Original von shaddiii
Original von Mofatoy
Ich kann zumindest aus meiner Interpretation der Zahlen nicht wirklich verstehen, warum nun wieder von 2. Welle gesprochen und der Panikschalter umgelegt wird.Im Gegensatz zum Ausbruch vor wenigen Wochen gibt es diesmal aber keinen lokalen Hotspot, der allein den Anstieg erklären würde. "Diese Entwicklung ist sehr beunruhigend", teilte das Robert Koch-Institut mit. Eine weitere Verschärfung der Situation müsse unbedingt vermieden werden. Steht Deutschland nun vor der zweiten Welle, vor der seit Wochen immer wieder gewarnt wird?
Bisher gibt es keine eindeutige Definition, was eine zweite Welle überhaupt ist. Im Fall der Coronakrise meint dieser Begriff meist ein erneutes exponentielles Ansteigen der Fallzahlen. Bei einem solchen neuerlichen Anstieg gäbe es einen entscheidenden Unterschied zum Ausbruch in der ersten Jahreshälfte: Diesmal würde das Wachstum nicht von wenigen Menschen oder Orten ausgehen wie beim ersten Auftreten des Coronavirus, sondern von vielen Punkten in ganz Deutschland. Experten rechnen deshalb damit, dass eine zweite Welle noch schwerwiegender ausfallen wird als die erste.
Nach meinem Empfinden keine Panikmache, sondern über alle Standardmedien hinweg eine nachvollziehbare ernste Warnung. In meinem Habitat hier in Central Berlin verhält sich der Großteil der Menschen wieder so, als gäbe es kein Corona. Dabei sind die Einschränkungen, wie topspit schon sagt, doch inzwischen wirklich minimal.
Keine Ahnung, wieso es vielen so schwer fällt, Abstand zu fremden Menschen zu halten und damit ihre Sicht auf Corona auch jedem anderen aufzuzwingen.
Jo wenn man sich die gelebte Realität anschaut, Verhalten sich mindestens 50% der Menschen so, als würde Corona nicht mehr existieren. und am Ende heißt es dann wieder "Wieso wurde nicht früher reagiert?" "wieso hat das RKI nicht gewarnt" "jetzt machen die wieder alles zu die Arschwichser"lul. Menschen sind einfach absoluter Rotz. Hauptsache immer nur wegen irgendwelcher Scheiße sich aufregen. Als wäre es so schlimm ne Maske im Auto oder in der Hosentasche zu haben und sie aufzusetzen wenn man in nen Supermarkt oder Kaufhaus geht. Wurde vor der Maskenpflicht der Einlass in Supermärkte nicht auch viel schärfer reguliert? Wie kann man da überhaupt irgendwas vergleichen. Und selbst wenn Masken in Supermärkten überhaupt nix bringen "weil sich da keiner infiziert" IST ES DOCH SCHEISSEGAL.
Original von Fantomas741
Original von Kampfschildkroete
Ich möchte damit nicht sagen, dass ich eine Maske nur ähnlich einschränkend finde wie einen Gurt. Aber jede Veränderung wird meistens negativ aufgenommen. Die nachfolgende Generation wundert sich dann darüber. Ähnlich ist es ja bei Masken in Asien, die dort deutlich mehr Akzeptanz haben.Die Leute in Asien tragen aber die Masken nicht um ihre mitmenschen zu schützen sondern wegen dem ganzen Smog da ...
wie kommt man eigentlich darauf, solche dümmlichen Aussagen zu tätigen, die jeder nach 30 Sekunden google widerlegen kann? Pure Langeweile? Arschwichsertum? https://www.deutschlandfunkkultur.de/schutz-aus-zellstoff-warum-so-viele-japaner-mundschutz.979.de.html?dram:article_id=292628
"„Ich trage den Mundschutz aus Angst vor einer Erkältung. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man sie trägt oder nicht. Und so teuer ist das nicht. Ich zahle 400 Yen pro Karton, also gut 3 Euro für 30 Stück."
"Darüber kann man leicht vergessen, dass der Ursprung der Maskerade ein ernster ist. Als sich die Spanische Grippe in Japan verbreitete, das war 1919, wurden Mundmasken zur Vorbeugung gegen Ansteckung empfohlen. Und bei jeder weiteren Epidemie gewannen sie an Popularität.
Zuletzt löste die Schweinegrippe, an der in Japan immerhin 200 Menschen starben, einen Run auf die Drogerien aus und tatsächlich einen vorübergehenden Mangel an Masken. 4,4 Milliarden Stück wurden damals in einem Jahr verkauft – im Schnitt 39 Stück pro Einwohner."
"Bei all den Spezialanwendungen, ein ganz pragmatisches Motiv sollte nicht vergessen werden: durch das Filterpapier sich und andere zu schützen. In Tokios U-Bahnen ist es zur Rush-Hour beklemmend eng. Da ist man vielleicht dankbar, wenn zwischen der eigenen und der nächstgelegenen Triefnase wenigstens ein Stückchen Zellstoff klebt. Japaner sind eben nicht nur empfindlich, sondern auch höflich."