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Kneipendiskussion

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Chewie
Beigetreten: 02.09.2007

Original von ThePope111
Erster Artikel war vor 6 Jahren, zweiter Artikel war vor 19 Jahren.

Niemand sagt, dass Frauenfußball eine Offenbarung ist, aber auch ich habe gesehen, dass sich (bis auf die Torhüterinnen) das Niveau erheblich verbessert hat.
Was mir vor allem gefallen hat war, dass da ein Team zusammen gespielt hat und primär Bock auf Fußball spielen hatte. Und darauf kommt es für mich bei Fußball an. Habe den Damen nur das Beste gewünscht und fand es echt schade, dass es leider nichts geworden ist.
Ganz im Gegensatz zur ehemaligen "Die Mannschaft", bei der ein Haufen hochbezahlter Individualisten zusammengewürfelt wird, um besser Marketing betreiben zu können. Hinzu kommt bei den Herren die Wohlfühlclubatmosphäre je höher man dort kommt. Und man kommt nur durch Vitamin B und nicht durch Können weiter hoch. Das kann ich mir seit ein paar Jahren einfach nicht mehr ansehen. Da geht es wirklich gar nicht mehr um Fußball und es wird im Gegensatz zu vielen Bundesligaclubs nicht mal mehr aus Anstand so getan als ob einen das stören würde. Bei den Herren empfinde ich im Gegensatz zu den Damen mittlerweile Genugtuung und Schadenfreude, wenn wieder mal was völlig Vorhersehbares schiefgeht.

Das stimmt natürlich, aber wenn man mit begrenzter Zeit etwas Qualität geniesen möchte, dann ist man beim Frauen Fußball halt falsch aufgehoben^^


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cientis
Beigetreten: 10.12.2009

also guckst du nur die premier league, weil du mit deiner begrenzten zeit etwas qualität geniesen möchtest, oder?


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chas0r
Beigetreten: 01.06.2007

Es liegt dann wohl jetzt an den Frauen in Deutschland selber dafür zu sorgen, dass der Frauenfussball populärer wird.
Die Masse der Frauen hat aber keine Lust zu 10.000en ins Stadion zu gehen. Einfach nur künstlicher hype. In ein Paar Monaten wird es wieder ganz still um die Frauenvereine sein. Jedenfalls haben nicht die Männer dafür zu sorgen, dass der Frauenfussball erfolgreicher werden könnte.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Ob Männer oder Frauen zuschauen ist ja egal. Geht ja nur darum mehr Interessenten zu finden. Effekt wird obv nicht sehr groß sein wie der Hype das jetzt suggeriert.

Original von cientis
also guckst du nur die premier league, weil du mit deiner begrenzten zeit etwas qualität geniesen möchtest, oder?

Geht ihm obv nur darum gegen Frauenfußball zu haten. Daher auch die alten Artikel ausgekramt die seit Jahren von entsprechenden Frauenfußballexperten geteilt werden.


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chas0r
Beigetreten: 01.06.2007

Richtig, wer am Ende zuschaut ist egal, aber jetzt sind halt dann auch mal die Frauen in Deutschland gefordert und in der Pflicht den Frauenfussball größer zu machen. Die Spielerinnen regen sich über equal pay gegenüber den Männern usw auf. Fussball wird gefühlt von 90% der Männer in Deutschland geschaut, paytv Abos bezahlt, auswärts zu spielen fahren. Können die Frauen doch auch mal mit anfangen bei sich.

Aber es ist einfach kein Interesse in der Breite und Masse vorhanden. Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nur durch den medienhype mitbekommen dass eine Frauen EM läuft. Hab zwar kein Spiel angesehen weil es mich nicht interessiert. Aber dadurch wurden die Leute warscheinlich erst drauf aufmerksam und haben geschaut, sonst wüssten sie auch von nichts. Dazu noch das Glück, dass kein anderes großes Sportevent lief, dann wäre die Frauen EM ja komplett untergegangen.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Das Geschlecht ist halt egal. Da können auch die Frauen nicht durch irgendwelche Hauruckaktionen für mehr Interesse sorgen. Gibt ja auch Frauen die Männerfußball schauen. Und sicher auch Frauen die lieber Männer als Frauenfußball schauen aufgrund der Qualität. Gibt prinzipiell einfach keinen Grund sich auch noch für Frauenfußball zu interessieren wenn man schon mit Männerfußball gesättigt ist. Ich schau mir auch nicht die anderen europäischen Männerligen an. Interessiert mich einfach nicht und wäre mir viel zu viel Fußball.

Das mit dem Equal Pay, zumindest auf Vereinsebene, ist auch Unsinn in einem kapitalistischem System. Bei den Länderturnieren sollte es kein Problem sein die selben Prämien auszuschreiben wie bei den Männern. Klar haben die Frauen in dem Sport über Jahrzehnte Nachteile erlitten weil die früher nicht mal Möglichkeiten hatten den Sport auf Vereinsebene spielen zu können.
Jetzt ist der Männerfußball durch die Jahrzehnte lange Entwicklung eben deutlich besser kommerzialisiert. Das kann man nicht durch irgendwelche Subventionierungen auf den Frauensport übertragen und den genauso populär machen. Dass muss sich entwickeln. Aber mit Sicherheit gibt es Dinge die man auch jetzt schon besser machen könnte um mehr Bühne zu geben. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Bessere Anstoßzeiten, Fußballfrauen als Expertinnen bei Events von den Männern. Was ich mittlerweile auch schon gesehen habe und gut finde.
Gibt sicher noch andere Dinge an die ich gerade nicht denke weil ich nicht tief genug in der Materie stecke.


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NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Die DFB-Frauen waren 03 und 07 Weltmeister, haben von 89 bis 13 insgesamt achtmal die Europameisterschaft gewonnen. Eigentlich sollte das ausreichen, um durch Erfolge für nachhaltige Entwicklung gesorgt zu haben. Aber was ist passiert? Wir erden 2022 immernoch darüber, wie man den Frauenfußball beliebter und größer machen kann.

Der Empfang in Frankfurt war sicherlich etwas Großes, aber wenn in der kommenden Saison die Zuschauerzahlen in den Stadien nicht deutlich ansteigen werden (wäre wohl das klarste Signal an alle, dass sich da etwas in die richtige Richtung entwickelt), war es wieder der bekannte Sommerhype wie schon die letzten 30 Jahre, wo man einer erfolgreichen deutschen Mannschaft zujubelt, weil im Sommer kein Männerfußball läuft.


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otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Bill Burr über die WNBA. Kann man imo 1 zu 1 auf Frauenfussball übertragen.


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NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Das Spiel ist einfach nur ein weiterer Sargnagel für die Bundesliga. Alle schauen gespannt, was der EL-Sieger zum Saisonauftakt gegen die Bayern ohne Lewandowski ausrichten kann und dann steht es zur HZ 0:5 :yaoming:

So kriegt man halt nie höhere TV-Erlöse aus der Auslandsvermarktung, weil schlicht die Argumente fehlen.


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johngone
Beigetreten: 22.05.2019

Naja, was willste machen? Ist jetzt nicht so, dass Bayern letzte Saison nicht mal gestolpert wäre. Von 34 spielen wurden 10 nicht gewonnen, Dortmund hat 12 nicht gewonnen. Hätten sie beispielsweise eins der Spiele gegen Bayern gewonnen wären es am Ende 2 Punkte Unterschied gewesen bzw. 1 Punkt Vorsprung wenn man am 32. Spieltag nicht Zuhause gegen Bochum verliert. So viel hat da gar nicht gefehlt, bin gespannt wie es nun mit Terzic und den Neuzugängen für den BVB läuft.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Naja Bayern hat die letzen drei Spiele zwei Punkte geholt. Gegen Stuttgart, Mainz und wob.. Der Titel letzte Saison war nie in Gefahr, hoffen wir dass es dieses Jahr anders wird. Der Glaube fehlt mir aber.


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NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Verstehe das Herbeireden von Spannung in der letzten Saison auch nicht. Bayern hat die Saison doch im ersten Gang auslaufen lassen.

Und den Status Quo in der Liga kann man nur brechen, wenn es noch mindestens ein zweites Team gibt, dass auf dem Gehaltsniveau von Bayern agieren kann. Und dafür braucht es weitere Investoren bzw. man muss die Beschränkungen für Red Bull und Co. aufheben. Das FFP ist eh für 'n Arsch, also kann man auch allen Teams alle Möglichkeiten eröffnen ohne jeglichen Beschränkungen. Jeder Verein ist selbst verantwortlich dafür, ob und wen er sich ins Haus holt. Geht es schief, Pech gehabt, aber immerhin habe alle die gleichen (unbeschränkten) Voraussetzungen und man kann nicht mehr von einer Ungleichbehandlung reden.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Das war auch im 11Leben Podcast über Uli Hoeneß (wer den nicht kennt, große Empfehlung, geht nicht nur um Hoeneß, sondern man nimmt sehr viel über die ganze Geschichte der Bundesliga und auch den Fußball allgemein mit), die einzige Lösung die Hoeneß eingefallen ist um die Dominanz der Bayern zu brechen. Finde ich insg. ziemlich bitter, dass man in Deutschland die Wahl hat, dass Bayern zu 90% Meister wird oder wir irgendwelche Investoren ins Haus holen. Fand da ganz spannend die Analogie zu ManUtd, da gabs die Thesen, dass die die letzten 10 Jahre die Premier League genauso dominiert hätten, wie die Bayern die Bundesliga, wenns da keine Investoren gegeben hätte, da ManUtd zu weit weg war von allen anderen Teams. Und ich muss sagen, da ist schon was dran.

Anderseits hab ich auch keine Lust drauf, dass Hannover das neue ManCity wird oder so. Irgendwie alles blöd..


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ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Die Bundesliga ist viel zu uninteressant für Investoren a la Man City, zudem wäre es auch viel zu teuer um in ein, zwei Jahren mit Bayern zu konkurrieren. Wieviele Milliarden müsste man in einen Club wie beispielsweise Hannover reinpumpen damit er von heute auf morgen auf Bayern-Niveau wäre und wie bekäme man die ganze Kohle dann wieder? Wird halt nicht passieren.


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bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006

Es wäre ja mal ein Anfang, die TV-Gelder für die Buli gleichmäßig unter allen Bundesligisten zu verteilen.
Es machen ja auch alle gleich viele Spiele.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Die Ligue 1 war spannender?! Viele Investoren wollen auch die Kohle gar nicht wieder haben.


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ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Original von domano
Die Ligue 1 war spannender?!

Nein, aber die Liga hatte vor der Übernahme keine Mannschaft die so sehr dominiert hat wie Bayern in der Bundesliga, dadurch hat man sich das Meisterabo plus Champions League Teilnahme kaufen können. Das würde in Deutschland so nicht funktionieren.

Original von domano
Viele Investoren wollen auch die Kohle gar nicht wieder haben.

Das halte ich für ein Gerücht.


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cybergnom
Beigetreten: 11.04.2007

Original von bumblebeebee
Es wäre ja mal ein Anfang, die TV-Gelder für die Buli gleichmäßig unter allen Bundesligisten zu verteilen.
Es machen ja auch alle gleich viele Spiele.

Schonmal die Verteilung angeschaut?
Das wird höchstens das untere Drittel näher zusammen bringen, da nen Haufen Kohle von ganz oben nach ganz unten verschoben wird.

Oder glaubst du, dass die 13 bzw. 15 Mio, die Bayern dadurch weniger TV Geld im Bezug auf den BVB bzw. RBL bekommt, irgendwas ändern?
Das sind 2% des Gesamtumsatzes des FCB.


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Sn0fru
Beigetreten: 07.12.2011

Original von ssssshh

Original von domano
Die Ligue 1 war spannender?!

Nein, aber die Liga hatte vor der Übernahme keine Mannschaft die so sehr dominiert hat wie Bayern in der Bundesliga, dadurch hat man sich das Meisterabo plus Champions League Teilnahme kaufen können. Das würde in Deutschland so nicht funktionieren.

Lyon hatte von 02-08 Meisterabo ;)


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ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Schon klar, aber es gab eben auch kein Bayern, Real, Man United etc. in der Liga. Katar hat erst 2011/12 übernommen.


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