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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Das ist eben die Frage, gab ja schon eine Pannen und bis das Ergebnis da ist muss man auch auf die Bevölkerung hoffen sich in Quarantäne zu begeben. Häufig wird man getestet und fährt dann natürlich auch weiter nach Hause mit Bahn oder Bus. Sehe das nicht so einfach, auch wenn du theoretisch natürlich Recht hast.


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Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von AyCaramba44
Meiner Meinung nach muss einfach bei der Rückreise nach Deutschland ein Test vorgeschrieben werden und zwar auf Kosten der Reisenden. Damit würde man es unattraktiver machen und gleichzeitig müssen das die Leute, die in Deutschland bleiben, nicht bezahlen. Ohne die 40% hätten wir noch easy einen R-Faktor von deutlich unter 1. Bei der EInreise, zum Weg nach Hause, auch da steckt man wieder Leute an. Es ist ja nicht so das man ohne Umwege in Quarantäne geht bis das Testergebnis da ist. Sonst wäre das ja auch kein Problem.

Ich kann nur aus meinem Bekanntenkreis sprechen, aber viele die in den Sommerferien eine Reise geplant haben, hatten diese schon vor Corona gebucht gehabt. Wenn man nicht gerade eine Pauschalreise in ein Risikogebiet gebucht hatte, ist eine kostenfreie Stornierung auch nicht ohne weiteres möglich, wenn überhaupt.
Ich kann man dir da schon vorstellen, dass einige (viele?) dann lieber fahren, als den 3 bis 4 stelligen Betrag einfach abzuschreiben. Natürlich könnte man argumentieren, dass der Teil dann Pech gehabt und es nächstes Jahr nochmal versuchen soll, aber würde das z.B. hier wirklich jeder machen?

Und natürlich kann man auch über die Art des Urlaubs diskutieren. Eine 14 tägige Kreuzfahrt durch die Karibik mit Flug ist etwas anderes als ein Campingurlaub im Freien.

Ich bin aber auch dagegen, dass die Rückkehrer es selbst zahlen müssten. Zum einen könnte man mit ähnlichen Argumenten auch Raucher irgendwie bezahlen lassen, dafür dass sie andere über Passivrauchen gefährden. Am Ende leben wir (zum Glück) in einem Solidarstaat und so lange irgendwie das Gleichgewicht zwischen Vernünftigen und Unvernünftigen, (egal auf was bezogen, Sport, Rauchen, Alkohol, ...) irgendwie gegeben ist, sollte da auch keiner benachteiligt werden.
Zum anderen bestrafst du damit hauptsächlich die Geringverdiener. Wenn ich für 4 Personen jeweils 35€ (140€ insgesamt) für Tests bezahlen muss, wird das wahrscheinlich für einige Familien eine Überlegung sein. Für jemanden, der für mehrere Tausend Euro in den Urlaub fährt, wird das wohl kaum davon abhalten.


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Grundsätzlich bin ich auch für die "Selbstzahler" aber dann sollte der Coronatestpreis einfach über eine Pauschale im Ticketpreis enthalten sein. Am Flughafen einen Random Preis festlegen dann z.B. in München 80€ in Weeze 20€ in Hamburg 40€ wär mir zu willkürlich und führt sicher dazu das sich leute Verweigern werden den Test zu machen.


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Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010

Schwedischer Arzt vermutet "Herdenimmunität" in Schweden/Stockholm: klick (und klick, man findet bestimmt noch mehr zu dem Thema)

Spoiler

In meinem früheren Beitrag über die Covid-Pandemie habe ich erwähnt, dass die Hauptabwehr des Körpers gegen Viren T-Zellen und nicht Antikörper sind und dass der einzige Grund, warum wir in der klinischen Praxis stattdessen auf Antikörper testen, der ist, dass es einfacher und billiger ist. Ich wagte auch die Hypothese, dass die Immunität der Bevölkerung viel höher ist als bei den Antikörpertests, und dass dies darauf zurückzuführen ist, dass viele Menschen, die keine Antikörper haben, auch covidspezifische T-Zellen haben. Es stellt sich heraus, dass diese Hypothese durch neue Beweise gestützt wird.
(...)
Wenn 29% der Stockholmer Bevölkerung im Mai T-Zellen hatten, dann kann man davon ausgehen, dass sich diese Zahl inzwischen, drei Monate später, mindestens verdoppelt hat, was eine sehr vernünftige Erklärung dafür liefert, warum die Zahl der Covid-Todesfälle in Schweden so rapide gesunken ist – wir haben jetzt den Punkt erreicht, an dem wir Herdenimmunität haben

Das Argument hört sich schon plausibel an (eine mögliche Kreuzimmunität wurde z.b. ja auch schon länger diskutiert), aber schwierig das als Außenstehender inhaltlich zu beurteilen... (macht scheinbar seit ner guten Woche die Runde in Social Media, man findet auch einiges an Kritik und wird offensichtlich von gewissen Lagern aufgegriffen und ge-/missbraucht).


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Ist wie bei der Umwelt. Ein Flug kostet eben 20€ und der Umwelt schadet es 250€. Also kostet der Ticketpreis 270€. Mit Corona sind es dann eben über 300€ incl. Test am Ende. Klar kann man seinen Urlaub machen, aber man sollte sich eben bewusst sein, dass es jetzt im Moment noch mehr Luxus ist. Steuern usw. gibt und gab es auch schon immer in diversen Formen und was anderes ist es dann ja auch nicht. Früher waren Flüge noch sehr viel teurer und da konnte eben auch nicht jede Familie jedes Jahr weg fliegen. Viele vergessen auch schnell, dass Alle bezahlen, wenn der "Staat" bezahlt. Bei den Zigaretten gibt es übrigens auch seine sehr hohe Steuer. Die fließt nur nicht direkt in den Gesundheitssektor.

Auf der anderen Seiten gibt es für das Verhalten des Urlaubs ja auch mehr Schulschließungen usw. Irgendwo muss dann eine Abwägung stattfinden.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Palmero92
Schwedischer Arzt vermutet "Herdenimmunität" in Schweden/Stockholm: klick (und klick, man findet bestimmt noch mehr zu dem Thema)

Spoiler

In meinem früheren Beitrag über die Covid-Pandemie habe ich erwähnt, dass die Hauptabwehr des Körpers gegen Viren T-Zellen und nicht Antikörper sind und dass der einzige Grund, warum wir in der klinischen Praxis stattdessen auf Antikörper testen, der ist, dass es einfacher und billiger ist. Ich wagte auch die Hypothese, dass die Immunität der Bevölkerung viel höher ist als bei den Antikörpertests, und dass dies darauf zurückzuführen ist, dass viele Menschen, die keine Antikörper haben, auch covidspezifische T-Zellen haben. Es stellt sich heraus, dass diese Hypothese durch neue Beweise gestützt wird.
(...)
Wenn 29% der Stockholmer Bevölkerung im Mai T-Zellen hatten, dann kann man davon ausgehen, dass sich diese Zahl inzwischen, drei Monate später, mindestens verdoppelt hat, was eine sehr vernünftige Erklärung dafür liefert, warum die Zahl der Covid-Todesfälle in Schweden so rapide gesunken ist – wir haben jetzt den Punkt erreicht, an dem wir Herdenimmunität haben

Das Argument hört sich schon plausibel an (eine mögliche Kreuzimmunität wude z.b. ja auch schon länger diskutiert), aber schwierig das als Außenstehender inhaltlich zu beurteilen...

Wenn in Schweden alles normal weiter läuft und es deutlich weniger Infizierte gibt und die Todeszahl zurückgeht, dann wird da wohl was dran sein. Wäre natürlich cool, wenn Schweden oder Teile davon schon mit Corona durch wären. Das würde die Anzahl der bisherigen Todesfälle auch stark relativieren. Übrigens alles ohne eine Überlastung des Gesundheitssystems.


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CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007

Original von katharz
Welche Rolle spielt das welche Position er in dem Unternehmen hat? Ich hab ihn mal gefragt ob sein Unternehmen auch nachm Impfstoff forscht. Und er meinte "ja und natürlich versuchen wir auch die Politik dazu zubringen die zwangsimpfung einzuführen"

Welches Pharmaunternehmen würde nicht daran arbeiten wollen? ist für mich völlig logisch
ich denke aber nicht dass es so weit kommen wird.

Was für ein Schwachsinn. Die Diskussion zwischen Industrievertretern und nationaler Politik findet auf medizinischer Ebene statt. In Europa wird die EU Lobbypolitik von fundamentalen Zulassungsthemen wie z.b. Patentschutz oder Brexit beherrscht. Eine Impfpflicht wird, sinnvollerweise, ausschliesslich auf medizinischer Ebene diskutiert. Einer der Grunde könnte sein das keine Firma damit Geld verdient. Punkt.

Aber wenn man meine Ahnung hat einfach mal den Aluhut aufsetzen, läuft.

Und ja, ich arbeite für die "böse" Pharmaindustrie. Große Firma. Wir stellen keine Impfstoffe her, bringt ums Verrecken kein Geld.

Gruss mit sz,
CMB


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von shaddiii
1707 Neuinfektionen - Höchstwert seit April
Das RKI meldet 1707 Neuinfektionen mit dem Coronavirus - der höchste Wert seit Ende April. Zwar wurden zuletzt auch deutlich mehr Menschen getestet. Doch allein damit lässt sich der Anstieg aus Sicht von Experten nicht erklären.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-rki-infektionen-103.html

Puh, wenn das so weitergeht, haben wir in wenigen Wochen wirklich wieder eine Rücknahme der Rücknahmen der Maßnahmen.

Bleibt die Frage wie groß der Anteil ist. Das lässt sich doch schnell rausfinden. Also fürs RKI. Ich scheiter da regelmäßig dran.


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weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

ist doch klar das sich der scheiss wieder verbreitet wenn er von allen seiten eingeschleppt wird und die leute hier dann direkt nach dem urlaub wieder auf arbeit gehen oder zu familienfeiern.. jetzt wütet es in kroatien da sind wohl über 100k deutsche urlauber zur zeit... die dummheit der menschen muss grenzenlos sein... oder die selbstsucht..

einfacher als testen könnte auch 14 tage zwangsquarantäne nach wiedereinreise sein..


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Ich find das "eingeschleppt" is irgendwie rassistisch jeder Staat zieht anti Corona maßnahmen durch auch die meisten der "Risikogebiete" ich denke würde man hier Random durch die fußgängerzone Testen würde man eine ähnlich hohe positivquote Testen wie am Flughafen.


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n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Irgendwie muss man aber die steigenden zahlen begründen. Viele Variablen haben sich die letzten Wochen eben nicht geändert, Urlaubsrückkehr ist da sicher ein zentraler Punkt.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Laut RKI sind etwa 40% der aktuellen "Welle" auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Vgl. Tagebericht 18.08.2020 Seite 13

Finde es schade, dass sie für den Rest kein Clustering machen (Restaurant, Bar, Strand, Familienfeier, Kirche, KiTa, usw usf...)

Was tatsächlich Hoffnung macht ist der starke Rückgang der Hospitalisierungsquote (April 20% -> August 6%). Ob das aber vielleicht auch einfach einer "Übervorsicht" am Anfang geschuldet war weiß ich nicht. Gibt obv. auch eine Korrelation aus Hospitalisierung und Anteil verstorben. Der "Querdenker" würde jetzt wohl die These aufstellen, dass wir am besten niemanden mehr hospitalisieren, dann stirbt auch niemand mehr :yaoming:


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groovechampion
Beigetreten: 07.05.2009

Wie einen die Medien Covid-19mäßig informieren, kann man einfach nur als beschissen bezeichnen!

Ich habe mir aus Gründen seit Anfang Juli keine Zahlen mehr ansehen können. Beim Nachrichtenüberblick wird permanent von rasant wachsenden Fallzahlen und vom notwendigen baldigen zweiten Lockdown gesprochen. Montag Nacht komme ich nach Hause und auf Phönix belehrt mich Unwissenden ein Virologie-Professor (obv. Experte), dass die Pandemie sich von den Fallzahlen und den Krankheitsverläufen wesentlich schlimmer als im April befürchtet entwickelt hat. Nachfrage: keine. In der Befürchtung, bald zu sterben schaue ich mir den RKI-Bericht an.

Megarasanter Anstieg :|

Spoiler

Es stapeln sich die Toten :yaoming:

Spoiler

Kann ja keiner ahnen, dass mehr Tests zu mehr Fällen führen :thinking:

Spoiler


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Ist so auch nicht richtig, wie das RKI selber sagt.

Dass mehr Tests nicht per se zu mehr Fällen führen, sieht man doch schon an deiner eigenen Grafik. KW 12 bis KW 23 waren immer so um die 320k bis 430k Tests bei insgesamt sinkenden Infizierten (von >30k pro Woche runter auf <4k pro Woche). KW 30 und 31 hatten fast dieselben Testzahlen, trotzdem gab es in KW 31 einen deutlichen Anstieg. Korreliert also nicht ganz so.

Interessant ist übrigens, dass die Quote an Infizierten, die aus dem Ausland zurückkamen, zu Beginn noch höher war als jetzt. Ischgl und andere Übeltäter lassen grüßen.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Geht ja auch nicht darum, dass mehr Tests zu mehr Fällen insgesamt führen muss. Aber mit mehr Tests trifft man mehr Infizierte. Also hat die Anzahl an Test natürlich eine Auswirkung auf die Zahl der Infizierten.

Wenn jetzt die Zahl von 2000 auf 1500 fällt und gleichzeitig die Testanzahl massiv gesteigert wurde, dann ist die Testanzahl in Wirklichkeit deutlich mehr gefallen als "nur" um 25%. Gleichzeitig könnte der wirkliche R-Wert bei einer Erhöhung von 1500 auf 2000 bei höherer Testanzahl trotzdem bei unter 1.0 liegen.


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n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Wobei man sagen muss dass es stark abhängig ist, wo mehr Tests gemacht werden.
Vermutlich ist es schon logisch, dass wenn wir mehr Tests in einem Bereich (Reiserückkehrer) machen in dem prozentual mehr positive Fälle zu erwarten sind als im Bevölkerungsquerschnitt, dass dann auch die positiven hoch gehen bzw. Auch das Verhältnis von positiven zu gesamttests.
Dass ganze muss dann aber nicht heißen dass es bedrohlicher ist als vorher, weil wir durchaus in diesen Bereichen vorher schon ein höheres Verhältnis gehabt haben können. Da man dass aber nicht weiß muss man eben vorsichtig sein.


Antwort
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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

AyCaramba44: Wie deutest du es, dass die Positivrate nicht konstant geblieben, sondern mit mehr Tests auch gestiegen ist? Das passt nach meinem Verständnis nicht zu deiner Aussage. In deinem Beispiel steigen die Tests, aber die Infektionszahlen sinken. Die Realität sieht derzeit anders aus.


Antwort
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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Das war ein ganz simples Beispiel, dass die Höhe der Tests natürlich eine Rolle spielen können.


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Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Können... So wie wir in Deutschland testen, hat die Anzahl der Tests quasi keinen Einfluss.


Antwort
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n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Klar, wenn es verhältnismäßig deutlich mehr Tests in Bereichen macht die eine höhere infizierten quote haben (Reiserückkehrer, Hotspots etc) , dann steigert sich auch die positiv Rate. Möglicherweise ohne dass sich die Corona Situation geändert hat.

Möchte nicht sagen dass es so ist, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass es sein könnte.


Antwort
Zitat