Man kann nicht pauschal sagen dass ein OS besser ist als das andere. Jedoch sehe ich vorallem bei einem Media-PC deutliche Vorteile für Ubuntu. Ich gehe auf die hier schon genannten Vorteil/Nachteile weiter ein:
Angefangen mit der Möglichkeiten z.B ein MythTV Backend (um TV inkl timeshifting am PC zu realisieren) problemlos und wesentlich ressourcenschonender als unter Windows realisieren zu können (was definitiv zur Aufgabe eines MediaPCs gehört) halte ich für ein großen Vorteil von Ubuntu.
50-100€ Preisunterschied (für das Windows) sind nicht ausschlaggebend für dich, pryce, bei einem HTPC der ca. 300-500€ kostet? Na Prostmahlzeit...
Auch das imt der Bootzeit ist mMn ein Vorteil von Ubuntu, 2/3 im Vergelciht zu Windows (mal von der mit der Betriebsdauer zunehmenden Trägheit von Windows abgesehen). Und dein Argument von wegen "unter 50s mit Win auf SSD" - holy crap!!! Junge, du vergleichst Äpfeln mit Birnen. Ein ubuntu mit SSD ist unerreicht schnell - beschwing google mal.
Das System umschreiben oder optimieren, für nen MediaPC, wo eh alles praktisch out of the box funktioniert? Warum? Da spricht halt der typische Linux User, der alles verändern will, obwohls am Ende keinen Sinn macht
Alles verändern will obwohl es keinen Sinn macht? Du kannst die Klischee -Schublade wieder zumachen, hier sind Fakten gefragt. Ansonsten hab ich hier noch keine Argumente FÜR Windows gelesen ausser deine an den Haaren herbeigezogene Aussage bzgl der Kompatibilität der Hardware (die man ja im Vorhinein easy recherchieren kann).
Wenn du dein System nicht optimieren willst, sei es dir gegönnt, aber gib hier nicht den Tipp an jemanden, Win zu verwenden von dem du gar nicht weisst ob er das nicht doch will? Mit Ubuntu kann ich mir alles so einstellen dass nichtmal eine grafiische Oberfläche ausserhalb XBMC gestartet wird, was die Temperatur des Systems (aufgrund der geringeren Auslastung) deutlich niedriger hält und somit evtl auch zB Lüftergeräusche verstummen lässt - oder auch den Stromverbrauch (zB der Graffikkarte) und somit des gesamten Systems. Das sind Möglichkeiten die man unter Windows gar nicht hat.
Hierzu würd ich sagen: "Glücklich sind die Dummen"
Bei der Hardware über die wir hier sprechen kann man wohl bei dem Argument der ressourcenschonenden Betriebsweise absehen - dies ist wohl gefrager bei Intel Atom oder nvidia ion Systemen, also wenn selbst die 1080p Wiedergabe das System ausreizt - klar wirst du mit einem Quadcore i7-2600k im HTPC kein spürbaren Unterschied zwischen Win und UB fühlen, aber bei einem 1.6ghz mit hdgrafikbeschleuniger mit 1gb ram sieht das schonmal ganz anders aus...
Sprich, ist es sinnvoll 1000km in der Woche mit einem Auto zu fahren das 30Liter auf 100km braucht oder geht das nicht auch mit einem Kleinwagen mit 6L/100km? Solls mal schnell gehen, kommt sicher der Kleinwagen schneller an die Grenzen.
Wenn es wirklich ein reiner MedienPC werden soll empfehle ich ausdrücklich einen Rechner der i3 Generation mit 2 oder 4GB RAM, einer SSD fürs System, aber auch unbedingt eine Platte als Datengrab (die SSD packt das ständige Schreiben eines Filmes während dem schauen nicht auf Dauer - kannste dir nach 2 Jahren gleich eine Neue holen) oder eben ein 2. System (hier NAS). Wobei wenn ich eh beides anschaffen will, eher darüber nachdenken würde meinen HTPC gleichzeitig als NAS zu betreiben. (so sieht meine Lösung aus).
Ansonsten ist es nur Geblubber eines Linux-Fans.
sagte der Windowsfag der im iphone thread rumschwirrt