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Kneipendiskussion

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g0rd0nBleu
Beigetreten: 08.10.2010

Original von ssssshh

Original von domano
Die Ligue 1 war spannender?!

Nein, aber die Liga hatte vor der Übernahme keine Mannschaft die so sehr dominiert hat wie Bayern in der Bundesliga, dadurch hat man sich das Meisterabo plus Champions League Teilnahme kaufen können. Das würde in Deutschland so nicht funktionieren.

Original von domano
Viele Investoren wollen auch die Kohle gar nicht wieder haben.

Das halte ich für ein Gerücht.

Schau mal nach dem Begriff Sportswashing.


Antwort
Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Geht es dabei nicht eher um Sportveranstaltungen, WM in Katar zB. ?
Ich mein City ist doch jetzt deutlich wertvoller als vor dem Kauf.


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Zitat
paulfelzpp
Beigetreten: 28.12.2007

Dabei aber dann nicht vergessen, dass auch Unsummen für Spieler ausgegeben wurden.
Wahrscheinlich dennoch ein gutes Geschäft...


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Zitat
Deichshaf
Beigetreten: 28.01.2007

Original von cybergnom

Original von bumblebeebee
Es wäre ja mal ein Anfang, die TV-Gelder für die Buli gleichmäßig unter allen Bundesligisten zu verteilen.
Es machen ja auch alle gleich viele Spiele.

Schonmal die Verteilung angeschaut?
Das wird höchstens das untere Drittel näher zusammen bringen, da nen Haufen Kohle von ganz oben nach ganz unten verschoben wird.

Oder glaubst du, dass die 13 bzw. 15 Mio, die Bayern dadurch weniger TV Geld im Bezug auf den BVB bzw. RBL bekommt, irgendwas ändern?
Das sind 2% des Gesamtumsatzes des FCB.

Also sollte es ja, laut deiner Aussage, auch garkein Problem sein den Verteilschlüssel zu gunsten der kleineren Vereine zu ändern!
Nur warum passiert das gerade eben nicht? Wenn es doch garkeinen Unterschied macht?


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Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

ist doch die alte diskussion. Bekommen alle das gleiche ist es für Bayern und Co noch schwerer International mitzuhalten. Bayern, BVB und Leverkusen haben um 2000 rum gedroht aus der Zentralvermarktung auszusteigen, deshalb war das der Kompromiss. Finde den ehrlich gesagt auch ok. Überlegen könnte man, ob man nicht nur das sportliche mit rein nimmt, sondern auch die Zuschauer pro Spiel, denn damit verdienen ja auch die Sender ihr Geld. Das würde dann natürlich auch vor allem den Bayern entgegen kommen, aber auch Traditionsvereinen mit vielen Fans die nicht ganz oben mitspielen. Schlecht wäre es für WOB, RB, Hoffenheim und Co., die keiner sehen will.


Antwort
Zitat
KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

Original von domano
ist doch die alte diskussion. Bekommen alle das gleiche ist es für Bayern und Co noch schwerer International mitzuhalten. Bayern, BVB und Leverkusen haben um 2000 rum gedroht aus der Zentralvermarktung auszusteigen, deshalb war das der Kompromiss. Finde den ehrlich gesagt auch ok. Überlegen könnte man, ob man nicht nur das sportliche mit rein nimmt, sondern auch die Zuschauer pro Spiel, denn damit verdienen ja auch die Sender ihr Geld. Das würde dann natürlich auch vor allem den Bayern entgegen kommen, aber auch Traditionsvereinen mit vielen Fans die nicht ganz oben mitspielen. Schlecht wäre es für WOB, RB, Hoffenheim und Co., die keiner sehen will.

das wäre wohl fair - zumindest sollte das im Schlüssel berücksichtigt werden.
Ist ja auch irre, dass "TV-Gelder" nicht nach Zuschauerzahlen oder angelehnt daran verteilt werden....


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Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

ich hasse das europäische Konzept was den Fußball aber auch andere Sportarten angeht. Ich finde da den amerikanischen Weg viel spannender weil einfach viel mehr Spannung vorhanden ist. Leider wird das bei uns niemals kommen....

Ein ordentliches Salary Cap wäre schonmal ein Anfang mit saftigen Strafen
Leider müsste alles Europaweit stattfinden und daran scheitert es im Prinzip...


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Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Der amerikanische Weg ist halt noch weniger sportlich und mehr Business. Ganze Saisons werden abgeschenkt weil man nicht nur nicht absteigen kann, sondern auch noch belohnt wird. Ist doch voll ätzend.
Stell dir vor du weißt dass du ein ganzes Jahr darauf verzichten kannst dir deine Mannschaft anzuschauen weil man absichtlich scheisse ist.


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Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von ssssshh
Der amerikanische Weg ist halt noch weniger sportlich und mehr Business. Ganze Saisons werden abgeschenkt weil man nicht nur nicht absteigen kann, sondern auch noch belohnt wird. Ist doch voll ätzend.
Stell dir vor du weißt dass du ein ganzes Jahr darauf verzichten kannst dir deine Mannschaft anzuschauen weil man absichtlich scheisse ist.

joa - aber hier konnte man sich jetzt schon 10 Saisons schenken weil immer Bayern Meister wird...
Klar Buisness ist das ganze auch, und die Spieler verdienen auch vergleichbare Summen - aber wenigstens ist in der Meisterschaft immer wieder Spannung..
Mal ernsthaft wen interrsiert den in La Liga Madrid gegen random tabellen 17en...


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Zitat
KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

Wie soll das denn aussehen?
Ein Salary Cap würde entweder Bayern zu sehr einschränken oder anderen Vereinen keinen Mehrwert geben.
Auch andere Maßnahmen lassen sich schwer vereinbaren mit unseren Vereins- und Ligastrukturen.

Die amerikansichen Ligen leben ja auch davon, dass die so zentralisiert sind. Der Versuch der Superleague ging vermutlich in eine richtung nach amerikansichen Vorbild.


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Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Und auch in den US Ligen gibt es klare Standortvorteile, große Stadt und große Markt, oder auch nettes Wetter zieht mehr Spieler an. Warum sonst haben die Lakers 17 Meisterschaften, Utah oder Minnesota keine?


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Zitat
KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

+ Steuervorteile je nach Bundesstaat


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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Ist halt ein gordischer Knoten, den man nicht so einfach lösen kann. Finde ganz witzig, dass das amerikanische System ansich ziemlich unamerkanisch ist, indem schlechte Leistung belohnt wird um chancengleichheit zu gewährleisten. Unser System ist dagegen Kaptialismus in Reinform und es entstehen quasi Monopole. Einziger Störfaktor sind dabei die Investoren, die Vereine an die Spitze bringen, die sich das nicht erarbeitet haben.

Salery Cap auf UEFA Ebene finde ich eine Überlegung wert. Wird zwar auch wege geben das zu umgehen (persönliche Sponsoren), aber es könnte ein schritt in die richtige Richtung sein. Der US-Sport lebt ja auch davon, dass idr sich ein Team nicht nur Superstars leisten kann und auch bei schwächeren Teams topspieler spielen. Eine andere Idee könnte noch sein Einnahmen aus der Championsleague und Euroleague mehr an die Ligen zu verteilen und nicht an die teilnehmenden Teams. Das muss halt alles auf UEFA-Ebene passieren, da sonst die Top-Vereine eines Landes europäisch nicht mehr Wettbewerbsfähig sind. Und die Frage ist auch immer wie das mit EU-Recht vereinbar ist.

Cliffs zur Verbesserung der Situation:
- Salery Cap auf UEFA Ebene, z.B. max 100 mio pro Verein (Wert relativ random gewählt)
- Einnahmen aus Europäischen Wettbewerben nicht mehr (nur) an die Vereine, die teilnehmen, sondern das meiste an die Liga die dann wieder nach einem bestimmtem schlüssel verteilen kann, im idealfall sollte der schlüssel für alle Länder gleich sein, damit nicht einige ihren top vereinen sehr viel geben können

Sehe insg. halt das Problem, dass auch immer mehr Fans und Kinder die Fans werden dem Fußball den rücken kehren, da es wenig spannend in den Ligen ist und andere alternativen spannender sind, z.B. US oder E-Sport


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Zitat
KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

Ich sehe das Problem nicht nur in der Spannung.
Mit den dämlichen Versuchen sich besser zu vermarkten, vermeintlich ohne Konzept verwässert man sich nur. Alles für den kurzfristigen Cashflow...
An der Stelle sind die amerikanischen Ligen natürlich auch Top. Die vermarkten sich (auch) selbst und lizensieren nicht nur.


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Ist halt auch nicht von Vorteil dass man mit UEFA, FIFA und Landesverbänden drei Akteure hat die finanziell den letzten und individuell natürlich größten Beitrag aus dem Produkt quetschen wollen...


Antwort
Zitat
otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Original von ssssshh
Und auch in den US Ligen gibt es klare Standortvorteile, große Stadt und große Markt, oder auch nettes Wetter zieht mehr Spieler an. Warum sonst haben die Lakers 17 Meisterschaften, Utah oder Minnesota keine?

Ohne dir in der Sache widersprechen zu wollen, aber die LA Lakers haben keine 17 Meisterschaften. Nur wenn man die Minneapolis Meisterschaften mitzählt und das wäre irgendwie gegen das Argument des Marktes.


Antwort
Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Die Meisterschaften in Minneapolis waren in den 40er/50ern, mit 12 Mannschaften, da gab es noch keinen wirklichen landesweiten Wettbewerb. Aber Recht hast du natürlich und ich würde sie eigentlich auch nicht mitzählen, da es aber in den USA um das Franchise geht, zählen sie.
Wiki:
"The Lakers are one of the most successful teams in the history of the NBA, and have won 17 NBA championships, tied with the Boston Celtics for the most in NBA history."


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Wie kommen diese Umzüge von kompletten Teams eigentlich bei den amerikanischen Fans an? Geht das komplett ohne Trubel einfach so durch, wenn irgendein reicher Unternehmer ein Team kauft und meint, dass das in einer anderen Stadt beheimatet sein soll?
Jüngstes Beispiel sind die Raiders. Da wächst du in Oakland auf, wirst Raiders Fan und plötzlich ist das Team im 900km entfernten Las Vegas beheimatet.
Edit: Und mittendrin auch noch 12 Jahre in LA... :facepalm:
Halte das für den aller größten Schwachsinn des amerikanischen Systems...
Halte das bei der hiesigen Fankultur für ein absolutes NoGo...


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KingGani
Beigetreten: 08.06.2007

Das hat ja nur bedingt mit den Vorlieben der Owner zu tun, da müssen afaik auch die anderen Owner usw zustimmen.
Kurz vor raiders sind 2 NFL teams nach la...
Das hat eher damit zu tun, was diese geboten bekommen.
Ähnlich wie im restlichen Kapitalmarkt hängt es dann oft an Städten die den Teams Erleichterungen und Beteiligungen am Stadionbau bieten usw.... Die Vereine bekommen dann massive Vorteile in einer neuen Stadt auf Kosten der Steuerzahler geboten - mindestens ist es deren Risiko.

Aufschrei gibt es dort auch, aber ist eben generell mehr Business.
Ist hat kein Vergleich zu Europa, da sind die Vereine anders gewachsen zumindest historisch.
RB Leipzig ist ja so ein naheliegendes Beispiel hier.. wo es wohl weniger Aufschrei geben würde.


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withoutaname
Beigetreten: 30.10.2008

Fand zu dem Thema die Sonderfolge von Bohndesliga vor Kurzem sehr interessant, vielleicht gefällt die hier auch jemandem.


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