schau mal hier vllt findest du was
Original von Wody
Mich wundern die Zahlen in Tschechien. Sie hatten dort am Anfang von Corona sehr strenge Regeln gehabt (Maskenpflicht im Freien, Grenzen zu) und dann ab 1.7. bis vor kurzem quasi alles erlaubt (Clubs, Casinos) gehabt.Die Folge sind jetzt sehr hohe Zahlen an Neuinfektionen (Freitag 8.6k bei einer Positivenquote bei Tests von 50% ! ). Trotzdem sind die Krankenhäuser noch nicht überlastet. Die Regierung befürchtet zwar, dass man in zwei Wochen Probleme bekommt, aber bei den aktuellen Zahlen hätte ich gedacht dass es schon jetzt soweit sein muss. Wir hatten in Deutschland zur Corona Hochzeit nur 10% positive Tests, sprich die Dunkelziffer muss in Tschechien enorm hoch sein, jedenfalls deutlich höher als die 5-11x was das RKI im April für Deutschland geschätzt hat.
Italien hatte im März einen Rekord von 6.5k Neuinfektionen am Tag und da waren die Krankenhäuser überlastet. Leider kann ich den Anteil der positiven Tests für Italien nicht finden.
50? Sicher?
Vllt eher 15?
Zweiter Lockdown in Tschechien möglich
Die Zahl der Neuinfektionen steigt nach Einschätzung der tschechischen Regierung enorm. Am Freitag gab es mit 8.618 Neuinfektionen den vierten Tagesrekord in Folge. Am Samstag kamen 4.635 Fälle hinzu - das war der höchste Wert an einem Wochenende.
Ministerpräsident Andrej Babis schließt inzwischen einen zweiten Lockdown wie im Frühjahr nicht mehr aus. Von Montag an müssen Theater, Kinos, Museen, Galerien und Sportstätten schließen.
Tschechien hat knapp 10,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und verzeichnete seit Beginn der Pandemie 948 Todesfälle.
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Spanische Regionen verschärfen Corona-Maßnahmen
Die spanischen Regionen Katalonien und Navarra verschärfen ihre Corona-Maßnahmen. In Katalonien sollen Firmen ihre Mitarbeitenden auffordern, für die kommenden 15 Tage von zuhause aus zu arbeiten. "Ohne neue Maßnahmen könnten wir in zwei oder drei Wochen in die Lage von Madrid gelangen", sagt der Gesundheitsminister der autonomen Region, Josep Maria Argimon.
Madrid gilt als einer der größten Corona-Hotspots in Europa, seit Freitag gilt dort der Notstand. In der nordspanischen Region Navarra sollen Treffen von mehr als sechs Personen verboten werden, Restaurants müssen ihre Gästekapazität halbieren und um zehn Uhr abends schließen.
Spanien ist mit 850.000 Infektionen schwer von der Corona-Pandemie betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag zuletzt bei 115. Im gleichen Zeitraum gab es 541 Tote. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Krankenhäusern steigt. Es gilt eine Maskenpflicht im Freien. Viele Gebiete und Gemeinden sind abgeriegelt.
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Libanon schließt Bars und Nachtclubs
Im Libanon müssen Bars und Nachtclubs schließen, damit die weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden kann. Das Innenministerium verhängt außerdem einen Lockdown über 169 Dörfer und Bezirke im ganzen Land. 111 Dörfer und Bezirke sind seit letzter Woche bereits im Lockdown. Die Regierung bekräftigt auch die Ausgangssperre zwischen 01.00 Uhr und 06.00 Uhr morgens.
In dem Land mit sechs Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gab es in den vergangenen Tagen mehr als 1.000 Corona-Fälle täglich. Seit Beginn der Pandemie wurden 52.558 Infektionen gemeldet. 455 Menschen starben seither an oder mit Covid19.
Diese News geben nur die Faktenlage, nicht aber meine persönliche Meinung wieder.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#2011_bis_2020
Die Durchschnittstemperaturen sind jetzt auch einfach wieder auf ein Niveau gesunken wie ~Ende April, also ein Zeitpunkt im Verlauf, bei dem egal was gelockert wurde die Zahlen immer weiter gesunken sind.
Ist ne relativ naive Betrachtung, aber der Gedanke geistert ja schon seit März rum (Stichwort höhere Temperaturen/mehr Sonnenstunden); vielleicht ist der Effekt am Ende größer als gedacht? Passt zumindest ganz gut zu Chile/Argentinien, dort ist die soziale Mobilität seit Monaten um 50% eingeschränkt (DE/AT seit Juli nur 10-15%) und die Infektions-Zahlen sind dort konstant problematisch. Finde erstaunlich wie wenig das thematisiert wird und wie überrascht man jetzt scheint & gleichzeitig lieber Schuldige sucht und Grenzen hochzieht.
Man, kommen die steigenden Zahlen überraschend. Not!
Bleibt nur zu hoffen, dass die aktuell sehr niedrige Infektionssterblichkeit nicht am Ende auch irgendwie an saisonale Phänomene gekoppelt ist.
Original von Pinky123
50? Sicher?
Vllt eher 15?
9.23 Uhr: Jeder zweite Test in Tschechien ist positiv
da bist du einem großen ding auf der spur... Ende april sind dieses jahr die zahlen brutal nach unten gegangen, weiß nicht was du sagen willst.. klar haben kältere temperaturen einen negativen einfluss, allein weil menschen mehr drin sind. aber du kannst keine vergleiche zwischen oktober 2020 und april ziehen.
Original von Palmero92
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#2011_bis_2020Die Durchschnittstemperaturen sind jetzt auch einfach wieder auf ein Niveau gesunken wie ~Ende April, also ein Zeitpunkt im Verlauf, bei dem egal was gelockert wurde die Zahlen immer weiter gesunken sind.
Ist ne relativ naive Betrachtung, aber der Gedanke geistert ja schon seit März rum (Stichwort höhere Temperaturen/mehr Sonnenstunden); vielleicht ist der Effekt am Ende größer als gedacht? Passt zumindest ganz gut zu Chile/Argentinien, dort ist die soziale Mobilität seit Monaten um 50% eingeschränkt (DE/AT seit Juli nur 10-15%) und die Infektions-Zahlen sind dort konstant problematisch. Finde erstaunlich wie wenig das thematisiert wird und wie überrascht man jetzt scheint & gleichzeitig lieber Schuldige sucht und Grenzen hochzieht.Man, kommen die steigenden Zahlen überraschend. Not!
Bleibt nur zu hoffen, dass die aktuell sehr niedrige Infektionssterblichkeit nicht am Ende auch irgendwie an saisonale Phänomene gekoppelt ist.
Die Infektionssterblichkeit korreliert sehr stark mit dem Alter der Infizierten. Aktuell eher jüngere Infiziert -> geringere Infektionssterblichkeit. Ich glaube, dass die Älteren zum einen verstärkt sich selbst schützen aber auch zB im Pflegeheim geschützt werden zB durch Einschränkungen bei Besuchszeiten.
Die sinkenden Temperaturen führen einfach wieder zu mehr Aktivitäten drinnen. Daher die steigenden Zahlen.
Das ist imo lediglich ein (kleiner) Teil der Erklärung: rki: S.7 Altersverteilung, S.8 Anteil Verstorbener.
- Behandlungsmethoden haben sich auch weiterentwickelt
- Die Gruppe "80+" ist ja auch keine homogene Gruppe, innerhalb der Gruppe gibt es ja auch den 80 jährigen fitten der noch 10km Volksläufe mitmacht und den im Rollstuhlsitzenden Demenzkranken, der 2te Teil wird einfach besser geschützt/ausgerenzt -> infizieren sich seltener.
- Immunsystem im Somme generell stärker als im Winter
Könnte der andere Teil der Erklärung sein. Fällt dir noch mehr ein?
was ist eigentlich der aktuelle Stand bzgl Sterblichkeit?
Habe vor Kurzem noch , glaube bei Streeck oder, auf jeden Fall einem seriösen, gelesen, die liege bei rund 0,3% nur - dann nun aber neulich im Drosten Podcast erfahren, dass es laut Drosten doch sehr gesichert ca. 1% Letalität sei? Sind sich die Experten da immer noch uneinig?
wir sollten vielleicht mal klar sortieren worüber wir diskutieren... mein Post sollte v.a. den Gedanken ausdrücken, dass saisonale Effekte bislang zwar thematisiert, aber eventuell unterschätzt wurden. Dass der sprunghafte Anstieg der letzten Wochen vielleicht großteils darauf zurückzuführen ist. Und damit verbunden meine normative Aussage, dass ich zu viele Nebenschauplätze und Schuldzuweisungen zu erkennen vermeine, für eine Entwicklung die vorhersehbar war und für die niemand etwas kann, weil Wetter/Jahreszeiten. So weit meine wenig revolutionären Gedanken.
Abschließend hab ich lediglich meine Hoffnung ausgedrückt, dass der Winter und die Umstände die er bringt, nicht zu einer höheren Infektionssterblichkeit führt. Das war keine These für die ich argumentiert habe. Du nennst einige gute Punkte die einen guten Teil der Varianz der Infektionssterblichkeit der letzten Monate erklären dürften, wobei "Immunsystem im Sommer generell stärker als im Winter" ja ein Punkt ist, der Anlass sein sollte die von mir ausgedrückte Sorge zu teilen. Also sind wir scheinbar sowieso der selben Meinung
Original von Zivilist
was ist eigentlich der aktuelle Stand bzgl Sterblichkeit?Habe vor Kurzem noch , glaube bei Streeck oder, auf jeden Fall einem seriösen, gelesen, die liege bei rund 0,3% nur - dann nun aber neulich im Drosten Podcast erfahren, dass es laut Drosten doch sehr gesichert ca. 1% Letalität sei? Sind sich die Experten da immer noch uneinig?
Glaube kaum dass es Uneinigkeit gibt. 1% könnte vll auf weltweit bezogen sein. Da fließen dann zB auch Daten rein von Ländern die nicht über so ein gutes Gesundheitssystem verfügen wie DE (aktuell ca 0,3)
Original von topspit
- Behandlungsmethoden haben sich auch weiterentwickelt
- Die Gruppe "80+" ist ja auch keine homogene Gruppe, innerhalb der Gruppe gibt es ja auch den 80 jährigen fitten der noch 10km Volksläufe mitmacht und den im Rollstuhlsitzenden Demenzkranken, der 2te Teil wird einfach besser geschützt/ausgerenzt -> infizieren sich seltener.
- Immunsystem im Somme generell stärker als im WinterKönnte der andere Teil der Erklärung sein. Fällt dir noch mehr ein?
Ja, wurde hier auch schon einige male erwähnt. Durch Masken und Abstände sinkt die übertragene Viruslast, wodurch auch mehr unkritische Verläufe zustande kommen. Soweit die These, eine passende Studie gibt es nach meinem Kenntnisstand noch nicht.
Die sterblichkeit korreliert sehr stark mit dem Alter. Deshalb gibt es nicht den einen Wert. Im Sommer als vor allem viele junge sich angesteckt haben war die sterblichkeit sicherlich deutlich unter 1%. Wenn sich ein Querschnitt der Gesellschaft ob Deutschland ansteckt kann man mit ca. 1% rechnen.
In dieser Folge geht drosten drauf ein. Da sollte man auch entsprechende Studie finden.
Original von Palmero92
mein Post sollte v.a. den Gedanken ausdrücken, dass saisonale Effekte bislang zwar thematisiert, aber eventuell unterschätzt wurden. Dass der sprunghafte Anstieg der letzten Wochen vielleicht großteils darauf zurückzuführen ist. Und damit verbunden meine normative Aussage, dass ich zu viele Nebenschauplätze und Schuldzuweisungen zu erkennen vermeine, für eine Entwicklung die vorhersehbar war und für die niemand etwas kann, weil Wetter/Jahreszeiten. So weit meine wenig revolutionären Gedanken.
Ja ok. Und wie gehen deine Gedanken dann weiter? Also was für Schlüsse ziehst du dann daraus? Hätte man früher wegen der saissonalen Effekte wieder zu mehr Maßnahmen greifen sollen?
The effect of temperature on persistence of SARS-CoV-2 on common surfaces
https://virologyj.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12985-020-01418-7
Background
The rate at which COVID-19 has spread throughout the globe has been alarming. While the role of fomite transmission is not yet fully understood, precise data on the environmental stability of SARS-CoV-2 is required to determine the risks of fomite transmission from contaminated surfaces.Methods
This study measured the survival rates of infectious SARS-CoV-2, suspended in a standard ASTM E2197 matrix, on several common surface types. All experiments were carried out in the dark, to negate any effects of UV light. Inoculated surfaces were incubated at 20 °C, 30 °C and 40 °C and sampled at various time points.Results
Survival rates of SARS-CoV-2 were determined at different temperatures and D-values, Z-values and half-life were calculated. We obtained half lives of between 1.7 and 2.7 days at 20 °C, reducing to a few hours when temperature was elevated to 40 °C. With initial viral loads broadly equivalent to the highest titres excreted by infectious patients, viable virus was isolated for up to 28 days at 20 °C from common surfaces such as glass, stainless steel and both paper and polymer banknotes. Conversely, infectious virus survived less than 24 h at 40 °C on some surfaces.Conclusion
These findings demonstrate SARS-CoV-2 can remain infectious for significantly longer time periods than generally considered possible. These results could be used to inform improved risk mitigation procedures to prevent the fomite spread of COVID-19.
TL,DR: An glatten Oberflächen kann das SARS-CoV-2 Virus recht lange überleben, bei 20 Grad an Handyoberflächen oder Banknoten etwa bis zu 28 Tagen. Dabei gibt es eine Abhängigkeit von der Temperatur, je höher desto kürzer die Halbwertszeit des Virus. Bei porösen Materialien wie Baumwolle verkürzt sich die Halbwertszeit ebenfalls.
Die Studie wurde bei Dunkelheit durchgeführt, um den Effekt von UV-Strahlung zu eliminieren.
Dieses Posting beinhaltet nur die Studie, nicht aber meine persönliche Meinung oder Interpretation.
@topspit: Das fragst du mich? Ich erwarte mir von der Politik Antworten und Pläne auf diese (zugegeben schwierige) Frage. Ich nehme gerade nur wahr, dass panisch im Kreis gerannt wird wenn Regionen >50/100k und seit Monaten kein Plan für den Winter vorgestellt wurde.
Ich dachte mir vielleicht hast du ja ne Idee und wollte halt nachhaken. Ja aktuell habe ich auch das Gefühl, dass jetzt alle (wieder) ganz panisch rumrennen und jedes Bundesland braut wieder sein eigenes Süppchen.
Verstehe den Ruf nach Vereinheitlichung nicht so ganz. Das Infektionsgeschehen ist unterschiedlich, also auch die Maßnahmen. Dann befolge ich eben die Maßnahmen an meinem Wohnort/Arbeitsplatz und gut ist. Was interessiert mich das, dass es in Hintertupfing jetzt andere Maßnahmen gibt?
Gut, für manche die überregional arbeiten isses vielleicht blöd, aber für 95% der Bevölkerung ist es doch wayne, was woanders für Maßnahmen getroffen werden.
Ja und Nein.
Ja: Es kommt auf die Fälle / 100.000 Einwohner an (zumindest ist das aktuell die KPI die überall genannt wird)
Nein: Es macht halt einen unprofessionellen Eindruck, wenn Stadt- oder Landkreis A bei 35 Fällen / 100.000 Einwohner andere Maßnahmen beschließt als Stadt- oder Landkreis B. Das Coronavirus funktioniert dort ja genauso.
Warum darf ich zB in Stadt A auf dem Marktplatz ohne Maske rumlaufen und in Stadt B gibt's jetzt ne Maskenpflicht obwohl es in Stadt B weniger Fälle gibt als in Stadt A:
Spoiler

Mal ganz zu schweigen davon, dass man sich halt einfach nur denkt
wenn man die Maske dann wieder abnehmen darf und in die enge Fußgängerzone geht wo man halt viel schwieriger Abstand halten kann, da obv. enger als der Marktplatz.
Gut ich bin jetzt etwas abgeschweift.... Ich gebe dir aber eigentlich recht. Und mir ist es eigentlichauch egal. Ich bin eins von diesen Schlafschlafen, das halt alles schön brav mitmacht und befürworte den derzeitgen Kurs. Aber gerade diese "Kleinigkeiten" geben den Aluhüten halt dann Aufwind. Und das ärgert mich dann halt einfach, da ich da auch nix dagegen sagen kann.