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Switch auf Linux - wie am besten?

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nikorw
Joined: 03.08.2006

Hi, ich hab noch Windows 10. Grundsätzlich bin ich super zufrieden, alles läuft so wie es soll.

Aber es ist halt das Thema mit dem fehlenden Support und ggf Sicherheitslücken.

Jetzt überlege ich auf Linux Mint zu wechseln. Es gibt haufenweise Tutorials auf YouTube, das ist nicht das Problem.
Ich bin nur noch nicht ganz klar wie ich es mit den Festplatten machen soll.

Ich hab 2 Festplatten, ähnlich groß. Beide zurzeit im NTFS Format.
Meine Idee war jetzt, die eine Platte zur Datensicherung zu nutzen und erst mal im NTFS Format zu lassen. Die andere Platte wird platt gemacht und im etx4 Format für die Linux Installation genutzt.

Funktioniert das so? Kann ich die eine im NTFS Format lassen und trotzdem in Linux einbinden nach der Installation?
Ggf die später noch ins etx4 Format ändern? Wenn ich die Daten dann nach der Installation auf der Linux Platte speicher.
Oder kann Linux problemlos ntfs lesen und schreiben ohne Leistungseinbussen, auch wenn es selber auf ext4 installiert ist?


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28 replies
janor666
Joined: 08.11.2009

Man bekommt noch fast ein Jahr Support/ Updates wenn du deinen Microsoft Account bei den Windows Updates einträgst und die Dialoge durch klickst. Vielleicht für den Übergang.


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mart1nus
Joined: 04.02.2009

ja, du kannst eine Platte ext4 formatieren, dort Linux installieren - und dann die zweite Platte mit NTFS in dein Linux "mounten" - eventuell musst du ein paar Pakete nachinstallieren, aber da gibts genug Anleitungen.

Das Format der NTFS Platte auf ext4 aendern haengt mit Datenverlust zusammen, also wenn du sie danach irgendwann ext4 formatierst, verlierst du alle Daten - das musst du beachten.

Mit dem Schreiben aus Linux auf NTFS waere ich vorsichtig, es funktioniert zwar, aber du kannst/wirst mit den Rechten ein Problem haben weil Linux per Default andere Zugriffsrechte setzt, also Owner, Group und z.B. 640 - da kann Windows dann damit wieder nicht umgehen. Du kannst das zwar bei den Mount Options definieren - aber das wird dann komplexer.

ich hoffe das hilft.


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nikorw
Joined: 03.08.2006

Auf jeden Fall. Thanks!


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Sulu
Joined: 21.04.2006

Ein hilfreicher Tipp noch:
Wenn Du anfängst zu Partitionieren, nimm eine extra Partition für "/home". Dort hast Du praktisch alle deine persönlichen Userdaten. Damit kannst Du dann auch ganz leicht das System neu aufsetzen, wenn Du die Version oder Distribution ändern möchtest. In dem Fall kann man einfach das Root Partition formatieren und "/home" unangetastet lassen und einfach wieder als "/home" einbinden. Als root Partition sollten 100GB dicke reichen. Bei mir ist "/" momentan zu 47/98 GB ausgelastet. Wobei ich schon recht viele extra Pakete und buildtools installiert habe. Die Home Partition kann hingegen nicht groß genug sein.


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mart1nus
Joined: 04.02.2009

wenn du dich wirklich (intensiver) damit beschaeftigen willst/wirst - kannst du auch den LVM (Logical Volume Manager, steht normalerweise bei der Default Installationsumgebung vieler Distributionen auch zur Auswahl) verwenden, dann kannst du z.B. deine 1 TB Disk am Anfang wie Sulu schreibt in eine "/" root Partition mit ~20 GB und eine "/home" Partition mit ~200 GB partitionieren - und dann je nach Bedarf online erweitern. Also wenn du merkst, "/home" wird zu klein kannst du sagen, dass von den verbleibenden 780 GB noch 100 GB zu "/home" dazukommen sollten - ohne Reboot, ohne grossartigen Aufwand, wenn du zusaetzliche Pakete installierst - und merkst, dass "/' root zu knapp wird, kannst du dort das gleiche machen - so musst du dich nicht gleich am Anfang genau festlegen, wofuer wieviel Platz vorgesehen ist.
Wie Sulu schon schreibt, macht es definitiv Sinn, Dinge zu trennen, eventuell eine eigen Partition fuer "/var" (dort wo z.B. die Logfiles hingeschrieben werden) oder auch fuer "/tmp" (dort wo oftmals temporaere Dateien hingeschrieben werden). Wenn naemlich ein Prozess "amok" laeuft und z.B. viele Logs schreibt - oder uebermaessig viel im "/tmp" schreibt - wird es zumindest vermieden, dass die "/" root Partition vollgeschrieben wird - und du wirst das System noch "retten" koennen, wenn naemlich "/" root voll ist, dann wird das oftmals "schwieriger".

genug "Klugscheisserei" - ich hoffe, ich nehme dir die Freude nicht am Umstieg, wenn du dran bleibst - und es dir auch Spass macht, wirst du irgendwann merken, wie viele nuetzliche Moeglichkeiten es mit Linux gibt - aber es kommt halt immer auf den Anwendungsfall drauf an.


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mart1nus
Joined: 04.02.2009

noch ein Tipp wenn du vorab auf der Linux Command Line "herumspielen" willst - auf der unten angefuehrten Seite gibt es, wenn man sich z.B. mit dem Google Account anmeldet, kostenlose Labs (ich glaub auf 30 Minuten pro Lab limitiert, kannst du aber resetten und so oft probieren, wie du willst), also Umgebungen, wo du verschiedene Aufgabenstellungen auf der Commandline "probieren" kannst, teilweise sind sie sogar gut beschrieben, also quasi ein "Walkthrough" mit Tipps und meistens auch der Loesung, die Linux Umgebung habe ich allerdings nicht durchgemacht, deshalb kann ich dazu nichts sagen, ist aber wahrscheinlich sehr aehnlich.

https://killercoda.com/linux


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Coach
Paxis
Joined: 01.11.2006

Random danke an OP. Dein Thread hat mich daran erinnert, dass Win10 seit Oktober letzten Jahres keine Updates mehr bekommt. :f_ugly:
Hatte das Datum komplett vergessen und aus irgendeinem Grund, hat mir mein Windows auch nicht Bescheid gesagt, oder ich hab es überlesen. Hätte aber erwartet, dass unten rechts in der Statusanzeige dauerhaft so ein Hinweis steht "Keine Updates" mehr.

Tatsächlich hatte ich vor 2 Wochen Microsoft mir eine Mail geschrieben, dass merkwürdige Aktivitäten auf meinem Acc registriert worden sind. Irgendwelche Logins aus Russland und Marokko. :|
Die haben zwar nichts gemacht und ich hab dann direkt alle Änderungen vorgenommen, die mir Microsoft empfohlen hatte. Jetzt ist mein Acc wieder safe. Hatte mich damals gefragt, wie das passieren konnte. Würde mich als vorsichtigen Internetuser bezeichnen und hatte wahrscheinlich seit über 10 Jahren keine entsprechenden Probleme mehr. Jetzt ist natürlich klar, dass sehr wahrscheinlich das veraltete Windows Schuld war.

Hab mich jetzt für das kostenlose Programm registriert und direkt die Updates installiert. Also danke nochmal. :f_drink:

Ps.:
Wenn Win11 die Option hätte, dass man die klassische Windowstaskleistenansicht einstellen kann, hätte ich eh schon auf Win11 gewechselt.


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Fle4
Joined: 11.06.2008

Einige Linux Distributionen( z.B. Mint) kann man auch auf einen USB - Stick „flashen“ und es von dort Booten. Ich fand das ganz gut um einen ersten Eindruck zu bekommen. Auf der Arbeit habe ich es daraufhin auf einem Rechner, der Aussortiert wurde installiert und nutze den seit dem. Ich vermisse Windows nicht.

Einen Großteil der Software läuft auch hier. Libere Office ist gleich mit installiert und für den normalen Bürokram passt das für mich.

Für zu Hause plane ich auch den umstieg, weil ich mit win11 nicht sehr zufrieden bin. Mir wurde Linux Arch empfohlen, weil es eine sehr gute Dokumentation + Community hat.

Welche Distribution möchtest du den nutzen @OP

Welche Distribution können die Erfahreneren Linux User empfehlen?


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mart1nus
Joined: 04.02.2009

@Fle4: ja, das stimmt, einige Distributionen bieten das an, also dass man z.B. https://www.linuxliveusb.com/ verwendet um das ISO auf einen Stick zu flashen - und dann kann man direkt vom Stick booten - ohne das vorerst die verbauten Festplatten "angegriffen" werden - meist hat man dann direkt die Moeglichkeit zum Installieren des Betriebssystem wenn es einmal in die GUI gebooted hat - von Ubuntu kenne ich das zumindest so.

Womit Fle4 auch recht hat ist der Fakt, dass Linux oft aeltere Hardware out of the Box unterstuetzt - ohne irgendwelche Anforderungen an z.B. TPM zu stellen wie Windows 11 das ja auch macht. Welche Security Einschraenkungen das vielleicht mit sich bringen kann muss allerdings jeder selbst abschaetzen.

Ich habe zwar keine Erfahrung mit Arch Linux - aber irgendwie habe ich im Kopf, dass das eher die Nerd-Variante ist welche dir sehr viel abverlangt wenn du verschiedene Dinge umsetzen willst - aber an der Dokumentation und der Community scheitert es sicherlich nicht.

Welche Distribution du verwenden willst haengt aus meiner Sicht stark mit deinen Anforderungen an das Betriebssystem zusammen.

Willst du z.B. mit lokalen LLM Modellen herumprobieren oder vielleicht sogar selbst mit Machine Learning, Reinforcement Learning und dergleichen herumprobieren - und hast vielleicht eine Nvidia Grafikkarte, dann wird Ubuntu wahrscheinlich die beste Loesung sein - da dies am Verbreitetsten ist.
Generell wirst du fuer Ubuntu die meisten Tutorials finden und es wird sich auch am "komfortabelsten" anfuehlen wenn du direkt einsteigen willst.

Mint ist sicherlich auch geeignet fuer den schnellen Einstieg, da ist aber Vorsicht geboten bei der Auswahl der Version bezueglich Support - also wie lange es Updates gibt fuer die jeweilige Version - bei Ubuntu gibt es da immer LTS (Long-Time-Support) Versionen die ueber mehrere Jahre hinweg Updates erhalten.

Ressourcenschonend und auch mit einer breiten Community waeren da noch Fedora und Debian - wobei sich diese aber grundlegend unterscheiden, sie verwenden andere Paketmanager und es ist daher oft eine Philosophiefrage, fuer welches man sich entscheidet. Dadurch dass Fedora z.B. die Opensource Variante vom kommerziellen RedHat ist, wirst du dazu sicherlich auch sehr viel Material finden.

Wie das jeweilige Linux aussieht (also die grafische Oberflaeche) liegt eigentlich ganz bei dir, die meisten Distributionen unterstuetzen verschiedenste Desktop Environments, da muss dann jeder selbst entscheiden, was er will und was der Desktop Manager bieten soll (z.B. Gnome, KDE, XFCE, LXDE, Mate). Viele davon bieten fast undendliche Moeglichkeiten zur Customization - manche brauchen mehr Resourcen, manche weniger, du kannst oft alles einstellen, die breite der Taskbar, die Anzahl der Taskbars, die groesse der Icons, Schriftart, Farben usw.

Wie oben geschrieben gibt es aus meiner Sicht kein "one size fits all" - abhaengig davon wie viel Zeit du investieren willst oder kannst und wie technisch versiert du bist, bieten sich dir eben sehr viele Moeglichkeiten. Ein guter Start ist z.B. Ubuntu aber sicherlich wenn es um Komfort und Flexibilitaet geht, es gibt ein "Software Center" (oder wie das auch heisst) - aehnlich dem App Store - wo du z.B. Programme per Mausklick nachinstallieren kannst - dann sparst du dir die Command Line.

Wahrscheinlich wirst du viele unterschiedliche Meinungen hoeren, abhaengig davon mit wem du redest - und natuerlich sind auch alle Meinungen berechtigt und wahrscheinlich plausibel. Die meisten werden einen unterschiedlichen Zugang haben zu Linux - und unterschiedliche Erfahrungen - und dadurch, dass die Auswahl so gross ist und es wahrscheinlich keine Distribution so weit verbreitet ist wie z.B. MacOS und Windows, sind die Erfahrungen anders.

Wenn jemand gerne herumbastelt und "gute Nerven" hat wenn es mir irgendetwas Probleme gibt, dann wird er/sie viel Freude haben mit Linux, wenn jemand aber mit der Intention "ich schalte den Computer ein und erwarte mir, dass alles funktioniert" hingeht, dann ist MacOS oder Windows sicherlich die bessere Wahl. Die Performance von z.B. laengeren ChatGPT Unterhaltungen und verschiedenen Websiten ist meiner Erfahrung nach definitiv auf Windows besser (im Vergleich zu Ubuntu 24.04 und Firefox-ESR).

Just my 2 Cents


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Fle4
Joined: 11.06.2008

Danke für deinen Input @mart1nus! :f_drink:
Ich habe eine It Ausbildung, habe aber nie wirklich in dem Bereich gearbeitet. Der Kontakt zu Mint über meinen jetzigen Job hat das Interesse wieder geweckt. Ich probiere mich einfach durch :😊

Edit:
Ubuntu scheint ja z.b. was Gaming angeht auch eine gute Wahl zu sein, da Steam unterstützt wird und es da auch eine Kompatibilität durch Proton gibt, welches von Steam selbst mitgeliefert wird.


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WarTop
Joined: 08.01.2007

Nimm Mint, da funktioniert das meiste out of the box. Insbesondere beim drucken hatte ich mit anderen distributionen schon Probleme.


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Sulu
Joined: 21.04.2006

Für GoG / Epic / Amazon Games gibt es den Herioc Luncher. Als Distri zum Gamen soll wohl im Moment CachyOS (basiert auf Arch) der letzte Shit sein. Ich selber nutze seit Ewigkeiten auf meinem Desktop Ubuntu. Es ist zum einen sehr einfach und es gibt sehr viele Dokus. Bezüglich Dokus ist auch Arch sehr gut. Es taucht in der Suche bei Google nach Problemlösungen auch immer gerne vorne mit nahezu immer guten Lösungen / Dokumentation auf, die auch mir als Ubuntuuser weiterhelfen.
Probier einfach aus, was Dir am besten zusagt. Eigentlich bieten alle irgendwelche Live-CDs an, mit denen man die Verschiedenen Distris mal testen kann. Es gibt auch Tools mit dem man mehrere LiveCDs auf einen USB Stick schreiben kann. Eventuell mal danach suchen und damit testen. Ich kann dazu, mangels Erfahrung, leider keine Empfehlungen geben


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mart1nus
Joined: 04.02.2009

bzgl. Games auf Linux habe ich auch nicht wirklich Erfahrung - ich wollte nur unlaengst mal Anno 1404 spielen und habe das mit Wine (also einer Windows Emulation unter Linux) zum Laufen gebracht - aber damit DirectX und alles funktionierte, naja - eine Bastelei

zusaetzlich bin ich noch irgendwann ueber https://lutris.net/ gestolpert, ich weiss nicht welche Spiele ich damals probiert habe - vielleicht ist das ja auch eine Alternative - aber da bin ich sicherlich nicht am Stand der Zeit


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IbeatGTO
Joined: 09.08.2024

Also ich bin heute umgestiegen.
Glücklicherweise habe ich 2 Festplatten und somit habe ich nur kurz meine Daten auf die zweite Platte geschoben und dann Linux Mint installiert. Ging alles total easy, dann noch 2 Videos geschaut, wo Einstellungen zum Thema Sicherheit und Speed erklärt wurden und nach etwas über einer Stunde lief alles.
Bei Mint muss man sich lediglich daran gewöhnen, dass es schneller ist. ;)

Hier noch ein Video für die Windows Fanboys.

Ist doch auch super, wenn das System im Hintergrund durchgehend Screenshots macht. Dann weißt du zumindest noch welchen Porno du vor 3 Wochen noch geschaut hast und wenn du mal dein Passwort vergessen hast, dann findet dein PC das auch easy in den Screenshots, sowie auch deine Bankdaten, den Arztbericht usw.
Wie hilfreich!


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Fle4
Joined: 11.06.2008

Ich haben Mint auf der Arbeit und mir zu Hause am Wochenende CachyOS installier. Bin bisher sehr begeistert. 🤩


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janor666
Joined: 08.11.2009

Mir wird Fedora vorgeschlagen da ich hautpsächlich beruflich bei Red Hat unterwegs bin.

Würde man da ein Spiel zum Laufen bekommen und andere Dinge?

Anforderungen ein paar Office Dinge, Poker, 1-3 Spiele auf AMD
Möchte einfach update können und nicht immer alles Neu machen wenn ein Major kommt.


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mart1nus
Joined: 04.02.2009

normalerweise kannst du dort auch "alles" machen - ob es immer so gute Anleitungen gibt wie fuer Ubuntu/Debian kann ich dir nicht garantieren - aber wenn du fuer Spiele z.B. lutris verwenden willst ist das scheinbar sogar in den offiziellen Repos. Office Dinge kannst du ueblicherweise mit Libre Office/Open Office covern, mit Poker unter Linux habe ich keine Erfahrung, aber da gibt es ziemlich sicher auch die Clients als RPM und DEB.


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Sulu
Joined: 21.04.2006

Du könntest es auch so partitionieren, dass Du zwei root Partitionen und eine Home Partition hast. In der Reihenfolge: 1. root (Fedora), 2. root (CachyOS), 3. Home.
Dann hättest Du zum arbeiten Fedora wie im Office und könntest CashyOS zum daddeln nutzen, wenn es unter Fedora zu kompliziert wird oder irgendetwas nicht funktioniert. Prinzipiell sollte es mit dem Spielen unter Fedora auch gehen, das der Linux Kernel erst mal der selbe ist. Nur ist die Distribution CashyOS sehr auf das Spielen ausgelegt, so dass vieles sehr einfach gehen wird.
Wenn Du es unter Fedora auch zum laufen bekommst, kannst Du die mittlere Partition mit CashyOS löchen und mit gparted die Partition dann entweder der Rootpartition mit Fedora (eher nicht) oder Home hinzufügen.

Ein kleiner Pferdefuß kann sein, dass Du bei der Lösung mit zwei Root Partitionen eventuell die UserId die GroupId von deinem normalen Useraccount handisch angleichen musst. Bei Ubuntu/Debian hat der erste angelegte User idR die ids 1000/1000.


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Fle4
Joined: 11.06.2008

Pokerstars läuft bei mir unter Zuhilfenahme von Wine (Windows-kompatible Laufzeitumgebung) . Steam hat eine integrierte Kompatibilitätslösung, die wsl. auch unter Fedora funktionieren wird.


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