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Dielemma
Joined: 07.12.2006

Kürzere und somit schnellere Intervalle laufen bis hin zu Sprints ;)
Mein Frühjahrsziel sind 10km in 39min, dementsprechend 5km schon knapp unter 20min im Training gelaufen. Letzte Intervalleinheit waren 5x1200 3:45 Pace, also das Tempo sollte vorhanden sein, aber bin mir nicht sicher, ob ich ohne richtigen Wettkampf wirklich die letzten Reserven werde mobilisieren können. Momentan auch ne leichte Erkältung, kein Coroner ;)


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Zivilist
Joined: 02.12.2008

kurze Frage eines Laufanfängers :)

ich würde gerne moderat starten - 1-2 mal die Woche eine kurze Strecke (5-8km oder so) laufen und dann schauen, ob ich mehr gefallend daran finde. Im Schuhgeschäft kam nun raus, dass ich eine Überpronation habe und der Berater hat mir einen Support Schuh empfohlen.

Würde aber das Problem lösen, statt mit einem Stützschuh einen schnellen Fix zu holen. Habt ihr Erfahrungen mit dem Thema? Wenn ich mir einen normalen Schuh hole und darauf achte, nicht zu pronieren, stärke ich so besser die Muskeln?

Nach etwas googlen hab ich versch. Meinungen dazu gefunden - freue mich über Feedback :)


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Praepman
Joined: 03.11.2006

Meine persönliche Meinung dazu:
Hör auf den Schuhladen oder frag in einem anderen nochmal. Ich überproniere auch leicht und mir wurde von supportern abgeraten weil es nur sehr schwach ausgeprägt ist. Daher würde ich sagen dass es bei professionellen Leuten sinn macht auf die zu hören weil sie das Ausmaß besser einschätzen können.

Darüber hinaus solltest du selbstverständlich alle Übungen machen die helfen den Fehler auszugleichen. Einfach zu glauben man läuft jetzt und dann gibt sich das von allein wenn man bewusst Auftritt ist glaube sehr riskant. Würde ich nicht machen.

Viele Grüße und einen guten Start in die Laufkarriere!!


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pakm0n
Joined: 29.12.2008

-Es ist besser wenn der Schuh dich in eine bessere Position zwingt, als dass du im Ermüden deine Ambitionen aktiv dran zu denken doch nicht schaffst umzusetzen, und dann doch wieder in die Pronation fällst.
-Es wird meist empfohlen eine entsprechenden Schuh zu tragen, und wenn du aktiv dran arbeiten willst, das dann zusätzlich zB beim Barfuß auslaufen auf Rasen oder im Lauf ABC Ausgleichstraining gezielt zu machen.
-Der Support-Schuh behindert dich nicht daran zu versuchen einen sauberen Fußaufsatz umzusetzen. Er behindert dich aber daran Fehler zu machen, wenn du zum Ende des Trainings müde wirst

PS: "Will locker laufen Anfangen 5-8km"...das ist ein typischer Anfangsfehler...DIstanzen viel zu sehr zu unterschätzen...
8km am Stück zu laufen, mit guter Technik, ohne deinen Körper zu überfordern...da müssen die meisten Menschen locker 4-6 Monate Vorarbeit leisten um dahin zu kommen!
Wenn du 22 bist, und vor 1-2 Jahren noch regelmäßig Schulsport gemacht hast, oder Vereinssport, ,dann ist es anders.
Aber ich geh mal davon aus dass du ein typischer PS'ler bist und damit mindestens mitte 30...deshalb solltest du es lieber locker angehen und mit sehr defensiven Läufen anfangen: 300m gehen 500 laufen, immer im Wechsel, anfangs nicht mehr Gesamtstrecke als 2km. Und von da langsam steigern...grob an die Standardempfehlung halte und von Einheit zu Einheit nicht mehr als 10% steigern...dann hast du die beste Chance, dass dein Körper sich langsam an die Herauforderung anpasst. Auf Schlag gleich 5 oder 8 KM zu laufen, endet viel zu häufig in Überlastungsverletzungen.


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Praepman
Joined: 03.11.2006

Wie gewohnt kann man pakmon nur zustimmen. Viel besser als mein geschwurbel ! :-)


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Zivilist
Joined: 02.12.2008

cool, find Dank euch beiden für den Rat, besonders die Einstiegstipps zum laufen sind echt super :)

dann werd ich wohl doch vorlieb mit dem unschönen brooks adrenaline nehmen, glaube so hieß er :f_ugly:


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Ferklsepp307
Joined: 08.02.2007

Original von pakm0n

...deshalb solltest du es lieber locker angehen und mit sehr defensiven Läufen anfangen: 300m gehen 500 laufen, immer im Wechsel, anfangs nicht mehr Gesamtstrecke als 2km. Und von da langsam steigern...grob an die Standardempfehlung halte und von Einheit zu Einheit nicht mehr als 10% steigern...dann hast du die beste Chance, dass dein Körper sich langsam an die Herauforderung anpasst. Auf Schlag gleich 5 oder 8 KM zu laufen, endet viel zu häufig in Überlastungsverletzungen.

Um das nochmal heraus zu heben. Dies hat den Vorteil, daß du auch die 500m läufst(!) und nicht 3km dahinschlurfst und dir dabei schon mal deine Technik komplett versaust.


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Bommel64
Joined: 06.01.2009

Original von Ferklsepp307
Wo sind denn die ganzen Läufer mit Ziel 5k in sub20?

Ich versuche mich zur Zeit an den 500m Intervallen. Technisch sauber laufen kann ich eine Pace von ca 4:10 min. Es ginge schon auch unter 4 min, allerdings schaffe ich da eher nur 3 Intervalle, weil ich das einfach technisch nicht sauber laufen kann.
Die 4:10 könnte ich gefühlt auch wesentlich länger laufen, aber eben nicht schneller. Es scheitert also weniger an der Luft, sondern vielmehr an der Koordination.

Wie würdet ihr da jetzt trainieren? Einfach in den Intervallen die technisch sauberen 4:10 laufen, oder schneller und somit etwas unsauber werden? Ich vermute eher ersteres.
Wie könnte man die Technik trainieren? Lauf ABC oder eher Strides nach Jack Daniels?

Edit: Ich hasse Lauf-ABC :|

Lauf ABC könnte aber helfen. Würde aber Vll mal 5*80 machen. Schult die Ökonomie


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Zinsch
Joined: 01.02.2008

So, will jetzt nach fast 1 Jahr wieder einen seriösen Trainingszyklus starten. Grobe Planung ist gegen Ende dieses Jahres in 10km Rennform zu sein (was bei mir ca. 40 Minuten bedeutet). Und dann nächstes Jahr im Frühjahr einen Marathon, wo ich hoffentlich nah an die 3:10 ran kommen kann.

Mal schauen. Bis jetzt dieses Jahr mit meist <20 km/Woche rumgedaddelt. Wird bisschen dauern bis die Form wieder da ist.


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Ferklsepp307
Joined: 08.02.2007

:f_thumbsup::f_thumbsup:
Bei einer 10k Zeit von sub40 sollte Marathon in 3:10 gut machbar sein.

Bin aktuell mit dem Greif Trainingsplan "Heisses Feuer im alten Ofen" in der Marathonvorbereitung.

Komischerweise hab ich mit den schnellen Einheiten keine Probleme, allerdings mit den langen Läufen. Die beginnen in den ersten 4 Wochen mit 26km, 29km, 32km und 35km, welche ich kaum geschafft habe. Vielleicht auch, weil ich sie bei hohen Nachmittagstemperaturen gelaufen bin.
Von nun an werden in Woche 5 bis Woche 11 wöchentlich als langer Lauf jeweils 35km gelaufen, z.T. mit Endbeschleunigung. Den esten hab ich gestern abend bei Normaltemperaturen relativ easy durch gebracht.


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Dielemma
Joined: 07.12.2006

Du hast zwar geschrieben, dass du einem Trainingsplan folgst, aber ist das nicht viel zu viel der Kategorie "sehr lang"?


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Ferklsepp307
Joined: 08.02.2007

Das Wochenpensum ist ja jetzt nicht so riesig, ca 80-90km. Von daher sollten die langen Läufe schon passen, vor allem weil sie bei den Greif-Trainingsplänen ja eigentlich ziemlich langsam gelaufen werden.
Für meinen angepeilten Schnitt von 5:00 min/km für den Marathon ergibt sich eine eine Zeit von 5:45-6:00 für den Langen. Bisher hab ich die Belastung auch recht gut weggesteckt.

In der kommenden Woche gibts auch nur eine Tempoeinheit, dafür wird beim langen Lauf die letzten 3km das Tempo auf Marathon-Renntempo gesteigert. Zumindest so gut es geht. :fuckyeah:

Woche 6
Montag:-------Pause
Dienstag:-----15-20km -----------------------------------------5:45-6:00 min/km
Mittwoch:-----10km Tempo +je 3km Ein-Auslaufen--4:50-4:55 min/km
Donnerstag:--Pause
Freitag: --------15-20km-----------------------------------------5:45-6:00 min/km
Samstag: ------35km mit 3km Endbeschleunigung---5:45-6:00 min/km (EB in 5:00 min/km)
Sonntag: ------15-20km Regeneration---------------------6:00-6:15 min/km


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Zinsch
Joined: 01.02.2008

Workouts laufen gut bislang. Bin bei den Intervallen genauso schnell wie vor ueber einem Jahr. Unterschied ist nur, dass ich letztes Jahr die Trainingszeiten mit mehr Wochenkilometern in den Beinen gelaufen bin (da damals im Marathontraining, was aktuell nicht der Fall ist).


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Bommel64
Joined: 06.01.2009

Gestern 5km in 19:47…

Heute starke Schmerzen beim auftreten (hatte sich angekündigt), Fuß etwas geschwollen, also wohl erstmal Pause…


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Zinsch
Joined: 01.02.2008

Das erste mal unter 20? Gute Leistung auf jeden Fall.


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pataya89
Joined: 11.04.2010

Hab da mal ne Frage bzw ein für mich sehr merkwürdiges Phänomen.

Kurze Vorgeschichte.

Männlich Anfang 30, leichtgewicht, die letzten 10 Jahre relativ unsportlich davor relativ fit (Fußball + Motocross aktiv.)

Hab mich endlich aufgerafft (auch durch Corona) und Anfang diesen Jahres angefangen regelmäßig Fahrrad zufahren ( Zuhause auf der "rolle" Zwift + Kickr).

Dort auch recht schnell relativ große Sprünge gemacht, alles fein.

Jetzt geh ich mit zwei andern ca 1 Mal die Woche Laufen zusätzlich.

Und jetzt fängt das an, was ich nicht so ganz verstehen kann.

Mein Puls ist ca ab km 2 an der 180 dran. Beim ersten mal gedacht ok, laufökonomie scheiße, extrabelastung weil laufen bei mir sehr lang nicht vorhanden war, auch normales gehen eher wenig.

Jetzt 5 mal später hat sich nichts geändert, ich bin rel schnell bei 175+ und bleib dort auch für die gesamte Einheit, meist 50-70 min.
Das komische ist, weder Atmung noch körperliche Anstrengung entspricht dem Puls.
Ob ich 9er oder 8er, 7er pace lauf, der Puls ist mehr oder weniger gleich, richtung Anschlag, was dann nach 20+ min über 180 puls zu unwohlsein führt. (Auf dem Fahrrad absolut undenkbar lol).

9er und 8er sind aber vom empfinden und Atmung her weit weg von großer Anstrengung. Bei 7er wird die Atmung mehr, dort könnte ich mir 170+ vorstellen. Aber alles andere ist gefühlt maximal richtung unterer sweetspot (Fahrrad). (Ich kann durch die Nase noch einatmen, ich kann mich fast in vollen Sätzen unterhalten etc).

Aufm Fahrrad ist Pulstechnisch alles so wies grob sein soll, also nichts unnormal, keine Ausreiser.
Ich bekomm den Puls mit bewusst ne Weile wirklich sehr langsam laufen auch kaum runter.

Kann man so beschissen laufen (Technik + Ökonomie etc) das der Puls so angast, ohne dass man die Anstrengung selber merkt bzw in keinem Verhältnis zueinander steht?

Macht für mich halt nicht wirklich Sinn das Ganze.
Vlt habt ihr sowas in die Richtung ja schon mal gehört oder so und habt evtl ein wenig input.
Ich raffs 0.


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berni64
Joined: 22.02.2006

Hf messung mit brustgurt oder am Handgelenk??


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Ferklsepp307
Joined: 08.02.2007

Das wichtigste am Puls ist, daß er verhanden ist. Das gilt für Laufanfänger genauso wie für Profis, mach dir da weniger Kopf drüber.


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Zinsch
Joined: 01.02.2008

Ja, probier einfach mal ohne Pulsmessung zu laufen. Aber dass du als ziemlicher Laufanfaenger nach 30 Minuten nicht mehr weiter kannst, ist normal. Das dauert ein bisschen, bis man eine halbe Stunde locker ohne Probleme durchkommt und dann immer noch das Gefuehl hat noch weiter laufen zu koennen.


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pataya89
Joined: 11.04.2010

Mit Brustgurt, mit 2 unterschiedlichen getestet. Uhr sagt aber das gleiche.

Ich pace mich auch nicht nach Puls, sondern schau mir das erst nach dem Laufen an.
Und wie gesagt körperlich ist es nicht sonderlich anstrengend. Atmung und muskulär alles fein.

Die Stunde durchlaufen ist nicht wirklich das Problem, bzw hintenraus kommt dann halt das flaue Gefühl im Magen ab und an, aber das wird wohl von dem hohen Anteil an 180 und drüber liegen. Jedenfalls kenn ich das vom Fahrrad fahren so, dass ich damals wenn ich sehr reingehauen hab, es mir schlecht wurde.

Was mich halt so verwundert, dass selbst wenn ich maximalst langsam lauf der Puls halt auch 175+ geht, ohne das ich es als anstrengend wahrnehm.
Und es kommt halt auch nicht erst gegen Ende sondern ist ab km2 so.

Andererseits geht er halt bei schnellerer pace nicht wirklich höher. Mein max müsste bei oder leicht über 190 sein.
Das versteh ich halt nicht.
Kollege ist ähnlich fit, wenn nicht sogar weniger (keine Ahnung wie sehr sich das Fahrradfahren aufs Laufen übertragen lässt) und läuft mit mir zusammen bei 150-160 puls.

Das mein Puls für mich als Laufanfänger bei etwas schnellerem Laufen hochgeht ist für mich absolut verständlich.
Das er selbst bei 9min pace dort ist halt nicht.

Naja ich werds mal ne Weile beobachten und dann mal schauen.

So wars neulich

Spoiler


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