Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

US Open 2015

1,020 Beiträge
78 Benutzer
0 Reactions
35.1 K Ansichten
albii
Beigetreten: 08.04.2006

Die von die genannten sind aber auch grade deshalb keine mehrfachen GS-Champs, weil Roger einfach auf allen Belägen über Jahre der mit Abstand beste Spieler war (auf Sand nach Nadal No.2). Roger in seiner Prime war grade bei den GSs einfach unglaublich stark und war quasi nicht zu bezwingen.
Rafa ist dann ab 2005 schon, völlig untypisch für das Alter, in der absoluten Weltspitze angekommen und wurde dann sein Hauptkomkurrent.
Klar, mometan sehen wir drei der besten 5,6 Spieler aller Zeiten und imo ist die Weltspitze mit Murray, Stan, einem fitten Del Potro etc. vielleicht stärker. Trotzdem sind diese Vergleiche hanebüchen, weil Roger jetzt auch nicht mehr in seiner Prime ist. Allerdings hat er grade spieltaktisch nochmal einen deutlichen Sprung gemacht, wenn man das mit 2013 vergleicht. :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
pryce99
Beigetreten: 31.03.2006

Original von Serdna666Nur hat er ab 2008 wesentlich mehr Kokkurrenz,deshalb kann er nicht mehr so dominieren wie früher,obwohl er höchst wahrscheinlich besser spielt als früher(Hardcore Federer-Fans meinen,Roger hätte verlernt zu spielen ! :f_biggrin:).

Federer hat sein Spiel geändert, ob das schlussendlich im Gesamtbild betrachtet besser ist als früher, lässt sich so nicht sagen. Tatsache ist, dass er keine mitte Zwanzig mehr ist und entsprechend natürlich dahingehend Nachteile hat, auch wenn er diese bisher für sein Alter sehr gut kompensieren kann - aber wen der Gegner so druckvoll wie ein Djokovic spielt und Roger demnach mehr arbeiten muss, ist das Alter natürlich ein Faktor, der sich nicht sonderlich positiv auf sein Spiel auswirkt und er dann natürlich auch mehr Fehler macht.

Ob seine Konkurrenz in der Phase der Dominanz wirklich um so vieles schlechter gewesen sein soll, wie du es dir vorstellst, oder eben die individuellen Stärken einzelner Spieler ihn in den Turnieren dann doch des öfteren zu seinen absoluten Höchstleistungen pushten, kann man so oder so sehen. Da wirst du zumindest mehr als über eine Mutmaßung nicht hinaus kommen, da die Grundlage nach der du das bemessen willst, einfach sehr sehr subjektiv ist.

Für mich ist Federer rein von seinen spielerischen Anlagen her nach wie vor unübertroffen und dass er trotz offensichtlicher mentaler Schwächen dennoch das Spiel gegen Djokovic über weite Phasen sehr offen gehalten hat, lässt mich eher mit positiven als negativen Empfinden zurück.


Antwort
Zitat
Serdna777
Beigetreten: 15.01.2010

das Spiel gegen Djokovic war super spannend!Ich hockte vor der Glotze bis 4 :50.Danke Roger für alles!


Antwort
Zitat
PaxiFixi
Beigetreten: 19.03.2007
Dodadodadodada
Beigetreten: 25.02.2006

Nicht vergessen, dass Federer zwar das größte Talent ist, aber der größte "Macher", mit dem ultimativen Biss ist Djokovic. Kommt sicherlich auch durch die Landesgeschichte.
Er kann sehr gut mit Kindern umgehen, inspirierend:


Antwort
Zitat
hwoarang84
Beigetreten: 24.03.2006

Finde, dass jeder der big3 eine tolle Persönlichkeit ist und ich mochte sie auch von Beginn alle 3(klar fed als favo).
Daher find ichs auch quatsch mit irgendwelchen Gedankenkonstruktionen herzuleiten wer jetzt DER Beste sein soll.
Der Olymp hat ja auch viele Götter


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006

gab es eigentlich schonmal die überlegung die kompletten grand slams dem hawk eye zu überlassen?

trainieren die profis mit hawk eye? gibt´s da anlagen für?


Antwort
Zitat
Dodadodadodada
Beigetreten: 25.02.2006

French Open sind das einzige der 4 Grand Slams, wo das Hawk-Eye nicht verwendet wird. Die Begründung dafür ist, dass Roland Garros auf Sandplatz stattfindet, wo die Ballabdrücke gut sichtbar sind, sodass der Schiedsrichter diesen nur ablesen braucht. Probleme gibt es damit, da es oftmals nun vorkam, dass zwischen dem inoffiziell im TV eingespielten Hawk-Eye und den Schiedsrichtern Unterschiede in der Analyse gab, sodass auch ein anderes Ergebnis herauskommen kann. Während das Hawk-Eye Bälle im Aus sieht, glaubt der Schiedsrichter den Ball auf der Linie gesehen zu haben. Die Regel besagt, dass wenn zwischen Ballabdruck und Linie kein Zwischenraum erkennbar ist, dass der Ball dann gut war.

Vika Azarenka reagierte genervt bei den French Open gegen Serena Williams, als der Schiedsrichter mit einer Situation überfordert war. Da ging es um "late "calls", was ein größeres Problem sind:

Spoiler

“I think that ... sometimes we need to have a review. You know, to have a damn review, because it was so clear.

“You know, I give a benefit of a doubt always, that is in a 50/50 situation, there is a close call and whatever, but that was so damn clear that you cannot make these mistakes at this level.

“She had already hit the ball. The ball was touching the net and he says it’s not a late call. So for me, there definitely has to be a review on that.

“We have a Hawk-Eye, so might as well just have that. Because it’s not easy for an umpire, but it’s definitely not easy on the player when you get screwed like that.”

“So I think the review, a little TV screen? I don’t know what they have, and just look it over.”

Wie meinst du das mit trainieren? Man kann mit dem Hawk-Eye nicht trainieren.. Höchstens die sich ausdehnenden Zeitabstände, wenn man auf die Entscheidung warten muss. Aber ob im Training ein Ball in oder out war, ist egal.


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006

Ja mit French Open macht das Sinn, da hast du recht. Aber bei den anderen drei Grand Slams könnte man ja komplett auf die Linienrichter verzichten, wenn man das Hawk Eye automatisch mit laufen lässt und es ein Signal dem Schiedsrichter gibt, wenn der Ball im aus ist. Dann fällt das dumme Challengen weg, da Linienrichter eher dazu neigen, den Ball nicht als Out werten, da der Spieler ja selber challengen kann.


Antwort
Zitat

Ich weiß nicht, ob die Technologie mittlerweile schnell genug ist, um das in Echtzeit durchzuführen.


Antwort
Zitat
adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Also daran scheitert es auf keinen Fall


Antwort
Zitat
Valyrian
Beigetreten: 26.03.2009

Linienrichter gibt es ja sowieso nur bei den Profis. Jeder Amateur spielt ohne und es funktioniert, oft auch ohne Schiedsrichter.
Früher gab es ja auch den Netzrichter (nur für den Aufschlag nötig), der irgendwann durch die Technik ersetzt wurde, von daher ist es durchaus vorstellbar, dass man die Linienrichter weglässt, sich in der Regel selbst verständigt ob Bälle drin waren oder nicht und im Zweifel eben das Hawk Eye bemüht.

Wobei all das nur für die Profis gilt, denn so ein Hawk Eye System ist weiterhin unfassbar teuer, ich glaube ungefähr 500k pro Platz auf dem es installiert wird.


Antwort
Zitat
PaxiFixi
Beigetreten: 19.03.2007

Flushing meadows wird doch bis 2017 für 350M modernisiert... Da würden die 11M für das Hawkeye auf den 22 Plätzen dann auch nix mehr ausmachen...


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006

Srsly 500k ist doch ein Witz. Geht auch nur um die großen Turniere. Da gibt es die ja schon. Sogar bei Nebenplaetzen. Verstehe halt nicht warum man einfach nicht komplett das System uebernimmt


Antwort
Zitat