Ich schau mir gerade diese Doku an, die vor ein paar Seiten hier stand:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten267.html
Alleine wenn man die Verantwortlichen vom Gesundheitsamt und aus dem Atomkraftwerk reden hört, bekommt man das Grauen. Inkompetenz pur.
Einen Aspekt finde ich besonders bedenklich und der wurde auch in der Doku genannt: Wenn in Deutschland wirklich etwas passieren würde, wer würde dann unter Einsatz seines Lebens darum kämpfen, das Schlimmste zu verhindern? Hier könnte man keine Soldaten oder RWE Angestellte "verheizen" wie in Russland oder Japan.
Na ja, ich schau dann mal weiter. Ich wollte nur mal die Reportage empfehlen, sie ist nur noch bis morgen online.
edit: lol, der Typ bei 40:00 Min. Der ist ja richtig fertig.
Wobei die Reporterin eine ziemliche Statistik-Legasthenikerin zu sein scheint. Als ob das, was sie dort am Ende auf dem Bildschirm präsentieren, isoliert irgendeine Aussage für den Zuschauer hätte. Überraschung: Wenn man eine größere Umgebung um das AKW betrachtet, wird der Balken mit den Leukämieerkrankungen größer! Wär hätt's gedacht.
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Unterm Strich macht mir die Kernkraft schon Sorgen. Vor allem die Gefahr eines Terroranschlags ist real, und man hat eine Verantwortung gegenüber späteren Generationen, was den Atommüll angeht. Natürlich muss ein Ausstieg rational vonstatten gehen, aber ich finde es richtig, dass man da Druck macht, und ich denke mal, man wird schon dafür Sorge tragen, dass nicht plötzlich die Lichter ausgehen. Noch besser wäre natürlich eine international koordinierte Anstrengung, was den Ausbau der erneuerbaren Energien angeht. Aber die meisten anderen Länder sind noch weit entfernt von einem Umdenken.