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Der Schachthread

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idude
Beigetreten: 12.08.2006

habs eh instant editiert aber warst wohl trotzdem zu schnell.

dann versuch mal mit weiss einen gewinnweg zu finden.


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DerIkeaElch
Beigetreten: 16.05.2010

Weiß hat vier Bauern und einen Springer, da gibt es theoretisch immer Gewinnwege....


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Zitat
idude
Beigetreten: 12.08.2006

ok. dann frag ich jetzt nicht mehr blöd rum sondern sprich das problem direkt an: der einzige mögliche zug, den schwarz hat ist, Txg7 und setzt damit weiss matt. also es gibt in der stellung, in der schwarz die klappe fällt, keine möglichkeit für weiss diese partie zu gewinnen.
das müsste dann ja remis sein, oder?


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DerIkeaElch
Beigetreten: 16.05.2010

Also es ist wohl egal, ob schwarz in einem, zwei oder 200 Zügen matt setzen kann/muss....wenn die Zeit überschritten wird, ist es imo aus und vorbei :)
Und warum sollte es dann remis sein? Dann wäre es ja eigentlich ein schwarzer Sieg?!


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

Es gibt die Regel "Matt vor Blatt". Die besagt: Wenn die Zeit beim Gegner gefallen ist, aber man selber schon Matt ist, dann gibt es nichts mehr zu reklamieren. Im Beispiel ist es kein Matt zum Zeitpunkt als Schwarz die Zeit überschreitet und die Partie ist einfach verloren für Schwarz.


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Zitat
idude
Beigetreten: 12.08.2006

es gibt meines wissens nach die regel, dass eine partie remis endet, wenn die klappe fällt, wenn der gegner durch keine legale zugfolge matt setzen kann.

wie entscheidet ihr in diesem beispiel wenn schwarz die klappe fällt?


Antwort
Zitat
idude
Beigetreten: 12.08.2006

Original von DerIkeaElch
Also es ist wohl egal, ob schwarz in einem, zwei oder 200 Zügen matt setzen kann/muss....wenn die Zeit überschritten wird, ist es imo aus und vorbei :)
Und warum sollte es dann remis sein? Dann wäre es ja eigentlich ein schwarzer Sieg?!

aber weiß kann NICHT matt setzen! nicht in einem, zwei oder 200 zügen. deswegen kann die partie nicht für weiss als gewonnen gewertet werden.
ein schwarzer sieg ist es halt nicht, weil ohne zeit kann man halt nicht gewinnen.


Antwort
Zitat
idude
Beigetreten: 12.08.2006

edit


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Hausierer
Beigetreten: 10.05.2005

Die Tage finden die Grenke Chess Classics statt...

Also wer den Patzern :coolface: zuschauen will ...

http://www.grenkechessclassic.de/de/


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xxpavelx
Beigetreten: 01.03.2007

das starting elo bei chessfriends ist 1350. bei chess24 ist es 1800. heißt es wenn ich einfach 450 punkte von meinen chessfriend elo hinzuaddiere, dann kriege ich meine theoretische punktzahl bei chess24, oder muss ich da noch was beachten?


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coolalzi
Beigetreten: 01.10.2006

Ratings sind immer relativ zum Spielerpool. Wenn du theoretisch nur mit bärenstarken Spielern spielst, geht dein Rating Richtung Null, wenn alle viel schlechter sind, geht es gegen unendlich.
Außerdem ist es wichtig, wie viele Leute quitten und wie viele davon überm Durschnitt liegen und ELO entziehen oder unterm Durchschnitt und donaten.

Also: Nein, kann man nicht vergleichen. Wenn du ein paar Leute kennst, die bei beiden Seiten genug Spiele gemacht haben, hast du einen guten Anhaltspunkt. Letztendlich ist es auch egal, nach genug Spielen kannst du ganz gut einschätzen, ob dein Gegner besser oder schlechter ist und dich freuen, wenn du nen Favorit besiegst.


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

Hey hey hey :)

Oft habe ich mich in der Vergangenheit über Fans lustig gemacht. Wenn man Fan von einem Spieler oder einem Verein ist, dann exisitert keine echte Verbindung zwischen der eigenen Situation und der Situation des Vereins oder des Spielers, den man verehrt. Wenn der Verein verliert, verliert man selber nicht und wenn der Verein gewinnt hat man keinen echten Vorteil davon.

Fan von Hou Yifan zu sein, macht mir allerdings sehr großen Spaß und heute war eine der coolsten Situationen in meiner Karriere als Fan. Sie hat heute in Gibraltar gegen Peter Svidler gespielt. Dieser ist ein sehr guter Spieler mit 2730 ELO und hatte auch schonmal in einer Partie gegen mich Chancen. Nun bin ich also mit einem meiner besten Freunde in Gibraltar - Schachgroßmeister Rustem Dautov - zur Partie gefahren und hab mir von ihm das Geschehen auf dem Brett erklären lassen.

Wir hatten keinen Computer zur Verfügung und so war ich in der Partie immer auf Rustems Bewertung angewiesen. Kurz vorher meinte er: Jetzt hat sie leider verloren. Nach Kxe7 wird Piotr in eine gewonnes Endspiel abwickeln. Sowas ist auch sehr schwierig gegen einen Schüler der russischen Schachschule zu halten.

Dann spielt sie Kd7 und es hatte was von Theater: Rustem schließt die Augen und rechnet im Kopf alles durch. Peter Svidler sah man komplett an, dass er Kd7 nicht erwartet hat. Ungefähr so war seine Reaktion am Brett:

Dann kam Rustem zu mir: "Arne das ist unglaublich. Das Mädchen hält Remis. Kd7 ist ein sehr genialer Zug. Sie schlägt nicht den Bauern auf der 7ten Reihe und ihr Läufer kann von zwei Figuren geschlagen werden. Das habe ich komplett übersehen und Peter auch."

Nach der Partie haben wir uns dann mit ihr unterhalten und sie war sehr sehr ehrlich: Naja, ich hatte auch Kxe7 geplant und hab aber auch realisiert, dass es nicht reicht. Dann hatte ich noch 4min und hab aus Spaß über Kd7 nachgedacht und das war halt Remis.

War wirklich ein unglaublicher Twist und hat mir große Freude gemacht zuzuschauen. Man kann im Schach also in gewisser Weise auch Glück haben, selbst gegen den großen Peter Svidler.


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IFuckDipps
Beigetreten: 10.02.2014

Da wäre ich auch gerne bei gewesen! Hou scheint sich zu einer würdigen Nachfolgerin von Judith Polgar zu entwickeln - auch wenn aktuell noch Welten zwischen Hou's und Polgar's Leistung im Schach liegen. Aber sie ist noch sehr jung und hat dementsprechend noch Entwicklungspotential. Bin mal gespannt wie es in ein paar Jahren aussieht, zwischen 2700 und 2750, geschweige denn 2800, ist es ein sehr steiniger Weg an den schon viele gescheitert sind.


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

Ich find es gar nicht so wichtig, ob sie 2740 oder 2670 hat.
Ich bin einfach davon beeindruckt wie sympathisch sie ist. Man merkt ihr an, dass sie Klasse hat aber keinerlei Arroganz und Überheblichkeit ausstrahlt. Kenne nur einen weiteren super erfolgreichen Menschen, bei dem das ähnlich ist. Alle anderen bekommen mit Erfolg immer narzisstische Züge.


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

http://www.gibraltarchesscongress.com/videos_masterclass.htm

1 Stunde Content von ihr :)


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Hausierer
Beigetreten: 10.05.2005

Und ganz schnuckig ist sie auch. Kommt ziemlich süß rüber :f_love:


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

Sie hat sich jedenfalls jetzt dran gewöhnt, dass sie nach der Partie Rustem Bericht erstatten muss. Gestern hat sie nach der Partie, die sie gewonnen hat, direkt zu Rustem gesagt: Can we talk outside?

Ich steh dann immer daneben und lächel nur blöd. Hab einfach zu viel Angst was Dummes zu sagen, wenn so Leute über Schach reden. Sie hat sogar versucht mit mir zu reden und hat auf meine einzige Frage nichtmal einsilbig geantwortet und Spiel gelassen, dass ich hätte die Unterhaltung forsetzen können, aber ich hab mich nicht getraut.

War blöd, dass meine Frau nicht mitgekommen ist. Sie hätte direkt was auf Chinesisch zu ihr sagen können und das Thema weg vom Schach lenken können.

Rustem meinte jedenfalls, dass sie in seiner Achtung sehr gestiegen ist. Sie hat zwar nicht das typisch russische Schachverständnis, aber sie kann viel schneller rechnen und hat eine gigantische taktische Schlagkraft. Und sie ist halt super nett.

Und so hat sie gestern die Karriere des aufsteigenden ungarischen Wunderkindes Richard Rapport zerstört:

Der Richard von den Rapports hat hier mit Sd5 einfach den Lg7 einfach aufgeben unter hefitgem Kopfschütteln. Nach Lf6 (was ich Rustem vorgeschlagen hab), ist die Sache alles andere als klar. Schwarz kann die Dame geben und hat jede Menge Kompensation.
1. ... Bf6
2. d5, Sxd5
3. Sd4, Txe1
4. Sxc6+, bxc6
5. Dxg6 und alles sehr unklar.

Heute letzte Runde und ich mach vielleicht ein paar Interviews für c24.

Hier geht's live zur letzten Runde


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xxpavelx
Beigetreten: 01.03.2007

rapport ist kein russe


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KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007

fixed


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Anzac
Beigetreten: 07.01.2007

Original von KTU
Es gibt die Regel "Matt vor Blatt". Die besagt: Wenn die Zeit beim Gegner gefallen ist, aber man selber schon Matt ist, dann gibt es nichts mehr zu reklamieren. Im Beispiel ist es kein Matt zum Zeitpunkt als Schwarz die Zeit überschreitet und die Partie ist einfach verloren für Schwarz.

Das muss ich Dich korrigieren. Da Schwarz nach 1. ... Lxe4, 2. Dxg7+ am Zug ist und mit Txg7 Matt setzen kann, hat Schwarz gewonnen. Das gilt aktuell für Blitz und Schnellschachpartien.

Original von idude
es gibt meines wissens nach die regel, dass eine partie remis endet, wenn die klappe fällt, wenn der gegner durch keine legale zugfolge matt setzen kann.

wie entscheidet ihr in diesem beispiel wenn schwarz die klappe fällt?

Wird Remis gewertet werden, da kein Gewinn mehr möglich.


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