Sie wird eine ausreichende örtliche Betäubung in der Leiste bekommen, danach wird dort dann die Leistenarterie punktiert und eine sog. Schleuse eingelegt, das ist im Prinzip ein Plastikschlauch mit einer Membran obendrauf. Über diese Schleuse und unter Durchleuchtungskontrolle (Röntgen) wird dann mit dünnen Drähten und speziellen Kathetern im Gefäßsystem nach oben bis in den Hals bzw. bis vor die Gefäßmißbildung sondiert. Davon merkt aber der Patient nichts, in den Gefäßen sind keine Nerven die das ganze als Schmerz melden könnten...
Die Drähte und Katheter sind wirklich sehr dünn, also keine dicken "Sonden", die Drähte sind 0,0035 inch dünn (0,89mm), gibt aber noch dünnere, die Katheter haben 4 charriere, ein charriere sind 1/3mm
Sobald der Katheter an der gewünschten Stelle liegt wird darüber Kontrastmittel gegeben und Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln gemacht. Bei der Kontrastmittelgabe kann ein Wärmegefühl im Körper auftreten, das flaut aber nach ein paar Sekunden wieder ab und ist ganz normal. Der Katheter wird zurückgezogen, die Schleuse kommt raus, die Stelle wird ein paar Minuten abgedrückt und ein Druckverband kommt drauf, fertig.
Bei Bedarf bekommt der Patient zusätzlich zur örtlichen Betäubung ein leichtes Beruhigungsmittel und weitere Schmerzmittel, das ist aber bei der Untersuchung die deine Frau vor sich hat in den allermeisten Fällen nicht notwendig... Alles Gute für die OP!