Original von dak113
1. Ja natürlich. Über psychische Erkrankungen kann man diskutieren, da ich zumindest die Argumentation nachvollziehen kann, dass wir hier auch Auswirkungen sehen wenn eine große Anzahl Kinder ohne Großeltern aufwächst. Der Rest ist aber ziemlich obv. an die Maßnahmen gekoppelt, da monetär (Staatsverschuldung, Gelddrucken der EZB) bzw. organisatorisch (Ausfall von Unterricht/verlorenes Jahr) bedingt.
2. Wir haben es ja nicht mal versucht. Die Risikogruppe ab 70 ist gleichzeitig die am wenigsten mobile Gruppe der Bevölkerung. Also ist das viel einfacher als die gesamte Bevölkerung einzuschränken (das hätte BTW vor 12 Monaten wohl auch ein Großteil für unmöglich eingeschätzt), man muss ja nur die Interaktion zwischen Jung und Alt auf ein Minimum runterfahren.
Zum einen ist es total widersprüchlich die jetzigen Maßnahmen zu kritisieren, weil dadurch Kinder ohne Großeltern aufwachsen würden, aber dann zu fordern, die Interaktion zwischen Jung und Alt auf ein Minimum zu beschränken.
Zum anderen ist es doch total lächerlich zu behaupten, Kinder würden ohne ihr Großeltern aufwachsen, weil jetzt für ca. 12 Monate der Kontakt reduziert wurde/wird. Frage mich wie das Kinder in der Vergangenheit geschafft haben, deren Großeltern weiter weg wohnten und die sich auch maximal zwei mal pro Jahr sehen konnten. Und das in Zeiten ohne Videotelefonie oder ähnlichem sondern nur mit Brief und Telefon.