Original von FiftyBlume
Original von WuaghhhhXMA
Dann kannst du deine Aussage aber auch nicht so pauschalisieren und sagen, dass das Einstiegsgehalt 2500+ ist.
Und warum du die Besoldungstabelle fuer Beamte auf Bundesebene heranziehst, ist mir auch raetselhaft.Und wie gesagt stimmt es auch nicht, dass alle Referendare danach "i.d.R." mit A13 eingestuft werden, sondern A12 eben auch oftmals der Fall ist, da die Referendare nicht alle Anwaerter auf den hoeheren Dienst sind, sondern auch Anwaerter auf den gehobenen Dienst sein koennen (Grundschullehrer, Sekundarschule, wie schon erwaehnt).
Naja, whatever. Wegen des Gelds (allein) werden wohl die wenigsten Lehrer.
Im Normalfall haben die Länder aber noch die Sonderzahlung die Tabellen sind allgemein recht ähnlich;) Besoldungstabelle für Bundesbeamte war die nächstgelegene
Und wie das stimmt, dass Referendare mit A13 eingestuft werden, für Leute, die "nur" A12 bekommen ist es kein Referendariat. Kannste gerne mal auf Wikipedia nachlesen ;).
Ein Lehrer der A12 bekommt ist Lehramtsanwärter und kein Referendar.Ich hab gerade nachgelesen für NRW, die Sonderzahlung(Weihnachtsgeld) beträgt 30% der Bezüge, was bei 3100 Euro brutto circa 1000 Euro entspricht.
Somit hat ein Referendar im Dienst des Landes NRW zu Beginn ein monatliches Einkommen von 3200 Euro - was immernoch >2500 netto sind.Und ja, die meisten werden Lehrer, weil ihnen sonst nichts einfällt. Trotzdem ist es nettes Geld, was der Staat zahlt(+70% der letzen Bezüge als Pension).
Wenn du das noch mit einrechnest, dann hat man es mit A13 schon sehr gut getroffen;)
So, noch ein letztes Mal ![]()
Kann sein, dass man z.B. in NRW als Einstiegsgehalt auf 2500 Netto kommt. Ich habe auch nie bestritten, dass das so sein kann. Ich habe nur deine Pauschalisierung, dass jeder Lehrer in den ersten Jahren auf 2500+ kommt, widerlegt.
Und ich wuerd gern mal wissen, woher du meinst zu glauben, dass die meisten Lehrer werden, weil sie keine Ahnung haben, was sie sonst machen sollen. Wie du vllt mitbekommen haben koenntest, bzw. dir denken konntest, bin ich Lehramtsstudent (jaja, Paradebeispiel eines rechthaberischen, besserwisserischen Gymnasiallehrers) und in meinem Studiengang sind die meisten keine "hab keine ahnung, was ich machen koennte, also werd ich Lehrer, weil viel Geld und viel frei"-Leute. Sicherlich gibt es den einen oder anderen, die aber spaetestens im Refendariat sich umschauen werden
Einige haben mittlerweile auch schon eingesehen, dass das wohl doch nicht das Friede-Freude-Eierkuchen-Studium mit anschliessenem Job ist, was sie sich vorgestellt haben und haben dementsprechend den Studiengang gewechselt.
Das mit den Pensionsbezuegen etc. stimmt natuerlich. Generell: Unglaublich schlecht-bezahlt ist der Job wohl nicht, sonst wuerde es auch nciht so viele Lehrer geben
Aber es ist halt nun mal nicht das, als was es meist dargestellt wird mit x-tausenden Netto ohne Arbeit, viel frei und kein Stress (psychische Erkrankungen sollen auch das eine oder andere Mal bei Lehrern auftreten, hab ich mir sagen lassen ;))
Zuletzt noch kurz zu deiner Referendar-Lehramtsanwaerter-Wortklauberei. Das es Unterschiede zwischen den beiden in der urspruenglichen Definition gibt, mag sein, jedoch ist und bleibt der umgangssprachliche Begriff fuer beide Begriffe nun mal ein Referendar. Selbst in deiner Wikipedia-Quelle wird weiter unten von Referendar im falschen Zusammenhang gesprochen. Also nicht weiter schlimm, wenn man sowohl bei dem einen, als auch beim anderen dieses Wort verwendet, zumal sich die Taetigkeit ja nicht wirklich unterscheidet.