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[Geschlossen] Diskussionsthread Atomkraft

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derf0s
Beigetreten: 08.11.2008

Original von FiftyBlume
Deutschland kann beispielsweise nicht einfach so Atombomben bauen(wobei schlechtes Beispiel, bin überzeugt, dass es S3 verschlüsselte Dokumente gibt, die es ermöglichen innerhalb kürzester Zeit eine Atombombe zu bauen).

deutschland hat nur mal so am rande (wenn auch indirekt) Atombomben

Insgesamt lagern in Deutschland noch etwa 15 bis 20 Atombomben

Die Atombomben auf dem Standort Büchel bei Cochem an der Mosel sind zum Abwurf durch Bundeswehr-Tornados des Jagdbombergeschwaders 33 vorgesehen

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/usa-in-deutschland-gelagerte-us-atombomben-ruecken-in-blickpunkt_aid_498135.html

auch interessant diesbezüglich:

In den Enthüllungsberichten von Wikileaks geht es auch um die 20 Atomwaffen der US-Armee, die seit dem Kalten Krieg in Büchel lagern. Büchel wird in dem vertraulichen Papier nicht ausdrücklich genannt, gilt aber als einziger deutscher Standort mit Nuklearwaffen.

[...] Nuklearwaffen in Deutschland belassen – als Abschreckung gegen den Iran.

http://www.rhein-zeitung.de/regionales/mittelmosel_artikel,-Confidential-Schaeuble-Westerwelle-und-die-Atombomben-_arid,171041.html


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von McTwist

Original von FiftyBlume

btw, ich kann mit dem Risiko gut leben, dass son Dings mal irgendwo vllt hochgeht und will nich mehr Geld für meinen Strom bezahlen:)

du bist auch so einer der holocaust? interessiert mich nicht, betrifft mich nicht.

Nein, aber ich kann mit der Risiko leben - btw komm ich aus ner Gegend die im 40km-Umkreis von nem AKW liegt, also nich so ganz weit ab vom Schuss....früher war mal n AKW noch näher an uns dran.....da gabs auch jedes Jahr Demos, dass interessante war, dass Anlieger nur äußerst selten dabei waren;)(Anlieger=>Leute aus der näheren Umgebung).

Edit:
Indirekte Atombomben sind aber keine Atombomben - und man hat sie auch nicht mit Stoffen aus den AKWs gebaut.


NoLimitNOOB
Beigetreten: 10.07.2007

Mal ne generelle Frage:

Könnten die Mods hier mal den Spam von wegen "AAHH Supergau in Deutschland" oder "Wenn ein AKW hochgeht sterben wir alle" löschen??

Hier wird nicht diskutiert, hier wird imo hoffnungslos überdramatisiert ohne abzuwägen ...


venusflytrap
Beigetreten: 21.12.2007

Original von NoLimitNOOB
Mal ne generelle Frage:

Könnten die Mods hier mal den Spam von wegen "AAHH Supergau in Deutschland" oder "Wenn ein AKW hochgeht sterben wir alle" löschen??

Hier wird nicht diskutiert, hier wird imo hoffnungslos überdramatisiert ohne abzuwägen ...

:facepalm:


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von OMGifolded72

Zum Schluss zitiere ich den alternativen Friedensnobelpreisträger, Kernphysiker und ehemaligen Direktor des Max-Plank-Institutes Hans-Peter Dürr:

Ich nenne nur einen Grund, der für mich als Kernphysiker ein absolutes Nein zur Kernenergie bedeutet:
Wir Menschen sollten nie und nimmer Technologien entwickeln, die bei maximal möglichen Störfall zu einem Schaden führen, der nicht mehr von uns verantwortbar ist.


boah ich würde es gerne glauben.....

So fordert der neue Katalog unter anderem hochwasser- und erdbebensichere Atomkraftwerke. Alle erdenklichen Nachrüstungsmaßnahmen müssten die Gefahren eines Stromausfalls besser abwenden. Auch ein möglicher Flugzeugabsturz dürfe demnach keine Gefahr mehr darstellen. Notstromdieselaggregate, Rohrleitungen und Notstandssysteme müssten verbunkert werden. All diese Maßnahmen müssten "nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik" erfolgen und "unverzüglich" umgesetzt werden, heißt es in dem Papier. Nach Kontraste-Recherchen erfüllt derzeit kein einziges deutsches AKW all diese Kriterien.
http://www.tagesschau.de/inland/atomdebatte142.html


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von fischief
boah ich würde es gerne glauben.....

So fordert der neue Katalog unter anderem hochwasser- und erdbebensichere Atomkraftwerke. Alle erdenklichen Nachrüstungsmaßnahmen müssten die Gefahren eines Stromausfalls besser abwenden. Auch ein möglicher Flugzeugabsturz dürfe demnach keine Gefahr mehr darstellen. Notstromdieselaggregate, Rohrleitungen und Notstandssysteme müssten verbunkert werden. All diese Maßnahmen müssten "nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik" erfolgen und "unverzüglich" umgesetzt werden, heißt es in dem Papier. Nach Kontraste-Recherchen erfüllt derzeit kein einziges deutsches AKW all diese Kriterien.
http://www.tagesschau.de/inland/atomdebatte142.html

also wenn die betreiber selber auf diese kosten aufkommen müssen, dann stehen die teile wohl dann schnell still, besonders wenn nun keine akws bis 2020 durchkommt.

und rechtliche schritte kann es nur gegen das moratorium geben oder`?
naja wird wohl die industrie recht bekommen, aber wenn die cdu nun wirklich den prüfkatalog durchbringt und die laufzeitverlängerung abgeschaft, dann ist die frage wie lange die akws laufen dürfen ohne diese sicherheitsvorgaben zu erfüllen, denn dann stehen die akws früher als gedacht/gewollt.


MojosAces
Beigetreten: 04.02.2009

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1287058/Das-verdraengte-Risiko#/beitrag/video/1287058/Das-verdraengte-Risiko


Original von McTwist
also wenn die betreiber selber auf diese kosten aufkommen müssen, dann stehen die teile wohl dann schnell still, besonders wenn nun keine akws bis 2020 durchkommt.

und rechtliche schritte kann es nur gegen das moratorium geben oder`?
naja wird wohl die industrie recht bekommen, aber wenn die cdu nun wirklich den prüfkatalog durchbringt und die laufzeitverlängerung abgeschaft, dann ist die frage wie lange die akws laufen dürfen ohne diese sicherheitsvorgaben zu erfüllen, denn dann stehen die akws früher als gedacht/gewollt.

Sollte die Laufzeitverlängerung nun plötzlich doch wieder zurückgenommen werden, dann hätten die Betreiber mit Sicherheit auch Schadensersatzansprüche gegen den Staat. Schließlich wird in ihr Eigentum eingegriffen und insbesondere durch die erst vor kurzem beschlossene und durch Vertrag mit den Betreibern vereinbarte Laufzeitverlängerung hat die BRD für die Betreiber einen Vertrauenstatbestand geschaffen.
Wie man kurzfristig all das widerrufen soll, ohne eine Kompensation für die Betreiber zu schaffen ist mir schlichtweg schleierhaft.
Das war neben der Gewährleistung der Versorgung schließlich auch einer der Gründe, weshalb Rot-Grün damals nicht den Ausstieg von Heute auf Morgen durchführen konnte/wollte und daher eine schrittweise Abschlatung beschlossen hat.


michimanni
Beigetreten: 03.08.2006

Original von NoLimitNOOB
Mal ne generelle Frage:

Könnten die Mods hier mal den Spam von wegen "AAHH Supergau in Deutschland" oder "Wenn ein AKW hochgeht sterben wir alle" löschen??

Hier wird nicht diskutiert, hier wird imo hoffnungslos überdramatisiert ohne abzuwägen ...

Bitte melde die Beiträge an die Moderation, die Du als Spam ansiehst. Unmittelbar sehe ich keinen Grund für Editierungen o.ä.

Gruß,
michimanni


Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006

Verstehe nicht, was es an diesem Thread auszusetzen geben soll.

Inzwischen ist ja deutlich geworden, dass fast alle Diskussionsteilnehmer prinzipiell einer Meinung sind (Ausstieg, so schnell es die Gegebenheiten zulassen).

Und in Anbetracht der doch sehr "emotionalen" Thematik geht es hier ziemlich gesittet zu, wenn Ich das mal mit anderen Threads vergleiche.
Und viell. war die Diskussion sogar mal ein wenig konstruktiv, weniger im Bezug darauf dass der eine oder andere seine Meinung überdacht hat. Aber doch von dem Gefühl her, dass eine Katastrophe (die ja letztendlich Auslöser der Diskussion war) die Menschen etwas zusammenrücken lässt - naja, kann sein dass da bei mir auch nur der Wunsch Vater des Gedankens ist.


Face12
Beigetreten: 27.07.2006

Original von michimanni

Original von NoLimitNOOB
Mal ne generelle Frage:

Könnten die Mods hier mal den Spam von wegen "AAHH Supergau in Deutschland" oder "Wenn ein AKW hochgeht sterben wir alle" löschen??

Hier wird nicht diskutiert, hier wird imo hoffnungslos überdramatisiert ohne abzuwägen ...

Bitte melde die Beiträge an die Moderation, die Du als Spam ansiehst. Unmittelbar sehe ich keinen Grund für Editierungen o.ä.

Gruß,
michimanni

Also die berechtigten Ängste vor dem unquantifierbaren (sowohl hinsichtlich der Eintrittswarscheinlichkeit als auch des eventuellen Umfangs) Restrisikos als Spam zu diskreditieren ist zynisch.


Spooky99
Beigetreten: 31.03.2006

durchaus sehr beruhigend.
Inside AKW Brokdorf

wenn es nicht so bitter wäre, könnte ich drüber lachen.
Erinnert mich an dies hier.


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von Spooky99
durchaus sehr beruhigend.
Inside AKW Brokdorf

das beste argument und das noch von einem schichtleiter für atomenergie,
die machen das doch alle also kann es nur richtig sein:D


sebajoe
Beigetreten: 06.03.2006

Was doch hier alles für Energie Experten rumlaufen.

Sofortiger Austieg würde eigentlich nur dazu führen das Strom extern eingekauft werden muss. Ihr dürft 1x raten woraus der wohl erzeugt wird.

Selbst unsere Experen hier, gehen nicht von einem realistischen Szenario vor 2020 aus, und selbst das wäre noch relativ sportlich. Dafür gibt es einfach zu viele Probleme die noch zu lösen sind.
Es fehlen leider echte Alternativen. Wenn nicht jeder´der einen Garten hat eine Windenergieanlage aufbauen will/muss, wird eine ökologische Alternative schwer. Selbst bei unseren Offshore Anlagen ist eine solche Strommenge einfach utopisch. Die momentan größten Anlagen die es gibt sind 5MW Anlagen. Ihr solltet euch ja ausrechnen können wieviele davon nötig sind ein AKW zu ersetzen. Als Bsp. sei Bard Offshore I genannt, dort stehen 80 5MW Anlagen und das ist momentan der einzige Offshore Park in Deutschland. Ach ja und macht euch mal schlau was Umweltschützer gegen diese Projekte für einen Sturm laufen.
Für Solar und Tiefengeothermie sieht es ähnlich aus, Solar bei uns ist mehr oder minder nur für den "Hausgebrauch" möglich und die Tiefengeothermie würde mit den gleichen Argumenten wie die AKW konfrontiert ( siehe "Beben in Landau, Basel,Staufen,etc.). Die Erzeugen sich ihre Probleme selber.
Also was bleibt. Kohlekraftwerke? Naja sicherer zu sein als ein AKW ist nicht schwer, allerdings für unser Klima nicht wirklich optimal. Aber das ist ja jetzt auch zweitrangig :rolleyes:.
Von den Problemen der Speicherung des Stromes fangen wir hier erst gar nicht an.

Ein anderes echtes Problem ist ja noch nichtmal Ansatzweise gelöst. Wohin mit den Brennelementen? Nach Russland? Nach China, Indien, etc. als second Hand Ware verkaufen? In Abklingbecken liegen lassen ?

Fazit ist Ausstieg aus der Kernkraft ist möglich, aber nicht von heute auf morgen.
Und was noch viel wichtiger ist, an diese riesige Aufgabe mit einem kühlen Kopf und ohne alzuviel Emotionen gehen. Das würde allen mehr helfen als blindwütigen Aktionismus.

Zu dem E.On Bericht: Aua wenn das mal nicht mehr als Peinlich ist. Es ist ja wohl nur ein Sekundärkreislauf, aber die Sprüche von dem Schichtleiter ?(. Und nicht mal jemande zur Überprüfung vor Ort zu schicken, hoffe mal der ist seinen Job los.


miraculix250
Beigetreten: 25.02.2007

Original von sebajoe
Was doch hier alles für Energie Experten rumlaufen.

Sofortiger Austieg würde eigentlich nur dazu führen das Strom extern eingekauft werden muss. Ihr dürft 1x raten woraus der wohl erzeugt wird.

Selbst unsere Experen hier, gehen nicht von einem realistischen Szenario vor 2020 aus, und selbst das wäre noch relativ sportlich. Dafür gibt es einfach zu viele Probleme die noch zu lösen sind.
Es fehlen leider echte Alternativen. Wenn nicht jeder´der einen Garten hat eine Windenergieanlage aufbauen will/muss, wird eine ökologische Alternative schwer. Selbst bei unseren Offshore Anlagen ist eine solche Strommenge einfach utopisch. Die momentan größten Anlagen die es gibt sind 5MW Anlagen. Ihr solltet euch ja ausrechnen können wieviele davon nötig sind ein AKW zu ersetzen. Als Bsp. sei Bard Offshore I genannt, dort stehen 80 5MW Anlagen und das ist momentan der einzige Offshore Park in Deutschland. Ach ja und macht euch mal schlau was Umweltschützer gegen diese Projekte für einen Sturm laufen.
Für Solar und Tiefengeothermie sieht es ähnlich aus, Solar bei uns ist mehr oder minder nur für den "Hausgebrauch" möglich und die Tiefengeothermie würde mit den gleichen Argumenten wie die AKW konfrontiert ( siehe "Beben in Landau, Basel,Staufen,etc.). Die Erzeugen sich ihre Probleme selber.
Also was bleibt. Kohlekraftwerke? Naja sicherer zu sein als ein AKW ist nicht schwer, allerdings für unser Klima nicht wirklich optimal. Aber das ist ja jetzt auch zweitrangig :rolleyes:.
Von den Problemen der Speicherung des Stromes fangen wir hier erst gar nicht an.

Ein anderes echtes Problem ist ja noch nichtmal Ansatzweise gelöst. Wohin mit den Brennelementen? Nach Russland? Nach China, Indien, etc. als second Hand Ware verkaufen? In Abklingbecken liegen lassen ?

Fazit ist Ausstieg aus der Kernkraft ist möglich, aber nicht von heute auf morgen.
Und was noch viel wichtiger ist, an diese riesige Aufgabe mit einem kühlen Kopf und ohne alzuviel Emotionen gehen. Das würde allen mehr helfen als blindwütigen Aktionismus.

Zu dem E.On Bericht: Aua wenn das mal nicht mehr als Peinlich ist. Es ist ja wohl nur ein Sekundärkreislauf, aber die Sprüche von dem Schichtleiter ?(. Und nicht mal jemande zur Überprüfung vor Ort zu schicken, hoffe mal der ist seinen Job los.

Probleme wie dieses etwa?


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von sebajoe
Was doch hier alles für Energie Experten rumlaufen.

Sofortiger Austieg würde eigentlich nur dazu führen das Strom extern eingekauft werden muss. Ihr dürft 1x raten woraus der wohl erzeugt wird.

Selbst unsere Experen hier, gehen nicht von einem realistischen Szenario vor 2020 aus, und selbst das wäre noch relativ sportlich. Dafür gibt es einfach zu viele Probleme die noch zu lösen sind.
Es fehlen leider echte Alternativen. Wenn nicht jeder´der einen Garten hat eine Windenergieanlage aufbauen will/muss, wird eine ökologische Alternative schwer. Selbst bei unseren Offshore Anlagen ist eine solche Strommenge einfach utopisch. Die momentan größten Anlagen die es gibt sind 5MW Anlagen. Ihr solltet euch ja ausrechnen können wieviele davon nötig sind ein AKW zu ersetzen. Als Bsp. sei Bard Offshore I genannt, dort stehen 80 5MW Anlagen und das ist momentan der einzige Offshore Park in Deutschland. Ach ja und macht euch mal schlau was Umweltschützer gegen diese Projekte für einen Sturm laufen.
Für Solar und Tiefengeothermie sieht es ähnlich aus, Solar bei uns ist mehr oder minder nur für den "Hausgebrauch" möglich und die Tiefengeothermie würde mit den gleichen Argumenten wie die AKW konfrontiert ( siehe "Beben in Landau, Basel,Staufen,etc.). Die Erzeugen sich ihre Probleme selber.
Also was bleibt. Kohlekraftwerke? Naja sicherer zu sein als ein AKW ist nicht schwer, allerdings für unser Klima nicht wirklich optimal. Aber das ist ja jetzt auch zweitrangig :rolleyes:.
Von den Problemen der Speicherung des Stromes fangen wir hier erst gar nicht an.

Ein anderes echtes Problem ist ja noch nichtmal Ansatzweise gelöst. Wohin mit den Brennelementen? Nach Russland? Nach China, Indien, etc. als second Hand Ware verkaufen? In Abklingbecken liegen lassen ?

Fazit ist Ausstieg aus der Kernkraft ist möglich, aber nicht von heute auf morgen.
Und was noch viel wichtiger ist, an diese riesige Aufgabe mit einem kühlen Kopf und ohne alzuviel Emotionen gehen. Das würde allen mehr helfen als blindwütigen Aktionismus.

Zu dem E.On Bericht: Aua wenn das mal nicht mehr als Peinlich ist. Es ist ja wohl nur ein Sekundärkreislauf, aber die Sprüche von dem Schichtleiter ?(. Und nicht mal jemande zur Überprüfung vor Ort zu schicken, hoffe mal der ist seinen Job los.

klar nicht jede technologie ist perfekt auch die erneuerbaren haben nachteile, will ich nicht bestreiten.
meiner ansicht nacht hätte man schon viel früher in ee investieren müssen und die subventionen der kernenergie kürzen.
das endlager problem wird solange bestehen, bis das ganze nicht mehr strahlt, also kann ne million jahre dauern, man kann nirgends radioaktiven abfall solange speichern ohne auf die verschiebung der erdplatten zu achten und meiner ansicht nach wird auch kein fass solange überdauern, da wird es zwangsläufig zu einem austritt von radioaktiven strahlen kommen und für die die meinen sollen die das in der zukunft lösen, das problem besteht jetzt und es muss jetzt was gemacht werden.
die brennelemente in ein andere land zu schicken wo wahrscheinlich die sicherheitsvorschriften geringer sind als hier ist imo größter schwachsinn.
wenn das prüfprotokol das bei der ard vorliegt so in die tat umgesetzt wird, dann stehen in diesem jahr noch alle akws und selbst greenpeace geht mit einem möglichen ausstieg vor 2015 nicht aus, da wie dus gesagt hast heute noch nicht möglich ist.
der ausbau der ee wird sehr viel geld kosten 230mrd, bei ausstieg bis 2020 sind das rund 25,5 mrd pro jahr, der preis ist meiner ansichtnach vertretbar wenn man bedenkt was die für probleme in japan haben und es immer gesagt wurde da passiert nichts es ist sicher, aber es ist nicht sicher, müssen nur mehrere ereignisse zusammen kommen und schon haben wir den salat.

und mit dem ausbau der ee würd ichs gern so vergleichen, in japan arbeiten mehrere helfer am/im akw um das ganze land zu retten, genauso sollten wir ee ausbauen auf die kosten der aussicht einiger leute um deutschland zu retten, ja wird auch einigen tieren den lebensraum nehmen . aber atomkraft ist imo ein größeres problem als sich die meisten eingestehen wollen.


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von miraculix250

Original von sebajoe
Was doch hier alles für Energie Experten rumlaufen.

Sofortiger Austieg würde eigentlich nur dazu führen das Strom extern eingekauft werden muss. Ihr dürft 1x raten woraus der wohl erzeugt wird.

Selbst unsere Experen hier, gehen nicht von einem realistischen Szenario vor 2020 aus, und selbst das wäre noch relativ sportlich. Dafür gibt es einfach zu viele Probleme die noch zu lösen sind.
Es fehlen leider echte Alternativen. Wenn nicht jeder´der einen Garten hat eine Windenergieanlage aufbauen will/muss, wird eine ökologische Alternative schwer. Selbst bei unseren Offshore Anlagen ist eine solche Strommenge einfach utopisch. Die momentan größten Anlagen die es gibt sind 5MW Anlagen. Ihr solltet euch ja ausrechnen können wieviele davon nötig sind ein AKW zu ersetzen. Als Bsp. sei Bard Offshore I genannt, dort stehen 80 5MW Anlagen und das ist momentan der einzige Offshore Park in Deutschland. Ach ja und macht euch mal schlau was Umweltschützer gegen diese Projekte für einen Sturm laufen.
Für Solar und Tiefengeothermie sieht es ähnlich aus, Solar bei uns ist mehr oder minder nur für den "Hausgebrauch" möglich und die Tiefengeothermie würde mit den gleichen Argumenten wie die AKW konfrontiert ( siehe "Beben in Landau, Basel,Staufen,etc.). Die Erzeugen sich ihre Probleme selber.
Also was bleibt. Kohlekraftwerke? Naja sicherer zu sein als ein AKW ist nicht schwer, allerdings für unser Klima nicht wirklich optimal. Aber das ist ja jetzt auch zweitrangig :rolleyes:.
Von den Problemen der Speicherung des Stromes fangen wir hier erst gar nicht an.

Ein anderes echtes Problem ist ja noch nichtmal Ansatzweise gelöst. Wohin mit den Brennelementen? Nach Russland? Nach China, Indien, etc. als second Hand Ware verkaufen? In Abklingbecken liegen lassen ?

Fazit ist Ausstieg aus der Kernkraft ist möglich, aber nicht von heute auf morgen.
Und was noch viel wichtiger ist, an diese riesige Aufgabe mit einem kühlen Kopf und ohne alzuviel Emotionen gehen. Das würde allen mehr helfen als blindwütigen Aktionismus.

Zu dem E.On Bericht: Aua wenn das mal nicht mehr als Peinlich ist. Es ist ja wohl nur ein Sekundärkreislauf, aber die Sprüche von dem Schichtleiter ?(. Und nicht mal jemande zur Überprüfung vor Ort zu schicken, hoffe mal der ist seinen Job los.

Probleme wie dieses etwa?

naja hab den bericht jetzt nicht ganz gehört aber kenne das problem, norwegen strom würde 1/3 von unserem kosten somit würden akws hier aussterben.


miraculix250
Beigetreten: 25.02.2007

Original von McTwist

Original von miraculix250

Original von sebajoe
Was doch hier alles für Energie Experten rumlaufen.

Sofortiger Austieg würde eigentlich nur dazu führen das Strom extern eingekauft werden muss. Ihr dürft 1x raten woraus der wohl erzeugt wird.

Selbst unsere Experen hier, gehen nicht von einem realistischen Szenario vor 2020 aus, und selbst das wäre noch relativ sportlich. Dafür gibt es einfach zu viele Probleme die noch zu lösen sind.
Es fehlen leider echte Alternativen. Wenn nicht jeder´der einen Garten hat eine Windenergieanlage aufbauen will/muss, wird eine ökologische Alternative schwer. Selbst bei unseren Offshore Anlagen ist eine solche Strommenge einfach utopisch. Die momentan größten Anlagen die es gibt sind 5MW Anlagen. Ihr solltet euch ja ausrechnen können wieviele davon nötig sind ein AKW zu ersetzen. Als Bsp. sei Bard Offshore I genannt, dort stehen 80 5MW Anlagen und das ist momentan der einzige Offshore Park in Deutschland. Ach ja und macht euch mal schlau was Umweltschützer gegen diese Projekte für einen Sturm laufen.
Für Solar und Tiefengeothermie sieht es ähnlich aus, Solar bei uns ist mehr oder minder nur für den "Hausgebrauch" möglich und die Tiefengeothermie würde mit den gleichen Argumenten wie die AKW konfrontiert ( siehe "Beben in Landau, Basel,Staufen,etc.). Die Erzeugen sich ihre Probleme selber.
Also was bleibt. Kohlekraftwerke? Naja sicherer zu sein als ein AKW ist nicht schwer, allerdings für unser Klima nicht wirklich optimal. Aber das ist ja jetzt auch zweitrangig :rolleyes:.
Von den Problemen der Speicherung des Stromes fangen wir hier erst gar nicht an.

Ein anderes echtes Problem ist ja noch nichtmal Ansatzweise gelöst. Wohin mit den Brennelementen? Nach Russland? Nach China, Indien, etc. als second Hand Ware verkaufen? In Abklingbecken liegen lassen ?

Fazit ist Ausstieg aus der Kernkraft ist möglich, aber nicht von heute auf morgen.
Und was noch viel wichtiger ist, an diese riesige Aufgabe mit einem kühlen Kopf und ohne alzuviel Emotionen gehen. Das würde allen mehr helfen als blindwütigen Aktionismus.

Zu dem E.On Bericht: Aua wenn das mal nicht mehr als Peinlich ist. Es ist ja wohl nur ein Sekundärkreislauf, aber die Sprüche von dem Schichtleiter ?(. Und nicht mal jemande zur Überprüfung vor Ort zu schicken, hoffe mal der ist seinen Job los.

Probleme wie dieses etwa?

naja hab den bericht jetzt nicht ganz gehört aber kenne das problem, norwegen strom würde 1/3 von unserem kosten somit würden akws hier aussterben.

nicht nur daß, das geht noch viel weiter... hörs dir halt mal ganz an, geht keine 10 minuten... die sollte man doch mal aufbringen können


Sahni1
Beigetreten: 13.12.2008

Danke für die ZDF Reportage und Norger.

Strom der 33% günstiger ist, ist wohl zu befürworten. :)