Kreative Berufe, also solche, womit man kein Geld verdienen kann.
das älteste Gewerbe der welt wird vielleicht auch das letzte sein ![]()
politiker, wissenschaftler, der soziale sektor, dienstleistungen sind meistens auch menschlich. Die Werbebranche wird wohl noch mehr ausufern. Unterhaltung, Kunst und Kultur
und außer in Teilen Europas und Nordamerikas wird die menschliche Arbeitskraft noch sehr lange billiger und flexibler als jede Maschine sein.
Bin kein Experte, aber gibt es überhaupt genug Rohstoffe um alle Menschen durch Maschinen zu ersetzen?
Original von mnl1337
Kreative Berufe, also solche, womit man kein Geld verdienen kann.![]()
ist eben bei vielen kreativen berufen nicht der fall. darauf wird ja auch im video eingegangen.
was mir auf die schnell einfällt an berufen die vermutlich nicht bzw. schwer ersetzt werden können:
psychologe: hab damit keine erfahrung, aber ich denke, dass viele patienten einfach jemanden brauchen zum reden, jemanden der ihnen zuhört, etc... wäre wohl nicht so toll, seine probleme einer maschine zu erzählen...
kinderbetreuung/erziehung: ich glaube, dass viele nur sehr ungern ihr kind am nachmittag bei bei 3 roboter-erziehern abgeben würden.
schauspieler/comidians/reporter/moderatoren: witze zb. würden wohl von robotern erzählt nicht so gut rüberkommen, schauspieler sollten auch menschen bleiben, da man sich auch damit identifizieren können sollte etc.
polizist
pfarrer
prostituierte
zauberer/magier
bevor ich wieder zur Diskussion zurückkomme, kurz:
ab 01:04:00
traurig: Ich hab die Ziegen-Frage von IclickButtons auch weitergeleitet, aber diese wurde gelöscht und nicht beantwortet.
Original von mukzr
was mir auf die schnell einfällt an berufen die vermutlich nicht bzw. schwer ersetzt werden können:psychologe: hab damit keine erfahrung, aber ich denke, dass viele patienten einfach jemanden brauchen zum reden, jemanden der ihnen zuhört, etc... wäre wohl nicht so toll, seine probleme einer maschine zu erzählen...
Das bezweifle ich ... es gab / gibt ja schon reichlich Beispiele für sehr simple Programme und viele Menschen finden das toll. Wenn sich das in Richtung echter, professioneller Hilfe weiterentwickelt, hätte das sogar Vorteile: Hemmschwelle sinkt, Vertrauensbasis wäre nicht mehr "nötig", Zugriff auf "Milliarden" Referenzfälle, damit treffsicherere Diagnose / Behandlung, ständiger Zugriff / keine Sprechzeiten, etc.pp.
Original von mukzr
kinderbetreuung/erziehung: ich glaube, dass viele nur sehr ungern ihr kind am nachmittag bei bei 3 roboter-erziehern abgeben würden.
Haha, no way - wenn das in Mode kommt, und GUT / SICHER ist (nat. Voraussetzung), wird die Anzahl der Eltern die darauf verzichten, sehr schnell rapide gegen Null tendieren. ![]()
Original von mukzr
schauspieler/comidians/reporter/moderatoren: witze zb. würden wohl von robotern erzählt nicht so gut rüberkommen, schauspieler sollten auch menschen bleiben, da man sich auch damit identifizieren können sollte etc.
Comedians ja, Reporter/Moderatoren/Schauspieler definitiv nein, die sind "leicht" ersetzbar. Ich meine, schau Dir nur an, was heutige computeranimierte Filme bereits hervorbringen und die stehen noch am "Anfang" ...
Original von mukzr
polizist
Warum nicht? Kann ich mir sehr gut vorstellen ... jedenfalls theoretisch. Die Frage nach der Ethik wäre zu klären, aber es gäbe bestimmt Mischformen, z.B. Roboter, die eine Demo beaufsichtigen, den Straßenverkehr absichern können, Tatorte untersuchen, all die Dinge, die zeit-/arbeitsintensiv etc. sind ... Festnahmen etc. könnten immer noch von Menschen vorgenommen werden, bzw. es wäre ja sogar möglich, dass ein Roboter einen Menschen um "Verstärkung" ruft.
Original von mukzr
pfarrer
In Teilen s. Psychologe, allerdings gebe ich dir hier Recht, hier ist die Schwelle wohl am höchsten.
Original von mukzr
prostituierte
Seriously? Das ist eine Preisfrage ...
Es wird sich vermutlich in Richtung "Mensch" für die upper class und "Roboter" für die nicht so zahlungskräftigen Kunden entwickeln - wenn denn die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen würden, aber bei Maschinen würde da ja nicht mal mehr was gegen sprechen.
Original von mukzr
zauberer/magier
Es wäre traurig, wenn das die letzten Berufe sind, die die Menschheit noch für den Broterwerb ausführen könnte. ♦ Außerdem müssen wir dabei im Hinterkopf behalten, dass "Magie" immer mit Staunen zu tun hat. Wenn wir in einer so hochtechnologisierten Welt leben, dass Roboter den Straßenverkehr aufräumen, einem die Beichte abnehmen oder die dissoziative Persönlichkeitsstörung diagnostizieren und behandeln, was kann ein Magier dann noch magisches leisten? Vielleicht ein bisschen in der "Historie" stochern, aber das könnten dann auch wieder Roboter ...
In jedem Fall eine interessante Diskussion.
PS: Klinge ich irgendwie technikgläubig? ♦
Alle Leute die die Robotor entwerfen? Also Elektrotechniker, Mechatroniker, Maschinenbauingenieure etc pp
Zum Thema wann und wie Roboter den Menschen überlegen werden und vor allem, wie die Welt sich in den nächsten Dekaden verändern wird, kann ich wärmstens dieses Buch empfehlen:
Dies ist kein Buch, welches von irgendeinem Visionär geschrieben wurde, der eine irgendwie geartete Zukunft vorhersagt, sondern ein Buch von einem der bekanntesten US-Physiker, der weltweit mit den führenden Wissenschaftlern über ihre Forschungen gesprochen hat und die damit einhergehenden zukünftigen Veränderungen darlegt.
Unterhaltsam geschrieben und auch für Laien wunderbar zu lesen.
Original von ScHarKsen
Alle Leute die die Robotor entwerfen? Also Elektrotechniker, Mechatroniker, Maschinenbauingenieure etc pp
Wieso sollten Roboter/Computern nicht selbst Roboter entwerfen und weiterentwickeln? Machine Learning ist ja heute schon nen mega trend...
Ich hab mal so Bonusmaterial zum Film Matrix gesehen und dort meinten sie, dass unser Technologischer Fortschritt für "Maschinen Verhältnisse" in Leitlupe stattfindet.
Sobald der Mensch als "Schaltstelle" wegfällt erwartet uns eine unvorstellbare Explosion an Weiterentwicklung der Maschinen und Computer.
Hoffen wir mal das Beste ♦.
Original von Starfighter99
Ich hab mal so Bonusmaterial zum Film Matrix gesehen und dort meinten sie, dass unser Technologischer Fortschritt für "Maschinen Verhältnisse" in Leitlupe stattfindet.Sobald der Mensch als "Schaltstelle" wegfällt erwartet uns eine unvorstellbare Explosion an Weiterentwicklung der Maschinen und Computer.
Hoffen wir mal das Beste ♦.
Dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4t
Grob gesagt: Sobald künstliche Intelligenz in der Lage ist, künstliche Intelligenz zu entwickeln, die klüger ist als sie selbst, passiert etwas, das über die Vorstellungskraft von uns Menschen hinaus geht.
Ich kann mir schon vorstelllen, dass Maschienen sich selbst verbessern können, wodruch viele Jobs überfällig werden, wobei dann wieder neue entstehen, die vor allem am Stecker dieser Maschiene sitzen.
Die erste Problemtatik die man lösen müsste, wäre die der Energie bzw. die der Ressourcen und damit verbunden, dem grundsätzlichen Ökosystem.
Was ich mir tatsächlich schwierig vorstelle ist, dass eine solche Maschiene sich selbst Probleme definiert. Man müsste also den Mensch und seine Wünsche sehr gut erfassen können und menschengerechte Lösungen finden. Denn nur höher, schneller und weiter wird auf Dauer zu wenig sein.
"Bedingungsloses" Grundeinkommen wird eben aufgrund der Entwicklung (weniger Arbeitergebrauch) unabdingbar werden.
Problematik wird eben sein was der Mensch dann mit seiner aufgabenlosen Zeit anstellen soll?
Bedingung als "Aufgabe" für das Grundeinkommen könnte sein Daten zu liefern (wird vermutlich aber nicht in Korrelation zu dem Einkommen gehandhabt werden, wenn man sich aktuelle Datenerfassung anschaut gleicht es eher einem Raub :coolface:)
Sprich die Maschinen für effizientere Arbeit mit den Daten unterstützen für Diagnosen und Wissenschaffung (Studiendaten).
Die Ersetzung der Menschen an den Arbeitsplätzen durch den Roboter erfolgt schneller als die Ersetzung der Aufgaben für den Menschen.
Ggf wird es zu Quotenforderungen kommen wie akt. bei Stellen zw. Frau und Mann - dummerweise ist der Roboter eindeutig Qualifizierter, was die Durchsetzungswahrscheinlichkeit drastisch reduziert.
Tendenzielles Parallel-Szenario:
Depressionen werden zunehmen und damit die Selbstmordraten. Bevölkerungszahl wird sinken. (kann man wohl als Selektion bezeichnen)
Der Beruf des Psychologen sollte damit aber längerfristig gesichert sein. ![]()
Zum Diagnosenstellen kann man sich des Wissensmaschine bedienen, zur Behandlung wird es in dem Bereich sicher noch etwas länger dauern. (Selbes gilt für Kinderbetreuung - ein Kind lernt nachweislich [besser] von einem menschlichem Gegenüber als von einem Bildschirm)
Imo eh ein klarer Beruf mit Zukunftsaussichten solange wir uns immer weiter und vor allem schneller von unserer Ur-Lebensweise entfernen.
Unser Körper und unsere Psyche kennt das meiste schlicht nicht, wofür es sich über Jahrtausende entwickelt hat - die um uns selbst erschaffene Welt ist uns unserer Evolution um weiten voraus/entfernt. Eine genauere Anpassung wird noch viele Generationen benötigen.
Original von KTU
bevor ich wieder zur Diskussion zurückkomme, kurz:ab 01:04:00
traurig: Ich hab die Ziegen-Frage von IclickButtons auch weitergeleitet, aber diese wurde gelöscht und nicht beantwortet.
ok schonmal gut zu wissen, dass KTU kein guter Tandempartner ist
Das ist nicht völlig fair. Er spielt meist gegen einen ehemaligen Bughouse Champion und überschätzt dabei regelmäßig seine Königssicherheit. Wie er in der Bughouse Skype-Gruppe auch schon zugegeben hat.

Original von KTU
In welchen Jobs können in 150Jahren noch Menschen gegen Computer konkurrieren?
Guck mal wie viele einsame Menschen es in Altenheimen, Krankenhäusern usw. gibt, da besteht ne Menge Bedarf, hat nur momentan nicht so die Priorität in unserem Wirtschaftsmodell. Muss ja vielleicht auch nicht mehr jeder 8/h Tag abreißen. Vielleicht so 2-3 Stunden der Struktur halber. Frage ist nur ob die Leute Wege finden mit ihrer ganzen Freizeit umzugehen (vielleicht sorgt ja die Klimaerwärmung eh dafür, dass die Leute mehr chillen -> siehe warme Länder)
Das Leben als Poker Pro. Die große PokerStrategy.com Show.

Ich hoffe, ich schaff es auch den Bogen bis hin zu technischen Singularitäten zu spannen
Original von KTU
Das ist nicht völlig fair. Er spielt meist gegen einen ehemaligen Bughouse Champion und überschätzt dabei regelmäßig seine Königssicherheit. Wie er in der Bughouse Skype-Gruppe auch schon zugegeben hat.
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:f_love:
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Manchmal komm ich nach einem harten Arbeitstag nach Hause und möchte noch ein wenig auf der couch "Parks and recreation" schauen und dann läuft ein Youtube-Video von Terry Tao über Primzahlen. Das sind dann so die Schattenseiten des WG-Lebens!
Pure Gold!!! ♦ ♦ ♦
:heart:
@KTU Habe das letzte mal vor ca 20 Jahren im Verein gespielt. Ein Kumpel von mir ist vor 5 Jahren wieder eingestiegen, weil seine Kinder angefangen haben Schach zu spielen. Jetzt beatet er mich regelmässig im Fernschach, auf Chesspresso. Das nervt und ich denke meine Anstrengungsbereitschaft ist grösser als Jans im MK. Kannst du mir Lektüre zum Wiedereinstieg empfehlen? Ich löse schon täglich die Taktikaufgaben auf chess24. Kann mich noch nicht zum premium account durchringen, bin dann doch eher so recreational als Blackmember. Ich hatte nach kurzem googlen an die Tigersprung auf 1500 Serie gedacht. Aber vielleicht hast du ja noch nen anderen Tip.
Für die "tägliche Routine", bzw. immer bei Gelegenheit mal ein bisschen was machen, find ich die "365x"-Bücher ganz nett, also "365x Schachtaktik" und "365x Endspiel". Gibts in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.