Corona is in Indien halt halbwegs wayne, weil die Bevölkerung zum einen sehr jung ist
Udn zum anderen Corona ausgelacht wird, von den Viren und co, die da grassieren. Als ob sich Tollwut mit Corona abgeben würde.
Corona is in Indien halt halbwegs wayne, weil die Bevölkerung zum einen sehr jung ist
Udn zum anderen Corona ausgelacht wird, von den Viren und co, die da grassieren. Als ob sich Tollwut mit Corona abgeben würde.
Lebenserwartung in Indien liegt bei 69 Jahren also etwa 12 Jahre weniger als in Deutschland
Wenn man nun diese
Statistik sich genauer anschaut dann dürfte dort halt einfach die extrem betroffene Altersgruppe fast nicht vorhanden sein
edit: Deutschland hat bei 2.164.000 Corona fällen bisher 53000 Tote. Indien hat bei 10.690.000 Fällen 153k tote und das bei einem viel schlechteren bis nicht vorhandenen Gesundheitssystem... (siehe hier)
Aber mit 69 Jahre als Inder wirst doch gesundheitlich so sein wie ein 89-jähriger in Deutschland...also hinkt der vergleich bzgl. "betroffene Altersgruppe"
Oder schaut der Virus rein aufs Alter? ...
Original von Carty
Aber mit 69 Jahre als Inder wirst doch gesundheitlich so sein wie ein 89-jähriger in Deutschland...also hinkt der vergleich bzgl. "betroffene Altersgruppe"
woher hastn sowas?
Original von Carty
Aber mit 69 Jahre als Inder wirst doch gesundheitlich so sein wie ein 89-jähriger in Deutschland...also hinkt der vergleich bzgl. "betroffene Altersgruppe"Oder schaut der Virus rein aufs Alter? ...
Ich glaube der "durchschnittliche" Inder hat auch weniger "Zivilisationskrankheiten" (Diabetes, Übergewicht etc.) die wohl zusätzliche Risikofaktoren bei Corona darstellen.
Original von p00s88
Original von Carty
Aber mit 69 Jahre als Inder wirst doch gesundheitlich so sein wie ein 89-jähriger in Deutschland...also hinkt der vergleich bzgl. "betroffene Altersgruppe"woher hastn sowas?
Logik??? ...guck doch wie ein "normaler" Inder schuften muss und wo er sich tummelt...Baden im versifften Ganges etc.
Viel anfälliger für Krankheiten, weniger ärztliche Versorgung, Leben in Slums etc.
Da ist doch das Immunsystem doch schon von vornherein kaputt
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/sanofi-biontech-corona-101.html
Der französische Pharmakonzern Sanofi will in seinem Frankfurter Werk die Wettbewerber BioNTech/Pfizer bei der Impfstoff-Produktion unterstützen. Die ersten Lieferungen an die EU sollen im Sommer kommen.
das ist doch mal ne gute nachricht
hab mir das schon länger gedacht das dass doch möglich sein sollte
evtl wirds ja doch noch was mit der impfung für große teile der bevölkerung dieses Jahr
https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-01/corona-impfstoff-pfizer-biontech-bayer-lizenz-coronavirus
hat wer nen zeit+ account und kann den artikel hier posten?
Original von badmoe92
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/sanofi-biontech-corona-101.htmlDer französische Pharmakonzern Sanofi will in seinem Frankfurter Werk die Wettbewerber BioNTech/Pfizer bei der Impfstoff-Produktion unterstützen. Die ersten Lieferungen an die EU sollen im Sommer kommen.
das ist doch mal ne gute nachricht
hab mir das schon länger gedacht das dass doch möglich sein sollte
evtl wirds ja doch noch was mit der impfung für große teile der bevölkerung dieses Jahrhttps://www.zeit.de/wirtschaft/2021-01/corona-impfstoff-pfizer-biontech-bayer-lizenz-coronavirus
hat wer nen zeit+ account und kann den artikel hier posten?
Lasst auch die anderen ran
Es ist dringend Zeit, alle Impfstoffreserven zu mobilisieren. Auch wenn das heißt, BioNTech und Pfizer zur Lizenzierung ihres Mittels zu zwingen – zum Beispiel an Bayer.
Ein Kommentar von Jens Tönnesmann
26. Januar 2021, 13:56 Uhr 420 Kommentare
ARTIKEL HÖREN
Corona-Impfstoff: Bisher ist Bayer bei der Produktion eines Corona-Impfstoffs nicht beteiligt. Warum eigentlich?
Bisher ist Bayer bei der Produktion eines Corona-Impfstoffs nicht beteiligt. Warum eigentlich? © Krisztian Bocsi/Bloomberg/Getty Images; Christophe Archambault/AFP via Getty Images
Bayer ist eines der bekanntesten und größten Pharmaunternehmen der Welt. Auch dort, in Leverkusen, beobachten sie Tag für Tag, wie das Coronavirus mutiert, sich verbreitet, Menschen tötet. Und dass es überall an Impfstoff mangelt. Wie andere Pharmafirmen an der Herstellung scheitern oder Lieferzusagen reißen. Die einfache Frage lautet also: Warum stellt dieser traditionsreiche Konzern keinen Impfstoff gegen Corona her?
Schon vor Wochen hatte das Unternehmen erklärt: "Wir stehen bereit, wenn es darum geht, die Herstellung eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus zu unterstützen, nachdem er erfolgreich getestet und zugelassen wurde." Bayer ließ wissen, es könne innerhalb der nächsten zwölf Monate mit der Produktion beginnen, "wenn dies erforderlich sein sollte, um den weltweiten Bedarf zu decken".
Das war, wohlgemerkt, im Oktober. Drei Monate und Tausende Tote später ist der weltweite Bedarf weiterhin gigantisch und auf absehbare Zeit nicht gedeckt – und trotzdem hat noch kein Impfstoffentwickler das Angebot von Bayer angenommen.
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Deutsche Krankenhausgesellschaft - "Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine Entwarnung zu geben"
Das sagte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, bei einer Pressekonferenz. Die Krankenhäuser stünden weiter unter einer Dauerbelastung. © Foto: Lennart Preiss/AFP/Getty Images
Zwar arbeitet Bayer seit Kurzem mit dem Tübinger Pharmaunternehmen CureVac zusammen, das auch einen Impfstoff entwickelt. Berichten zufolge soll die Bundesregierung den Schritt im Hintergrund unterstützt haben, sie ist an CureVac beteiligt. Sogar von einer "nationalen Impfstoffallianz" ist die Rede.
Klingt vielversprechend, und bestimmt ist diese Kooperation ein Schritt in die richtige Richtung. Doch erstens ist der CureVac-Impfstoff noch nicht zugelassen; erst im Sommer oder Herbst könnte es so weit sein, aber gewiss ist das nicht. Und zweitens will Bayer nach eigenen Worten bisher nur dabei helfen, Studien durchzuführen, regulatorische Aufgaben zu erledigen und den Impfstoff auszuliefern. Aber das rettende Arzneimittel später produzieren? Ausgerechnet darum geht es bisher nicht.
Das ist erstaunlich angesichts des Angebots, das Bayer im Oktober gemacht hat. Man darf sich also nicht mit dieser "nationalen Impfstoffallianz" zufriedengeben, so ambitioniert der Begriff klingt.
Aber zum Glück gibt es ja schon einen ziemlich wirksamen Impfstoff. Die erstklassigen Forscher vom Mainzer Unternehmen BioNTech haben ihn erfunden und zusammen mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt. Er wird gerade jeden Tag hunderttausendfach gespritzt – und ist dennoch extrem knapp und begehrt. Eine gute Nachricht: BioNTech und Pfizer bauen ihre Produktion aus. Und eine weitere: Auch Bayer könnte womöglich diesen Impfstoff herstellen.
Klar, den mRNA-Impfstoff von BioNTech zu produzieren, ist kompliziert und teuer. Und Bayer ist ein knallhart kalkulierendes Unternehmen. Selbstlosigkeit braucht man da nicht zu erwarten. Man konnte das eindrücklich in einem anderen Zusammenhang sehen, nämlich bei der Übernahme des umstrittenen Saatgutherstellers Monsanto. Dem Unternehmen geht es darum, seine Konkurrenz zu übertreffen und seine Profite zu vergrößern, dafür nimmt es große Risiken in Kauf und hält auch harsche Kritik problemlos aus.
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Bayer wird Fabriken also nur dann umrüsten und einen Corona-Impfstoff produzieren, wenn es daran verdienen kann. Umgekehrt heißt das aber auch: Wenn Bayer an einem Impfstoff verdienen kann, besteht vermutlich auch Interesse. Man arbeite "intensiv an Optionen, wie wir unsere Ressourcen und Kapazitäten nutzen können, um die steigende Nachfrage im Bereich mRNA-Impfstoffe zu bedienen", heißt es inzwischen auf der Website des Konzerns.
Angesichts der prekären Impfstoffversorgung wäre es an der Zeit, dass Bayer auf der einen und BioNTech und Pfizer auf der anderen Seite einen Deal machen. Wenn Letztere sich weigern, sollte Gesundheitsminister Jens Spahn einschreiten: Er könnte BioNTech dazu zwingen, seinen Impfstoff zu lizenzieren – an Bayer oder jedes andere Unternehmen, das ihn zuverlässig herstellen kann.
Ja, das wäre ein außergewöhnlich harter Eingriff. Aber offenbar geht es nicht anders. Nicht etwa, weil der Staat den BioNTech-Impfstoff mit vielen Millionen Euro gefördert hat. Sondern weil das Coronavirus so gefährlich und bisher kein Ende der Pandemie in Sicht ist. Vielleicht machen BioNTech und Pfizer dann etwas weniger Profit. Aber sie würden weiter und sicher auf Jahre gut verdienen – und dabei doch noch etwas schneller die Welt retten.
Wenn es immer noch nur ums Geld und nicht um Menschenleben geht, läuft was falsch.
Es müssen wohl erst 50000 Menschen pro Tag in Deutschland daran sterben.
Das gefährliche ist, dass dieses ganze Impfdebakel auch die "Querdenker" nur noch mehr bestätigt.
Mir kommt Astrazeneca bei der aktuellen Diskussion um die stümperhaften EU Verträge auch viel zu schlecht weg. Die verramschen ihren Impstoff zum Selbstkostenpreis, während die anderen Impfstoffhersteller offenbar ganz hervorragend daran verdienen...
Biontech Impfstoff wirkt auch gegen die Briten/Südafrika Mutante. Endlich mal gute Neuigkeiten.
Original von krong
Mir kommt Astrazeneca bei der aktuellen Diskussion um die stümperhaften EU Verträge auch viel zu schlecht weg. Die verramschen ihren Impstoff zum Selbstkostenpreis, während die anderen Impfstoffhersteller offenbar ganz hervorragend daran verdienen...
Karl Lauterbach hat es gestern bei Maischberger gut zusammengefasst "Moralisch hat die EU recht, Rechtlich AstraZeneca".
Und so sehr sich AZ da jetzt grade auch asozial verhält und sich windet, wie ein Aal, darf man etwas nicht vergessen. Den Vertrag mit der EU zu "brechen" stand ja nicht plötzlich in der Buchenstabensuppe des CEO zum Frühstück oder irgendwas. Es muss irgendeinen Grund haben warum sie das ggf. machen.
Und da liegt die Vermutung einfach sehr nah, dass der Vertrag mit der EU einfach mal sehr unattraktiv für AZ ist.
Ich habe da keine Belege für, aber von Biontech weiß man das ja auch, dass die EU hauptsächlich auf Preisedrücken und co gesetzt hat... Weswegen Biontech eben auch gesag that "ja, wir haben ne Lieferverpflichtung für 2021, liefern wir das meiste eben in Q4, LUL".
Es ist einfach naheliegend, dass der Vertrag mit AZ ähnlich unattraktiv ist und AZ ihn deswegen überhaupt erst zu brechen überlegt. Und dann hat die EU da scheinbar nicht mal entsprechende Mittel das zu verhindern.
Es passt einfach alles in das Impfstoff-Desaster der EU rein. Dieser Laden hat einfach wirklich alles verkackt, was man da nur verkacken kann.
Ist es nicht vielmehr so, dass UK bei AZ 3 Monate vor der EU bestellt hat und die entsprechend jetzt mehr Dosen bekommen?
Wenn du in der Kneipe sitzt, ein Bier bestellst und nach dir kommt ne Gruppe rein, erwartest du dann nicht auch, dass du dein Bier vor der Gruppe bekommst?
Ich sehe hier ehrlich gesagt kein asosziales Verhalten seitens Astrazeneca, sondern viel mehr ne viel zu späte Bestellung der EU. Ich muss aber gestehen, dass ich die Verträge nicht kenne...
So wie Astrazeneca sich äußert, bezahlt UK nicht mehr Geld als die EU pro Dosis...
Auf Impfstoffanbieter einzuschlagen finde ich ehrlich gesagt recht schwierig. DIe haben es geschafft innerhalb kürzester Zeit Impfstoffe zu entwickeln, die der einzige ausweg aus der Corona Krise sind. Der Preis pro Dosis ist im Vergleich zu dem Mehrwert verschwindend gering. Zudem muss man davon ausgehen, dass die Impfstoffe nicht sehr lange in großer Menge benötigt werden. Und der Herstellprozess ist auch nicht so easy.
Somit ist es wirtschaftlich nicht so easy für die Unternehmen das gescheit zu planen, wenn sie X Millionen oder sogar Milliarden in neue Fabriken stecken (die fertig zu stellen länger dauern könnte, als Impfstoff benötigt wird..) Generell gilt auch in der Pharmabranche, dass man mit Impfstoff nicht reich wird.
Deshalb ist es für mich umso wichtiger, dass hier mit öffentlichen Geldern unterstützt wird und auch geschaut wird, wie Allianzen geschmiedet werden können. (z.B. wie jetzt mit Sanofi) Damit wir möglichst schnell alle die wollen impfen können.
Denke von der Preisgestaltung hätte man da auch andere Mittel wählen können, z.B. Boni wenn Menge X bis Datum Y geliefert wird usw..
Generell ist es aber gerade ein Angebots Markt, da die Nachfrage viel höher als das Angebot ist, deshalb sind die Abnehmer auch in einer recht schlechten Verhandlungsposition und ich kann AstraZeneca voll verstehen, wenn sie der EU keine Garantien geben können/ wollen.
Hauptaufgabe der Politik und der Pharmabranche sollte jetzt sein wie man das Angebot erhöhen kann und da sollte geld keine rolle spielen. Das hätte man btw auch vor 6 Monaten schon angehen können...
Original von DarkZonk
Und da liegt die Vermutung einfach sehr nah, dass der Vertrag mit der EU einfach mal sehr unattraktiv für AZ ist.
Wenn sich das bewahrheitet, dann fällt das einfach in die "kann man sich nicht ausdenken"-Kategorie.
Wir haben eine Jahrhundertepidemie mit wirtschaftlichen Schäden durch Lockdowns in Billionenhöhe und die EU schachert wegen ein paar Milliärdchen mit den Impfstoffherstellern rum.
Original von DarkZonk
Karl Lauterbach hat es gestern bei Maischberger gut zusammengefasst "Moralisch hat die EU recht, Rechtlich AstraZeneca".
Mir nicht klar, warum sollte die EU "moralisch Recht" haben?
Sie hat imo genau auch moralisch unrecht, denn egal, ob man es gesinnungs- oder verantwortungsethisch betrachtet, es ist einfach nur grundlegend Banane, die Impfstoffhersteller im Zweifel nicht einfach mit Geld zuzuscheissen und jegliche Probleme, die mit Preisen und Bezahlung einhergehen können, damit aus dem Weg zu räumen.
Gesinnungsethisch, weil ja jede Verzögerung Menschenleben kostet
Verantwortungsethisch zusätzlich, weil selbst ein Zuscheissen der Pharmakonzerne mit Geld vernachlässigbar im Vergleich mit Lockdownkosten ist.
Und da kommt noch oben drauf, dass es einfach unfassbar dumm ist, wenn man nur die angebliche Moral auf seiner Seite hat, nicht aber das Recht. Wieso hat die EU nicht auch das Recht auf ihrer Seite, wohl zu doof gewesen mal wieder? Einfach nur Unvermögen, das man kaschieren möchte, in dem man die "Moralkeule" als Ablenkung schwingt, die von den Journalisten dankbar angenommen wird.
Die EU steht für mich hier mal wieder als absolute Nullnummer da.
Der Vertrag zwischen der EU und AstraZeneca ist gar nicht veröffentlicht. Also kann man die Lage rechtlich nicht wirklich beurteilen. Und die EU-Kommission möchte den Vertrag gerne öffentlich machen, aber AstraZeneca stellt sich noch dagegen.
Original von krong
Mir kommt Astrazeneca bei der aktuellen Diskussion um die stümperhaften EU Verträge auch viel zu schlecht weg. Die verramschen ihren Impstoff zum Selbstkostenpreis, während die anderen Impfstoffhersteller offenbar ganz hervorragend daran verdienen...
Sehe ich auch so. Die gehen einfach stur nach Auftragseingang. GB hat halt 3 Monate früher bestellt als die EU und bekommen halt auch dementsprechend früher. Ganz normaler Vorgang.
Biontech/Pfizer liefert dahin wo sie am meisten Profit machen. Hinzu kommt im Falle Israel, daß die Israelis Patientendaten an Biontech übermitteln, was für die Gold wert ist, ein spezieller Deal der Israel nochmal zusätzlich einige Millionen mehr Impfdosen beschert hat. Bei unserem Datenschutz mimimi wäre das undenkbar.
Und die Amis liefern einfach per Erlass keinen Impfstoff aus ihrer Produktion ins Ausland.
Selbst Kanada muss von Europa aus versorgt werden. Amerika first.
Zusammen fassend der 3 die so weit vorne sind:
GB hat hoch gepokert und wird belohnt
Israel zahlt und liefert Daten
USA Amerika first, unsolidarisch
D hat sich halt solidarisch verhalten und zu ängstlich vorbestellt. Dementsprechend dümpeln wir hinterher. Zudem spielt auch die Impfstrategie eine Rolle. Das rausfahren in die Heime und KHs mit mobilen Impfteams dauert halt länger als im Impfzentrum am Fliessband.
Heute 14Uhr ist btw mein Frauchen dran mit impfen. Bin gespannt.
Original von FidiFlush
Biontech/Pfizer liefert dahin wo sie am meisten Profit machen.
Und das kann man ihnen nicht mal vorhalten. Sie retten mit jeder Dosis trotzdem potentiell ein Leben, also ist das in Ordnung. Abgesehen davon, dass es auch mittelfristig Sinn macht, weil man den profit in den Aufbau weiterer Kapazitäten stecken kann, wodurch potentiell mehr Impfstoff gefertigt werden kann usw...
Kann man sich nicht ausdenken, dass die EU hier wirklich nur den Preis drücken wollte.-...
Edit: Glückwunsch an Frauchen. Muss ja einen wichtigen sozialen Job haben, danke an sie dafür!
Original von OnkelHotte
Mir nicht klar, warum sollte die EU "moralisch Recht" haben?
Man könnte moralisch schon argumentieren, dass Impfstoffhersteller dorthin den Impfstoff liefern sollen, wo man damit die meisten Menschenleben retten kann. Und das ist zB im Falle von Biontech sicherlich jetzt nicht mehr Israel, wenn dort sogar schon Teenager geimpft werden.
Aber man kann von Pharmakonzernen nicht erwarten, dass sie so handeln. Am Ende orientieren sie sich natürlich an den Verträgen die sie geschlossen haben, also welche Mengen sie welchen Ländern bis zu welchem Zeitpunkt fest zugesagt haben, welche Vertragsstrafen es gibt und welchen Gewinn sie machen werden. Es kann auch sein, dass es sich jetzt mehr lohnt England über die vertraglich zugesicherten Dosen zu beliefern und gleichzeitig der EU eine Strafe zahlen zu müssen, als beide Verträge einzuhalten.
Gerade wenn die EU Verantwortlichen mit dem Argument "moralischer Verpflichtung" kommen, deutet das ganz stark darauf hin, dass die Verträge katastrophal verhandelt wurden sind.