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Ferklsepp307
Beigetreten: 08.02.2007

Ist halt schwierig mit dir zu diskutieren, wenn du nur schwarz/weis sehen willst. Du hast eine vorgefertigte Meinung, die globa heist: "Die BR hat scheisse gebaut. Punkt."

Trotzdem will ich noch auf einige Vorwürfe eingehen, welche du so in den Raum stellst, z.T. ohne daß ich das so gesagt hätte.

Original von OnkelHotte
Ok, dann lass stecken.
Du bist also der Meinung, man hätte den ruhigen Sommer nicht nutzen können, um sich besser auf eine zweite Welle, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten war, vorbereiten zu können.

Wie kommst du zu dem Entschluss?

Original von OnkelHotte
Du willst sagen, dass man immer erst dann handeln soll, wenn die Probleme bereits da sind und nicht versuchen sollte, sie zu antizipieren.

Hab ich wo gesagt?

Original von OnkelHotte
Du sagst außerdem, mein letztes Posts ignorierend, man könne Pflegeheime nunmal nicht besser schützen, und dass jede Umsetzung von Hygiene- und Testkonzepten eh sinnlos ist.

Hab ich wo gesagt? Les bitte die Antwort auf Wody.

Original von OnkelHotte
Du sagst außerdem, dass Flugsicherheitskonzepte sinnlos sind, weil ja analog, ebenfalls in der Praxis erwiesen, trotz aller Konzepte Unglücke passieren.

wat? ich hab überhaupt nix zu Flugsicherheitskonzepten gesagt??

Nachdem ich aber auch keine Lust habe, mir irgendwelche Sachen in den Mund legen zu lassen, die ich nicht gesagt habe, bin ich aus dem Diskurs hier wieder raus.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von cptbanano
Wenn alles so vorhersehbar ist, wo sollte die Bundesregierung JETZT ihre Prioritäten setzen? Welche Probleme kommen auf uns in den nächsten Monaten zu? Wie groß ist die Gefahr bei den Mutationen? Vorbereiten auf eine dritte Welle oder generell Fokus mehr auf die Wirtschaft?

Ich bin gespannt auf die Antworten immerhin habt ihr schon im Sommer gewusst, welche Probleme uns heute beschäftigen.

Man sollte jetzt, wo die Pflegeheimbewohner bald alle geimpft sind, für die ambulanten Pfleger Hygienemaßnahmen beschließen, wie zB verpflichtende Schnelltests vor jeder Schicht. Außerdem muss man sicherstellen, dass im 2.Q, wenn dann viel Impfstoff da ist, dieser auch verimpft werden kann, also dass die Anmeldung glatt läuft und die Impfzentren genügend Kapazitäten haben.
Außerdem würde ich schauen, wie viele Schnelltests Deutschland beschaffen kann. Davon hängt auch mit ab, wieviel man öffnen kann.
Mögliche Lockerungen wären zB private Treffen bis 5 Personen, Restaurants draußen, Fitnessstudios, kontaktloser Breitensport, Friseure, Kitas, Schulen im Wechselunterricht, Einzelhandel. Natürlich nicht alles auf einmal und alles mit strengen Auflagen (Kapazität begrenzen, Anmeldung zur Kontaktnachverfolgung, Schnelltests).
Entgegen der aktuellen politischen Stimmung würde ich die Schulen und den Einzelhandel eher später öffnen, da diese Maßnahmen zu einem deutlichen Infektionsrückgang geführt haben.

Für mich wäre es eine Aufgabe der Virologen gewesen eine detaillierte Liste von Maßnahmen zu erstellen und diese hinsichtlich der Wirksamkeit auf das Infektionsgeschehen zu bewerten. Basierend darauf kann dann die Politik entscheiden was sie öffnet (und unter welchen Auflagen) und was nicht.

@shaddiii: Die Bundesregierung ist nicht irgendeine einzelne Instanz, sondern die, mit dem mit Abstand größten Einfluss auf die Corona Politik.


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von Wody

Original von cptbanano
Wenn alles so vorhersehbar ist, wo sollte die Bundesregierung JETZT ihre Prioritäten setzen? Welche Probleme kommen auf uns in den nächsten Monaten zu? Wie groß ist die Gefahr bei den Mutationen? Vorbereiten auf eine dritte Welle oder generell Fokus mehr auf die Wirtschaft?

Ich bin gespannt auf die Antworten immerhin habt ihr schon im Sommer gewusst, welche Probleme uns heute beschäftigen.

Man sollte jetzt, wo die Pflegeheimbewohner bald alle geimpft sind, für die ambulanten Pfleger Hygienemaßnahmen beschließen, wie zB verpflichtende Schnelltests vor jeder Schicht. Außerdem muss man sicherstellen, dass im 2.Q, wenn dann viel Impfstoff da ist, dieser auch verimpft werden kann, also dass die Anmeldung glatt läuft und die Impfzentren genügend Kapazitäten haben.
Außerdem würde ich schauen, wie viele Schnelltests Deutschland beschaffen kann. Davon hängt auch mit ab, wieviel man öffnen kann.
Mögliche Lockerungen wären zB private Treffen bis 5 Personen, Restaurants draußen, Fitnessstudios, kontaktloser Breitensport, Friseure, Kitas, Schulen im Wechselunterricht, Einzelhandel. Natürlich nicht alles auf einmal und alles mit strengen Auflagen (Kapazität begrenzen, Anmeldung zur Kontaktnachverfolgung, Schnelltests).
Entgegen der aktuellen politischen Stimmung würde ich die Schulen und den Einzelhandel eher später öffnen, da diese Maßnahmen zu einem deutlichen Infektionsrückgang geführt haben.

Für mich wäre es eine Aufgabe der Virologen gewesen eine detaillierte Liste von Maßnahmen zu erstellen und diese hinsichtlich der Wirksamkeit auf das Infektionsgeschehen zu bewerten. Basierend darauf kann dann die Politik entscheiden was sie öffnet (und unter welchen Auflagen) und was nicht.

@shaddiii: Die Bundesregierung ist nicht irgendeine einzelne Instanz, sondern die, mit dem mit Abstand größten Einfluss auf die Corona Politik.

In NRW Pflicht seit November für alle ambulanten Dienste etc.
Soweit ich das sehe inzwischen bundesweit, die Coronaverodnung unterscheidet da nicht zwischen Pflege in Wohnheim und pflegedienst zuhause


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von Ferklsepp307

Original von OnkelHotte
Du bist also der Meinung, man hätte den ruhigen Sommer nicht nutzen können, um sich besser auf eine zweite Welle, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten war, vorbereiten zu können.

Wie kommst du zu dem Entschluss?

Original von Ferklsepp307
Kein Ahnung, warum du immer auf dem Sommer rumreitest. Im Sommer war Corona auch in Altenheimen nicht das große Problem, ging doch eher erst ab September/Oktober los.

Original von Ferklsepp307

Original von OnkelHotte
Du willst sagen, dass man immer erst dann handeln soll, wenn die Probleme bereits da sind und nicht versuchen sollte, sie zu antizipieren.

Hab ich wo gesagt?

Original von Ferklsepp307
Kein Ahnung, warum du immer auf dem Sommer rumreitest. Im Sommer war Corona auch in Altenheimen nicht das große Problem, ging doch eher erst ab September/Oktober los.

Seriously, du sagst wortwörtlich, dass im Sommer doch alles kein Problem war und dass es erst im Sept/Okt losging und behauptest gleichzeitig man müsse Probleme angehen, BEVOR der Schlamassel da sei.

Paradoxie ein Reinstform.


Antwort
Zitat
Ferklsepp307
Beigetreten: 08.02.2007

@Hotte:

Du hast aber schon gelesen, auf was sich die von dir jetzt zitierte Aussage bezog?

Den Rest kannst gerne vergessen. Du bist wohl aktuell in einer etwas verbohrten Lage und willst nur sehen, was du sehen willst. Da könnte die Bundesregierung machen, daß es Bier regnet, dann würdest du dich beschweren, warum es kein Pils ist.
Glaub, dir würde es gut tun, wenn du hier mal ein paar Tage nicht in den Thread schaust.

Schöne Woche noch, oder es mit deinen Worten ausgedrückt

Original von OnkelHotte Ok, dann lass stecken.

Edit auf deinen Edit:
Meine Aussage bezog sich darauf, daß im Sommer in den Heimen ja kaum Ausbrüche waren. Vielleicht haben wir da aneinander vorbei geredet. Wobei ich dir ja sogar in meinem Beispiel erzählt habe, daß in unserem örtlichen Altenheim auch im Sommer sehr viele Maßnahmen gelaufen sind, welche dann Schritt für Schritt angepasst wurden. Dass im Mai keine Schnelltests zur Verfügung standen, kann ich da erstmal niemanden ankreiden.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von shaddiii
Hotte, irgendwie wirkst du die ganze Zeit wie auf Monstertilt und wenig sachlich.

Deine Argumente drehst du dir total zurecht, statt einfach mal zuzugeben, dass du dich hier etwas verrannt hast. Den Unterschied zwischen "Einfluss haben" und "Verantwortung tragen" muss ich dir doch nun wirklich nicht erklären. Macht es nicht mehr Sinn, die verantwortliche Instanz zu kritisieren statt selektiv eine einzelne Instanz mit Einfluss?

Erklär mir lieber mal, was der Unterschied zwischen einem wirtschaftlich betriebenen Restaurant, einem wirtschaftlich betriebenen Krankenhaus und einem wirtschaftlich betriebenen Pflegeheim ist. Und ob du beispielsweise allen Beziehern von Pflegedienstleistungen beispielsweise Restaurantbesuche verwehren möchtest. Oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

1. Mit Unsachlichkeit hast du angefangen, in dem du mir "populistisches Palaver" unterstellst und im selben Atemzug populistische Phrasen aka "Konsens in der Bevölkerung" verwendest als Rechtfertigung für fahrlässiges politisches Nichthandeln.

2. Wer sich verrennt, bist du, in dem du, mangels Argumenten, dich an technischen Begrifflichkeiten festhältst wie "Einfluss haben" vs "Verantwortung tragen".
Nochmal: Verantwortung und Einfluss haben beide, bundes- Und Landesregierungen. Beide haben weder ihren Einfluss ausgeschöpft, noch die notwendige Verantwortung getragen. Und Verantwortung oder Einfluss, der Grund ist doch und bleibt derselbe und weil es so absurd wäre, widerspricht da ja auch keiner: Den Sommer wurde einfach durchgepennt gemäß Prinzip Hoffnung, es würde schon keine zweite Welle kommen. Gibt es irgendjemanden, der da widerspricht?
Ich weiß gar nicht, wie man sich um dieses simple Fakt noch rumwinden kann und da um jeden Preis eine Relativierung drum basteln will.

3. Ich weiß nicht, warum du jetzt die Restaurant-Diskussion führen möchtest. Es bleibt immer dieselbe Faktenlage
- Pflegeheime, nicht Restaurants, sind die Orte, wo 50% der Toten herkommen
- Bundesweite- und länderspezifische Verordnungen wurden viel zu spät, erst mitten in der zweiten Welle anstatt vorausschauend vorher, erlassen (siehe doch die Quellen. In der Fleischindustrie ging es doch auch, aber bei Pflegeheimen soll es auf magische Weise unmöglich gewesen sein, bundesweite Standards im Sommer bereits zu definieren und umzusetzen?)
- Immer noch gibt es keine bundesweit konsequente Umsetzung von nötigen Testkonzepten. Außerdem ist mir nicht bekannt, dass es logistischen und personellen Support für Pflegeheime gibt (zB mobile Teams, Bundeswehr etc)
- Die Schuld, dass Maßnahmen viel zu spät verordnet und nicht weitsichtig geplant, sodass es bei der Umsetzung zu Problemen kommt, tragen die Bundes- und Landesregierungen

ist da jetzt irgendwas dabei, dem du nicht zustimmst oder widersprechen würdest?

@ferklsepp: Ich finde meine Schlussfolgerungen aus deinen Aussagen so geradlinig und logisch, dass ich dazu stehe, dass man sie aus deinen Aussagen korrekt so ableiten kann.
Aber das lohnt wohl wirklich nicht weiter, ausdiskutiert zu werden.
Dir auch eine schöne Woche!


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von OnkelHotte

Original von shaddiii
Hotte, irgendwie wirkst du die ganze Zeit wie auf Monstertilt und wenig sachlich.

Deine Argumente drehst du dir total zurecht, statt einfach mal zuzugeben, dass du dich hier etwas verrannt hast. Den Unterschied zwischen "Einfluss haben" und "Verantwortung tragen" muss ich dir doch nun wirklich nicht erklären. Macht es nicht mehr Sinn, die verantwortliche Instanz zu kritisieren statt selektiv eine einzelne Instanz mit Einfluss?

Erklär mir lieber mal, was der Unterschied zwischen einem wirtschaftlich betriebenen Restaurant, einem wirtschaftlich betriebenen Krankenhaus und einem wirtschaftlich betriebenen Pflegeheim ist. Und ob du beispielsweise allen Beziehern von Pflegedienstleistungen beispielsweise Restaurantbesuche verwehren möchtest. Oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

1. Mit Unsachlichkeit hast du angefangen, in dem du mir "populistisches Palaver" unterstellst und im selben Atemzug populistische Phrasen aka "Konsens in der Bevölkerung" verwendest als Rechtfertigung für fahrlässiges politisches Nichthandeln.

2. Wer sich verrennt, bist du, in dem du, mangels Argumenten, dich an technischen Begrifflichkeiten festhältst wie "Einfluss haben" vs "Verantwortung tragen".
Nochmal: Verantwortung und Einfluss haben beide, bundes- Und Landesregierungen. Beide haben weder ihren Einfluss ausgeschöpft, noch die notwendige Verantwortung getragen. Und Verantwortung oder Einfluss, der Grund ist doch und bleibt derselbe und weil es so absurd wäre, widerspricht da ja auch keiner: Den Sommer wurde einfach durchgepennt gemäß Prinzip Hoffnung, es würde schon keine zweite Welle kommen. Gibt es irgendjemanden, der da widerspricht?
Ich weiß gar nicht, wie man sich um dieses simple Fakt noch rumwinden kann und da um jeden Preis eine Relativierung drum basteln will.

3. Ich weiß nicht, warum du jetzt die Restaurant-Diskussion führen möchtest. Es bleibt immer dieselbe Faktenlage
- Pflegeheime, nicht Restaurants, sind die Orte, wo 50% der Toten herkommen
- Bundesweite- und länderspezifische Verordnungen wurden viel zu spät, erst mitten in der zweiten Welle anstatt vorausschauend vorher, erlassen (siehe doch die Quellen. In der Fleischindustrie ging es doch auch, aber bei Pflegeheimen soll es auf magische Weise unmöglich gewesen sein, bundesweite Standards im Sommer bereits zu definieren und umzusetzen?)
- Immer noch gibt es keine bundesweit konsequente Umsetzung von nötigen Testkonzepten. Außerdem ist mir nicht bekannt, dass es logistischen und personellen Support für Pflegeheime gibt (zB mobile Teams, Bundeswehr etc)
- Die Schuld, dass Maßnahmen viel zu spät verordnet und nicht weitsichtig geplant, sodass es bei der Umsetzung zu Problemen kommt, tragen die Bundes- und Landesregierungen

ist da jetzt irgendwas dabei, dem du nicht zustimmst oder widersprechen würdest?

@ferklsepp: Ich finde meine Schlussfolgerungen aus deinen Aussagen so geradlinig und logisch, dass ich dazu stehe, dass man sie aus deinen Aussagen korrekt so ableiten kann.
Aber das lohnt wohl wirklich nicht weiter, ausdiskutiert zu werden.
Dir auch eine schöne Woche!

Die Maßnahmen wurden im Sommer ziemlich präzise formuliert. Da ging es ausführlich um Hygiene Maßnahmen und Standards. (Abstand, pflegeausrüstung, raumgrößen, Lüftung, Mahlzeiten etc.)
Das einzige was nicht drin war, waren schnelltests - aus dem Grund weil sie zu dem Zeitpunkt noch nicht verfügbar und nicht durchgeführt wurden.

Ich hab irgendwie das Gefühl du wetterst hier über Pflegeheime ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben was für Auflagen und Hygiene Bestimmungen von den gesundheitsämtern und heimaufsichten gestellt wurden.

Ich stimme dir zwar zu, dass die Bereiche wo viele sterben oberste Priorität haben, aber du tust hier so als wäre da nichts passiert ohne auch nur den geringsten schimmer zu haben.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Ich wettere in keinster Weise über die Pflegeheime selbst. Für mich sind das die Gearschten, auf die es Erlässe herabregnet gemäß "dann schau mal, wie du das hinbekommst".


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von OnkelHotte
Ich wettere in keinster Weise über die Pflegeheime selbst. Für mich sind das die Gearschten, auf die es Erlässe herabregnet gemäß "dann schau mal, wie du das hinbekommst".

Na dann stell uns bitte die Erlasse der einzelnen Bundesländer (nicht Bundesregierung ;-)) mal vor und stell uns dar wo es regnet. Unterschiede gibt es ja schonmal nicht - suggeriert zumindest deine Argumentation zu "den Pflegeheimen"
Wenn du hier so allgemein deine Meinung verbreitest, die ich dir hier schon am Beispiel NRW widerlegt habe (Achtung hätte auch bawü sein können oder mit Abstrichen Bayern).
Bitte auch auf die Besuche der berufsgenossenschaften und heimaufsichten eingehen die (möglicherweise ;-) ) die einrichtungen besucht haben im Hygienekonzepte und deren Umsetzung zu bewerten und zu unterstützen..
Oder meinst du mit herabregnen deren Aussagen?


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Ja, jetzt hast du eine Aussage "herabregnen", an der du dich abarbeiten kannst, um ja nicht auf das Kernproblem eingehen zu müssen.

Ich habe jetzt zahlreiche Quellen und Beispiele geliefert, die die Frage aufkommen lassen, warum a) Maßnahmen oft erst so spät ergriffen worden und b) warum Maßnahmen nicht einheitlich oder mangelhaft umgesetzt werden.

Nochmal, was willst du sagen? Der Sommer wurde vorbildlich genutzt, um sich auf die zweite Welle vorzubereiten? Zeitpunkte der Verordnungen wurden frühestmöglich gewählt? Etwaige Logistik und Personalprobleme sorgfältig adressiert und antizipiert?

Du willst sagen, dass das Desaster, das sich in den letzten Monaten in Heimen abgespielt war, gottgegeben und unvermeidlich war? Bundes- und Landesregierung tragen keinerlei Verantwortung? Dann sag es doch bitte, anstatt dich auf Spitzfindigkeiten einzuschießen und jegliche Kritik komplett zu relativieren.

Dreht sich jetzt aber auch im Kreis.
Glaube das ist der Zeitpunkt, zu pausieren.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Wir arbeiten uns daran ab, dass du ein sehr kompliziertes Thema ohne Expertise in dem Gebiet zu haben als sehr simpel darstellst. Wir arbeiten uns daran ab, dass du zwischen "Alles ist toll" und "Totalem Desaster" schon gar keine andere Nuance mehr wahrnimmst. Wir arbeiten uns daran ab, dass du Verantwortlichkeiten und kausale Zusammenhänge nicht akzeptieren möchtest und stattdessen stur den einfachsten möglichen Kritikweg gehst.

Du hast aber damit recht, dass wir uns im Kreis drehen.


Antwort
Zitat
MLP123
Beigetreten: 30.05.2006

Original von OnkelHotte
Shaddi: Es macht halt keinen Sinn, auf deine Argumente einzugehen, weil sie entweder hanebüchen (Restaurants mit Pflegeheimen vergleichen) oder Strohmann Argumente sind (Bundesregierung und Kanzler kann NICHTS beim Schutz von Pflegeheimen machen. Ist Ländersache PUNKT. Echt schade man). Und es stimmt halt auch einfach nicht. Schulen sind auch Ländersache und als ob die Kanzlerin keinen Einfluss drauf gehabt hätte, was zu Schulschließungen passiert ist, ebenfalls wurden auf Bundesebene ja Erlässe verfasst, die auch für Länder gelten (halt erst im Oktober)
Zumal die LRs in meine Kritik ebenfalls eingeschlossen sind.

Welche Erlasse wurden auf Bundesebene verkündet, insbesondere in Sachen Schulen und Pflegeheime? Der Bund hat in Sachen Schule überhaupt keine Einflußmöglichkeiten auf die Länder. Sieht man ganz deutlich an Hessens Corona-Schulvorgehensweise.


Antwort
Zitat
Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Denke er hat z.B. den gemeint: Link Text...

Ohne spätere Verordnungen der Länder bringt der allerdings überhaupt nichts.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Hatte ich 2 Seiten vorher schon verlinkt. zB hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/Corona_TestVO_mit_Begruendung_151020.pdf


Antwort
Zitat
MLP123
Beigetreten: 30.05.2006

Original von OnkelHotte
Hatte ich 2 Seiten vorher schon verlinkt. zB hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/Corona_TestVO_mit_Begruendung_151020.pdf/blockquote >

Kennst du den Sinn (und Nutzen) der TestVO?

EDIT: Die Landesregierung (durch VO) oder der Landkreis (durch AV) regelt die Detaild bezüglich der Pflegeheime: wer darf wie in das Gebäude, welche Masken müssen getragen werden, Details zum Hygienekonzept. Wie oft muss das Personal getestet werden usw.
Da kann der Bundesminister noch so viel Druck ausüben, er hat hier keine Gesetzgebungskompetenz, wie in allen anderen Bereichen der Corona Gesetzgebung auch. Er kann Schnelltests für Pflegeheime und Schulen zulassen und die Abrechnungsmodi gestalten- das wars dann aber auch.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von n0gg
In NRW Pflicht seit November für alle ambulanten Dienste etc.
Soweit ich das sehe inzwischen bundesweit, die Coronaverodnung unterscheidet da nicht zwischen Pflege in Wohnheim und pflegedienst zuhause

Kannst du die tägliche Testpflicht mit einer Quelle belegen? Ich hab bis jetzt immer nur von 2x pro Woche gehört.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Österreich lockert bei einem Wert von über 100 und mit Tirol stand jetzt und wir müssen uns trotz Wert von 75 stand jetzt auf eine Verlängerung des Lockdowns einstellen. Das ist nicht mehr vermittelbar. Die CDU hat bei der letzten Umfrage an Zustimmung verloren, die FDP am meisten dazugewonnen. Wenn es schon keine Lockerungen gibt, dann muss es wenigstens einen konkreten Plan geben.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Ich finde das auch nicht vermittelbar, dass Österreich jetzt lockert. Insbesondere bei den gehäuft nachgewiesenen Infektionen mit der "Südafrika Mutation" in Tirol, gegen die der AstraZeneca Impfstoff möglicherweise nicht mehr effektiv schützt.

Ich finde es sinnvoll, dass wir die Zahlen hier noch weiter drücken. Eine große Öffnung (mehr als Schule und Kindergärten) käme m.E. viel zu früh.

Wobei das Kind vermutlich eh schon in den Brunnen gefallen ist und wir aufgrund der Nähe zu Österreich die südafrikanische Variante bald auch im eigenen Land haben werden...


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Jetzt lockern wäre imo ziemlich dumm, zeigen ja die Beispiele Irland und Portugal, wo die Zahlen seit Weihnachten durch die Decke gegangen sind. Verstehe auch nicht ganz was Motivation der Ösis ist, das wird auch recht viel kritisiert.

Viel schlauer als jetzt zu öffnen ist imo, die Inzidenz weiter zu drücken, um dann im April Schrittweise zur Normalität zurück zu kehren. Oberste Prio bei der Öffnung müssen dann auch erstmal die Kitas und Schulen haben. Wobei die Kitas gar nicht wirklich zu sind, was ich so aus meinem Bekanntenkreis mitbekomme


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von Wody

Original von n0gg
In NRW Pflicht seit November für alle ambulanten Dienste etc.
Soweit ich das sehe inzwischen bundesweit, die Coronaverodnung unterscheidet da nicht zwischen Pflege in Wohnheim und pflegedienst zuhause

Kannst du die tägliche Testpflicht mit einer Quelle belegen? Ich hab bis jetzt immer nur von 2x pro Woche gehört.

Nein täglich nicht. Es ist von regelmäßigen test mind. Wöchentlich in der Verordnung die Rede. Der Rest liegt meist in der Verantwortung der Einrichtungsleitung.

Der Mehrwert von täglichen test ist aber auch fraglich weil du so oder so noch einen Zeitraum hast, in dem du schon Corona hast, ansteckend bist, aber der test noch negativ ist. Die meisten Ärzte und Tests geben da 5 Tage an.

Was Öffnungen angeht, bin ich auch der Meinung dass man es sehr dosiert machen sollte. Breitensport oder mannschaftssport sehe ich da noch weit entfernt.
Aber Friseure zum Beispiel wo Kunde und Friseur FFP2 tragen spricht nichts gegen...beim Einzelhandel ist es ähnlich. Meiner Meinung nach ist neben Kita und Schule alles wichtig wo Existenzen dran hängen. Das hat meiner Meinung nach Vorrang vor jeglichem Breitensport - auch wenn ich den ebenfalls vermisse...


Antwort
Zitat