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JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Original von alwayswinning1111

Original von Zivilist
ich bin kurz davor zu sagen, dass man langsam wirklich eine Demo organisieren oder mitmachen muss. Das Thema Corona-Lösung ist von der Regierung entweder total stümperhaft umgesetzt oder stümperhaft kommuniziert.

Dass nach einem halben Jahr niemand in der Lage ist auch nur einigermaßen evident aufzuzeigen, welche Maßnahmen welchen Impact haben, wo sich Leute anstecken und wie die Übertragungsketten sind, ist kaum zu glauben. Wozu haben die Gesundheitsämter die Coronaleute getrackt? Was wurde aus diesen Daten ausgelesen? :|

Wieso hat die Regierung für das Thema Corona nicht seit Anfang an McKinsey, BCG und noch 5 weitere Top-Beratungen dran sitzen, die das Thema mit den cleveresten Leuten rauf- und runterdurchanalysieren und Pläne ausarbeiten? Oder geschieht das schon und es wird nur nicht kommuniziert? Wenn da aber wirklich nur das RKI dran saß und ein Politiker-Gremium, dann wäre das wirklich ein absurdes Armutszeugnis.

Leider lässt mich schon die logikfreie Zielsetzung "wir wollen auf Coronalevel zurückkommen, das die Gesundheitsämter nachverfolgen können" leider eher insgesamt auf Unfähigkeit vermuten, als auf schlechte Kommunikation.

Weiss jemand mehr, wie konkret die Regierung arbeitet in Sachen Informations- und Strategiebeschaffung?

haben diese beratungsfirmen nicht unmittelbar dazu beigetragen, das gesundheitssystem kaputtzusparen, weil das ja ein eh unnötiger kostenapparat ist? was dann zu x 100k coronatoten in südeuropa geführt hat, weil diese länder eben weniger kapital haben als deutschland und diese spartipps mitmachen mussten? ^^

und diese leute sollen jetzt eine jahrhundertkrise beseitigen? das bezweifle ich.

Ich habe mal als M&A Berater während eines Praktikums daran mitgearbeitet, 2 öffentliche Krankenhäuser zusammenzulegen, weil wirklich jedes Kriterium dafür sprach. Nach 1 1/2 Jahren Arbeit ist das Projekt daran gescheitert, dass die Politiker aus den unterschiedlichen Kreisen sich nicht darauf einigen konnten, wie viele Politiker, der jeweiligen Kreise, in den aufsichtsgremien Platz bekommen. Der Kreis mit dem "kleineren Krankenhaus" wollte bei der Zusammenlegung 50% der Plätze.
Viele dieser Projekte im öffentlichen Sektor scheitern nicht an den Beratern oder an den klugen Konzepten, sondern daran, dass Politiker oder Beamte Ihre Pfründe oder Einfluss nicht verlieren möchten (oder das keiner Bock auf die Umsetzung hat, weil es ja eh irgendwie läuft).

Wir haben gerade im Krankenhausbereich große Effizientfortschritte gemacht. Aber es läuft trotzdem auch eine Menge schief, insbesondere was die Personalauslastung angeht. Personalkosten ist der größte Kostenblock im Gesundheitswesen.
Am Ende ist es eine politische Entscheidung. Wie viel sind wir bereit für das Gesundheitswesen zu zahlen und! bei anderen Dingen zu verzichten.


Antwort
Zitat
MLP123
Beigetreten: 30.05.2006

Original von JonKing89

Original von Mizzzzz
Ich hatte mich eigentlich in meiner "Ach... die Merkel, Kohls Mädchen!"-Haltung für viele Jahre gut eingerichtet;
ich mag die Frau nicht besonders, aber es gibt Schlimmeres.

Dann kam Corona... und jedesmal, wenn ich sie in dem Zusammenhang sehe, bin ich froh, eine Naturwissenschaftlerin zu sehen, die sachlich und angemessen regiert, statt zu labern und polarisieren.

"Öffnungsdiskussionsorgien"

Ich mag Merkel nicht. Aber Ihr Stil ist ohne Frage, gerade in der Pandemiesituation gut. Aber Ihre Pandemiepolitik? Die sehe ich komplett anders und das meine ich nicht auf den Lockdown bezogen, sondern bspw. wie sie regiert (vorbei am Parlament), App-Fail, FFP2-Masken Verfügbarkeit, Schutz von Riskopatienten.

Trotzdem kamen wir bis jetzt ok, durch die Pandemie. Aber das hatte weniger mit der Politik zu tun und eher mit der Randomness des Virus, so meine Einschätzung.

Was soll denn Merkel im Bundestag beschließen lassen?


Antwort
Zitat
Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Über einzelne Maßnahmen kann man sicherlich streiten, die naheliegenste Alternative zum jetzigen Vorgehen wäre wohl deutlich schärfer zu kontrollieren und auch hart zu sanktionieren. Mehr Kontrolle wäre aber wohl personell schwer darstellbar und was im Privaten passiert ist zum Glück eh kaum kontrollierbar und wäre auch unverhältnismäßig. So wie es die letzten Wochen mit den täglichen Neuinfektionen lief, konnte es aber jedenfalls nicht weiter gehen.

Ich kann jetzt nur meine - natürlich sehr eingeschränkten - persönlichen Erfahrungen teilen, aber z.B. in den Bars und Kneipen, bei denen ich Einblick habe, funktioniert coronagerechtes Verhalten einfach nicht. Da wird sich zur Begrüßung um den Hals gefallen und auch sonst wird so gut wie gar kein Abstand gehalten. Also nicht nur innerhalb einer Gruppe, sondern auch gruppenübergreifend. In einer Kneipe wurde auch ein kleiner Ausbruch verheimlicht. Soweit ich weiß zumindest zunächst ohne Wissen des Betreibers, aber das kann man so halt echt vergessen. Die Lokalitäten sind zwar leerer, aber für mich absolut nachvollziehbar, dass die pandemiebedingt schließen müssen. Sind halt auch Orte der Begegnung und Begegnungen sind bzgl des Virus nunmal ein Problem.

Restaurants könnte man mMn eher offen lassen, wobei man da auch Unterschiede erkennen kann. Der eine Wirt stellt Plexiglas zur Abtrennung der Tische auf und der andere kommt mit Mundschutz unter Nase/Kinn an die Tische. Ist halt schon irgendwie blöd, dass die jetzt alle gleich bestraft werden und man würde es sich anders wünschen.

Bzgl dem Lockdown jetzt hoffe ich wirklich, dass sich die Leute zusammenreißen. Wobei ich ehrlich gesagt nicht sehe, wie es ab 1.12. bis Ende der kalten Jahreszeit dann wieder so weitergehen soll, wie vor diesem Lockdown. Wie gesagt, z.B. das mit den Bars funktioniert nach meinen Erfahrungen einfach nicht. Muss man natürlich abwarten, wie sich das Infektionsgeschehen jetzt die nächsten Wochen entwickelt, aber selbst wenn wir die täglichen Neuinfektionen um 75% gedrückt bekämen, wären wir nach zwei Verdopplungen halt wieder bei den heutigen Infektionszahlen.

Hab jetzt nicht extra nachgeschaut, aber für die letzten beiden Verdopplungen haben wir zusammen 3-4 Wochen oder so gebraucht, das wäre dann also bereits Ende Dezember :f_thumbsup:

Ich quote mich aus einem Beitrag vom 24.08.2020 einfach selbst:

Original von Schnicker
Deshalb kommt es mir ein bisschen so vor, als würden gerade viele eine Abwandlung des "Marshmallow-Tests" nicht bestehen. Also insbesondere jene, die es schon für eine viel zu große Einschränkung sehen, eine Maske zu tragen. Im Vergleich zu anderen Ländern hatten wir einen soften Lockdown und mittlerweile ist auch wieder vieles erlaubt. Also so als würde man uns zwei Marshmallows auf den Tisch legen und sagen, isst du nur einen, bekommst du einen Neuen. Isst du beide bekommst du nichts mehr.

Man kann nur hoffen, dass sich jetzt alle zusammenreißen. Die Einschränkungen sind kacke, ja finde ich auch. Man kann aber immerhin noch einkaufen gehen und sich mit mehr als einer Person treffen. Wenn es gut läuft, ist ab Dezember dann hoffentlich wieder mehr drin, aber auch dann muss mehr Disziplin herrschen als die letzten Wochen, sonst können wir im nächsten Jahr den gleichen Mist gerade nochmal machen. Möglicherweise mit noch schärferen Maßnahmen.

Ansonsten denke ich, dass die Pandemie vor allem ein 2020 bzw Anfang 2021-Problem bleiben wird. Also 2021 wird es schon noch Maßnahmen geben müssen, aber bzgl Impfstoff sieht es nach allem was man hört gut aus. Dann kommt es natürlich noch auf die Verfügbarkeit bzw. insgesamt die Logistik und die Impfbereitschaft in der Bevölkerung an. Wenn die Ärzte Zugang zum Impfstoff haben, müssten ja eigentlich 400k+ Impfungen am Tag drin sein. Z.B. in einem 6000 Einwohnerdorf wären das ~30 Impfungen am Tag. Das sollte selbst bei nur einem einzigen ortsansäßigen Arzt realistisch sein. Wenn man das 100 Tage lang macht, ist die halbe Bevölkerung geimpft. Nicht dass das bereits Herdenimmunität entspräche, aber sofern die Impfstoffe wider erwarten nicht doch erst Ende 2021 (oder nie) kommen, sollte bis zur nächsten kalten Jahreszeit schon ein großer Teil der Bevölkerung geimpft sein.


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Ich bin jetzt erst dazu gekommen, den Vortrag von Prof. Drosten bei Meppen Live zuende zu schauen. Da das Thema Impfung / Corona Strategie hier stark diskutiert wurde, seine Annahme dazu grob zusammengefasst:

1) Es braucht eine Impfung für die aktuellen Risikogruppen (vor allem ältere Menschen)
2) Dann kann man schrittweise höhere Infektionszahlen zulassen
3) Die Folge wird sein, dass vor allem junge Menschen auf einer Intensivstation landen
4) Aus diesem Grund braucht es zusätzlich ein antivirales Medikament, um diese effektiv behandeln zu können

Wenn ich es richtig verstanden habe läuft diese schrittweise Erhöhung dann so lange weiter, bis eine Herdenimmunität erreicht ist.


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Zitat
groovechampion
Beigetreten: 07.05.2009

Das ist doch keine Strategie, das ist die Vorgehensweise für 1 Szenario.

Impfstoff kommt, Risikogruppen werden geimpft, wer krank ist, wird versorgt. :f_ugly:

Die richtigen Fragen hierzu wären: wann kommt der Impfstoff und kommt er überhaupt? Wann können wir absehen, ob oder wann was kommt? Plan B, if not?


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Alle deine Fragen kannst du selber beantworten, wenn du dich in das Thema einliest und deinen eigenen Kopf für mehr als passiv-aggressives Nachfragen verwendest. Zum Stand diverser Impfstoffkandidaten gibt es beispielsweise viele Informationsquellen.


Antwort
Zitat
groovechampion
Beigetreten: 07.05.2009

Die Antworten auf die interessanten Fragen möge man sich bitte ergoogeln und bitte nicht von einem Experten erwarten, okay!

Karliczek sagt Mitte kommenden Jahres für breite Teile der Bevölkerung. Die Wette halte ich, kann so 25k setzen.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Der Vortrag geht 1,5 Stunden und ich habe einen Teil von 2-3 Minuten daraus extrahiert, da er hier im Forum nicht durch dich, aber andere Personen kürzlich diskutiert und erfragt wurde. Meine Schwierigkeit mit deiner Haltung ist, dass du erstens nicht direkt die Aussagen des / der Experten verfolgst und zweitens einen komplexen Sachverhalt kurz und knapp beantwortet haben möchtest.

Es gibt 62 Folgen des NDR-Podcasts, eine mindestens vierstellige Anzahl Studien und im deutschen Raum pro Tag eine zweistellige Anzahl an Berichten zu Covid-19, inklusive zum Stand der Impfstoffe. Selber lesen macht klug, deine einerseits sarkastisch andererseits fordernde Haltung ist hingegen einfach nur destruktiv. Ich könnte dich auch fragen "Wie sieht die Klimapolitik Europas aus" oder "Wie kriege ich bei NL200 eine positive Winrate" und dann beleidigt sein, wenn ich von dir keine hilfreiche Antwort bekomme.

Was ganz anderes zum Thema "Wieso dauert es gerade so lange, bis das Gesundheitsamt für einen Test vorbei kommt?":

Laboren droht Überlastung wegen Corona-Tests

Wegen der ansteigenden Infektionszahlen warnen deutsche Labore vor einer Überlastung beim Auswerten der Corona-Tests. Die Testkapazität sei bundesweit erstmalig zu 100 Prozent ausgereizt, teilte der Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin mit. Als Basis dafür dienen die Daten aus insgesamt 162 Laboren deutschlandweit. Nötig sei daher, die Testkapazitäten deutlich stärker auf besonders dringliche Fälle zu konzentrieren.

Darüber hinaus würden noch immer zu viele PCR-Tests auch ohne Symptome gemacht und damit Personen mit sehr niedriger Priorität getestet. In erster Linie seien medizinische Tests zur Diagnose von Infektionen da - und in der Pandemie auch dazu, die Ausbreitung zu verhindern und Risikogruppen zu schützen.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Und noch was anderes aus den panikmachenden Mainstreammedien (zeit.de):

Intensivmediziner: Mehr Junge erkranken schwer

Der Direktor der Intensivmedizin am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf, Stefan Kluge, berichtet von einer steigenden Zahl junger Corona-Patienten auf der Intensivstation. Anders als bei der ersten Welle der Virusausbreitung im Frühjahr seien dieses Mal viele Jüngere betroffen, sagte der Professor dem Radiosender Bayern 2. "Wir betreuen mehrere Patienten deutlich unter 50 Jahren und teilweise ohne Vorerkrankungen."


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Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Mich würde mal interessieren, wie die Test eigentlich ausgewertet werden. Wie da der Prozess ist.

https://www.statista.com/statistics/1104645/covid19-testing-rate-select-countries-worldwide/


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Zitat
gendeLic
Beigetreten: 06.07.2006

Finde die Idee, wie die Slowakei momentan damit umgeht ganz interessant, leider habe ich nicht sehr detaillierte Infos.
https://kurier.at/politik/ausland/alle-testen-kein-lockdown-das-slowakische-corona-experiment/401084553

Gibt sicher auch noch andere Artikel dazu... ja die Antigen-Tests haben eine höhere Fehlerquote, aber bei schnell 3 Mio. getesteten war afaik nur ca. 1% positiv und eben nur diese müssen in Quarantäne für den Rest gehts weiter wie bisher bzw. ohne Lockdown light.


Antwort
Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von gendeLic
Finde die Idee, wie die Slowakei momentan damit umgeht ganz interessant, leider habe ich nicht sehr detaillierte Infos.
https://kurier.at/politik/ausland/alle-testen-kein-lockdown-das-slowakische-corona-experiment/401084553

Gibt sicher auch noch andere Artikel dazu... ja die Antigen-Tests haben eine höhere Fehlerquote, aber bei schnell 3 Mio. getesteten war afaik nur ca. 1% positiv und eben nur diese müssen in Quarantäne für den Rest gehts weiter wie bisher bzw. ohne Lockdown light.

Ich habe da kein Abo, kann daher nur den ersten Teil lesen.
Hatte aber auch schon wo anders darüber gelesen. So wie ich das verstehe ist das nicht "weltweit einmalig", sondern eine Kopie des chinesischen Weges mit einer Provinz, nur das die Slowakei einer kleinen chinesischen Provinz entspricht.

Finde den Weg aber auch ganz interessant zur Eindämmung, dass man "harte" Lockdowns nur punktuell macht. Wenn ich das richtig versteh geht das auch ein bisschen in die Richtung von Drosten zur Eindämmung von Clustern?


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Zitat
aeneus
Beigetreten: 09.06.2008

Original von gendeLic
Finde die Idee, wie die Slowakei momentan damit umgeht ganz interessant, leider habe ich nicht sehr detaillierte Infos.
https://kurier.at/politik/ausland/alle-testen-kein-lockdown-das-slowakische-corona-experiment/401084553

Gibt sicher auch noch andere Artikel dazu... ja die Antigen-Tests haben eine höhere Fehlerquote, aber bei schnell 3 Mio. getesteten war afaik nur ca. 1% positiv und eben nur diese müssen in Quarantäne für den Rest gehts weiter wie bisher bzw. ohne Lockdown light.

Wird interessant zu sehen sein, ob die Bevölkerung mitzieht, vor allem bei der Quarantäne. Ein Erfolgsfaktor ostasiatischer Länder ist ja, dass sie Quarantäne konsequent umsetzen und die Compliance der Bevölkerung hoch ist. Wäre schön, wenn das auch in Europa funktioniert.


Antwort
Zitat
alwayswinning1111
Beigetreten: 22.07.2008

Original von gendeLic
Finde die Idee, wie die Slowakei momentan damit umgeht ganz interessant, leider habe ich nicht sehr detaillierte Infos.
https://kurier.at/politik/ausland/alle-testen-kein-lockdown-das-slowakische-corona-experiment/401084553

Gibt sicher auch noch andere Artikel dazu... ja die Antigen-Tests haben eine höhere Fehlerquote, aber bei schnell 3 Mio. getesteten war afaik nur ca. 1% positiv und eben nur diese müssen in Quarantäne für den Rest gehts weiter wie bisher bzw. ohne Lockdown light.

halte die idee auch für gut, wenn das gut organisiert wird- sprich das z.b. lange schlangen vermieden werden. wird halt nur sehr viel geld kosten, weshalb die bundesregierung das wohl nicht machen wird.

geklotzt wird da nur bei dem großkapital (z.b. lufthansa) oder beamten, die bekommen ihr geld schneller als man schauen kann.

aber das mal massiv investiert wird für den normalen bürger (z.b. pro tag eine kostenlose ffp2 maske für risikogruppen) darauf wird man vermutlich bis aufs ende der zeitrechnung warten müssen, genauso wie ein massiver ausbau des öffentlichen nahverkehrs, dass der kleine mann nicht mehr mit 30cm abstand im bus stehen muss. es findet da mMn halt schon eine sehr zweifelhafte priorisierung statt.

das man sich durch solche großinvestitionen longterm vermutlich sogar noch geld sparen würde, da dies zu einer schnelleren eindämmung der pandemie führen würde, sieht die bundesregierung offenbar völlig anders.


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Auch so Kleinigkeiten wie unterschiedlicher Schulbeginn einiger Schulen/Klassen (8:00, 8:30, 9:00) könnte den Traffic in den Öffis entzerren.


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ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016

Original von meistermieses
Auch so Kleinigkeiten wie unterschiedlicher Schulbeginn einiger Schulen/Klassen (8:00, 8:30, 9:00) könnte den Traffic in den Öffis entzerren.

bei uns gibt es das ...gab es aber auch schon vor corona...beurfsschule ist um 7:30 oberstufe ist 8:15 und 5-9 hat normal um 8...weiß aber auch nicht ob wirklich alle schulen das mitmachen...


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Zitat
Mizzzzz
Beigetreten: 20.08.2019

Original von meistermieses
Auch so Kleinigkeiten wie unterschiedlicher Schulbeginn einiger Schulen/Klassen (8:00, 8:30, 9:00) könnte den Traffic in den Öffis entzerren.

Siegerland, ländlicher Raum:
Hier fährt oft überhaupt nur ein Bus am Tag, nämlich "der" Schulbus morgens!
Den Rest des Tages gibt es das Ruftaxi.

Sehe nicht, wie die das hier hinbekommen würden, so sehr ich mir das auch wünschen würde!


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weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

war übrigens mal wieder einkaufen und es wird zum running gag.. klopapier aller qualitäten ausverkauft.. seife ausverkauft... einige tiefkühltuhen komplett leer und wir haben in unserer gemeinde aktuell 1 erkrankten.. wtf?


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Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

kann mir das mal einer mit dem Scheisshauspapier mal erklären? ich kapiers nicht...


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JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Wenn Leute nicht mehr raus sollen, dann horten sie. Das ist ein ganz natürlicher Prozess. KA warum Leute deswegen ragen. Man kann den Leuten nicht sagen, dass sie die Wohnung fast nicht mehr verlassen sollen und erwarten, dass sie jeden Tag einkaufen gehen.


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