wie sieht es mit kaffee konsum aus? dogdo hatte im rennradthread auch immer einen ziemlich hohen puls bis er den kaffee reduzierte oder ganz weg ließ, irgendwie so war das.
Bin heute bei einem 5km Rennen mitgelaufen: 19:33 (teils Waldweg, Feldweg, Asphalt).
Vor zwei Jahren bin ich auf der Laufbahn 19:21 gelaufen. Ist wohl ziemlich die gleiche Leistung.
Muss vlt. mehr Rennen laufen, wenn ich mich steigern will. War mein erstes offizielles Rennen in zwei Jahren. Fuehlte sich ungewohnt an. Trainiere auch nie schnelles Laufen auf Wald- und Feldweg, jetzt wo ich drueber nachdenke.
Kaffee ist bei mir tatsächlich in recht hohen Mengen vertreten, bzw halt fester Bestandteil über den Tag hinweg.
Ich versuch zwar immer mind 1h vorm Sport keinen mehr zu trinken, aber wird bestimmt den ein oder anderen Schlag adden.
Aber das müsste ja aufm Fahrrad dann genauso ins Gewicht fallen.
kurzes update.
Bin jetzt noch mal 3 mal gelaufen und mittlerweile passt sich mein Puls auch der Pace an.
Keine Ahnung warum sich mein Puls davor nicht mit der Intensität geändert hat.
Wenn ich jetzt bewusst 9er pace lauf (so ziemlich das langsamste was ich laufen kann, bevor es unangenehm wird) bin ich ca bei avg 160.
8er geht Richtung 170 und 7er ist 175+, ansteigend mit der Zeit. Denk mal das wird grob um die Schwelle rum sein.
Ist also noch deutlich Luft nach oben, bin aber erst mal erleichtert, dass der Puls nun mit Intensität übereinstimmt und nicht dauer 175+ ist.
Hät nicht gedacht, dass ich mich auf dem Fahrrad so arg leichter tu, bzw ich es nicht wirklich aufs Laufen übertragen konnte.
Bin übrigens 2 mal komplett ohne Kaffee davor gelaufen, konnte keinen Unterschied feststellen.
Original von pataya89
[...]
Wenn ich jetzt bewusst 9er pace lauf (so ziemlich das langsamste was ich laufen kann, bevor es unangenehm wird) bin ich ca bei avg 160.
8er geht Richtung 170 und 7er ist 175+, ansteigend mit der Zeit. Denk mal das wird grob um die Schwelle rum sein.
[...]
Eine Pace von 9 min/km ist NICHT laufen, das ist einfach nur flottes Gehen. Mit diesem Tempo machst du dir wohl nur deinen Laufstil kaputt.
Scheiss auf die Pulsuhr und lauf nach Gefühl, der Puls ist erstmal völlig egal. Versuche auf keinen Fall zu langsam zu Laufen, das macht Null Sinn!
Die 9 waren heute bewusst so langsam gelaufen, das ist nicht meine normale pace und wird es auch nicht. Hab ja geschrieben, dass es ein unangenehmes Tempo ist. Waren auch nur ca 2km.
Das war quasi nur ein Testlauf um nochmal abzuchecken ob der Puls sich nun anpasst, oder wie davor random paceunabhängig auf 175+ rumeiert, das ist nämlich nicht wirklich angenehm, wenns einem nach 50 Minuten oder so flau im Magen wird, weil die letzten 20 min deutlich über 180 waren obwohl man sich gefühlt körperlich nicht sonderlich verausgabt hat. Das hat mich halt getriggert af, weil ich keinen Grund dafür gesehen hab und es sich eben beim Fahrradfahren total anders verhalten hat.
Der Großteil meiner Läufe ist ca bei 7:30. Was Atemtechnisch etc auch angenehm ist.
Was hast Du denn im Ruhezustand für einen Puls? Würde den Gurt mal anlegen, dann erstmal sehr entspannt sitzen/liegen, dann langsam gehen bis irgendwann in richtung laufen. Ich glaube ja dass die Messung einfach nicht passt. Nutz im Zweifel auch mal ein ganz anderes System, zum Beispiel Handgelenksmessung. Kann mir nicht vorstellen, dass du bei 9er Pace 165er puls hast.
Hatte auch mal 230 beim Radfahren über langen Zeitraum, lag obv. am Messgerät.
Ruhepuls ist um die 60 +-3.
Ich hab 2 verschiedene Brustgurte + fitbit + applewatch getestet, sagen alle das selbe.
Und auf der Rolle hab ich diese komischen Ungereimtheiten gar nicht. Deshalb hab ich mich ja hier gemeldet, sonst wärs mir mehr oder weniger Latte.
Es ist halt wirklich Laufspezifisch.
Die zwei mit denen ich unterwegs bin sind Lauftechnisch auch Neulinge, eine davon fährt Fahrrad und ist allgemein die fitteste, der andere ist im Alltag aktiver als ich, dafür aber seit langer Zeit keinen aktiven Sport gemacht. Beide sind deutlich unter mir im Puls.
Andererseits wenn wir mal ein, zwei "schnelle" km laufen, ist sie danach ähnlich kaputt wie ich, sprich auch wenn mein Puls davor schon deutlich höher ist kann ich ähnliche Leistung erbringen. Was ich auch wiederum merkwürdig finde. Der Zusammenhang zwischen Puls und Intensität ist einfach nur weird.
Gestern 2x 20 min sweetspot gefahren, 88-90% ftp, block1 155 avg Puls, Block2 160 avg.
Und das ist für mich körperlich als auch atemtechnisch anstrengender als wenn ich 8er pace Laufe.
Ich kann dort halt am Puls ablesen in welchem Wattbereich ich fahre, wenn ich meine Watt nicht sehen würde.
Beim Laufen sagt der Körper mir alles ok und der Puls halt all over the place.
Auch wenn es sich nun langsam nach unten korrigiert. Macht zumindest den Anschein.
Denk mal die Begrifflichkeiten sind mehr oder weniger bekannt.
Wären die Dinge nicht so unterschiedlich, hät ich mir halt gedacht du unsportliche Sau, wird aber schon mit der Zeit.
So find ich es halt merkwürdig und es triggert mich. Vorallem, dass ich nicht mal low Puls laufen könnte wenn ich wollte. Fahrrad ist litbereich bei ~130 Puls machbar.
Deshalb geh ich halt davon aus, dass beim Laufen 140-150 drin sein sollte.
Genug wall of text.
Wieso, weshalb, warum whatever, werd jetzt paar Monate lang durchziehen und dann mal schaun ob ich weiter mach oder nicht.
Radfahren reicht mir eigentlich vollkommen, ich gehe zu 70% dem einen Kollegen zur liebe mit 30% für mich. Zu zweit rafft man sich dann doch eher auf als allein.
hmm ja dann lass doch einfach puls uhr weg oder lass es mal professionell checken, wenn es dich so umtreibt.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass der Puls beim Radfahren generell niedriger ist als beim laufen, selbst wenn man die gleiche Anstrengung empfindet, bekomme puls beim Radfahren nur am Berg wirklich hoch.
Guten Morgen! Ich habe vor kurzem mit einem Einsteigerplan begonnen und bin nach den ersten 4 Einheiten obv euphorisch, wie schnell man "besser" wird.
Gibt es Erfahrungswerte / grobe Faustformeln, welche Steigerungen bei den ersten "Newbie-Gainz" (4-6 Wochen (?!)) zu erwarten sind?
Oder so etwas wie Modelle, wo ich zB min/max der Lauf/Geh Pace-Intervalle von mehreren aufeinander folgenden Trainingseinheiten angebe - und zu erwartende Verbesserungen mit diminishing returns oä geplotted bekomme ..?
Oder ist alles in diese Richtung pure Spekulation und man läuft einfach mal nach 6 Wochen ein kleines Test-Rennen für sich und sucht sich dann dementsprechend sein nächstes Ziel?
Ich kann spontan am Berlin Marathon (25.09.) teilnehmen.
Zu mir:
31 Jahre
Bin seit knapp zwei Jahren nicht mehr Joggen gewesen, aber dennoch halbwegs athletisch
Pro Woche spiele ich 2x die Woche Tennis und bin zusätzlich 4-5x im Fitnessstudio, im Cardiobereich aber nur am Rudergerät bzw. auf dem Fahrrad unterwegs
Ist es irgendwie realistisch, dass ich finishe - Zeit spielt keine Rolle?!
Wie würdet ihr das Unterfangen in 33 Tagen zum Marathon angehen?
Ob das wirklich so einge gute Idee ist, dort zu starten? Irgendwie wirst du wohl schon ins Ziel kommen und letzter wirst auch nicht werden, aber spassig wird es höchstwahrscheinlich nicht.
Aber wenn, dann würde ich erstmal einen langen Lauf versuchen. Bis Berlin bringst wohl noch 4 lange Läufe durch. Mit 20-25km starten und versuchen auf 30km zu steigern.
Wie bist du denn so kurzfristig an eine Startnummer gekommen?
Würds lassen. Kann gut gehen und Du kannst auch ins Ziel kommen, kannst Dir aber auch ordentlich die Knochen/Bänder kaputt machen. Gescheite Vorbereitung braucht Zeit. Falls Du es wirklich machen willst würd ich 3 Läufe die Woche machen:
1x 8-10
1x 12-15
1x Steigern: 22 -> 27 -> 32
Generell würde ich es aber lassen. Und wenns Probleme mit den Knochen gibt abbrechen. Bin damals mit ganz guter Vorbereitung Marathon gelaufen und hatte dann recht lange Probleme. Bin als fitter 10km Läufer gestartet, Halbmarathon war dann direkt kein Problem, aber die Läufe über 25km waren relativ hart und haben mir auch nicht wirklich Spaß gemacht. Bis Marathon aber Null Probleme gehabt, bei Marathon auch alles super, bis bei ca. HM Regen und Temperatursturtz kam, dann so ab KM 30-35 mit Schmerzen ins Ziel gelaufen. 3
Würde ich jetzt morgens aufwachen und mir sagen "oh in diesem Leben musst noch 1x Marathon gelaufen haben"; würde ich mir als Laufanfänger mindestens 1 Jahr für geben. Eher zwei.
Dein Risiko dich zu verletzen ist extrem hoch das in 4 Wochen zu versuchen
@worky ich hab bissi gegoogelt aber nix gefunden wie schnell sich im Schnitt die Laufleistung steigert.
Original von workah0lic
Guten Morgen! Ich habe vor kurzem mit einem Einsteigerplan begonnen und bin nach den ersten 4 Einheiten obv euphorisch, wie schnell man "besser" wird.Gibt es Erfahrungswerte / grobe Faustformeln, welche Steigerungen bei den ersten "Newbie-Gainz" (4-6 Wochen (?!)) zu erwarten sind?
Oder so etwas wie Modelle, wo ich zB min/max der Lauf/Geh Pace-Intervalle von mehreren aufeinander folgenden Trainingseinheiten angebe - und zu erwartende Verbesserungen mit diminishing returns oä geplotted bekomme ..?
Oder ist alles in diese Richtung pure Spekulation und man läuft einfach mal nach 6 Wochen ein kleines Test-Rennen für sich und sucht sich dann dementsprechend sein nächstes Ziel?
Am Anfang geht es i.d.R. immer recht schnell mit den Verbesserungen. Du wirst allerdings, wenn du den Plan nicht adaptierst (ggf von nem erfahrenen Läufer) möglicherweise bald ein Plateau erreichen bzw die Fortschritte kommen dann langsam. Wenn du bessere Zeiten und bessere Fitness erreichen möchtest, variiere dein Training und vor allem - mach viele lange, langsame Läufe. Egal auf was du im Lauf trainierst, die langen, langsamen Läufe sind mit das wichtigste.
Bau hin und wieder Fahrtenspiele, Intervallläufe, Tempoläufe usw. mit ein und du wirst überrascht sein, wie schnell man sich bis auf ein gewisses Niveau verbessern kann.
Darf ich fragen was du aktuell für eine Pace läufst? Wieviele Wochenkilometer?
Ich trainiere grade auf den Köln Halbmarathon. Normal mach ich nur 5-10km Volksläufe ab und an. Im normalen Training waren meine längsten Läufe bis dato 12-15 km am Sonntag. Jetzt habe ich auch >20km im Plan und das verbessert deine Grundausdauer und verbessert deine anaerobe Schwelle, was essentiell für zB längere Wettkampfläufe ist.
Bzgl. Fortschritt auch nicht vergessen, dass man nicht unbeding am leichtesten/schnellsten läuft wenn man viel trainiert. Wenn ich 30km+ die Woche zuvor gelaufen bin, werd ich nicht 1-2 Tage später meine Bestzeit laufen. Wichtig ist neue Reize zu setzen, wenn man schneller/besser werden will, analog zu dem was sowhat geschrieben hat. Immer 10km in gleicher Zeit laufen macht einen nicht besser. (kenne ich aus erfahrung, wobei das auch ok ist, wenn man einfach nur laufen will um fitness/gewicht zu behalten und nicht das ziel hat besser/schneller zu werden)
Original von domano
Bzgl. Fortschritt auch nicht vergessen, dass man nicht unbeding am leichtesten/schnellsten läuft wenn man viel trainiert. Wenn ich 30km+ die Woche zuvor gelaufen bin, werd ich nicht 1-2 Tage später meine Bestzeit laufen. Wichtig ist neue Reize zu setzen, wenn man schneller/besser werden will, analog zu dem was sowhat geschrieben hat. Immer 10km in gleicher Zeit laufen macht einen nicht besser. (kenne ich aus erfahrung, wobei das auch ok ist, wenn man einfach nur laufen will um fitness/gewicht zu behalten und nicht das ziel hat besser/schneller zu werden)
Guter Punkt, domano.
@workaholic
schau dir mal Videos zu „tapering“ auf YT an. Ist ein wichtiges Thema. Runterfahren vor Volksläufen usw erhöht die Leistung.
Cool, danke für den Input an euch alle! ❤️ Schau mir das Video auf jeden Fall an, Tapering ist mir vom Powerliften her schon ein Begriff.
Bin noch absoluter Neuling - habe daher mit einem runtastic Plan für Einsteiger begonnen.
6 Wochen zu je 3 Einheiten
Es wechselt immer mit gemütlichem Laufen (L) und zügigem Gehen (G) ab:
Einheit - Intervalle
#1 (1m L, 1m G) x10
#2 (1m L, 1m G, 2m L, 1m G) x5
#3 (2m L, 2m G) x10
#4 (3m L, 1m G) x5
#5 (3m L, 1m G, 2m L, 1m G) x4
... usw usf
#18 (30 Minuten Laufen)
In Woche 4 sind es zum ersten Mal 3x10 Minuten Laufen. In Woche 6 hat man dann schon eine Einheit mit 10-1-20-1-10 Minuten (also 40 Minuten Laufen aufgeteilt) und schlussendlich als 18. Einheit einen 30-minütigen Lauf als Test.
Ich dachte, ich schau mal ob es mir solange Spaß macht, ob ich verletzungsfrei bleibe und dann meine Zeit und/oder Kondition als gut/schlecht befinde - dementsprechend hätte ich dann den nächsten Plan ausgewählt. Der Einfachheit vermutlich wieder direkt über runtastic, außer ihr meint, die wären Schrott 😂
Pace war bislang in den Einheiten:
#1: 7:37
#2: 7:10
#3: 6:44
#4: 6:11
#5: 6:43
Wobei mein Pace während der Laufzeiten da irgendwo zwischen 5:00-5:30 liegt und beim Gehen bei 08:00-08:30 (kann jeweils auch mal eine halbe Minuten drunter/drüber liegen, die Strecke geht zur Hälfte leicht bergauf/bergab).
Wochenkilometer momentan also etwa bei 11-12km 😅
PS: ich mache seit Jahren 5x die Woche Krafttraining, hatte erhofft, dass das wenigstens ein bisschen konditionell geholfen hat - und da zeitenmäßig also bei vollen 30 Minuten durchlaufen nach paar Wochen "was drin ist"
also mit so "anfängerplänen" kenne ich mich nicht aus, ein Tempo von 5:00 - 5:30 beim laufen ist aber schon ziemlich schnell. Die meisten Leute die so im Park oder Wald rumjoggen haben wohl so 6:00 bis 7:00.
Ich persönlich würde deshalb an Deiner Stelle mal länger joggen (aber auch langsamer), und schauen wie es läuft. Denke auch als relativ fitter nicht Läufer sollte es kein Problem sein mal 3-5km am Stück zu laufen. Denke Dein Plan ist da ggf. schon für Leute die komplett unsportlich sind und nicht länger als 3 min am Stück joggen können.