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semmel81
Beigetreten: 18.01.2007

Dort Fieldgoals zu kicken hätt ich auch als Panne empfunden. Zumal das Loss on Downs bei der Position auch dazu führt dass man die Broncos schnell stoppt...die wie man gesehen hat in der Endphase nur einen überraschenden Pass wagten, der fast intercepted war.
Allgemein hätt ich mich aufs Duell Kuechly gegen Gronk gefreut. Aber war denn jetzt Denver wirklich so besonders gut? Der rechte Tackle mit ich glaub #61 von NE war doch absolut Panne. Vollmer steigerte sich auch erst...den hab ich einmal auf dem Feld gesehen, dass er nicht eine Person berührt hat und wie Panne rumirrte als Denver diese 7 Mann Pass-Coverage spielte. Was würde Newton machen? Der läuft wahrscheinlich einfach nen 1st Down. Da der Lauf nicht etabliert wurde hatte man es Denver auch ziemlich einfach gemacht. Geh schon fast von einem sicheren Sieg der Panthers aus...


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Zitat
izebox
Beigetreten: 07.03.2006

Original von semmel81
Dort Fieldgoals zu kicken hätt ich auch als Panne empfunden. Zumal das Loss on Downs bei der Position auch dazu führt dass man die Broncos schnell stoppt...die wie man gesehen hat in der Endphase nur einen überraschenden Pass wagten, der fast intercepted war.
Allgemein hätt ich mich aufs Duell Kuechly gegen Gronk gefreut. Aber war denn jetzt Denver wirklich so besonders gut? Der rechte Tackle mit ich glaub #61 von NE war doch absolut Panne. Vollmer steigerte sich auch erst...den hab ich einmal auf dem Feld gesehen, dass er nicht eine Person berührt hat und wie Panne rumirrte als Denver diese 7 Mann Pass-Coverage spielte. Was würde Newton machen? Der läuft wahrscheinlich einfach nen 1st Down. Da der Lauf nicht etabliert wurde hatte man es Denver auch ziemlich einfach gemacht. Geh schon fast von einem sicheren Sieg der Panthers aus...

außer Manning lernt noch mal auf oder vor seine Receiver zu werfen statt dass sie bremsen müssen :f_biggrin:


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Limes
Beigetreten: 16.03.2006

Was an Denver so besonders gut ist?

Der beste pass Rush der verdammten Liga über die verdammte Saison über. und run defense ist auch nicht zu verachten.

das ganze jahr über spielen sie quasi ohne qbs und stehen nun im sb...

bei den panthers könnte der armbruch von davis schon zum tragen kommen, er ist verdammt wichtig....viele sagen sogar wichtiger wie kuechly.

favorit sind die panthers

aber das waren steelers und pats ja auch :coolface:


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Zitat
Sharif
Beigetreten: 11.07.2006

Original von Limes
bei den panthers könnte der armbruch von davis schon zum tragen kommen, er ist verdammt wichtig....viele sagen sogar wichtiger wie kuechly.

Habe gestern gelesen, dass er im SB auch mit gebrochenem Arm spielen will/wird!


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Zitat
sandroking
Beigetreten: 17.09.2005

Die Steelers waren mit Sicherheit nicht Favorit ohne Brown,RB und mit verletztem QB....

Mit Newton sieht sich die Broncos Defense ganz anderen Herausforderungen ausgesetzt + das Rush Spiel der Panthers um ein vielfaches besser ist als Steelers+Pats


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Wamaroa
Beigetreten: 13.11.2006

Original von hidigartmann
Alter Falter was geht denn hier ab? Blanker Hass gegenüber Neueinsteigern, die Taktikfragen haben und schamlose Selbstbeweihräucherung dafür, dass man sich schon länger und besser auskennt. Das ist ja das unterste Niveau schlechthin.

#

echt übel wie sich hier manche angepisst fühlen.


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Zitat
Stoecker89
Beigetreten: 17.09.2007

für mich ist der call auch ein ziemlicher no brainer, vor allem bei 8 punkten rückstand. wenns jetzt 6 oder 9-11 punkte gewesen wären macht ein fg natürlich sinn, aber bei 8? und dem spielverlauf? easy go for it. vor allem hätte es dann ja trotzdem noch nen td gebraucht.
hat in dem spot für mich auch nix mehr mit wahrscheinlichkeiten und rechenspielchen zu tun ob man dafür geht oder nicht. ist halt keine regular season mehr sondern der letzte schritt zum super bowl. da muss man auch risiko gehen.


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Zitat
Dafejo
Beigetreten: 25.05.2009

Schon gut wie hier manche das so hinstellen als ob es glasklar war was NE zu tun hatte und jeder der etwas anderes denkt der dumme ist. Ist wohl völlig umsonst dass viele Experten groß am diskutieren sind (ja Experten, nicht unbedingt die ESPN Witzfiguren, wobei selbst die wahrscheinlich mehr Ahnung haben als 99% hier inklusive mir). Gibt halt für beide Optionen so viele Gründe dafür und dagegen, wobei ich zu FG tendiere einfach weil Denver keine Offense mehr hatte am Ende.
Aber ich als alter Arm-Chair Coach werde jetzt den langjährigen Offensiv-/Defensiv - Koordinatoren und Profianalysten das Feld überlassen.
Verfolge den Sport seit 15 Jahren intensiv, aber wenn ich was gelernt habe dass ich nichts gelernt habe, der Sport ist so komplex und das am Sonntag war sicherlich kein Nobrainer in der Situation.


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Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008

Was ich letztens gelesen habe, was mir die Augen geoeffnet hat, ist, dass man bei 14 Punkte Rueckstand auswaerts im 4. Viertel beim 1. TD, der den Rueckstand auf 6-8 Punkte verringert, eine 2-Point-Conversion machen sollte. Damit hat man eine 57% Siegchance (bedingte Wahrscheinlichkeit, sofern man den 2. TD schafft und der Gegner nicht mehr punktet). Wenn man nur den Extrapunkt versucht, dann hat man eine 42% Siegchance.

Und es kommt absolut nie vor, dass da ein Coach die 2-Point-Conversion probiert.
Link (ganz unten im Artikel)

Gleiches gilt auch bei 7 Punkte hinten auswaerts ganz zum Schluss des 4. Viertels. 2-point conversion ist im Schnitt besser als Extrapunkt. Sieht man auch so gut wie nie.


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skedar
Beigetreten: 16.07.2006

Finde es irgendwie etwas realitätsfern, da mit nüchterner Statistik ranzugehen. Alleine die Zahl 47,2, die Prozentzahl für geglückte 2pt conversions. Wie kommen die zustande? Teams versuchen die 2pt conversion, wenn sie unbedingt müssen. Also mit dem Rücken zur Wand und dem Mute der Verzweiflung. Sie machen es auch teilweise, um die Gegner vorzuführen, wie die 49ers vor einigen Jahren. Oder sie machen es, weil sie gute Matchups sehen und glaube, eine Edge zu haben. So wie die Steelers dieses Jahr.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zahl gleich bleibt, wenn Teams jetzt anfangen, auch in absoluten Drucksituationen auf 2 zu gehen. Wie zB die Packers, obwohl sie mit einem FG ausgleichen können.

Gibts Stats darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, eine 2pt conversion zum Ausgleich in der letzten Spielminute zu verwerten?

Außerdem gilt die Wahrscheinlichkeit für Extrapoints (94%) ja nicht für dich als Trainer. Für dich gilt die Wahrscheinlichkeit von deinem Kicker, sonst nichts. Bei Gostkowski war das in dieser Saison vor Sonntag 100%. Nur weil irgendwelche Gammelkicker den Schnitt runterziehen, bevor sie aus den Teams fliegen, braucht man das als Belichick ja zB nicht berücksichtigen.


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Zitat
HamburgmeinePerle
Beigetreten: 31.01.2009

Ich denke auch, dass man da nicht ohne Weiteres die Standardwahrscheinlichkeiten heranziehen kann.
Allein schon aus psychologischer Sicht in dieser speziellen Situation: In dem Artikel wird da recht wenig drauf eingegangen und wenn, dann werden nur die Pro-Argumente angegeben. zB das Argument (sinngemäß) "Wenn sie zuvor das Hail Mary geschafft haben, werden sie jetzt doch diese 2 Yards auch locker packen.": An dieser Stelle könnte man genauso argumentieren, dass sie während der 2pt conversion (besonders Rodgers) denken: "Wenn das jetzt schiefgeht, dann war die Hail Mary nichts wert." (vor allem mit dem Wissen, dass sie mit dem Extrapunkt die OT sicher erreicht hätten). Außerdem sehe ich die Chancen in der OT für die Packers bei dem Spielverlauf auch höher als durchschnittlich, denn die Cardinals werden sich sicher noch bis zum Ende des Spiels über die Hail Mary geärgert haben.

Haben nicht Buschi und Esume zuletzt genau darüber diskutiert? Weiß nicht mehr, welches Spiel das war, Buschi hat das mehr beiläufig in den Raum geworfen bei einem 7-Punkte-Rückstand der am Drive befindlichen Mannschaft kurz vor Schluss. Und Esume meinte dann, dass das kein Coach der NFL jemals machen würde. Sie haben dann doch sogar gewettet unter der Voraussetzung, dass es den TD gibt. Ich meine Buschi mit 10 Euro Einsatz, Esume mit 500 :f_p:


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Zitat
eagle2007
Beigetreten: 16.11.2007

hab ich mir auch letztens gedanken drüber gemacht..gerade wenn man das unterlegene team ist. aber da spielt ja auch für folgende spiele so viel psychologisches mit rein. wenn man die 2pt conversion angeht gibt man ja zu, dass man sich als unterlegenen sieht. und wenn man es nicht schafft hat man dadran glaube ich noch länger zu knabbern als wenn man in OT verliert.


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Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008

Original von skedar
Außerdem gilt die Wahrscheinlichkeit für Extrapoints (94%) ja nicht für dich als Trainer. Für dich gilt die Wahrscheinlichkeit von deinem Kicker, sonst nichts.

Was nicht erklaert, warum man es ueberhaupt nie sieht. Weil manche Trainer haben in der Tat einen Gammelkicker. Und die machen es auch nicht.

Und ja, wenn man das schlechtere Team ist (oder einfach nur auswaerts spielt), dann sollte man auch zugeben koennen, dass man schlechter ist. Und dann macht es halt Sinn, alles auf eine Karte (Play) zu setzen.
Und in Overtime ist die Drucksituation auch nicht viel kleiner. Und Druck hat auch die Defense. Ich mein, mit solchen Argumenten kann man sich immer die passivste Variante zurechtreden.
Bringt doch mal konkrete Zahlen, mit denen die Vorgehensweise von Kansas City (siehe Artikel) gerechtfertigt ist. Mehr als 50% haben sie in Overtime wohl nicht auswaerts gegen die Patriots. Und der Kicker ist auch unterdurchschnittlich.


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Zitat
staerkebayer
Beigetreten: 26.01.2014

Original von HamburgmeinePerle
Haben nicht Buschi und Esume zuletzt genau darüber diskutiert? Weiß nicht mehr, welches Spiel das war, Buschi hat das mehr beiläufig in den Raum geworfen bei einem 7-Punkte-Rückstand der am Drive befindlichen Mannschaft kurz vor Schluss. Und Esume meinte dann, dass das kein Coach der NFL jemals machen würde. Sie haben dann doch sogar gewettet unter der Voraussetzung, dass es den TD gibt. Ich meine Buschi mit 10 Euro Einsatz, Esume mit 500 :f_p:
nee das war Stecker, war aber auch totaler Unsinn, wird durchaus manchmal gemacht


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Can2007
Beigetreten: 17.07.2007

jo, war stecker. Aber der Rest stimmt. Buschi war geil auf ne 2pc for win und stecker hat 50:1 dagegengehalten wenn es zu dem td kommt.
Kam aber nicht.
Buschi fand ich diesmal nur noch Scheixxe. Nur ausflippen bei geilen Aktionen reicht in seinem Alter auch nicht mehr.Der backround war eh nullinger, siehe wette oben. Und das
Hin-und hergehate im studio war imho auch nur studioplotgesteuert., also lame. Und wenn nicht, dann einfach nur Kindergarden.
Fand ihn frueher bei BB und SdR um WELTEN besser.


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skedar
Beigetreten: 16.07.2006

Original von Zinsch

Original von skedar
Außerdem gilt die Wahrscheinlichkeit für Extrapoints (94%) ja nicht für dich als Trainer. Für dich gilt die Wahrscheinlichkeit von deinem Kicker, sonst nichts.

Was nicht erklaert, warum man es ueberhaupt nie sieht. Weil manche Trainer haben in der Tat einen Gammelkicker. Und die machen es auch nicht.

Und ja, wenn man das schlechtere Team ist (oder einfach nur auswaerts spielt), dann sollte man auch zugeben koennen, dass man schlechter ist. Und dann macht es halt Sinn, alles auf eine Karte (Play) zu setzen.
Und in Overtime ist die Drucksituation auch nicht viel kleiner. Und Druck hat auch die Defense. Ich mein, mit solchen Argumenten kann man sich immer die passivste Variante zurechtreden.
Bringt doch mal konkrete Zahlen, mit denen die Vorgehensweise von Kansas City (siehe Artikel) gerechtfertigt ist. Mehr als 50% haben sie in Overtime wohl nicht auswaerts gegen die Patriots. Und der Kicker ist auch unterdurchschnittlich.

Hab den Artikel noch nicht ganz lesen können, weiß also gerade nicht, um welches KC Play es geht. Finde die Coaches oft auch viel zu konservativ. Obwohl sich das mMn schon etwas ändert mit Leuten wie Arians, McCarthy, Tomlin und anderen.

Meine nur ganz allgemein, dass schnöde Stats nicht immer genug sind im Sport. Man stelle sich vor, die Packers hätten die 2pt conversion versucht und es wäre gescheitert. Verliert McCarthy dann seinen Job? das Vertrauen der Mannschaft? Beides? Oder sagen alle: Yeah Coach, war die mathematisch richtige Entscheidung!
Dasselbe denken die schon auf dem Feld vor dem 2pter. Dazu liegt der Druck für mich immer eher bei dem Agierenden und nicht dem Reagierenden. Nicht ganz so extrem wie beim Elfmeter, aber in die Richtung gehts.

Jedenfalls bin ich mir sicher, dass die 2pt nur gemacht werden in Situationen, in denen es gemacht werden muss oder in welchen, wo man sich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf den Erfolg ausrechnet. Macht mans als Default, wird auch die Erfolgsquote sinken.


Antwort
Zitat
staerkebayer
Beigetreten: 26.01.2014

Original von skedar

Original von Zinsch

Original von skedar
Außerdem gilt die Wahrscheinlichkeit für Extrapoints (94%) ja nicht für dich als Trainer. Für dich gilt die Wahrscheinlichkeit von deinem Kicker, sonst nichts.

Was nicht erklaert, warum man es ueberhaupt nie sieht. Weil manche Trainer haben in der Tat einen Gammelkicker. Und die machen es auch nicht.

Und ja, wenn man das schlechtere Team ist (oder einfach nur auswaerts spielt), dann sollte man auch zugeben koennen, dass man schlechter ist. Und dann macht es halt Sinn, alles auf eine Karte (Play) zu setzen.
Und in Overtime ist die Drucksituation auch nicht viel kleiner. Und Druck hat auch die Defense. Ich mein, mit solchen Argumenten kann man sich immer die passivste Variante zurechtreden.
Bringt doch mal konkrete Zahlen, mit denen die Vorgehensweise von Kansas City (siehe Artikel) gerechtfertigt ist. Mehr als 50% haben sie in Overtime wohl nicht auswaerts gegen die Patriots. Und der Kicker ist auch unterdurchschnittlich.

Hab den Artikel noch nicht ganz lesen können, weiß also gerade nicht, um welches KC Play es geht. Finde die Coaches oft auch viel zu konservativ. Obwohl sich das mMn schon etwas ändert mit Leuten wie Arians, McCarthy, Tomlin und anderen.

Meine nur ganz allgemein, dass schnöde Stats nicht immer genug sind im Sport. Man stelle sich vor, die Packers hätten die 2pt conversion versucht und es wäre gescheitert. Verliert McCarthy dann seinen Job? das Vertrauen der Mannschaft? Beides? Oder sagen alle: Yeah Coach, war die mathematisch richtige Entscheidung!
Dasselbe denken die schon auf dem Feld vor dem 2pter. Dazu liegt der Druck für mich immer eher bei dem Agierenden und nicht dem Reagierenden. Nicht ganz so extrem wie beim Elfmeter, aber in die Richtung gehts.

Jedenfalls bin ich mir sicher, dass die 2pt nur gemacht werden in Situationen, in denen es gemacht werden muss oder in welchen, wo man sich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf den Erfolg ausrechnet. Macht mans als Default, wird auch die Erfolgsquote sinken.

denk schon das eine game winning 2ptc in manchen situationen +ev sein kann. liegt auch an der bescheidenen ot-regel, td beendet das spiel. im falle gb-arz hat man gut gesehen, wie es nach hinten losgehen kann. man verliert den flip, die gb defense kann nichts mehr entgegensetzen und du hast einfach keine chance in der ot. zudem ist gb nur mit viel glück zum ausgleich gekommen, man konnte also nicht davon ausgehen, dass sie in der ot einen td machen werden. könnte mir vorstellen, dass ein tomlin oder ariens in der situation und den voraussetungen womöglich eine 2ptc versucht hätten.


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BubbleNedRum
Beigetreten: 13.02.2011

Original von Zinsch

Original von skedar
Außerdem gilt die Wahrscheinlichkeit für Extrapoints (94%) ja nicht für dich als Trainer. Für dich gilt die Wahrscheinlichkeit von deinem Kicker, sonst nichts.

Was nicht erklaert, warum man es ueberhaupt nie sieht. Weil manche Trainer haben in der Tat einen Gammelkicker. Und die machen es auch nicht.

Bringt doch mal konkrete Zahlen, mit denen die Vorgehensweise von Kansas City (siehe Artikel) gerechtfertigt ist. Mehr als 50% haben sie in Overtime wohl nicht auswaerts gegen die Patriots. Und der Kicker ist auch unterdurchschnittlich.

cairo santos unterdurchschnittlich?!


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HAVVK
Beigetreten: 29.12.2005

Original von tribolino
Es gibt doch sicherlich nen mathematischen Ansatz für die 4th and one Szene der Pats ca 6 Minuten vor Schluss oder? Was denn theoretisch die richtige Entscheidung da nicht aufs FG zu gehen?

Um wenigstens die Frage noch zu beantworten, durch den rant vom Busfahrer kam man ja leicht vom Thema ab:

http://wp.advancedfootballanalytics.com/4thdncalc1.php

Die Seite arbeitet natürlich nur mit allgemeinen Wahrscheinlichkeiten, nicht mit teambezogenen und sicher auch nicht mit situationsbezogenen (wurde ja schon angesprochen dass das durchaus 'ne Rolle spielt).


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Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008

Original von BubbleNedRum
cairo santos unterdurchschnittlich?!

Er schaffte 2014 83% und 2015 81% der Field Goals, also 82% im Schnitt.
Der durchschnittliche Kicker schaffte diese Saison 84,5% seiner Field Goals (letztes Jahr 84%).

Auch nach Distanz ist er nicht sonderlich gut. Bei 50 Yards oder mehr hat er 50% Quote, Durchschnitt ist ca. 65%.


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