Ist halt Quatsch, weils nicht auf die Arbeit ankommt, sondern auf den Markt.
Ein Immobilienfutzi der Wohnungen im Plattenbau vermittelt, verdient auch weniger als ein Immobilienfutzi, der Luxusvillen auf Malle vertickt...
Imo ist das eh nicht die breite Meinung der Fusifrauen. Die sehen doch selber, dass außer zu irgendwelchen Spitzenspielen, kaum mal 10k Leute im Stadion sind.
Die englische Liga macht das imo ganz gut. Gestern gabs ne Doku auf ARD über den Frauenfußball und da hieß es, dass alle Spielerinnen in der englischen ersten Liga automatisch Profis wären, die davon halbwegs ordentlich leben können. Die müssen dann immerhin neben Trainingsbetrieb und Spielen nicht noch nebenher jobben, um sich ihre Wohnung leisten zu können, können sich also voll und ganz auf den Fußball konzentrieren. Soweit ich weiß ist das in Deutschland nicht so. Wenn du keine Topspielerin bist, machst du noch irgendwas anderes, um deine Brötchen zu verdienen. Das ist ein mega Nachteil gegenüber dem Männerfußball. Da verdienste selbst in der dritten Liga schon im Schnitt 10k pro Monat.
Das geht in Spanien dagegen schon wieder in die völlig falsche Richtung. Da gibts mit Barca und Real (erst im Aufbau) wieder die zwei üblichen Übermannschaften und der Rest der Liga schaut zu. In der Startaufstellung der Spanierinnen gestern kamen auch wieder über 6 Damen von Barca.
Ein Problem ist allerdings auch, dass es aktuell noch gar nicht ausreichend gute Spielerinnen gibt (weder in England, Spanien oder Deutschland) um ein gewisses breites Niveau zu erreichen. Biste gut, wechselst du eh zu einem der wenigen Topvereine. Das ist für einen schönen sportlichen Wettbewerb, im Sinne eines Fußballromantikers, natürlich Gift...


