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[Geschlossen] schwerstes studium ?

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Original von webrula

Original von Tezet

Original von killedbamby
jura def nicht, ich studiere selbst jura
mehr als fleiß brauch man da nicht, die vorraussetzungen die man für dieses studium mitbringen muss hat man bereits in der grundschule gelernt.

Unabhängig davon, wie schwer oder einfach der Studiengang letztlich ist, ist Jura sicher eines der letzten Fächer, die man mit bloßem, stupidem Fleißlernen (gut) bestehen kann. Die 1er Abis, die sich in der Schulzeit auf dieses Konzept verlassen haben, sind nicht selten diejenigen, die das Fach frühzeitig wieder wechseln oder sogar an der Zwischenprüfung scheitern.

Da ist es geradezu arrogant zu sagen, man habe die Vorraussetzungen dafür nach der Grunschule beisammen.

die abiturnote hat mit dem weiteren studiumsverlauf 0 zutun. und ich finde es unglaublich dass ums abitur in deutschland allgemein so ein geschiss gemacht wird - die direktorin von meinem jüngeren bruder meine bei der abifeier das wäre die elite deutschlands - da kommts einem hoch.

und ich würde killedbamby übrigens zustimmen, medizin + jura kriegt jeder idiot hin der sich ein wenig hinsetzt.

traurigerweise ist genau das nicht der fall. in 8 von 10 fächern kommt man eben mit dieser stupiden lernstrategie wunderbar durch. Abi hat eher bedingt etwas mit Intelligenz zu tun und deutlich mehr mit Fleiß.

Eben das trifft auf Jura nicht zu. Darum bin ich auch echt glücklich.
Die Schar von Idioten, die das hinbekommt, die würde ich echt gerne mal sehen. Jura ist, ähnlich wie Mathematik, eher ein Veranlagungsfach und kein reines Lernfach.


belze
Beigetreten: 27.05.2005

Original von Benzodiazepin
schwester meiner freundin studiert medizin in heidelberg. sie hatte 1,0er abi (zentral) und macht nichts anderes als lernen, keine hobbies, keine beziehung, nur im kellerverlies abstreben und ist trotzdem nur knapp über durchschnitt. wenn ich mir deren lernpensum anschaue, fühlt sich mein mit sicherheit auch lernintensives pharmaziestudium wie NL2 an.

Abi sagt halt nichts aus. Wenn sie sich für ihr 1,0 abi schon 10 stunden am tag den arsch aufgerissen hat kann sie halt vielleicht ausdauernd lernen, was auch sehr wichtig ist, aber hat halt ne geringere auffassungsgabe als jemand der vielleicht n abi mit 1,x gemacht hat ohne was dafür zu tun.

Topic: Denke mal irgendwas in der Physik/Maschbau/E-Technik Kategorie an ner vernünftigen Uni.


Benzodiazepin
Beigetreten: 16.07.2009

Original von belze

Original von Benzodiazepin
schwester meiner freundin studiert medizin in heidelberg. sie hatte 1,0er abi (zentral) und macht nichts anderes als lernen, keine hobbies, keine beziehung, nur im kellerverlies abstreben und ist trotzdem nur knapp über durchschnitt. wenn ich mir deren lernpensum anschaue, fühlt sich mein mit sicherheit auch lernintensives pharmaziestudium wie NL2 an.

Abi sagt halt nichts aus. Wenn sie sich für ihr 1,0 abi schon 10 stunden am tag den arsch aufgerissen hat kann sie halt vielleicht ausdauernd lernen, was auch sehr wichtig ist, aber hat halt ne geringere auffassungsgabe als jemand der vielleicht n abi mit 1,x gemacht hat ohne was dafür zu tun.

Topic: Denke mal irgendwas in der Physik/Maschbau/E-Technik Kategorie an ner vernünftigen Uni.

dann nimm mal stellung zu meinem post auf der letzten seite, wo ich versucht habe, eine beziehung zwischen abinote und studium herzustellen.


majorsnake
Beigetreten: 20.05.2006

Sinnlose Diskussion. Studiere Mechatronik und am besten liegt mir Informatik und Elektro/Maschinenbau is für mich das reinste durchprügeln. Zum Glück kann ich den Master dann ja im Ifno Bereich machen :)

Und naja Medizin... aufjedenfall das Studium mit dem meisten Aufwand.


MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006

brauereiwesen obv. wäre da dauerhacke durch die verlockungen und natürlich wäre dann lernen und prüfungen unmöglich


Kranker
Beigetreten: 09.04.2007

Man sollte sich halt mal klarmachen bei welchen Fächern Begabung nicht ausreicht. Bei den meisten Leuten ist es halt Mathematik. Damit wird wohl das Studium mit höchsten Durchfallquote etwas sein wo man es braucht.

Mathe/Physik/Werkstofftechnik/Elektrotechnik/Maschbau

Die anderen Sachen außer Mathe kann man in den meisten Fällen relativ gut lernen. Aber sobald Mathe nicht mehr nach "0815 Rezepten" abläuft kommen etliche nicht mehr damit zurecht.


Hergen13
Beigetreten: 05.08.2008

Unter "schwer" bzw. Schwierigkeit verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht den notwendigen quantitativen (Lern-)Zeitaufwand der zum absolvieren eines bestimmten Studiums allein aufgrund der Menge des zu Lernenden erforderlich ist, sondern primär die inhärente Prämisse ein bestimmtes Maß an intellektueller Begabung mitzubringen. Kreativfächer wie Kunst und Musik seien ausgeklammert, da die hierzu nötige Begabung sehr spezifischer Natur ist.

Philosophie hat mit theoretischer Physik und höherer Mathematik zusammen wohl das höchste Komplexitäts- und Abstraktionsniveau. Als (Forschungs-) Wissenschaft sind diese wohl vom Anforderungsprofil an den Intellekt des Forschenden her ebenbürtig. Allerdings kommen bei Physik und Mathematik die anspruchsvollsten Themenbereiche in der Regel erst nach dem Studium bzw. bei der Promotion, da im Studium selbst keine oder kaum tatsächliche Forschung im Sinne von Schöpfung neuer Erkenntnisse betrieben wird.
In der Philosophie muss i.d.R. schon im Grundstudium auch ein guter Teil theoretische Philosophie wie z.B. Erkenntnistheorie belegt und mit Schein abgeschlossen werden. Dazu sei gesagt, dass jede größere Studienarbeit in der Philosophie bereits aktive, die Erkenntis erweiternde Forschung ist.
Ein solches Thema zu behandeln erfordert neben der entsprechenden Abstraktionsfähigkeit auch das Vermögen Sprache sehr präzise einzusetzen und vor allem den eigenen Denkprozess zielgerichtet zu steuern. Da hier kein Ziel und auch kaum feste, formale Nomenklatur vorgegeben sind, muss man sich die Werkzeuge hierfür weitgehend selbst aneignen und zugleich Kreativität bei der Suche nach interessanten und fruchtbaren Fragestellungen, wie auch Disziplin bei der theoretischen Aufarbeitung derselben aufbringen. Dies erfordert eine hohe Flexibilität im Denken und es ist im Gegensatz zu den meisten anderen Studienfächern praktisch unmöglich, durchschnittliche Intelligenz durch erhöhten Fleiß so zu kompensieren, dass ein wissenschaftlich befriedigendes Niveau erreicht werden könnte.
Gleichzeitig kann aber auch intellektuelle Höchstbegabung hier nicht fehlende praktische Einsatzbereitschaft hinreichend ausgleichen, um trotz eines "lauen Studentenlebens" so etwas wie ein "guter Philosoph" im Sinne wissenschaftlich anerkennenswerter Leistungen zu werden.

Wer Philosophie als interessante Diskussionsrunde aus Oberstufen-Grundkursen kennt, ist sich über die tatsächlichen Anforderungen dieser Wissenschaft meist nicht ansatzweise im Klaren, was (auch angesichts des Mangels an direkten Berufsperspektiven) zu sehr hohen Abbrecher- und Durchfallquoten führt. Dass jemand das Philosophiestudium abbricht muss allerdings, ebenfalls im Kontrast zu den meisten anderen Studiengängen, nicht unbedingt als Scheitern verstanden werden. Vielfach wird das Studium der Philosophie als Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung betrieben, und angesichts des zum Abschluss notwendigen Arbeits- und Zeitaufwandes, muss man sich den Beweis für diesen Beitrag nicht unbedingt in Form eines erweiterten Taxischeins mit der Überschrift "Magister der Philosophie" ins Wohnzimmer hängen können.

Diese Betrachtungen sind natürlich unter der Maßgabe meines Eingangs erwähnten Verständnisses von Schwierigkeit zu verstehen. Was man nun tatsächlich als schwierig empfindet ist natürlich sehr subjektiv. Der Eine empfindet den Umgang mit Zahlen als besonders schwierig, der Andere kann mit Sprache oder mit Menschen nicht gut umgehen oder hat Schwierigkeiten viel im Gedächtnis zu behalten.

Für den Einzelnen das schwerste Studium wird wohl stets dasjenige sein, für dass er am wenigsten Begabung hat und Interesse aufbringen kann.


Screenager
Beigetreten: 25.07.2006

Original von Hergen13
Unter "schwer" bzw. Schwierigkeit verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht den notwendigen quantitativen (Lern-)Zeitaufwand der zum absolvieren eines bestimmten Studiums allein aufgrund der Menge des zu Lernenden erforderlich ist, sondern primär die inhärente Prämisse ein bestimmtes Maß an intellektueller Begabung mitzubringen. Kreativfächer wie Kunst und Musik seien ausgeklammert, da die hierzu nötige Begabung sehr spezifischer Natur ist.

Philosophie hat mit theoretischer Physik und höherer Mathematik zusammen wohl das höchste Komplexitäts- und Abstraktionsniveau. Als (Forschungs-) Wissenschaft sind diese wohl vom Anforderungsprofil an den Intellekt des Forschenden her ebenbürtig. Allerdings kommen bei Physik und Mathematik die anspruchsvollsten Themenbereiche in der Regel erst nach dem Studium bzw. bei der Promotion, da im Studium selbst keine oder kaum tatsächliche Forschung im Sinne von Schöpfung neuer Erkenntnisse betrieben wird.
In der Philosophie muss i.d.R. schon im Grundstudium auch ein guter Teil theoretische Philosophie wie z.B. Erkenntnistheorie belegt und mit Schein abgeschlossen werden. Dazu sei gesagt, dass jede größere Studienarbeit in der Philosophie bereits aktive, die Erkenntis erweiternde Forschung ist.
Ein solches Thema zu behandeln erfordert neben der entsprechenden Abstraktionsfähigkeit auch das Vermögen Sprache sehr präzise einzusetzen und vor allem den eigenen Denkprozess zielgerichtet zu steuern. Da hier kein Ziel und auch kaum feste, formale Nomenklatur vorgegeben sind, muss man sich die Werkzeuge hierfür weitgehend selbst aneignen und zugleich Kreativität bei der Suche nach interessanten und fruchtbaren Fragestellungen, wie auch Disziplin bei der theoretischen Aufarbeitung derselben aufbringen. Dies erfordert eine hohe Flexibilität im Denken und es ist im Gegensatz zu den meisten anderen Studienfächern praktisch unmöglich, durchschnittliche Intelligenz durch erhöhten Fleiß so zu kompensieren, dass ein wissenschaftlich befriedigendes Niveau erreicht werden könnte.
Gleichzeitig kann aber auch intellektuelle Höchstbegabung hier nicht fehlende praktische Einsatzbereitschaft hinreichend ausgleichen, um trotz eines "lauen Studentenlebens" so etwas wie ein "guter Philosoph" im Sinne wissenschaftlich anerkennenswerter Leistungen zu werden.

Wer Philosophie als interessante Diskussionsrunde aus Oberstufen-Grundkursen kennt, ist sich über die tatsächlichen Anforderungen dieser Wissenschaft meist nicht ansatzweise im Klaren, was (auch angesichts des Mangels an direkten Berufsperspektiven) zu sehr hohen Abbrecher- und Durchfallquoten führt. Dass jemand das Philosophiestudium abbricht muss allerdings, ebenfalls im Kontrast zu den meisten anderen Studiengängen, nicht unbedingt als Scheitern verstanden werden. Vielfach wird das Studium der Philosophie als Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung betrieben, und angesichts des zum Abschluss notwendigen Arbeits- und Zeitaufwandes, muss man sich den Beweis für diesen Beitrag nicht unbedingt in Form eines erweiterten Taxischeins mit der Überschrift "Magister der Philosophie" ins Wohnzimmer hängen können.

Diese Betrachtungen sind natürlich unter der Maßgabe meines Eingangs erwähnten Verständnisses von Schwierigkeit zu verstehen. Was man nun tatsächlich als schwierig empfindet ist natürlich sehr subjektiv. Der Eine empfindet den Umgang mit Zahlen als besonders schwierig, der Andere kann mit Sprache oder mit Menschen nicht gut umgehen oder hat Schwierigkeiten viel im Gedächtnis zu behalten.

Für den Einzelnen das schwerste Studium wird wohl stets dasjenige sein, für dass er am wenigsten Begabung hat und Interesse aufbringen kann.

Nice


RuthlessRabbit
Beigetreten: 13.03.2007

Medizin ist viel leichter als BWL.


Hergen13
Beigetreten: 05.08.2008

Original von RuthlessRabbit
Medizin ist viel leichter wie BWL.

fyp


webrula
Beigetreten: 29.01.2006

Original von Benzodiazepin

Original von webrula
die abiturnote hat mit dem weiteren studiumsverlauf 0 zutun.

kann man so imo nicht stehen lassen. ich finde man kann schüler/studenten grob in folgende kategorien einordnen (relativ zu anderen schüler/studenten, nicht zu allgemeinheit)
1.faul und dumm: schafft mit mühe das abi und studieren wird sehr schwer
2.faul und begabt: kann bei hochbegabung auch ein richtig gutes abi schreiben, ist aber eher so der 2-3er kandidat (zb ich). kann in seinem studienfach aufgehen und trotz schlechtem abi physikstudium easy beaten.
3.fleißig und dumm: kann mit sehr viel fleiß sehr gutes abi schreiben, ist aber eher so der 2-3er kanditat. geht selten im studium auf, kann aber vor allem lernintensive fächer wie jura grinden.
4.fleißig und begabt: 1,0er kandidat, der jedes studium crushen kann.

diese beiden parameter lassen sich idr schon von schule -> studium übertragen, auch wenn sie sich vor allem bei gruppe 2. verschieben können. begabung kann man nicht erzwingen/verlieren, fleiß allerdings schon. da sich meiner erfahrung nach die große masse der studenten aber nicht weiterentwickelt und zb den sprung von gruppe 2 nach gruppe 4 schafft, korreliert die abinote meist auch mit dem studienerfolg.

ich kann das nicht komplett abstreiten aber ein erfolgreiches studium setzt ja noch andere sachen voraus. zb selbstständigkeit, anpassungsfähigkeit, soziale kompetenz. es gibt attribute die lernt man nicht in der schule, die einem fürs studium jedoch sehr nützlich sein könnten.

was mich stört (ein wenig offtopic) ist dass in deutschland die 1,0 abiturienten fast vergöttert werden. die schulbeste und gewinnerin von zig auszeichnungen in der stufe von meinem bruder war eine magersüchtige, psychisch total labile, hübsche, keine freunde habende, oxford stipendium bekommende aber in heidelberg auf lehramt studierendes wrack! - aber gleichzeitig die elite deuschlands - hallo?


RuthlessRabbit
Beigetreten: 13.03.2007

Original von Hergen13

Original von RuthlessRabbit
Medizin ist viel leichter wie BWL.

fyp

Erklärung bitte.


annobln
Beigetreten: 29.07.2007

Also ich find E-Technik an der Uni schon ziemlich krass was ich bis jetzt so gesehen habe. Zum Glück habe ich den Weg des geringsten Widerstandes genommen und Maschbau an einer FH studiert, und trotzdem haben es nur ~35% geschafft, lol. Hängt doch viel vom Interesse und vom Fleiß ab...obwohl der Durchschnitts-IQ schon höher sein muss in Naturwissenschaften imo also bei bspw. Sozialpädagogik was jeder schafft und man mit einem 1,7er Abschluss zu den schlechtesten zählt :f_eek:


Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006

Ich glaube er meinte qft


Hergen13
Beigetreten: 05.08.2008

Original von RuthlessRabbit

Original von Hergen13

Original von RuthlessRabbit
Medizin ist viel leichter wie BWL.

fyp

Erklärung bitte.

nice try


Hasgar
Beigetreten: 03.09.2007

macht nen vote plz :-) ich bin für mathe


ecosign, köln
kommunikationsdesign
1. semester

und du bist tot.


perpedes
Beigetreten: 28.09.2006

Original von TheMuffinMan8

bruder meiner schwester studierte ebenfalls medizin. er hatte 3,2er abi (zentral) und machte viel anderes als lernen, hobbies, beziehung, 1 etage chillen und trotzdem über durchschnitt.
klingt für mich eher nach: "oh gott, oh gott ich schaffs nicht, ich mach mich verrückt und es mir damit komplizierter als es eigentlich ist 1,0er syndrom"

alles in allem fand ich das studium, bis auf teile der vorklinik, physikum und staatsexamen recht angenehm und auf keinen fall schwer.

warum erwähnst deine schwester?


bys
bys
Beigetreten: 25.02.2007

vllt meint er sich, will aber nicht so egoistisch wirken :)


TheOneAndOnlyMarkus
Beigetreten: 20.02.2006

ich sag immer wenn man net unter den top 10% seines studiengangs ist, ist man eh am failen, egal welcher es is. ist imo die einzige möglichkeit halbwegs leistung zwischen studenten zu vergleichen. jeder studiengang hat seine einfachen und schweren teile, es sollte aber unabhängig vom schwierigkeitsgrad des studiengangs sein ob man zu den top studenten gehört oder nicht