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Heizungs-Strategy?
 
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Heizungs-Strategy?

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n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

danke hast recht, habs korrigiert.

Durchlauferhitzer habe ich in meiner Aufzählung tatsächlich vergessen. Glück für dich, dann hast du ein Problem weniger - egal ob jetzt LLWP oder LWWP zum heizen genutzt wird


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Zitat
exlka
Beigetreten: 16.01.2005

Ich mag Split Klimas nicht zum Heizen und hab damit nur während der Entkernung geheizt bis die neue Flächenheizung fertig war. Ein voller Winter und das hat mir gereicht.
Die Splitklima ist leise bei geringem Heizbedarf und die Daikins sind bestimmt viel besser als was ich hatte, aber bei 33000 kWh auf 180m² ist der Wärmebedarf schon sehr groß.

Mach lieber Nägel mit Köpfen.

Man kann auch eingeschränkt mit einer LWWP kühlen.
Ich hab mir selbst eine Erdwärmepumpe mit RGK eingebaut und habe nach 5 Wintern einer JAZ von 6 in einem Haus von 1973. (2000kWh strom für 12000kWh Wärmebedarf 270m²)


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Energieeffizienzberater meinte wenn ich nicht vorhabe großartig zu dämmen von Außen habe ich die Wahl zwischen LWWP aber die läuft dann nicht so optimal im Winter. Also mit sehr hohem Verbrauch. Außerdem deutlich höheren Investitionskosten.

Da ich Vermieter bin und nicht selbst drin wohne und auch nicht vorhabe in absehbarer Zeit drin zu wohnen würde er das LLWP-Konzept empfehlen.

Er würde noch ne Heizlastberechnung für alle Räume machen (495€) damit die LLWP nicht zu klein/groß dimensioniert werden und für die KfW-Bürokratiegeschichte nimmt er 3% von der Investitionssumme.

Er denkt mit 20-25k€ werde ich gut hinkommen. Den ersten KV von dem Daikin-Konzept findet er überteuert.


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Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Die Aussage mit Winter und läuft nicht optimal ist für beide in gleichem Maße gültig, also völlig egal ob LWWP oder LLWP. Dieses sehr hoher Verbrauch ist so eine nichtssagende pauschalaussage die auf alles zutrifft.... Die Gas/Ölheizung hat im Winter auch sehr hohen Verbrauch...Wenn er das nicht ausrechnet, ist das kaffeesatzleserei...
Mit den Investitionskosten kann stimmen wenn man viele Heizkörper erneuern muss. Aber ich würde schon mal schauen und mir ebenfalls 4-5 Angebote für LWWP rein holen nur um zu vergleichen. Entscheiden kann man dann immer noch. Letztendlich weißt du erst nach der Heizlastberechung, wieviel Wärme ein Raum benötigt und ob deine Heizfläche dafür ausreicht oder der Heizkörper erneuert werden müsste..

Hast du mal nachgelesen ob Mieter eine Mietminderung wegen zu lauter LLWP im Schlaf oder Wohnzimmer durchsetzen können bzw. Wo da die Lautstärkegrenzwerte sind. Würde ich nur um sicher zu gehen auch vorher checken damit dir anstrengende Mieter nicht ans Bein pissen können
Selbiges bei Räumen wo du keine LLWP rein bauen kannst. Der Mieter hat ja ein Recht beispielsweise im Badezimmer auf 22°C zu kommen. Wenn du da nicht heizt kann er dir ans Bein pissen. Und wenn du da jetzt einen drin hast mit dem du gut klar kommst, vielleicht in 2 Jahren nicht mehr...


Antwort
Zitat
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024

Original von n0gg
Die Aussage mit Winter und läuft nicht optimal ist für beide in gleichem Maße gültig, also völlig egal ob LWWP oder LLWP. Dieses sehr hoher Verbrauch ist so eine nichtssagende pauschalaussage die auf alles zutrifft.... Die Gas/Ölheizung hat im Winter auch sehr hohen Verbrauch...Wenn er das nicht ausrechnet, ist das kaffeesatzleserei...
Mit den Investitionskosten kann stimmen wenn man viele Heizkörper erneuern muss. Aber ich würde schon mal schauen und mir ebenfalls 4-5 Angebote für LWWP rein holen nur um zu vergleichen. Entscheiden kann man dann immer noch. Letztendlich weißt du erst nach der Heizlastberechung, wieviel Wärme ein Raum benötigt und ob deine Heizfläche dafür ausreicht oder der Heizkörper erneuert werden müsste..

Hast du mal nachgelesen ob Mieter eine Mietminderung wegen zu lauter LLWP im Schlaf oder Wohnzimmer durchsetzen können bzw. Wo da die Lautstärkegrenzwerte sind. Würde ich nur um sicher zu gehen auch vorher checken damit dir anstrengende Mieter nicht ans Bein pissen können
Selbiges bei Räumen wo du keine LLWP rein bauen kannst. Der Mieter hat ja ein Recht beispielsweise im Badezimmer auf 22°C zu kommen. Wenn du da nicht heizt kann er dir ans Bein pissen. Und wenn du da jetzt einen drin hast mit dem du gut klar kommst, vielleicht in 2 Jahren nicht mehr...

Kannst du bitte aufhoeren einfach nur Muell zu schreiben und so zu tun, als ob du Ahnung haettest?

Deine Vorschlag, fuer die Warmwasseraufbereitung noch eine Fossil- oder Pelletsheizung herzunehmen, hat dich bereits fuer jegliche Diskussion disqualifiziert, weil alleine diese Idee schon zeigt, dass du dich noch nie mit der Materie auseinander gesetzt hast. Sonst kann man nicht auf so eine Idee kommen!

Du widersprichst Leuten, die seit Jahren mit LWWP leben und aus Erfahrung sprechen.
Du widersprichst Leuten, die jahrelang LWWP verkauft haben und seit vielen Jahren mit LLWP leben.

Wenn du einfach mal kurz googeln wuerdest, dass wuerdest du auch bemerken, dass du vielen Heizungsexperten widersprichst.

Ganz sicher gibt es in D massenhaft Klagen gegen Vermieter wegen zu lauter LLWP, weil Heizungsbauer sowas mit Absicht einbauen, um Kaeufer zu aergern und Firmen fuer solche Geraete ganz sicher nicht auf solche Kleinigkeiten achten. :facepalm:

Und zu guter Letzt ist ein Split-Geraet irgendwo in der Ecke haengend haesslich, aber gleichzeitig stellst du im 40m2 Wohn- und Essbereich eine endlose Anzahl an erotischen und stellplatzklauenden Heizkoerpern auf, um auf die gleiche Heizflaeche/Effizienz zu kommen, wie bei einer Fussbodenheizung.
Genau! _thumbsup:

@Topspit
Danke fuer das Update. Als Vermieter sicher die beste Entscheidung auch mit Ruecksicht auf die Investitionskosten inkl. Umbaumassnahmen.


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

das war kein Vorschlag. Man muss es halt in der Mietwohnung beachten. Nach Mietrech muss der Vermierter 65°C warmes Warmwasser vorhalten das noch dazu nicht zu lang zur Zapfstelle brauchen darf.
Wenn man da nicht - wie glücklicherweise OP - Durchlauferhitzer hat, muss man sich überlegen wie man das schafft und mit LWWP ist das nunmal ziemlich unwirtschaftlich einen Vorlauf von 70°C über längere Zeit fahren zu müssen. Da macht dann schonmal Fossil Sinn, so traurig das auch ist...
Vermieten und Nutzung im Eigenheim sind halt völlig unterschiedliche Dinge. Klar grundsätzlich könnte es dem Vermieter schnuppe sein, weil er es eh nicht zahlt, fair ist das aber nicht...

Und was LLWP angeht - so viele Wohnungen die mit Klimaanlage beheizt werden, wirst du nicht haben und ob das Heizungsbauer oder Klimatechniker einbbauen ist dann nochmal was anderes. Ich wills auch nicht madig machen sondern nur drauf hin weisen dass man es beachten sollte bevor man 20-40k in die Hand nimmt.

Ich habe auch nirgens einem Experten widersprochen. Da ist eine Aussage im Raum dass Luftwasserwärmepumpe einen hohen Verbrauch im Winter hat. Kann sein, kann auch nicht sein. Du hast deinen Raum im Haus der Wunschtemperatur X bekommen soll. Dann hast du eine Heizfläche welche die Energiemenge bereitstellen soll, eine Temperatur um das Delta für den kalten Raum in einen Warmen um zu wandeln und einen Wärmeverlust nach außen der egal bei welcher Heizform immer da ist. Ohne jetzt da ausgerechnet zu haben wieviel Watt der Raum benötigt um auf Temperatur X zu kommen, welcher Vorlauf dafür benötigt wird mindestens bei vorhandener Heizfläche und wieviel Wärmeverlust nach Außen durch Ermittlung der U-Werte vorhanden sind und wieviel kwh da die Wärmepumpe für an Strom beziehen muss, kann der Energieberater hier einfach keine klare Aussage treffen. Da kann ich auch schreiben fahr lieber BMW, der Mercedes hat bei 140kmh einen hohen Verbrauch....
Und wie gesagt, die Technik von LLWP und LWWP ist die gleiche, die haben also einen sehr ähnlichen Verbrauch um deinen Raum auf Wunschtemperatur zu bekommen. Eine Aussage das LWWP da hohen Verbrauch im Winter hat macht da wenig Sinn wenn man es im Zusammenhang mit LLWP argumentieren möchte, denn es trifft ebenso auf LLWP zu. Einzig der Wärmeverlust bei LWWP den das Wasser auf dem Weg zum Heizkörper verliert kommt dazu....

Und was die Klagen angeht, google das ganze mal in DE was Mietrecht und Mindesttemperaturen angeht oder simple Lautstärke einer LWWP...als Vermieter sollte man da einfach nicht blauäugig sein das ganze nicht vorher mal bedacht zu haben bevor ich so viel Geld in die Hand nehme....was glaubst du wie viele Mieter es hin nehmen, wenn ein Badezimmer nicht warm genug wird, oder eine Klimaanlage mit 55db läuft um bei -5°C den Raum warm zu bekommen...ich kenne seine Voraussetzungen nicht und es freut mich wenn beides bei ihm kein Problem ist, aber bedenken sollte man es halt mal...Vermieten macht ja keiner aus nächstenliebe sondern man will Geld verdienen...und ja da macht es für Viele einen Unterschied ob es in der Firma/Hotel ist oder in der Mietwohnung, wo man seine Ruhe haben will...

Was die Optik angeht - ist halt bei jedem Geschmackssache - muss man als Eigentümer selber entscheiden. Da ist ja nicht nur Innen, du hast außen ja auch mehrfach was an der Wand. Den Einen störts, den andere nicht...

***nicht zu vergessen übrigens das Wasser vom abtauen. Bei LWWP geht das ja extra ins Heizungsfundament... Bei den LLWPs muss das auch irgendwo hin...


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Durchlauferhitzer lässt sich leider auch nicht mehr nachrüsten. Ich hatte damals einfach Glück, dass ich zwei der letzten Geräte bekommen habe. Auch andere dezentrale Alternativen wie Warmwasserboiler sind quasi nicht mehr verfügbar und damit ist man bis zum Sankt Nimmerleinstag gezwungen mit Kohle, Öl oder Gas eine Warmwassertemperatur von 65°Grad fürs Duschen vorzuhalten.

Spaß beiseite: Warmwasserboiler 80l kriegst du ab 200€. Genauso Durchlauferhitzer ab 200€. Bei letzterem muss man aber ne extra Elektroleitung ins Badezimmer legen weil die Dinger extrem viel Strom brauchen. 24KW

Die Aussage bzgl. der Effizienz von LLWP vs. LWWP war im Kontext des Hauses zu sehen. Er meinte halt, bei LWWP muss man extrem drauf achten, dass man kein Vorlauf höher als 55°Grad braucht. Bei mind. zwei Heizkörpern hat er schon gesagt, wird das nicht der Fall sein. Dazu kommt noch, dass die Kupferrohre >30 Jahre alt sind und teilweise schlecht isoliert sind. Eins leckt auch etwas. Ist also auch absehbar, dass hier größere Reparaturkosten dazu kommen werden.

Ich werde wie folgt vorgehen:

1. Er soll mal die Heizlastberechnung machen
2. Zwei Angebote für ein LWWP-System einholen
3. Noch ein weiteres Angebot für ein LLWP-System einholen. Direkt im Ort gibt es sogar einen kleinen 3 Mannbetrieb die sich auf Mitsubishi konzentriert haben. Der hat mir am Telefon schon gesagt, dass er für das Schlafzimmer 2.300€ inkl. Monate nimmt (Vgl. 4.300€ Daikin-Betrieb s.o.)
Wenn sich diese Ersparnis (-40%) durchzieht lande ich bei dem bei nur 18.000€ exkl. 30% Förderung. Leider doch keine 50% weil ich selbst nicht drin wohne...

Zu klären ist noch:
Macht es ggf. mehr Sinn die gesamten Kosten 18.000€ über die Steuererklärung als Sanierung geltend zu machen oder die 30% Förderung in Anspruch zu nehmen.
Beides ist wohl nicht erlaubt meinte der Energieeffienzberater. Er meinte aber auch ich soll das einen Steuerberater fragen.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Jedes Heizsystem ballert dir den Raum auch auf >25°Grad. Die Frage ist halt: Zu welchem Preis, mit welchem Komfort und wie schnell? Die LLWP machen das mit weniger Problemen und auch mit weniger Kosten/Energie als zB eine LWWP. Aber wie schon angesprochen hat die LLWP Nachteile: Keine IR-Strahlung. Luft muss schneller umgewälzt werden. Ggf. Geräuschpegel gerade wenn man sie "kalt" starten muss.

Die Wälzen die Luft im Raum ja aktiv um. Dafür brauchen sie deutlich niedrigere Temperaturen als eine LWWP. Und somit halt weniger Energie. Die haben auch besser COPs als LWWP.

Ja ich tendiere gerade aktuell zu 80% zur LLWP und nicht zur LWWP. Aber wie o.g. ist das noch nicht in Stein gemeißelt. Ich lasse mir da ne vernünftige Heizlastberechnung machen. Lasse mir auch LWWP Angebote geben und dann überleg ich mir das nochmal in Ruhe.


Antwort
Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Müssen diese Klimasplitgeräte dann nicht tiefer hängen, wenns speziell ums heizen geht? Und wie bekommt man dann die Bäder warm wenn da kein Gerät ist?

Also ich fände das als Mieter nicht geil. Auch weil das eine ganz andere Art von Wärme ist (eher ungemütlich).

In deinem Fall würde ich noch die Gasheizung drin lassen und irgendwann mal richtig sanieren (wenn die Buden leer sind) und dann LWWP.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Nein die hängen ganz normal oben. Die Wälzen die Luft um.

Ein riesen Vorteil haben die LLWP halt auch im Gegensatz zu LWWP: Die funktionieren einfach. Man muss da nix optimieren und einstellen und erst mal monatelang Erfahrung sammeln. Wie oft hab ich jetzt schon in Erfahrungsberichten gehört, dass sich die Leute (Bewohner) da erst mal tief einarbeiten mussten. Verschiedene Dinge einstellen. Nachtabsenkungen und und und... Auf die Scheiße hab ich schon mal gar keinen Bock. Ich wohn da selber nicht drinnen. Dann erzählen mir die oben etwas anderes als die unten. Dann stell ich da was ein (Vor Ort, jedes mal hinfahren) und es funktioniert dann immer noch nicht richtig.

Der Strom läuft von Anfang an über die jeweiligen Zähler. Wenn die oben der Meinung sind im Winter 25 Grad zu brauchen. Dann drücken die EINEN Knopf und es funktioniert einfach und sie zahlen es dann auch einfach. Ich brauche keine Wärmemengenzähler und was weiß ich noch alles.

Die "einfachste" Alternative ist übrigens:
Ich warte bis die Gasheizung verreckt und lasse einfach eine neue Gasheizung für 12k€ einbauen und fertig.
Aber: Das ist in meinen Augen finanziell einfach nicht nachhaltig. Die Nachbarn in der Straße bauen auch alle Wärmepumpen ein. D.h. irgendwann ist mein Haus das letzte in der Straße und ich hab kein Bock dann die 10x Grundgebühr für den Anschluss zu zahlen. Das wird dann auch für die Mieter einfach uninteressant. Auch wird es wahrscheinlich Mieter geben die aus Prinzip nicht in ein fossiles Haus einziehen wollen werden. Dazu wird der Preis für Gas weiter steigen und für Strom eher sinken. Außerdem investier ich ja auch in die PV-Anage und bin dann nicht unglücklich wenn die Mieter mit Storm anstatt mit Gas heizen. Das steigert meine Rendite der PV-Anlage.


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Was stimmt sind die Einstellungen. Hier sind schon viele Verständnisprobleme da, gerade wenn man von Öl und Gas kommt....man muss sein heizverhalten umstellen. Das wird bei LLWP deutlich einfacher sein für den Mieter zu verstehen weil es ein neues System für ihn ist.
Wobei man sagen muss, auch bei Gasheizung sollte man sich mit heizkurve etc auseinandersetzen. Dann kann man auf schnell mal 20% Gas sparen wenn die Heizung gut eingestellt ist...

Was deinen Spaß Teil mit Durchlauferhitzer und Boiler angeht, dafür muss das Haus halt schon ausgerüstet sein oder günstig machbar. Wenn du da stromleitungen legen musst, neuer verteilerkasten oder auch Wasserleitungen, ist das auch immenser Aufwand und teuer....

Ansonsten ist dein Vorgehen ja gut, lass es dir ausrechnen, und entscheide dann in Ruhe.


Antwort
Zitat
Dogdo
Beigetreten: 19.06.2008

Original von topspit
Das wird dann auch für die Mieter einfach uninteressant. Auch wird es wahrscheinlich Mieter geben die aus Prinzip nicht in ein fossiles Haus einziehen wollen werden. Dazu wird der Preis für Gas weiter steigen und für Strom eher sinken. Außerdem investier ich ja auch in die PV-Anage und bin dann nicht unglücklich wenn die Mieter mit Storm anstatt mit Gas heizen. Das steigert meine Rendite der PV-Anlage.

Wir Leben im Jahr 2025 wo man eine Bude IMMER vermietet bekommt wenn sie nicht gerade in Duisburg Marxloh ist.
Die Klimasplitgeräte sollte man auch alle 2 Jahre warten. Tust du das nicht sind die Teile ekelhafte Keimschleudern.
Norm VDI 6022 schreibt sogar vor das alle 2 Jahre gewartet werden muss.
Einfacher Service / Wartung kannst du mit 100-400euro pro Gerät rechnen.
An sich sind die Klimasplitgeräte ja eine feine Sache aber man kann das einfach nicht mit einer normalen Konvektions oder Fußbodenheizung vergleichen. Man hat einfach immer einen gewissen Zug im Raum


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/waermepumpe-statt-gasanschluss-netzbetreiber-duerfen-kosten-fuer-stilllegung-nicht-umlegen-a-8aab188b-7b58-4857-93ed-2fe6d46d9f21?sara_ref=re-so-app-sh

Cliffs:
- Kosten für Stilllegung dürfen nicht auf den Kunden weitergegeben werden
-> Eure Nachbarn zahlen quasi die Stilllegung eures Gasanschlusses

Wundert mich etwas… Aber mir egal.

Lasse übrigens gerade mein ganzes Haus (Indem ich wohne) mit Klimas ausstatten. 7 Räume. 20.000€ nach Förderung bleiben 10.000€ hängen. Zzgl. dezentrale Durchlauferhitzer im Bad. (Die werden nicht gefördert)

Werde bald mal berichten wie das so ist und ob’s nen Flop war :| hoffe nicht.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von topspit
Werde bald mal berichten wie das so ist und ob’s nen Flop war :| hoffe nicht.

Also heizen geht problemlos. Hier einige Pros und Contras nach den ersten Tagen:

- Wenn die Klima in einem Raum läuft, und das macht sie bei uns im offenen Wohnzimmer zum Treppenhaus eigentlich immer so hat man halt immer eine Geräusch des Innengeräts. Ich muss jedoch sagen, dass ich mich nach 3 Tagen schon daran gewöhnt hab. Aber selbst im Flüstermodus hört man es leicht. Das ist für mich der größte "-" Punkt. Wenns einen dann doch beim Essen oder was auch immer stört kann die Anlage auch einfach aus machen... Aber je nachdem wie gut der Raum gedämmt ist, geht die Wärme halt auch wieder schneller verloren

- Wir haben eine 4er und 3er Split Klima. Am Wochende befinden wir uns eigentlich nur ein einem Raum (Wohnzimmer) und dann läuft auch nur das eine Innengerät. Die Anlage ist dann nicht mehr so effizient wie sein sein könnte. Erst wenn mind. 2 Innengeräte laufen kann die minimale Wärmeenergie die das Außengerät bei 700W Stromaufnahme erzeugt wirklich effizient abgegeben werden. Die Anlage öffnet dann halt die Ventile zu den anderen Innengerät und dort entsteht Wärme wo man sie eigentlich nicht braucht. Ist aber auch nicht so tragisch.
- Man hat noch keine Lösung für das Brauchwarmwasser (Duschen, Waschbecken)

- Man muss sich schon etwas technisch mit der Anlage beschäftigen und insbesondere die "Bedarfssteuerung" von Daikin nutzen um möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Ansonsten wird man wohl ca. +20% Stromverbrauch haben...

+ Es wird sehr schnell warm. Innerhalb von 10min kann man das größte Zimmer von 19 auf 23 aufheizen. Im Turbomodus wäre es wahrscheinlich auch in 5min warm
+ Wenn man nicht daheim ist, macht man die Anlage einfach aus und hat gar keinen Stromverbrauch. Durch die extrem schnelle Aufheizzeit ist das schon komfortabel genug. Außerdem kann man die Anlage auch einfach 10min bevor man daheim ist anschalten und betritt dann ein warmes Haus
+ Logisch kann man damit auch im Hochsommer kühlen
+ Steigende Gaspreise interessieren mich nicht mehr
+ Mit PV hat man zusätzlich noch die Möglichkeit die Kosten weiter zu reduzieren. Im Sommer kühlt man damit quasi kostenlos.


Antwort
Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Danke für das Update. Hätteste dich auch dafür ohne Förderung entschieden? Tiltet mich immer hart das Wort. Macht auch die ganzen Preise kaputt. :f_ugly:

Ist es nicht effizienter 24 Stunden durchzuheizen?

Du hast jetzt 2 Geräte an der Fassade hängen oder? Sind die laut?

20k finde ich ganz schön teuer. Was kosten denn deine Geräte im Internet? Muss das ein Fachbetrieb installieren? (vorausgesetzt die Förderung gibts nimmer)


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von soulfly187
Danke für das Update. Hätteste dich auch dafür ohne Förderung entschieden? Tiltet mich immer hart das Wort. Macht auch die ganzen Preise kaputt. :f_ugly:

Ganz sicher nicht.

Original von soulfly187
Ist es nicht effizienter 24 Stunden durchzuheizen?

Ne durchheizen ist nicht günstiger. Ein YouTuber hat das mal hier getestet:

Original von soulfly187
Du hast jetzt 2 Geräte an der Fassade hängen oder? Sind die laut?

Also drinnen hörst du von den Außengeräten gar nichts. Da du dich vor allem dann draußen aufhältst wenn es wärmer (aber auch nicht zu warm ist) kriegst du von Außengeräten im Prinzip nie was mit. Ja sie hängen beide bei uns direkt an der Fassade. Wir haben leider recht wenig Platz vor und hinter dem Haus. Wenn man etwas Platz hat würde ich sie nicht an die Fassade hängen sonder auf den Boden stellen.

Original von soulfly187
20k finde ich ganz schön teuer. Was kosten denn deine Geräte im Internet? Muss das ein Fachbetrieb installieren? (vorausgesetzt die Förderung gibts nimmer)

Ich habe drinnen 7x Daikin Stylish 2.0KW und draußen einmal 4MXM68 und 3MXM52.
Ich denke du kriegst die für ca. 12k€ "nackt"

Die anderen 8k€ sind für Montage und Kleinteile. Das waren knapp 6 Arbeitstage.
Ohne Kälteschein darfst du diese Geräte nicht selbst installieren. Garantie kriegst du sowieso nur dann wenn es von einem Fachbetrieb installiert & abgenommen wird.


Antwort
Zitat
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024

Also ich mache das Gerät zum Heizen auf "Normalbetrieb" an, wenn ich nach Hause komme und stelle dann auf ECO Betrieb um, wenn es entsprechend aufgewärmt ist. Und dann noch frühzeitig abschalten, bevor man ins Bett geht bzw. den Wohnraum verlässt.

Das sollte IMO eine recht ökologische Strategie auch für den Geldbeutel sein.


Antwort
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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Hab grade erfahren dass es auch Hybrid-Systeme gibt. Also primär Wärmepumpe und für die richtig kalten Tage schaltet sich eine fossile Heizung dazu. Wird auch voll gefördert.

Sparen wohl 70-90% fossil ein.

ABER: Du hast halt weiterhin einen Gasanschluss bzw. musst weiter Öl oder Pellets (wenigstens nachhaltig) zukaufen.

Der große Vorteil dieser Systeme ist, dass man die ganze Infrastruktur für die Heizkörper etc. nicht anfassen muss.


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von topspit
Hab grade erfahren dass es auch Hybrid-Systeme gibt. Also primär Wärmepumpe und für die richtig kalten Tage schaltet sich eine fossile Heizung dazu. Wird auch voll gefördert.

Sparen wohl 70-90% fossil ein.

ABER: Du hast halt weiterhin einen Gasanschluss bzw. musst weiter Öl oder Pellets (wenigstens nachhaltig) zukaufen.

Der große Vorteil dieser Systeme ist, dass man die ganze Infrastruktur für die Heizkörper etc. nicht anfassen muss.

Ja raten auch viele Heizungsbauer zu, weil die da auf der sicheren Seite sind.

In der Realität sollte man das nur in sher wenigen Ausnahmefällen in Erwägung ziehen, weil man die Nachteile aus zwei Systemen hat. Du hast doppelte Wartungskosten, doppeltes Risiko, höhere Investitionskosten. Außerdem verträgt sich ein hochtemperatursystem und ein niedrigtemperatursystem in der Realität selten. Kosten für gas Anschluss in schornsteinfeger hast du auch weiter.
Oft ist es schwierig für die Wärmepumpe angebunden sodass diese in so einem System Ineffektov läuft.
Alles in allem würde ich das wirklich nur im großen Ausnahmefall machen. Die laufenden Kosten werden da auch nicht groß günstiger sein...

Wenn du das natürlich rein idealisiert auf die Sicht co2 und fossil einsparen sehen willst, mag das was anderes sein.


Antwort
Zitat
IbeatGTO
Beigetreten: 09.08.2024

Und man hat immernoch die Heizkörper in der Wohnung.

Die nehmen Stellfläche, schauen nicht wirklich erotisch aus, stauben zu und müssen gereinigt werden.


Antwort
Zitat