Original von sebajoe
Was doch hier alles für Energie Experten rumlaufen.
Sofortiger Austieg würde eigentlich nur dazu führen das Strom extern eingekauft werden muss. Ihr dürft 1x raten woraus der wohl erzeugt wird.
Selbst unsere Experen hier, gehen nicht von einem realistischen Szenario vor 2020 aus, und selbst das wäre noch relativ sportlich. Dafür gibt es einfach zu viele Probleme die noch zu lösen sind.
Es fehlen leider echte Alternativen. Wenn nicht jeder´der einen Garten hat eine Windenergieanlage aufbauen will/muss, wird eine ökologische Alternative schwer. Selbst bei unseren Offshore Anlagen ist eine solche Strommenge einfach utopisch. Die momentan größten Anlagen die es gibt sind 5MW Anlagen. Ihr solltet euch ja ausrechnen können wieviele davon nötig sind ein AKW zu ersetzen. Als Bsp. sei Bard Offshore I genannt, dort stehen 80 5MW Anlagen und das ist momentan der einzige Offshore Park in Deutschland. Ach ja und macht euch mal schlau was Umweltschützer gegen diese Projekte für einen Sturm laufen.
Für Solar und Tiefengeothermie sieht es ähnlich aus, Solar bei uns ist mehr oder minder nur für den "Hausgebrauch" möglich und die Tiefengeothermie würde mit den gleichen Argumenten wie die AKW konfrontiert ( siehe "Beben in Landau, Basel,Staufen,etc.). Die Erzeugen sich ihre Probleme selber.
Also was bleibt. Kohlekraftwerke? Naja sicherer zu sein als ein AKW ist nicht schwer, allerdings für unser Klima nicht wirklich optimal. Aber das ist ja jetzt auch zweitrangig :rolleyes:.
Von den Problemen der Speicherung des Stromes fangen wir hier erst gar nicht an.
Ein anderes echtes Problem ist ja noch nichtmal Ansatzweise gelöst. Wohin mit den Brennelementen? Nach Russland? Nach China, Indien, etc. als second Hand Ware verkaufen? In Abklingbecken liegen lassen ?
Fazit ist Ausstieg aus der Kernkraft ist möglich, aber nicht von heute auf morgen.
Und was noch viel wichtiger ist, an diese riesige Aufgabe mit einem kühlen Kopf und ohne alzuviel Emotionen gehen. Das würde allen mehr helfen als blindwütigen Aktionismus.
Zu dem E.On Bericht: Aua wenn das mal nicht mehr als Peinlich ist. Es ist ja wohl nur ein Sekundärkreislauf, aber die Sprüche von dem Schichtleiter ?(. Und nicht mal jemande zur Überprüfung vor Ort zu schicken, hoffe mal der ist seinen Job los.
klar nicht jede technologie ist perfekt auch die erneuerbaren haben nachteile, will ich nicht bestreiten.
meiner ansicht nacht hätte man schon viel früher in ee investieren müssen und die subventionen der kernenergie kürzen.
das endlager problem wird solange bestehen, bis das ganze nicht mehr strahlt, also kann ne million jahre dauern, man kann nirgends radioaktiven abfall solange speichern ohne auf die verschiebung der erdplatten zu achten und meiner ansicht nach wird auch kein fass solange überdauern, da wird es zwangsläufig zu einem austritt von radioaktiven strahlen kommen und für die die meinen sollen die das in der zukunft lösen, das problem besteht jetzt und es muss jetzt was gemacht werden.
die brennelemente in ein andere land zu schicken wo wahrscheinlich die sicherheitsvorschriften geringer sind als hier ist imo größter schwachsinn.
wenn das prüfprotokol das bei der ard vorliegt so in die tat umgesetzt wird, dann stehen in diesem jahr noch alle akws und selbst greenpeace geht mit einem möglichen ausstieg vor 2015 nicht aus, da wie dus gesagt hast heute noch nicht möglich ist.
der ausbau der ee wird sehr viel geld kosten 230mrd, bei ausstieg bis 2020 sind das rund 25,5 mrd pro jahr, der preis ist meiner ansichtnach vertretbar wenn man bedenkt was die für probleme in japan haben und es immer gesagt wurde da passiert nichts es ist sicher, aber es ist nicht sicher, müssen nur mehrere ereignisse zusammen kommen und schon haben wir den salat.
und mit dem ausbau der ee würd ichs gern so vergleichen, in japan arbeiten mehrere helfer am/im akw um das ganze land zu retten, genauso sollten wir ee ausbauen auf die kosten der aussicht einiger leute um deutschland zu retten, ja wird auch einigen tieren den lebensraum nehmen . aber atomkraft ist imo ein größeres problem als sich die meisten eingestehen wollen.