs Schärfste aber niemals Kritik, niemals.


Antwort
Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Nur zur Ergänzung:
Es ging mir nicht um den Vorgang der Kritik allgemein,
sondern, dass die aktuelle Kritik mit den jetzigen Inhalten
("meine Grundrechte werden verletzt; die Wirtschaft leidet wegen euch; eure Maßnahmen sind falsch")
nicht nachvollziehbar ist.

Kann sein, dass du es auch so verstanden hast,
kann aber auch sein, dass du es eben missverstanden hast.


Antwort
Zitat
Thomas6409
Beigetreten: 12.07.2006

https://www.bbc.com/news/uk-england-lancashire-52357655

Finde das lustig, wenn Trigema das macht, werden sie dafür abgefeiert, macht ne britische Firma das gleiche, gibts nen shitstorm und sie müssen sich entschuldigen.


Antwort
Zitat