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Schmerzkeks
Beigetreten: 21.10.2011

Öffentlichkeit, Feiern:
Nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes sollen sich gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen. Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden sanktioniert werden. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen seien angesichts der ernsten Lage inakzeptabel.

Schulen und Kindergärten:
Diese Einrichtungen sollen offen bleiben. Die Länder sollten aber weitere Schutzmaßnahmen einführen.
Einzelhandel: Einzelhandelsgeschäfte sollen unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet bleiben. Es müsse aber sichergestellt werden, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter aufhalte.

Unterhaltungsveranstaltungen:
Theater, Opern oder Konzerthäuser sollen schließen. Dies gilt auch für Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmeeinrichtungen. Auch Bordelle und andere Prostitutionsstätten sollen geschlossen werden.

Sport:
Freizeit- und Amateursportbetriebe sollen auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen geschlossen werden, ebenso Schwimm- und Spaßbäder sowie Fitnessstudios. Über Spiele der oberen Fußball-Ligen wird in dem Papier nichts Konkretes gesagt.

Gastronomie und Hotels:
Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sollen geschlossen werden. Ausgenommen werden sollen die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Touristische Übernachtungsangebote im Inland sollen untersagt werden. Angebote sollten nur noch für notwendige Zwecke gemacht werden. Die Bürger werden aufgefordert, generell auf private Reisen und auf Verwandtenbesuche zu verzichten.

Körperpflege:
Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios sollen schließen, medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien aber möglich sein. Friseursalons bleiben - anders als im Frühjahr - aber unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet.

hvdr:megusta:


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Ramelow hat schon gesagt, dass er nicht mitzieht.


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

JO Thüringen juckt halt auch keinen Bayern und NRW werdens halt knallhart umsetzen ...


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Hätte gern auf Arbeit auch nur maximal zwei erlaubte Haushalte.
Wieso muss ich privat auf ausgesuchte Personen, denen ich vertraue, auch was den Gesundheitszustand anbelangt, verzichten aber mich auf Arbeit mit einer unbegrenzten Anzahl von Vögeln einlassen?


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Zitat
Pinky123
Beigetreten: 21.10.2008

Also ist der kurze aber harte Lockdown vom Tisch?

Der Klang eigentlich ganz gut. Dorsten und Ökonomen fanden die Idee auch gut.

Ich befürchte (und das ist jetzt nicht wissenschaftlich fundiert einfach nur ein Gefühl) das bei den Maßnahmen die Infektionsrate konstant bleibt oder sehr langsam zurück geht. Das heißt wir müssen die Maßnahmen den ganzen Winter aufrecht erhalten. Das sind 5 Monate. Das ist extrem lange. Nur arbeiten, kein Spaß und auch kaum Sportliche Aktivitäten (was ja auch nicht so toll ist für die Gesundheit) und dann noch Winter. Der Alltag wird für viele dann wahrscheinlich so aussehen. Arbeiten ab nach Hause Tv... Für Menschen die alleine Wohnen wird es auch richtig hart. Genauso für Menschen mit psychischen Problemen... Und es wird kein Ende in Sicht sein...

Im worst case sinkt die Zustimmung significant und es entsteht ein richtiges Chaos.

Naja sind nur meine Ängste. Hoffen wir mal das es mehr bringt als ich denke :/


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Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Es wird niemals funktionieren die Leute bis März quasi zu Hause einzusperren und nur zum Arbeiten rauszulassen, denn die Verbote und damit drastischen Einschnitte in's Privatleben haben laut RKI Daten nur einen geringen Einfluss auf das Infektionsgeschehen, sprich man bekommt den R Wert im Optimalfall auf 1 aber nicht drunter.

Brinkhaus:
„Ganz harte Einschränkungen“, um Weihnachten zu retten
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus fordert mit Blick auf Weihnachten „ganz harte Einschränkungen“. Der CDU-Politiker sagte dem Sender RTL/ntv: „Es geht jetzt darum, dass wir Weihnachten retten. Dass wir Weihnachten relativ normal feiern können – und dafür müssen wir kämpfen.“

Bei solchen Aussagen könnte ich kotzen. Wenn etwas verboten gehört, dann die Weihnachtsfeiern, denn gerade bei solchen Feiern im Privaten finden Infektionen statt und wenn sich dort Oma und Opa anstecken, dann landen sie später mit einiger Wahrscheinlichkeit im Krankenhaus.


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Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von HijackerStar
Hätte gern auf Arbeit auch nur maximal zwei erlaubte Haushalte.
Wieso muss ich privat auf ausgesuchte Personen, denen ich vertraue, auch was den Gesundheitszustand anbelangt, verzichten aber mich auf Arbeit mit einer unbegrenzten Anzahl von Vögeln einlassen?

Das hab ich mich im ersten Lockdown auch schon gefragt vermutlich einfach damit der Kapitalismus nich ganz Stirbt ... hab ja auch kein Tag Homeoffice gemacht


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Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

das ist einfach so ein witz und aktionismus pur für die wählerschaft. ich hoffe echt nur das die gerichte das schnell einkassieren. in gyms passiert nun wirklich gar nichts was zum infektionsgeschehen beiträgt, außer das die leute ihr imunsystem stärken. ebenso die saunen, ist wohl das gesündeste was man gegen son virus machen kann, aber jo lass mal schließen.:f_mad:


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Und ich mein wenn man sich die "Infektionsherde" Grafik vom RKI anschaut ist Arbeitsplatz mindestens in den Top 3 dabei ;)


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schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

am besten noch wie lauterbach fordert, die unversehrtheit der wohnung aufzuheben damit die auch schön gucken können ob man auch nur zu zweit sex hat!:f_rolleyes:


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Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Fantomas741
Und ich mein wenn man sich die "Infektionsherde" Grafik vom RKI anschaut ist Arbeitsplatz mindestens in den Top 3 dabei ;)

ja verrückt
haupttreiber wohl altersheime, privater bereich und arbeitsplatz

was wird getan? gyms schließen und restaurants. zeigt mal wieder die hilflosigkeit der regierung und wenn ich das dann noch lese wundert mich nichts:

Statt des vom Bund angestrebten „nahezu kompletten Lockdowns“ solle bei Infektionsherden angesetzt werden: Kubicki fragte, warum Mitarbeiter weiter ungetestet in Alten- und Pflegeheime dürften und dort keine FFP2-Masken verteilt würden.


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Zitat
ipraythesun
Beigetreten: 11.01.2011

Original von schmandbacke
am besten noch wie lauterbach fordert, die unversehrtheit der wohnung aufzuheben damit die auch schön gucken können ob man auch nur zu zweit sex hat!:f_rolleyes:

Einschränkungen im Wohnungsbereich zu machen ohne eine Kontrollmöglichkeit zu haben, macht wenig Sinn.


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von schmandbacke
am besten noch wie lauterbach fordert, die unversehrtheit der wohnung aufzuheben damit die auch schön gucken können ob man auch nur zu zweit sex hat!:f_rolleyes:

Jo der Lauterbach dreht gerade ein bisschen durch. Hoffentlich schenkt dem keiner Gehör.
Aber wird sicher lustig, wenn die Polizei dann zur Allgemeinen Coronakontrolle die Häuser durchklingelt. Für die Truppe müssen wir uns dann nur noch einen anderen Namen überlegen.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von katharz
ja verrückt
haupttreiber wohl altersheime, privater bereich und arbeitsplatz

was wird getan? gyms schließen und restaurants. zeigt mal wieder die hilflosigkeit der regierung und wenn ich das dann noch lese wundert mich nichts:

Statt des vom Bund angestrebten „nahezu kompletten Lockdowns“ solle bei Infektionsherden angesetzt werden: Kubicki fragte, warum Mitarbeiter weiter ungetestet in Alten- und Pflegeheime dürften und dort keine FFP2-Masken verteilt würden.

Laut einer Hochrechnung der Forscherinnen und Forscher wurden 60 Prozent aller Covid-19-Verstorbenen vor ihrem Tod stationär in Pflegeheimen oder ambulant von Pflegediensten betreut.
[...]Damit sei die Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen mehr als 50 Mal so hoch wie beim Rest der Bevölkerung, sagte Co-Autor Heinz Rothgang.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-06/pflege-covid-19-todesfaelle-gesundheitswesen-pflegeeinrichtungen

Schafft man es diese Gruppe durch Schnelltest und Schutzausrüstung effektiv zu schützen halbiert man also die Todeszahlen und entlastet massiv die Intensivstationen.

Jungen Leuten den Besuch im Fitnessstudio oder Breitensport zu verbieten macht keinen Sinn. Viel zielführender wäre es ihnen das gemeinsame Sonntagsessen mit Eltern bzw. Großeltern zu verbieten.

Das hier wäre eine sinnvolle Strategie: https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/lockdown-in-deutschland-top-virologen-und-aerzte-mit-anit-lockdown-appell-73630604.bild.html


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Wir sind aktuell bei > 14k Neuinfektionen pro Tag und damit recht knapp vor den von Frau Merkel erwähnten 20k zu Weihnachten - allerdings auch fast 2 Monate früher. Ihre Aussage wurde, und das ist noch gar nicht mal so lange her, hier von manchen als Panikmache bewertet.

Ist es in den Augen eben dieser immer noch Panikmache gewesen in der Annahme, dass wir diese Infektionszahlen niemals erreichen werden? Ernst gemeinte Frage, kein Troll, keine Provokation.


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Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von Fantomas741
Und ich mein wenn man sich die "Infektionsherde" Grafik vom RKI anschaut ist Arbeitsplatz mindestens in den Top 3 dabei ;)
Ich denke mal du meinst die Grafik vom RKI aus dem Lagebricht am 20.10. Seite 12 ( https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-20-de.pdf?__blob=publicationFile)?

Ich würde in die Grafik nicht zu viel rein interpretieren, egal ob man sagt "Arbeitsplatz ist mehr oder weniger" oder "Gastronomie ist der Haupttreiber" Verfechter ist.

Das RKI schreibt zu der Grafik:
... COVID-19 Fälle dargestellt, die Ausbruchsgeschehen zugeordnet wurden, die 5 oder
mehr Fälle enthalten haben. Nur etwa ein Viertel der insgesamt gemeldeten COVID-19 Fälle kann einem
Ausbruch zugeordnet werden. Von allen Fällen in Ausbrüchen entfallen ca. 35 % auf kleinere Ausbrüche
mit einer Größe von 2-4 Fällen pro Ausbruch (die hier nicht dargestellt sind) ....

D.h. die Grafik zeigt nur einen kleinen Teil von den wirklichen Infektionen (direkt sind erstmal nur 25% aller Fälle überhaupt zurordbar und davon werden wiederum nur 65% für die Grafik genommen).

Weiter im Dokument schreibt das RKI noch:

Insgesamt sind die Angaben zum Infektionsumfeld von Ausbrüchen mit Zurückhaltung zu interpretieren.
Die Zuordnung zu einem Infektionsumfeld ist nicht immer eindeutig. Trotz der Vielzahl der
Auswahlmöglichkeiten werden nicht alle Infektionsumfelder abgedeckt, in denen es zu Ausbrüchen
kommt. In einigen Ausbrüchen spielen ggf. auch mehrere Situationen eine Rolle und es lässt sich nicht
immer abgrenzen, wo genau die Übertragung stattgefunden hat. In einigen Umfeldern, beispielsweise
im Bahnverkehr, lassen sich Ausbrüche nur schwer ermitteln, da in vielen Fällen die Identität eines
Kontaktes im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar ist – diese könnten deshalb hier untererfasst
sein. Bei hohem Arbeitsaufkommen haben die Gesundheitsämter zudem nicht immer die Kapazität,
detaillierte Informationen zu Ausbrüchen zu erheben und zu übermitteln. Zudem ist nicht immer die
Information zum Infektionsumfeld (z.B. zurückliegender Kontakt zu einer bereits COVID-19 positiven
Person im Haushalt, am Arbeitsplatz oder bei einer Familienfeier) bei SARS-CoV-2 Infizierten vorhanden
und liegt daher nur für einen Teil der Fälle vor.

Für die in der Grafik genannten Haupttreiber (Arbeit, privates Umfeld und Wohnstätten) sind auch gerade die, bei denen man sich noch ein paar Tage später daran erinnert, dass man dort war. In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine Verfolgung der Kette mit reiner Befragung ja nahezu unmöglich.

Ich will damit nicht nicht sagen, dass der Arbeitsplatz nicht weiterhin Top 3 ist oder Gaststätten deutlich mehr ausmachen müsste, sondern nur dass man die Grafik mit Vorsicht interpretieren sollte.

Ich hätte in der Grafik aber auch noch gerne "spirituelle Begegnungsstätten" gesehen ;).


Antwort
Zitat
Siedepunkt
Beigetreten: 08.10.2008

Original von Wody

Schafft man es diese Gruppe durch Schnelltest und Schutzausrüstung effektiv zu schützen halbiert man also die Todeszahlen und entlastet massiv die Intensivstationen.

Jungen Leuten den Besuch im Fitnessstudio oder Breitensport zu verbieten macht keinen Sinn. Viel zielführender wäre es ihnen das gemeinsame Sonntagsessen mit Eltern bzw. Großeltern zu verbieten.

Bei den Pflegeeinrichtungen stmme ich dir zu. Dies reicht doch aber nicht. Welche Maßnahmen sollen die Länder jetzt treffen?


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Im Heimatland meiner Eltern haben Sie jetzt 10.000 Klinik Mitarbeiter random getestet und festgestellt dass 1/5 der Belegschaft antikörper hat

E: Korrektur

A study has found that almost 1 in 5 of the staff at Tallaght Hospital in Dublin was found to have coronavirus antibodies.

The results of the study suggest they have been infected with the virus, however the number who actually tested positive was lower


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Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Das ist das was ich immer sage, ich bin mir ziemlich sicher das der Virus schon viel weiter verbreitet ist, als alle wahrhaben wollen. Dafür müsste man halt nur mal ein paar zigtausend zufällig ausgewählte testen, quer durch Deutschland. Aber dafür fehlen ja die Kapazitäten...obwohl das meiner Meinung nach das wichtigste wäre, um den Virus langfristig zu verstehen.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von Siedepunkt
Bei den Pflegeeinrichtungen stmme ich dir zu. Dies reicht doch aber nicht. Welche Maßnahmen sollen die Länder jetzt treffen?

Die Maßnahmen, wie sie in diesem Positionspapier von den Virologen Streeck und Schmidt-Chanasit stehen: https://www.kbv.de/media/sp/2020-10-28_KBV-Positionspapier_COVID-19.pdf

Ich bin der Meinung, dass es zusätzlich zu den aktuell geltenden Vorschriften ausreicht wenn man die Risikogruppen schützt, was auch heißt dass für sie deutlich strengere Kontaktbeschränkungen gelten sollten als für andere Teile der Bevölkerung.

Falls man jetzt konkret eine Überlastung des Gesundheitssystems befürchtet, fände ich auch einen kompletten Lockdown von 9 Tagen (Sa - So) akzeptabel.
Aber während dieser Zeit müssen (wenn man keine unterschiedlichen Regeln für Risikogruppen aufstellen will) endlich differenzierte Maßnahmen ausgearbeitet werden. Pauschale Schließungen von Freizeiteinrichtungen sind nicht verhältnismäßig. Ein Restaurant das regelmäßig lüftet, streng auf Abstand achtet und wo das Personal immer eine Maske trägt gehört genauso wenig geschlossen wie eine Tennishalle.
Wieso dürfen 18jährige sich nicht abends zu fünft in einer Bar treffen aber in der Schule mit 20 anderen? Bei Grippewellen wurden in anderen Ländern die Schulen für zwei Wochen geschlossen. Es ist für mich schwer zu glauben, dass bei diesem Virus auf einmal die Schulen kein Infektionsherd darstellen. Es scheint dazu jedenfalls keine gesicherten Erkenntnisse zu geben.
Eine andere mögliche Maßnahme wäre eine Maskenpflicht und regelmäßiges Lüften am Arbeitsplatz, wie es auch in vielen Schulen vorgeschrieben ist. Das hätte auch den Vorteil, dass dort wo es möglich ist die Arbeitnehmer Homeoffice machen.


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Zitat