Ob es generell problematisch ist, ist meines Wissens nach noch nicht untersucht. Egal welche "Technik" genutzt wird.
Diese Hoffnung, das Virus durch tests und Kontaktnachverfolgung quasi auszurotten wird sich als trügerisch erwiesen, auf jeden Fall wird es Reisebeschränkungen für lange Zeit erfordern.
Interessant ist der Ansatz dass milde Verläufe an der Tagesordnung zu sein scheinen, wenn die Ansteckung mit geringer Virenlast über die Schleimhäute erfolgt. Wenn man das weiter spinnt, könnte man freiwilligen den Virus in geringer Konzentration beibringen und sie 14 Tage isolieren bis nicht mehr ansteckend. Dann diesen und allen anderen mit Antikörpernachweis diese Ausweise ausstellen. Alle nicht immunen wären dann quasi Menschen mit eingeschränkten Rechten. In D wird das wohl nicht passieren, aber in anderen Ländern kann ich mir das durchaus vorstellen.
Original von Tartarus
Ob es generell problematisch ist, ist meines Wissens nach noch nicht untersucht. Egal welche "Technik" genutzt wird.![]()
Gibt sowas das nennt sich Kondom, ist in vielen Bundesländern eh Pflicht (bei allen "Techniken")
Original von topspit
Medien fordern bessere Corona-Daten vom RKICliffs stehen im Link :-)
Vielleicht sollten Medien ala Bild, aber auch ganz allgemein, erstmal anfangen nüchtern und mit weniger Clickbait zu arbeiten, bevor man hier irgendwelche Superdatenbanken fordert mit denen man irgendwelche Daten rausarbeitet, um dann wieder Clickbaitartikel zu schreiben.
Original von Penishaubize
Original von topspit
Medien fordern bessere Corona-Daten vom RKICliffs stehen im Link :-)
Vielleicht sollten Medien ala Bild, aber auch ganz allgemein, erstmal anfangen nüchtern und mit weniger Clickbait zu arbeiten, bevor man hier irgendwelche Superdatenbanken fordert mit denen man irgendwelche Daten rausarbeitet, um dann wieder Clickbaitartikel zu schreiben.
Die Unterzeichner stammen aus diversen ARD-Redaktionen, dem ZDF, vom "Spiegel", von der "Süddeutschen Zeitung" und auch von Regionalzeitungen wie der "Stuttgarter Zeitung" und dem "Südkurier". Koordiniert hat die Initiative Johannes Schmid-Johannsen vom SWR.
Naja ich kann die Medien schon verstehen wenn Sie am Sonntag nen R von 1.31 rauskloppen und schon das damoklesschwert mit der 2ten Welle schwingen und am nächsten Tag sinds nur noch 0.83 dann machen sie sich halt selber lächerlich.
Vielleicht sollten die besagten Datenexperten dann über die Methodik aufklären und die jeweiligen Zahlen in den Kontext rücken.
Original von Penishaubize
Vielleicht sollten die besagten Datenexperten dann über die Methodik aufklären und die jeweiligen Zahlen in den Kontext rücken.
Vielleicht solltest du einfach mal aufhören irgendwas zu behaupten ohne auch nur die leiseste Ahnung zu haben was die Motivation den "besagten Datenexperten" sein könnte...
Ich wusste es bisher selbst nicht, aber hab mal nach Referenzprojekten von dem Typ beim SWR gesucht. Dabei bin ich hierrüber gestolpert:
Was ist Datenjournalismus?
Redaktionsleiter Holger Schmidt: „In der heutigen komplexen Welt erzeugen wir immer mehr Daten. Für unsere Hörer, Zuschauer und Nutzer liegen in diesen Daten viele relevante Informationen. Allerdings kann unser Publikum mit diesen Roh-Daten – sofern sie überhaupt öffentlich zugänglich sind – wenig anfangen. Unsere Redaktion setzt besondere Techniken und Tools ein, um Daten aus unterschiedlichen Quellen auszuwerten, zu verknüpfen und zu durchsuchen. Die Visualisierung von Zusammenhängen entlang der Daten ist eine Chance, komplexe Sachverhalte anschaulich darstellen zu können. Datenjournalismus erzählt sozusagen Geschichten aus unserem Leben.“
Hier das Referenzprojekt: So lange dauert es, bis der Rettungsdienst kommt
Hat der SWR aber nur für Baden-Württemberg und die Pfalz gemacht.
Jetzt will der SWR halt auch ALLE Daten vom RKI haben, um damit irgendwelche "datenjournalistischen Projekte" umzusetzen. Lass sie doch machen
Jetzt werden auch wieder Demos verboten (AFD Demo in Stuttgart). Denke nicht, dass das durchgeht. Begründung Ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Original von meistermieses
Jetzt werden auch wieder Demos verboten (AFD Demo in Stuttgart). Denke nicht, dass das durchgeht. Begründung Ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Zum Hintergrund:
Bei der letzten Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Stuttgart, am Samstag hat die Antifa einen "rechten" Gewerkschaftler erspäht und dann mit einer großen Gruppe ins Koma geprügelt.
Ob man weil Linksextremisten gewalttätig auf die Demo reagieren werden und deshalb Abstandsregelungen schwer einhaltbar sind diese verbieten sollte darf wieder jeder selbst für sich überlegen.
Wie ist es denn konkret, muss man dann nen Antrag für weniger Personen stellen (statt 500 dann z. B. 200) oder sagt das Gericht ab wieviel Personen sie die Demo genehmigen würden. Pauschal ablehnen ist ja definitiv unzulässig, weil ab einer bestimmten Anzahl definitiv der Abstand eingehalten werden könnte. Gerade jetzt ist das doch einfach nur Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker, wenn nicht sauber und nachvollziehbar begründet wird. Nachher bekommt die AFD mit ihrem Eilantrag recht und dann heißt es wieder, er wurde vorher nur abgelehnt, weil der Antrag von der AFD kam. Gerade auch, weil ähnliche Demonstationen schon stattfinden durften und die Lage sich ja auch deutlich verbessert hat, sodass man das Demonstrationsrecht rechtlich viel schwieriger sauber einschränken kann/darf.
Thüringen will bereits ab dem 6 Juni die allgemeinen Corona-Beschränkungen aufheben. Also kein Mundschutz, kein Mindestabstand und keine Kontaktbeschränkungen mehr.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Verantwortung liegt dann bei den Kreisen, auf Basis des tatsächlichen Infektionsgeschehens zu entscheiden.
Finde das trotzdem gut.
Ich finde es jedenfalls sehr gut, da man dann die Unterschiede zu anderen Bundesländern betrachten kann.
Das Problem ist doch, dass die Kreise zu unflexibel sind und nicht schnell genug reagieren können. Sind auf dem Papier z.b. 35 Infektionen pro x k, dann sind es defacto real doch viel mehr. Infektionsketten sind auch nicht mehr rueckverfolgbar etc. Die Dynamik wird dann wieder so krass und man wird Personen haben, die über Wochen Leute anstecken, bis die identifiziert werden.
Original von meistermieses
Das Problem ist doch, dass die Kreise zu unflexibel sind und nicht schnell genug reagieren können. Sind auf dem Papier z.b. 35 Infektionen pro x k, dann sind es defacto real doch viel mehr. Infektionsketten sind auch nicht mehr rueckverfolgbar etc. Die Dynamik wird dann wieder so krass und man wird Personen haben, die über Wochen Leute anstecken, bis die identifiziert werden.
Und wie unterscheidet sich das vom jetzigen Geschehen? Warum sollte die Dunkelziffer höher sein als jetzt? Warum sollte man Infektionsketten schlechter nachverfolgen als jetzt? Warum können kleinere Einheiten deiner Meinung nach langsamer und unflexibler reagieren? Ist doch genau andersherum?
Das einzige was sich ändert, dass Thüringen eben jetzt noch einen Schritt weitergeht und die Verantwortung von Land -> Bundesland -> Städte/kleinere Gebiete weitergegeben wird und man individuell Maßnahmen ergreift.
Wenn aber eine 20.000 Einwohner-Stadt keine Infizierten hat, dann gibt es eben auch keinen Anlass für Maßnahmen. Es ist dann eher eine freiwillige Ebene wie in Schweden.
Die Kreise können eigentlich gar nicht reagieren. Was passiert, wenn in einem Kreis die Geschäfte geschlossen werden und in den Nachbarkreisen sind die noch offen? Wir haben keinen Mechanismus, der dafür sorgt, dass die Leute nicht ausweichen oder sehe ich das falsch? Wenn man Maßnahmen auf Kreisebene verlagert, dann muss man den Kreisen auch die Mittel geben die Leute bei sich festzusetzen.
Original von AyCaramba44
Wenn aber eine 20.000 Einwohner-Stadt keine Infizierten hat, dann gibt es eben auch keinen Anlass für Maßnahmen. Es ist dann eher eine freiwillige Ebene wie in Schweden.
Die 20.000 Einwohner-Stadt hat keine Infizierten, weil es gerade diese "harten" Massnahmen gibt. Es kann doch super schnell wieder nach oben gehen. Hat man ja z.B. an Singapur und Wuhan gesehen. Klar gibt es in der 20.000 Einwohner-Stadt immer Menschen mit Corona. Das fällt aber nicht so auf, weil die Corona aufgrund der Massnahmen an wenig/keine Leute weitergeben.