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Coronavirus
 
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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von meistermieses
Ja klar. Aber hatten nicht hier auch welche von im CT "komisch" aussehenden Lungen und 20 Prozent geringerer Lungenfunktion bei Patienten mit leichten bis mittleren Symptomen gesprochen, die kurz vor der Entlassung standen. Und neurologische Auswirkungen auf das Gehirn. Und Auswirkungen auf die Organe selbst bei leichten Fällen? Weiß man ja alles nicht, klar. Aber finde ich schon problematisch.

Dass bei akuten Atemwegserkrankungen und kurzfristig im Nachgang der Erkrankung die Lunge anders aussieht, man weniger Lungenfunktion hat, halte ich für sehr glaubwürdig. Dass andere Organe betroffen sind auch. Aber das hat ja erstmal wenig mit Langzeitschäden zu tun.

Ist dir eine konkrete Studie oder medizinische Argumentation bekannt, die Langzeitschäden bei nichtschweren Fällen bestätigt? Sofern das nicht der Fall ist, macht es überhaupt keinen Sinn darüber zu spekulieren und wird wahrscheinlich nicht zutreffend sein.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Studie der Uni Göttingen
Hochrechnung sieht nur sechs Prozent der weltweiten Corona-Fälle erfasst
Mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Nun zeigt eine aktuelle Studie: Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen, auch in Deutschland.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-nur-sechs-prozent-der-weltweiten-faelle-werden-erfasst-a-c9520fce-a102-49fe-8290-fec96fa8ed40


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Korrekt, es gibt keine Studie. Wie denn auch. Das hat Stefan ja schon gut begründet. Aber die These "wird wahrscheinlich nicht zutreffend sein" halte ich für gewagt.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von shaddiii
Studie der Uni Göttingen
Hochrechnung sieht nur sechs Prozent der weltweiten Corona-Fälle erfasst
Mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Nun zeigt eine aktuelle Studie: Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen, auch in Deutschland.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-nur-sechs-prozent-der-weltweiten-faelle-werden-erfasst-a-c9520fce-a102-49fe-8290-fec96fa8ed40/blockquote >

Wurde ja schon häufiger gesagt, dass die Dunkelziffer irgendwo bei einem Faktor 5 - 20 liegt. In manchen Ländern eventuell noch höher oder niedriger. Bin jetzt auf die ersten Erhebungen durch die Antikörpertests gespannt. In Bayern findet ab heute ja eine Studie dazu statt. Es sollen mehrere tausend Menschen beobachtet werden und zusätzlich auch Antikörpertests bei der Bevölkerung gemacht werden. Davon ausgehend könnte man die Situation und die wirklichen Zahlen viel besser einschätzen.


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Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Das macht halt absolut sinn, weil eigentlich hat man am Anfang ja Hotspots relativ schnell abgeriegelt, zu dem Zeitpunkt waren aber einfach schon soviel mehr Leute infiziert das man nix mehr tun konnte ausser Warten wo der nächste infektions Herd auftaucht.


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Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006

Original von Penishaubize

Original von meistermieses
Ja klar. Aber hatten nicht hier auch welche von im CT "komisch" aussehenden Lungen und 20 Prozent geringerer Lungenfunktion bei Patienten mit leichten bis mittleren Symptomen gesprochen, die kurz vor der Entlassung standen. Und neurologische Auswirkungen auf das Gehirn. Und Auswirkungen auf die Organe selbst bei leichten Fällen? Weiß man ja alles nicht, klar. Aber finde ich schon problematisch.

Dass bei akuten Atemwegserkrankungen und kurzfristig im Nachgang der Erkrankung die Lunge anders aussieht, man weniger Lungenfunktion hat, halte ich für sehr glaubwürdig. Dass andere Organe betroffen sind auch. Aber das hat ja erstmal wenig mit Langzeitschäden zu tun.

Ist dir eine konkrete Studie oder medizinische Argumentation bekannt, die Langzeitschäden bei nichtschweren Fällen bestätigt? Sofern das nicht der Fall ist, macht es überhaupt keinen Sinn darüber zu spekulieren und wird wahrscheinlich nicht zutreffend sein.

In dem Zusammenhang wurde auch erwähnt daß die Schäden (zumindest teilweise) vom Körper behoben werden können, das ganze aber sehr lange dauern kann (10 oder mehr Jahre afair)
Ob es dann ein Langzeitschaden ist sein mal dahingestellt.
Ein junge Mensch wird damit wohl besser klarkommen als jemand Mitte 50...


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Rubnik

Original von Penishaubize

Original von meistermieses
Ja klar. Aber hatten nicht hier auch welche von im CT "komisch" aussehenden Lungen und 20 Prozent geringerer Lungenfunktion bei Patienten mit leichten bis mittleren Symptomen gesprochen, die kurz vor der Entlassung standen. Und neurologische Auswirkungen auf das Gehirn. Und Auswirkungen auf die Organe selbst bei leichten Fällen? Weiß man ja alles nicht, klar. Aber finde ich schon problematisch.

Dass bei akuten Atemwegserkrankungen und kurzfristig im Nachgang der Erkrankung die Lunge anders aussieht, man weniger Lungenfunktion hat, halte ich für sehr glaubwürdig. Dass andere Organe betroffen sind auch. Aber das hat ja erstmal wenig mit Langzeitschäden zu tun.

Ist dir eine konkrete Studie oder medizinische Argumentation bekannt, die Langzeitschäden bei nichtschweren Fällen bestätigt? Sofern das nicht der Fall ist, macht es überhaupt keinen Sinn darüber zu spekulieren und wird wahrscheinlich nicht zutreffend sein.

In dem Zusammenhang wurde auch erwähnt daß die Schäden (zumindest teilweise) vom Körper behoben werden können, das ganze aber sehr lange dauern kann (10 oder mehr Jahre afair)
Ob es dann ein Langzeitschaden ist sein mal dahingestellt.
Ein junge Mensch wird damit wohl besser klarkommen als jemand Mitte 50...

Wobei man da auch wieder aufpassen muss. Wenn jemand Knieprobleme hat und man dort sich das genauer anschaut, dann hat dort auch fast jeder ein sehbares Problem. Meistens macht es aber überhaupt keine Probleme. Entsprechend wird/wurde dort lange operiert obwohl die Schmerzen durch das Sitzen z.B. von einem verkürzten Oberschenkel und damit hohen Zugkräften gekommen ist. Oberschenkel bearbeiten und Übungen = schmerzlos + Sporttauglich. Knie-OP und man hat nach kurzer Zeit wieder Schmerzen.

Das ein Körper irgendwann nicht mehr wie neu aussieht, ist also völlig normal. Eine schwere Grippe mit Beatmung hinterlässt garantiert auch etwas. Ein Unfall übrigens häufig auch. Die Frage sollte ja sein, ob es uns langfristig schädigt oder beeinträchtigt. Ein Lebenlang 50% weniger Lungenkapazität durch eine Viruserkrankung wäre z.B. heftig. Etwas was von der Norm abweicht erstmal nicht. Das der Körper im hohen Alter länger braucht um sich von einer Erkrankung zu erholen, ist auch nichts Neues.

Wir haben ja Kontakt mit ganz vielen Viren über die Jahrhunderte gehabt und ich frage mich eher, warum das Coronavirus nun etwas anderes und langfristiges im Menschen verursachen soll im Vergleich zu anderen Viren?


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Was sagt ihr zum Vorhaben, dass die Arbeitszeitbegrenzung für systemrelevante Berufe gelockert werden? Finde ich sehr bedenklich. Denke wird zu mehr Krankmeldungen führen und nicht das Problem der mangelnden Arbeitskräfte lösen.


Antwort
Zitat
jimbo0602
Beigetreten: 13.11.2011

Original von meistermieses
Was sagt ihr zum Vorhaben, dass die Arbeitszeitbegrenzung für systemrelevante Berufe gelockert werden? Finde ich sehr bedenklich. Denke wird zu mehr Krankmeldungen führen und nicht das Problem der mangelnden Arbeitskräfte lösen.

Find ich nicht gut. Würde auch wahrscheinlich in diese Sparte rein rutschen und meinem Chef würde es bestimmt gefallen. Man kann sich nicht zu Tode arbeiten nur weil es zu wenig Leute gibt oder jetzt mehr zutun ist, mache jetzt schon genug Überstunden und werde diese auf null reduzieren wenn das kommen sollte und nach Vertrag pünktlich Feierabend machen mal... den Rest müssen dann die Richter am AG entscheiden


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von meistermieses
Was sagt ihr zum Vorhaben, dass die Arbeitszeitbegrenzung für systemrelevante Berufe gelockert werden? Finde ich sehr bedenklich. Denke wird zu mehr Krankmeldungen führen und nicht das Problem der mangelnden Arbeitskräfte lösen.

Halte ich für richtig, wenn ich denke wie viel man früher oder in anderen Ländern arbeitet. Geht ja auch um Flexibilität. Immer mehr Pflegekräfte und Ärzte fallen ja schon aus, weil sie eben Corona haben. In der Zeit müssen dann andere mehr arbeiten können. Allerdings muss dann auch klar geregelt werden wie die Überstunden angerechnet werden. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass Überstunden 1:1 später in Urlaubsstunden übergeführt werden müssen und zusätzlich vielleicht noch ein +25% Bonus für die Überstunden an Gehalt. Damit würde man eine Engstelle beseitigen und die Arbeiter würden garantiert auch mitziehen über eine begrenzte Zeitdauer.

Allerdings muss man sich dann auch ab sofort damit beschäftigen wie man in der Zukunft mehr Pflegekräfte bekommt. Einfach zu sagen: "Alle bleiben länger", wird nicht funktionieren.

Zusätzlicher Effekt könnte sein, dass man schon jetzt sieht wieviele Überstunden abgeleistet werden. Eventuell führt es also nicht zu längerer Arbeitszeit, sondern einfach nur zu einer besseren Anrechnung. Je nachdem wie viele Überstunden man jetzt schon macht.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

https://www.welt.de/gesundheit/article207099197/Corona-Datenspende-So-funktioniert-die-App-vom-RKI.html

Gibt jetzt eine Datenspende-App vom RKI. Vielleicht will ja der ein oder andere Datenspender werden.


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adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Original von MfGOne

Original von eslchr1s
Aber vllt. ziehen dadurch endlich mal mehr Menschen den richtigen Schluss und werden vegan. Das ganze Unheil das mit Tierhaltung in den Massen einhergeht ist viel dramatischer als dieses "Virus", das wie viele andere Seuchen in der Vergangenheit nur durch umhergepansche mit Tierblut usw zu uns kam.

Beispiele bitte, bin sehr gespannt :f_drink:
Naja wenn man seinen Punkt der Massentierhaltung aufgreift, sind es vor allem multiresistente Keime. Schlagen ja nicht wenige Experten Alarm, dass wir kurz vor einem postantibiotischen Zeitalter stehen.

Und von Wildtieren griff jetzt schon einiges auf den Menschen über. Ebola, HIV.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von weissnich
eine sache würde ich eigentlich gerne mal erfahren.. wieviele der neuinfizierten haben sich eigentlich in deutschland infiziert? man hat ja 200k leute aus dem ausland zurückgeholt und davon waren einige positiv.. jetzt wäre es doch schön zu wissen, wieviel die uns in die statistik gekackt haben..

Laut Bundesregierung sollten diese Personen ja direkt 14 Tage in Quarantäne. Das haben aber noch nicht alle Bundesländer umgesetzt. Entsprechend wären sie dann gar kein Problem, weil sie das Virus nicht unbemerkt weitergeben. Soll übrigens in den nächsten Monaten Standard sein, wenn man mehrere Tage im Ausland war. 2 Wochen Mallorca bedeutet dann 2 Wochen Urlaub + 2 Wochen Urlaub in der eigenen Wohnung...


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weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

naja die quarantäne war ja freiwillig.. aber ich würd halt gern wissen x tausend neuinfizierte - weiviele davon in deutschland infiziert..

mir will ja das nds gesundheitsministerium weismachen das sich mehr leute auf einem wochenmarkt unter freiem himmel anstecken könnten, als in einem baumarkt oder gartencenter..

die massnahmen werden ja an den infiziertenzahlen festgemacht - wenn aber nun 20k der 200k urlaubsheimkeher infiziert sind, dann sieht es nach unstoppbarer pandemie in deutschland aus während sich netto keiner hier infiziert.. (hoffe man kann verstehen was ich meine)


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Haben bei dir die Wochenmärkte geschlossen? Mein Samstagsmarkt ist weiterhin aktiv, allerdings nur die Stände mit Nahrungsmitteln.


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Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

nee nur lebensmittel erlaubt.. also meine blumen nicht, das wäre auch zu verstehen, aber es ist auch verboten gemüsepflanzen zu verkaufen - die werden jetzt weggeworfen weil sie ausschiessen.. wenn man bedenkt das dieses jahr ca 70-80% unterversorgung bei gemüse zu erwarten ist ist das natürlich traurig das in nds millionen von pflanzen entsorgt werden müssen.. interessiert die politiker aber nicht - die kommen aus der stadt und denken gemüse wächst in grünen kisten im supermarkt


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Komisch, in welchem Bundesland lebst du? Zumindest auf "meinem" Markt in Berlin gibt es auch Blumen. Nur die reinen Nonfood-Stände wie Bekleidung oder Schmuck sind weg.


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weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

Niedersachsen - die spinnen halt richtig rum.. im nachbarbundesland bremen gibt es auch blumen auf dem markt und vor allem gemüsepflanzen, die dieses jahr quasi gold wert sind - wer sich dieses jahr nicht selbst versorgen kann, muss wohl dosensuppe fressen im herbst..


Antwort
Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von weissnich
Niedersachsen - die spinnen halt richtig rum.. im nachbarbundesland bremen gibt es auch blumen auf dem markt und vor allem gemüsepflanzen, die dieses jahr quasi gold wert sind - wer sich dieses jahr nicht selbst versorgen kann, muss wohl dosensuppe fressen im herbst..

Wie kommst darauf bzw. was bedeutet 70% Unterversorgung bei Gemüse?


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weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

deutschland produziert normal 30% gemüse selber.. der rest kommt aus italien oder spanien (+tomaten aus holland) , die dieses jahr nahezu komplett ausfallen werden.. leider können die 30% aber dieses jahr nicht produziert werden, weil gemüse arbeitsintensiv ist und ohne fremdarbeiter nicht geht.. die fremdarbeiter gibts zuwenig und die stechen halt spargel oder pflücken bald erdbeeren, weil das mehr geld bringt als gemüse zu setzen.. es ist nicht genau zu sagen, wieviele weniger gemüse angebaut wird - ich schätze das deutschland ca 20% dieses jahr selber decken kann.. problemlos sind kartoffeln, weil die mit der maschine gesetzt werden. eventuell gibt es die aber dann unsortiert später, weil das arbeitsintensiv ist.
nungut wer nur pommes mit schnitzel isst dem kann es egal sein.. :f_biggrin:

ich bin ja auch im landwirtschaftsforum unterwegs und die meisten bauern haben bisher nur kartoffeln noch auf dem plan..


Antwort
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