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Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Es wird ja immer wieder gesagt
- Todesfälle werden schon wieder anziehen weil Todesfälle eben später eintreten
- momentan infizieren sich eher Jüngere, d.h. Todesrate ist automatisch niedriger
- besonders betroffene Gruppen schützen sich besser.
- viele Tests erkennen eben auch die sehr milden Fälle

Früher haben das RKI und andere Institute eine Aufteilung nach Alter rausgegeben. Leider findet man dazu nicht mehr sehr viel, das wird überall ausgespart.
Kennt da jemand eine Übersicht - Falltodeszahlen pro Altersgruppe wo man evtl. mal vergleichen kann?

Hab nur bei Wikipedia mal zu Spanien gefunden link

bis einschliesslich 22.5. für >70 Jahre = 15.4%
10.5.-15.7. für >70 Jahre = 3.9%
Die Zahl der Fälle die ins Krankenhaus kommen bleibt aber konstant bei 20%.

Trotzdem hinkt der Vergleich natürlich da wir einfach davon ausgehen müssen das am Anfang der Pandemie eine große Zahl der Fälle nicht erkannt wurden. Jetzt wird einfach mehr Älteren die Chance auf eine Behandlung gegeben die es im März/April einfach nicht gab.

Jemand ne Idee dazu wie man die Entwicklung der Todesrate durch die Entwicklung der Testrate/Dunkelziffer abfedern kann?


Antwort
Zitat
hwoarang84
Beigetreten: 24.03.2006

Original von stefeu
Mal davon abgesehen gibt es Sanktionen gegen die Maskenpflicht, zum Beispiel im ÖPNV, wie beispielsweise in Berlin und Hamburg, erst seit ganz kurzer Zeit.
Grund dafür? Die Leute haben sich immer weniger an das Tragen der Masken gehalten.

Ich weiß nicht, was du als ganz kurze Zeit bezeichnest, aber die Ansage "Übrigens: Maskenmuffel riskieren mindestens 50Euro" höre ich schon seit vielen Wochen.
Persönlich sehe ich auch fast nie einen solchen "Maskenmuffel", also so assozial wie häufig frech behauptet wird, kommen mir die Leute gar nicht vor.

Die Anzahl der Tests korreliert bei uns eher mit der Anzahl der Infizierten und nicht anders rum.

Kann es nicht beides der Fall sein?


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von SvenBe
Es wird ja immer wieder gesagt
- Todesfälle werden schon wieder anziehen weil Todesfälle eben später eintreten
- momentan infizieren sich eher Jüngere, d.h. Todesrate ist automatisch niedriger
- besonders betroffene Gruppen schützen sich besser.
- viele Tests erkennen eben auch die sehr milden Fälle

Früher haben das RKI und andere Institute eine Aufteilung nach Alter rausgegeben. Leider findet man dazu nicht mehr sehr viel, das wird überall ausgespart.
Kennt da jemand eine Übersicht - Falltodeszahlen pro Altersgruppe wo man evtl. mal vergleichen kann?

Hab nur bei Wikipedia mal zu Spanien gefunden link

bis einschliesslich 22.5. für >70 Jahre = 15.4%
10.5.-15.7. für >70 Jahre = 3.9%
Die Zahl der Fälle die ins Krankenhaus kommen bleibt aber konstant bei 20%.

Trotzdem hinkt der Vergleich natürlich da wir einfach davon ausgehen müssen das am Anfang der Pandemie eine große Zahl der Fälle nicht erkannt wurden. Jetzt wird einfach mehr Älteren die Chance auf eine Behandlung gegeben die es im März/April einfach nicht gab.

Jemand ne Idee dazu wie man die Entwicklung der Todesrate durch die Entwicklung der Testrate/Dunkelziffer abfedern kann?

Wie kommst du auf diese Zahl? In KW 33 hatten wir 7656 positiv getestete und davon mussten 322 ins KH (absolut gesehen sogar weniger als die Woche davor trotz >25% mehr Infektionen) Quelle rki
Heute abend kommt der neue Bericht mit den neuen Zahlen der Hospitalisierungen


Antwort
Zitat
stefeu
Beigetreten: 10.01.2007

Original von hwoarang84

Original von stefeu
Mal davon abgesehen gibt es Sanktionen gegen die Maskenpflicht, zum Beispiel im ÖPNV, wie beispielsweise in Berlin und Hamburg, erst seit ganz kurzer Zeit.
Grund dafür? Die Leute haben sich immer weniger an das Tragen der Masken gehalten.

Ich weiß nicht, was du als ganz kurze Zeit bezeichnest, aber die Ansage "Übrigens: Maskenmuffel riskieren mindestens 50Euro" höre ich schon seit vielen Wochen.
Persönlich sehe ich auch fast nie einen solchen "Maskenmuffel", also so assozial wie häufig frech behauptet wird, kommen mir die Leute gar nicht vor.

Die Anzahl der Tests korreliert bei uns eher mit der Anzahl der Infizierten und nicht anders rum.

Kann es nicht beides der Fall sein?

Ich habe mit dem ÖPNV in Hamburg und Berlin extra zwei konkrete Beispiele genannt.
Wenn du jetzt mit einem subjektiven Gefühl kommst anstatt einfach mal zu recherchieren, dann finde ich das ehrlich gesagt ziemlich frech und du bist eine Antwort eigentlich gar nicht wert.

Da hier aber noch andere Leute mitlesen, mache ich mir mal für dich die Mühe. Das haben 5 Sekunden Google-Suche ergeben:
Artikel vom 11.08.2020, also genau zwei Wochen alt.

Nun also doch: Wer in Hamburg ohne korrekten Mund-Nase-Corona-Schutz im Öffentlichen Nahverkehr erwischt wird, soll Strafe zahlen: 40 Euro sind dafür vorgesehen, wie der Hamburger Senat am Montag mitteilte. Ab wann genau die Strafe fällig wird, ist noch nicht bekannt.

Und um die "Maskenmuffel" zu sehen, muss man sich eben vor die Tür bewegen.
Aus dem selben Artikel:

Bei Zivilkontrollen am vergangenen Wochenende seien in U-Bahnen zuletzt mehr Nicht-Maskenträger angetroffen worden. "Wir hatten in der Spitze bis zu 15 Prozent Fahrgäste, die keine Maske trugen oder deren Nase nicht bedeckt war. Das sind deutlich mehr als noch in den Vorwochen", so Falk.

Im Supermarkt wird das nach meiner Erfahrung tatsächlich noch von der großen Mehrheit befolgt (trotzdem sehe ich bei eigentlich jedem Einkauf ein, zwei Personen die die Maske nicht oder nur Am Eingang/Ausgang tragen). In Bus oder U-Bahn deckt sich meine Erfahrung mit der Datenerhebung aus dem Artikel zur Situation in Hahmburg.
Ob Bus, U-, oder S-Bahn, du hast immer Leute ohne Maske dabei.
Das sieht die Berliner BVG ähnlich:

Spoiler

In Deutschland gilt seit Ende April wegen der Corona-Pandemie eine bundesweite Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkauf. Dass es nicht alle so genau mit der Maskenpflicht nehmen, zeigen aktuelle Zahlen aus Berlin. Laut eines Berichts des Tagesspiegels hat die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) seit etwa drei Wochen das Tragen von Masken in Bahnen und Bussen kontrolliert.

Insgesamt habe die BVG dabei etwa 30.000 Verstöße festgestellt. Nachdem diejenigen Personen angesprochen wurden, hätten sie in den meisten Fällen allerdings eine Maske aufgesetzt. Insgesamt seien zusätzlich etwa 1.300 Masken an Fahrgäste verteilt worden. Von denjenigen Personen, die gegen die Maskenpflicht verstoßen haben, hätten etwa 100 ein Attest vorweisen können, der sie dazu berechtigt, auch ohne Maske den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.

Laut den Angaben des Tagesspiegels wurden BVG-Mitarbeiter und BVG-Mitarbeiterinnen in etwa 80 Fällen hingegen beleidigt oder gar bedroht. Insgesamt habe die BVG jedoch nur 200 Bußgelder in Höhe von 50 Euro ausgesprochen, was dem Bußgeldkatalog des Berliner Senats entspricht. Bei wiederholtem Verstoß gegen die Maskenpflicht kann das Bußgeld auf bis zu 500 Euro steigen.

Bereits Ende Juni hatte der Tagesspiegel berichtet, dass laut der BVG nur etwa 70 Prozent der Berliner in Bussen und Bahnen eine Maske tragen. Politikerinnen forderten daraufhin stärkere Kontrollen. "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie die Freiheit und Gesundheit vieler anderer gefährdet", sagte Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel gegenüber dem Tagesspiegel.


Antwort
Zitat
Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Original von katharz

Original von SvenBe
Es wird ja immer wieder gesagt
- Todesfälle werden schon wieder anziehen weil Todesfälle eben später eintreten
- momentan infizieren sich eher Jüngere, d.h. Todesrate ist automatisch niedriger
- besonders betroffene Gruppen schützen sich besser.
- viele Tests erkennen eben auch die sehr milden Fälle

Früher haben das RKI und andere Institute eine Aufteilung nach Alter rausgegeben. Leider findet man dazu nicht mehr sehr viel, das wird überall ausgespart.
Kennt da jemand eine Übersicht - Falltodeszahlen pro Altersgruppe wo man evtl. mal vergleichen kann?

Hab nur bei Wikipedia mal zu Spanien gefunden link

bis einschliesslich 22.5. für >70 Jahre = 15.4%
10.5.-15.7. für >70 Jahre = 3.9%
Die Zahl der Fälle die ins Krankenhaus kommen bleibt aber konstant bei 20%.

Trotzdem hinkt der Vergleich natürlich da wir einfach davon ausgehen müssen das am Anfang der Pandemie eine große Zahl der Fälle nicht erkannt wurden. Jetzt wird einfach mehr Älteren die Chance auf eine Behandlung gegeben die es im März/April einfach nicht gab.

Jemand ne Idee dazu wie man die Entwicklung der Todesrate durch die Entwicklung der Testrate/Dunkelziffer abfedern kann?

Wie kommst du auf diese Zahl? In KW 33 hatten wir 7656 positiv getestete und davon mussten 322 ins KH (absolut gesehen sogar weniger als die Woche davor trotz >25% mehr Infektionen) Quelle rki
Heute abend kommt der neue Bericht mit den neuen Zahlen der Hospitalisierungen

Die Zahlen bezogen sich auf dem verlinkten Artikel zu Spanien. Das ist auch der Grund warum viele Ältere keinen Krankenhausplatz bekommen haben während es in Deutschland wohl keine Probleme gab.

Der Artikel wurde gerade mit den neuesten Zahlen geupdated. 10.5.-20.8. sogar nur noch 3.4% Todesrate bei >70-Jährigen.


Antwort
Zitat
Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Anderer Versuch aus den Daten vom RKI:

Link RKI report PDF
17.5. 6829 Tote 70+
70+ waren 19% von 174355 Fällen = 33127 Fälle
Todesrate = 20,6%

Link RKI report PDF
24.8. 7826 Tote 70+
70+ waren 16% von 233575 Fällen = 37372 Fälle
Todesrate = 20,9%

D.h. zwischen dem 17.5. und 24.8. gab es 997 Tote 70+
Fälle gab es 4245.
Todesrate = 23,5%

D.h. Todesrate stieg sogar leicht in der Altersgruppe und die insgesamt geringe Todesrate scheint doch auf die deutlich unterschiedliche Zusammensetzung der erkrankten Bevölkerung zurückzuführen sein.


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Heißt für mich wieder: Wir müssen die Alten und Kranken schützen! Nicht aber Jaqueline Müller aus der 7. Klasse. Wenn sie einen Risikopatienten zu Hause hat, dann hält sie sich von dem entweder fern oder (falls das nicht geht) wird sie eben distanziert beschult. Ne ganze Klasse mit Masken zu versehen (ob die nach 5. Stunden Unterricht noch einen merkbaren Schutz aufweisen würde ich auch mal bestreiten, denn irgendwo müssen die Arosole ja hin. Also als Risikopatient würde ich mich auch nicht in eine maskierte Klasse setzen) halte ich für unnötig. Insbesondere wenn man sieht, wie die Schülerinnen und Schüler außerhalb des Schulgeländes miteinander umgeht.

Ansonsten habe ich das gefunden:

In der 14. Kalenderwoche (vom 30. März bis zum 5. April) ergaben 9,0% der 408.348 vorgenommenen Tests ein positives Ergebnis. 6.000 knapp 20% mussten hospitalisiert werden, 2.200 verstarben (6%).

In der 32. Kalenderwoche (vom 3. bis zum 9. August) ergaben 1,0% der vorgenommenen 672.171 Tests ein positives Ergebnis. 350 knapp 7% mussten hospitalisiert werden, 15 verstarben (0,2%).

ich bin gespannt auf den Bericht des RKIs. Morgen habe ich viel zeit und werde mich intensiv damit auseinandere setzen.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Wieso werden die ebenfalls viel diskutierten möglichen Spätfolgen hier eigentlich seitenlang ausgeblendet? Es geht doch bei Corona nicht nur um sterben oder nicht bei einer Infektion. Bei jedem neuen Medikament, vor allem wenn es um einen Corona-Impfstoff geht, hat die Mehrzahl an Menschen Bedenken, obwohl sie vor der Zulassung intentivst geprüft werden (jedenfalls hierzulande).

Bei einem nichtmal ein Jahr lang erforschten Virus, das weltweit als sehr gefährlich eingestuft wird, scheint es für viele aber vollkommen fein zu sein sich zu infizieren, solange man nicht 80 Jahre alt ist. Obwohl diverse Spätfolgen nachgewiesen wurden. Logik geht anders.

Übrigens, AC, du hast meine letzte Frage immer noch nicht beantwortet. Recht sicher absichtlich, aber das war zu erwarten.


Antwort
Zitat
GoBackToGo
Beigetreten: 29.09.2007

ausgeblendet?
vielleicht liegts einfach daran, dass die meisten berichte darüber vollkommen reißerisch aufgemacht sind und wenig inofrmationsmehrwert zu bieten haben. vielleicht liegt dir ja eine studie vor, bei der das anders ist?


Antwort
Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Über eine Wiese zu gehen, sich eine Zecke zu holen und an Borreliose oder FSME zu erkranken sind auch Spätfolgen, die ich nicht haben möchte.

Als ich 6 Monate in Kambodscha war, habe ich auch keine Malariaprophylaxe genommen.

Wenn ich Auto fahre, ziehe ich auch keinen Helm auf.

Risiko gehört zum Leben dazu. Und diese Abwägung ist IMMER da. Du gehst täglich Risiken ein
Coronaviren gibt es schon lange. Ich rechne mit ähnlicher Häufigkeit an Spätfolgen wie bei einer Erkältung. Diese kann auch zu einer Herzinsuffizienz führen.

Ich gehe nie vom worstcase aus. Was wäre das für ein Leben? Abgesehen davon leben wir mit Corona jetzt 6 Monate. Eine signifikante Häufung von Spätfolgen scheint es nicht zu geben.

Für mich sind die Spätfolgen ein weizerer Baustein des Angstmachens von gmx und Co. Je schrecklicher die Nachricht, um so mehr Klicks. Also so wie GoBackToGo schrieb.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Gegen FSME kann man sich Impfen lassen. Borreliose hat bei nicht Verschleppung eine sehr gute Behandlungsmöglichkeit und die Wahrscheinlichkeit für Spätfolgen sind entweder sehr gering oder gehen gegen 0. Also das kann man überhaupt nicht vergleichen. Zu mal beides auch schon wieder gut erforscht ist, die Risiken und Behandlungsmethoden sind bekannt.


Antwort
Zitat
Schnidler
Beigetreten: 03.06.2006

Man kanns halt eh 0 vergleichen, weil keine dieser Krankheiten auf normalem Weg von Mensch zu Mensch übertragbar sind. Keine Ahnung wieso man sich die Mühe macht so nen Post hinzurotzen und dann so schlechte Vergleiche bringt. Sollte man doch aufn ersten Blick sehen, dass das absoluter Schwachsinn ist mit solchen Beispielen.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Wuerstchenwilli hat hier einfach zu 100% Recht. Er will mit seinem Beispiel auch nicht die Krankheiten vergleichen, sondern nur sagen, dass wir Risiken eingehen und genauso müssen wir beim Coronavirus abwägen. Prof. Hendrik Streeck sagt ja z.B. auch ständig, dass wir Lernen müssen mit dem Virus umzugehen. Das Virus wird nicht wieder weggehen, genauso wie es andere ähnliche Viren gibt.

Das Besondere war doch nur, dass wir Menschen quasi bei Null angefangen haben und daher das Virus etwas gefährlicher war. Das scheint sich aber jetzt auch schon zu ändern. Dazu eben bessere Behandlung und hoffentlich bald ein Impfstoff. Aber selbst mit Impfstoff wird es Mutationen geben, ähnlich wie bei der Grippe.

In Weißrussland geht man auf die Straße und hat das Risiko von Corona und zusätzlich noch das Risiko eingesperrt und misshandelt zu werden. Das ist alles eine Abwägung. Wenn meine Oma ihren 90 Geburtstag feiern möchte, weil sie noch kaum sehen kann und nochmal ihre Kinder und Enkel sehen möchte, dann ist das eben ihre Abwägung. Wir sind einfach nicht alle Lauterbachs und damit muss eben auch ein Lauterbach klar kommen.

In Staaten wie Nordkorea ist mein ein Lebenlang nicht "frei". Hier hat man jetzt für 6 Monate ungewöhnliche Einschränkungen erlebt und natürlich ist das nicht Jahre lang fortsetzbar. Auch wenn es keinen Impfstoff geben sollte.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

1. Verstehe nicht wo die These (versteckt) ist.
2. Aktuell denke ich dass deine These so eintreten wird, da man bevor es eine (starke) Übersterblichkeit geben wird Maßnahmen ergreifen wird.


Antwort
Zitat
murdock04
Beigetreten: 09.02.2009

Ganz ehrlich? Erster Eindruck: Bist du betrunken?

Großverdiener Journalisten, Politiker und Wissenschaftler? Wird dein Urlaub nicht bezahlt? Vorteil von weniger sozialen Kontakten? Klingt alles ziemlich abstrus tbh.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Laut EUROMOMO (lol der Name) gibt es aber schon eine messbare Übersterblichkeit in Europa:
https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

Mit Ausnahme von Menschen zwischen 0-14 Jahren.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Nö aber wenn du dir die Ausschläge anschaust, ist wohl nicht davon auszugehen, dass es am Jahresende keine messbare Übersterblichkeit gibt.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

.

1) Würde ich definitiv auch so sehen. Der gutverdienender 40+ ist ja auch der typische CDU-Wähler insofern hat die Regierung da natürlich auch ein Interesse daran die Situation möglichst lange aufrecht zu erhalten. Die Fraktion 40-60 hat über die genannten Aspekte hinaus nicht nur die höchste Jobsicherheit sondern durfte im Juni/Juli auch noch ihren Sommerurlaub genießen. Die Älteren ab 60 haben zwar das Risiko nach und nach wegrationalisiert zu werden - fallen aber zumindest sanft in das angenehme Netz aus (Früh-) Rente + dicker Abfindung. Alle anderen haben leider Pech gehabt. Die Jüngeren müssen nicht nur für die zuhause sitzenden Boomer mitarbeiten, sondern idR auch außerhalb der Ferien Urlaub nehmen und können damit die meisten Reisen jetzt vergessen. Das normale Sozialleben ist sowieso dahin, schlichtweg dem Wohlgefallen der Alten geopfert.
In dieser Krise zeigt sich einfach nochmal deutlich wie sehr es sich die parasitären Boomer auf Kosten der anderen Generationen gemütlich machen.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Ah die parasitären Boomer. Parasitär wie ein Virus? Klingt plausibel.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Vielleicht interpretiere ich die Grafik falsch oder du schaust dir nicht die ganze Seite an.

Wenn ich die Grafik richtig verstehe, dann liegt doch Europa jetzt schon deutlich über 2018 und 2017, den beiden Jahren aus den letzten 4 Jahren mit der hächsten Sterblichkeit. Wie soll die blaue Linie bis Jahresende noch unter die anderen fallen?


Antwort
Zitat